Frage von Jaroszynski, 101

Sollte man mehr auf Umweltschutz achten?

Was haltet ihr von der Klimaschutzdabatte?

Antwort
von volker79, 32
Ja

Definitiv ja, allerdings nicht aus so oberflächlichen Themen heraus wie "globaler Erwärmung". Es ist eher das Gesamtbild das zählt.

Es ist nachgewiesen, dass die Erde warme Zyklen schon immer durchlaufen hat, wie wir ihn im Moment durchlaufen. Zu Zeiten als es definitiv noch keine Treibhausgase gab (außer die Treibhausgase waren das Ergebnis von Dinosaurier-Flatulenz).

Allerdings kann man auch nicht abstreiten, dass die übermäßige Freisetzung von CO2 durch den Menschen auch ihren Teil dazu beiträgt.

Insgesamt machen es aber viele Faktoren und zwar nicht nur die Treibhausgase, sondern:

  • Auch wenn wie gesagt warme Zyklen auf der Erde normal sind, trägt das CO2 mit Sicherheit auch einen Teil dazu bei. Da die globale Erwärmung ein Problem werden kann (wie bei einer Schraube nach Fest wieder locker, nämlich ab, kommt, kommt bei der Erde unter Umständen nach ganz heiß wieder ganz kalt, nämlich wenn das Klimasystem der Golfströme zusammenbricht) muss man sowas nicht noch forcieren.
  • Wo CO2 ist, sind auch andere giftige Abgase
  • Öl ist endlich und Öl wird nicht nur zu Verbrennungskraftstoffen verarbeitet, sondern auch in allen Arten von Alltagsgegenständen, in Kleidung, Nutzgegenständen oder gar Medikamenten. Je mehr Öl wir verbrennen, desto weniger Alltags- und Komfortgegenstände haben wir irgendwann
  • Gewisse Stoffe zeigten sich auch anderweitig als gefährlich, das Wundermittel FCKW hat auch heute noch existente Löcher in der Ozonschicht hinterlassen. Zum Glück wurde hier mal schnell reagiert und die Löcher beginnen sich zu schließen
  • Elektronikartikel die man früher repariert hat, werden heute weggeworfen und enthalten nicht nur wertvolle Rohstoffe die man recyceln kann, sondern auch gefährliche Giftstoffe. Energiesparlampen sind dabei ein Gipfel dieser Perversion, da sie zwar weniger Strom verbrauchen (also beim Verbraucher daheim weniger CO2 produzieren), in ihrem Gesamtleben von Produktion bis Recycling in der CO2-Bilanz aber noch ungünstiger, als die alten "Heizbirnen" sind und giftiges Quecksilber enthalten
  • Mikroplastikpartikel in Reinigungsmitteln oder gar Zahncreme gelangen ins Abwasser, somit ins Meerwasser (da es in Kläranlagen nicht gefiltert werden kann und in die Flüsse gelangt) und in die Mägen der Fische, in ihren ganzen Körper und somit in unsere Nahrung. Auch allgemeiner Plastikmüll hat in der Natur nichts verloren
  • Konzerne wie Monsanto stärken rücksichtslos ihre Marktposition, indem sie Pestizide und Herbizide entwickeln, die (ganz davon abgesehen, dass sie hochgiftig und krebserregend sind) nicht nur Ungeziefer und Unkraut sondern auch nützliche Tiere und Nutzpflanzen vernichten. Ergebnisse sind:
  • -> Dass Bienen sterben, die nicht nur Honig liefern, sondern viel wichtiger auch unsere Obst- und Gemüsepflanzen bestäuben
  • -> Dass Monsanto genmanipulierte Pflanzen anbieten kann, die ihren eigenen Über-Vernichtern standhalten, von denen aber keiner weiß, ob sie Folgen für die Gesundheit haben, und damit auch noch Schindluder treibt wie z.B. Bauern wegen einer Copyright-Verletzung zu verklagen, deren Normal-Mais durch Pollenflug von Monsanto-Genmeis bestäubt wurde
  • -> Einmal mit Monsanto Über-Vernichtern behandelte Felder so kontaminiert sind, dass man garkeine normalen Pflanzen mehr dort anbauen kann

Am Ende ist es also egal ob mit übertrieben hohem Benzinverbrauch, rücksichtslosem Umgang mit Konsumgütern und Müll (Wegwerfmentalität) oder Hörigkeit gegen Großkonzerne - wir schaden uns immer selbst, denn wir haben nur eine Erde und die regeneriert sich von solchen Fehlern nur langsam und rächt sich an uns, indem sie uns unsere eigenen Umweltgifte am Ende wieder spüren lässt und zurückgibt.

