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sollte man sich als pflegeperson einer demenzkranken unterstützung suchen?

gefragt von pumpkin am 15.04.2007 um 23:13 Uhr

meine mutter pflegt meine wohl demenzkranke oma. dies ist für sie emotional/psychisch sehr anstrengend und nervenaufreibend. ich habe mal gelesen, das allen pflegern von demenzkranken dringend angeraten wird, sich einer selbsthilfegruppe o.ä. anzuschlieesen und sich unterstützung zu suchen. ist da was dran? hat meine mutter auch rechtlichen anspruch auf unterstützung?


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Reply


anonym
beantwortet von MisterRR am 16. April 2007 09:48
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Auf jeden Fall ist es richtig, bei der Pflegeversicherung einen Antrag auf eine Pflegestufe zu stellen. Ein Mitarbeiter des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) kommt nach vorheriger Terminabsprache zu Ihnen nach Hause und überprüft die pflegebedürftigkeit Ihrer Oma. Falls Ihre Oma einmal so pflegebedürftig werden sollte das Sie in ein Pflegeheim eingewiesen werden muß, ist eine Pflegestufe absolut notwendig. Ohne Pflegestufe kann sie nicht aufgenommen werden. Die Höhe des Pflegegeldes ist von der Höhe der Pflegestufe abhängig. Diesbezüglich ist es wichtig, sich vorher Informationen von der Pflegeversicherung einzuholen. In unserer Stadt gibt es mittlerweile einige Angebote für betr. Demenzkranke und deren Angehörigen. Das reicht von Tagespflege, Selbsthilfegruppen, Vereinen, speziellen Pflegeeinrichtungen und vielem mehr. Bei Interesse können Sie mich gerne mal unter MisterRR@web.de anmailen. Gerne kann ich Ihnen noch den einen oder anderen Tip geben.

Kommentar von 35ad1655dea747ef6e926418fd4fe006smallsevendayson am 16. April 2007 17:09

Stimme ich absolut zu, komme selber aus dem Bereich, jede Stadt hat auch eine Seniorenberatung, die hilft.

Kommentar von pumpkin am 17. April 2007 22:23

das sind schon mal sehr gute infos. vielen dank! melde mich evtl. noch mal per mail bei ihnen. gruss, pumpkin


elkera
beantwortet von elkera am 16. April 2007 08:58
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Es gibt heute in der tat sehr viele Selbsthilfegruppen für Demenz und auch Alzheimer. Da man ab einen gewissen Stadium der Krankheit die demenzkranken nicht mehr alleine lassen kann holen sich dort viele Hilfe und auch Unterstützung. Gerade der Austauch mit anderen Betroffenen kann hier einen sehr gut tun. Da sieht man, das man nicht alleine mit den gleichen Problemen ist. Meine Oma war auch an Alzheimer erkrankt und konnte später nicht mehr aus den Augen gelassen werden, da sie zuviel anstellte ohne es zu merken. Bei uns hier in der Stadt werden momentan sogenannte Pflegebegleiter (ehrenamtlich) für Demenzkranke ausgebildet. Vielleicht gibt es sowas bei euch auch.


anonym
beantwortet von Azibi am 16. April 2007 02:15
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Hallo. Wir haben den gleichen Fall auch in der Familie. Deine Mutter hat, wenn sie deine Oma pflegt, anspruch auf Pflegegeld. Jetzt weiß ich nicht ganz genau wie es weiter geht... Ich glaube die kannst dieses Pflegegeld bei der Krankenkasse beantragen und dann muss die Oma zu einem Arzt der ihr eine Pflegestufe zuteilt. Nach dieser Pflegestufe richtet sich die Höhe des Pflegegeldes. Alle halbe Jahre kommt dann ein Pflegedienst vorbei und sieht nach dem Rechten (ob deine Mutter ihre "Arbeit" auch gut macht). Nähere Informationen kann aber mit Sicherheit der Hausarzt geben. Ich hoffe erstmal Licht ins Dunkel gebracht zu haben. Alles gute für euch

Kommentar von 35ad1655dea747ef6e926418fd4fe006smallsevendayson am 16. April 2007 17:08

Nur als Hinweis, nicht die Oma muss zu dem Arzt, sondern der Arzt oder die Pflegefachkraft kommen zur Oma und machen die Begutachtung




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