Ich bin im Moment arbeitslos, und überlege meinen hoffentlich zukünftigen Arbeitsgebern, Probearbeit anzubieten. Sollte man das tun, oder macht das keinen guten Eindruck?

Im Hotel Schindlerhof arbeiten ALLE neuen Mitarbeiter zwei Tage auf Probe und honorarfrei, bevor die Abteilung entscheidet, ob jemand bleiben darf und endgültig eingestellt wird. Der Schindlerhof wurde übrigens zum sechsten Mal zum besten Tagungshotel in Deutschland gewählt. Du hast also gute Vorbilder, was das angeht.
Aber biete es nur an, wenn die Firma wirklich interessant ist für Dich. Sonst wirst Du schnell ausgenützt, und wer will das schon. Möglicherweise kannst Du die Probearbeit ja so anbieten, dass der potentielle Arbeitgeber sie nur nutzen kann, wenn er Dich nimmt.
doch das macht immer ne guten eindruck, wenn ich arbeitgeber wäre, dann fände ich das gut, so könnte ich erstaml sehen, wen ich einstelle
Wenn du dich nicht gerade im Management-Bereich bewegst, finde ich das eine SUPER-Idee und ich kann mit keinen Arbeitgeber vorstellen, der das nicht gut finden würde.

Probearbeit kenne ich vom Hotel -und Gaststättengewebe auch. In großen Firmen ist es jedoch unüblich, selbst bei gehobenen Stellungen. Aber fragen kostet ja nichts, mehr wie nein können sie nicht sagen.

Ich denke, es kann nicht schaden, in einer Bewerbung eine Probezeit anzubieten.
Wenn nach Ansicht des Arbeitgebers deine Qualifikation ausreichend ist, und ein Vorstellungsgespräch positiv verlaufen ist, werden Arbeitgeben in den meisten Branchen sowieso auf eine Probezeit bestehen.
Bei der Probezeit mit ihrer erleichterten Kündigungsmöglichkeit handelt es sich um eine Art Testphase, in der ein Arbeitnehmer zeigen muss, ob er das was er im Vorstellungsgespräch versprochen hat, auch wirklich halten kann.
Also wird kaum ein Arbeitgeber darauf verzichten.

Warum möchtest Du das machen? Für ein gegenseitiges Kennenlernen gibt es Vorstellungsgespräche und die die Probezeit! Dein Vorschlag ist für mich bereits Selbstausbeutung! Der nächste Schritt ist der, das Leute zunächst ihr eigenes Geld mitbringen, um irgendwo arbeiten zu können.