Man muss vielleicht nicht zum radfahrenden, kartoffelsack-tragenden, mit Regenwasser duschenden Veganer werden - aber Vermeiden unnötiger Auto-Strecken, Senken des Stromverbrauchs, Bewusstsein für Verpackungsmüll und "Komfort-Abfälle" und der verantwortungsvolle Umgang damit senkt den Alltagskomfort nicht wirklich spürbar, schont aber die Natur und sorgt so für dauerhaftes Wohlbefinden für uns und unsere Kinder auf dieser Erde.

Antwort
von Aprikosenbluete, 51
Ja

Weil wir sonst in ein paar Jahren mit ziemlichen Problemen zu kämpfen haben werden. Durch den Temperaturanstieg werden mehr Leute in Afrika ihr Land verlassen müssen und viele kommen dann auch in Hoffnung auf ein besseres Leben nach Deutschland/Europa. Und wie gut die Stimmung gegnüber Flüchtlingen jetzt schon ist, sieht man ja in den Nachrichten.

Weiterhin ist ein Problem der ansteigende Meeresspiegel, der zahlreiche küstennahe Länder (z.B. Niederlande und Bangladesch) stark bedroht. Die Einwohner der betroffenen Gebiete müssen weiterziehen und so kommen wir wieder zu Flüchtlingen.

Die stärkeren Stürme und extremeren Temperaturen schaden zudem noch der Landwirtschaft und dann wird es mit der Versorgung (Lebensmittel, Viehfutter, etc.) sehr schwierig.

Als letztes noch Plastik: Plastik verschmutzt die gesamte Umwelt und gelangt auch über die Nahrungskette in uns selbst. Was die ganzen Partikel in unseren Körpern anrichten ist noch nicht endgültig bewiesen, aber in diversen Laboren konnte ein negativer Effekt auf Versuchstiere, denen diese Partikel injekziert wurden, festgestellt werden.

Expertenantwort
von realfacepalm, Community-Experte für Klima & Klimawandel, 19

In vielerei Hinsicht decken sich Umwelt- und Klimaschutz.

So sind z.B. die Abgase aus der Verbrennung von fossilen Brennstoffen (dort vor allem Kohle) weltweit eine der Hauptursachen für die Luftverschmutzung, die weltweit etwa 3 Millionen vorzeitige Todesfälle verursacht.

http://www.theguardian.com/environment/2015/sep/16/more-people-die-from-air-poll...

Eine Reduzierung an fossilen Brennstoffen und eine gesteigerte Effizienz verringern also nicht nur weitere Schäden durch den Klimawandel, sondern retten Menschenleben.

Ein weiteres Beispiel sind die so wegen ihres Quecksilbergehaltes angefeindeten Energiesparlampen - tatsächlich ist deren Verbrauch an Energie so gering, und der Ausstoß unserer Kohlekraftwerke an Quecksilber so groß, dass insgsamt deutlich weniger Quecksilber-Emissionen enstehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflampe#Umweltschutz

Expertenantwort
von Skinman, Community-Experte für Auto, 34
Nein

Der Zug ist abgefahren, das Thema wird nur noch politisch instrumentalisiert, um Gutgläubigen Sand in die Augen zu streuen. Die Verantwortlichen denken nur an ihren persönlichen Vorteil. War erst heute wieder in der Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kommentar-der-fracking-boom-wirdbleiben-1....

Da sag' ich mir dann auch: Nach mir die Sintflut. Da werden unsere Nachkommen sich halt was einfallen lassen müssen, wie sie verhindern, dass sich auf der Erde ein Klima wie auf der Venus entwickelt - wir erleben das eh alle nicht mehr.

