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sollte man mit demenzkranken gedächtnistraining machen?

gefragt von matilda am 14.05.2007 um 10:20 Uhr

dazu habe ich nun gänzlich unterschiedliche empfehlungen gehört. wer kennt sich damit aus?


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Reply


elkera
beantwortet von elkera am 14. Mai 2007 10:34
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Das kommt drauf an, wie weit die Demenz fortgeschritten ist. Bei leichter Demenz würde ich auf jeden Fall Gedächtnistrainig machen. Ich arbeite mit Senioren und biete auch Gedächtnistraining an. Viele Senioren haben dadurch ihre Gedächtnisleistung verbessern können. Eine bestehende Demenz wird dadurch zwar nicht weggehen, aber es fördert doch die Gedächtnisleistung. Es gibt für Senioren und für Demenzkranke das Spiel "Vertellekes", das fördert das Gedächtnis. Kann ich nur empfehlen, auch wenn der Preis sehr hoch ist. Dieses Spiel setze ich auch bei meiner Arbeit mit den Senioren ein.

Hier der Link zu dem Spiel.

http://www.lekis.de/de/sortiment/seniorenarbeitseniorenspiele/gesellschaftsspieleseniorenspiele/spiele/mprodukte0109vertellekesfrage-undantwortspiele.html?gclid=CJbH-u6djYwCFQzBXgod_nl75g

Kommentar von Simple_avatar5smalldoro52 am 14. Mai 2007 10:37

Sehr gute und hilfreiche Information.


Michael H
beantwortet von Michael H am 14. Mai 2007 10:33
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Mit Gedächtnistraning läßt sich der geistige Verfall bei Demenzkranken verlangsamen. Außerdem werden die Demenzkranken zum Mitmachen motiviert und lassen sich nicht gehen.


sevendayson
beantwortet von sevendayson am 14. Mai 2007 16:17
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Kommt drauf an, was du damit meinst. Sicher macht es Sinn bei fortgeschrittener Demenz alle Familiennamen oder den Hausarzt und die Adrese üben, aber wozu muss er noch rechnen können. Die Dinge für das täglich Leben sollte er benennen können, das muss geübt werden. Bei beginnender Demenz können noch Wege eingeübt werden, oder der Umgang mit Gehwagen oder Rauchmeldern und Hausnotruf. Ebenso einüben mit Erinnerungsschlidern umzugehen, auf denen steht, daß der jenige etwas trinken muss. halte ich für wichtiger als die Bundeskanzlerin oder ähnliches.

Kommentar von Simple_avatar7smalldianateasy am 15. Mai 2007 10:29

Nun ja, mit deinem Training kannst du auch sehr schnell die Demenzkranken beleidigen. Sie wissen nicht das sie vergesslich werden und du darfst nie vergessen das es stolze, schlaue Menschen waren!Klar kannst du Ihnen Tipps geben, aber für Gedächtnistraining ist das doch besser sich über Allgemeinbildung, Stars oder auch einen gerade gesehenen Film zu unterhalten. Zwischendurch haben Demenzkranke auch mal n "klaren" Moment und sie würden sich sehr erniedrigt fühlen wenn man sie als blöd hinstellt. Nicht böse sein, aber das mit den Erinnerungsschildchen find ich unmöglich! Ich weiß wovon ich rede - meine Mutter hat weit fortgeschrittene Demenz!

Kommentar von 35ad1655dea747ef6e926418fd4fe006smallsevendayson am 15. Mai 2007 12:44

Tja ich weiß halt auch worüber ich rede, habe tagtäglich damit zu tun und die Schilder funktionieren teilweise wirklich, aber es kommt sicher auf den Stand der Demenz an, wie man mit ihnen umgeht und Demenz kann man sicher nicht verallgemeinern, da sie sehr unterschiedlich verläuft. Aber Fakt ist daß sie schlimmer wird, wenn die Leute zu wenig trinken und nicht jeder kann 24 Stunden da sein, um ans trinken zu erinnern. Der Demente kann aber nur wirklich verinnerlichtes noch evt behalten und nachher selber durchführen, also lange gemachtes, deshalb halte ich das Beibehalten der Alltäglichkeiten für wichtig. Und meinst du nicht man kann die Familiennamen auch üben indem man mit den Leuten normal redet oder Fotos schaut? Ist ja nicht so dass ich nur ein Abfragespiel mache.


anonym
beantwortet von Eddi007 am 18. Februar 2008 21:47
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Guten Tag!

Ich möchte gerne auch auf eine Buch zum Thema Gedächtnistraining hinweisen, das Übungen von und für Senioren enthält. Gedächtnistraining auch als Anleitung für Gruppenleiter und Sozialarbeiter: "Mit ganzheitlichem Gedächtnistraining durch das Jahr" von Günter Diewald - http://www.gedaechtnistraining-literatur.de

Das Buch spricht den Menschen in seiner Ganzheit von Körper, Seele und Geist an. Die Übungen sind so ausgewählt, dass sowohl Kurz- als auch Langzeitgedächtnis, Merkfähigkeit, Wortfindung, Konzentration, Reaktionsvermögen und Kreativität trainiert und alle Sinne angesprochen werden.

Günter Diewald, 49 Jahre alt und studierter Sozialarbeiter, ist bereits in mehreren stationären Senioreneinrichtungen im Sozialen Dienst tätig gewesen. Mit seinem bereits nach kurzer Zeit in 2. Auflage veröffentlichten Werk stellt er seine jahrelange Erfahrung Kollegen und interessierten Privatpersonen zur Verfügung.

Edgar Gättner


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