Wenn die dann genug damit zu tun haben, die Klimagase wieder aus der Atmosphäre zu kriegen, stellen sie über dieser herkulischen Anstrengung dann vielleicht doch endlich den Konsumterror ein und hören mit dem schwachsinnigen Krieg auf. Dann herrscht auch wieder Vollbeschäftigung. Und wenn nicht, haben wir als Gattung es halt einfach nicht verdient, Pech gehabt.

Antwort
von Rizi93, 35
Nein

Es sollte weniger debbatiert und mehr gehandelt werden. Die Politiker diskutieren dauernt und bewegen sich im Kreis. Es ist leider so, dass Personen an der Macht sind, welche auf ihrem gebiet extrem unerfahren sind. Der landwirtschaftsminister war beispielsweise nie Landwirt oder hat etwas in die Richtung gelernt. Das geht so nicht!

Beispielsweise sollte der Energiekostennachlass für Gewerbe mit hohem Stromverbrauch komplett gestrichen werden. Unternehmen, die viel Energie verbrauchen, sollen dafür auch zahlen.

Desweiterem sollten die Umweltauflagen für Benzinmotoren ebenso streng sein, wie jene für Dieselmotoren. Beispielsweise darf bei Benzinmotoren der Feinstaubausstoß gegenüber Dieselmotoren 10 mal so hoch sein. Da muss etwas getan werden.

Antwort
von voayager, 15
Ja

Ja, denn es geschieht noch immer zu wenig, um den Treibhauseffekt einzudämmen. Die Klimakonferenz besteht fast nur aus schönen Absichten, mit wenig radikalem Inhalt, so dass bei all den Gesprächen viel hieße Luft wenig Emissionseindämmung beschlossen wurde.

Wenn man endlich dem öffentlichen Verkehr mehr Priorität auf Kosten des Individualverkehrs einräumen würde, wäre schon Einiges gewonnen. Bio,- u. sonstige regenerative Energien sind noch sehr viel mehr zu forcieren.

Antwort
von FrageSchlumpf, 7

Die Frage hakt schon.

Umweltschutz und Klima passen nicht zusammen.

Klima ist das Wettergeschehen über einen längeren Zeitraum. Für die Veränderungen der letzten Jahrzehnte wird von einigen menschlich industrielles CO2 verantwortlich gemacht ( glaube ich nicht ).

Selbst wenn es das CO2 wäre, ist das ganze nur vom CO2 abhängig und nicht vom "Umweltschutz".

Unter Umweltschutz verstehe ich, dass man keine Schwermetalle ins Meer leitet, dass ich meine Batterien in den Sondermüll gebe und nicht in der Baggersee werfe, dass man Produkte ohne Schadstoffer herstellt usw. usw.

Antwort
von charlynickel, 22
Ja

Natürlich, wir halten unsere Wohnung ja auch in Ordnung! Und wie das Wort Umwelt schon sagt, ist es die Erweiterung unserer Wohnung, diese müssen wir allerdings mit anderen teilen und da beginnen die Probleme, da jeder eine andere Vorstellung von Ordnung hat!

Antwort
von Omnivore08, 19
Der Klimawandel ist erfunden

Na was denn nun? Umweltschutz oder Klimaschutz? Entscheide dich!

Umweltschutz ist wichtig! Klimaschutz ist der größte Blödsinn der Welt. Klima kann man nicht schützen. Das wäre genauso, wenn der Mensch versuchen würde die Erdachse zu kippen!

Klimawandel gibts seit milliarden von Jahren. "Antropogener Klimawandel" hingegen ist Esoterik auf Weltniveau!

Kommentar von voayager ,

du kommentierst gedankenbefreit

Kommentar von Omnivore08 ,

wat willst du?

Antwort
von Guz88, 1
Ja

Man muss darauf achten. 

Antwort
von Alopezie, 15
Ja

Als erstes die Formel 1 abschaffen.

Antwort
von AdamSmith12, 1
Ja

Natürlich sollte man das. 

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