Sollte man jemandem vorhalten, dass er viel Geld verdient?

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8 Antworten

Wenn das *so* vorgebracht wird kommt beim Empfänger an:
"Ich bin einfach neidisch und mit meinem Leben unzufrieden und *mimimi* und lasse das jetzt einfach mal an dir aus. Wenn du für deinen Erfolg hart gearbeitet hast ist mir das egal weil mimimi".

Kann man schon machen, aber man degradiert sich dadurch eigentlich nur selbst.

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"Sollte" man nicht. Aber man "sollte" besorgte Patienten auch zurückrufen. Oder ihnen nahelegen, einen anderen Arzt aufzusuchen, wenn man den Eindruck hat, ihnen nicht "gerecht werden" zu können...

Wenn zwei Dickschädel sich im Recht fühlen, liegen meist beide ein ganzes Stück daneben...

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Kommentar von HeikoWeber
24.07.2016, 12:26

Jawohl. Man sollte besorgte Patienten zurückrufen. In diesem Fall schien die Patientin wegen einer Sache in großer Sorge zu sein, hatte um Rückruf gebeten- der nicht erfolgt war.

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Woher will die Patientin wissen, wieviel die Ärztin verdient? Woher soll die Ärztin denn wissen, ob Patienten eine wichtige Frage haben oder sie nur ein Pläuschchen halten wollen?

Ich finde, das Verhalten der Patientin ist sicher nicht dazu angetan, die Ärztin zu motivieren, zu ihr besonders zuvorkommend zu sein.

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Kommentar von HeikoWeber
24.07.2016, 16:10

Diese Frau hatte- so wie sie sagt- für die Ärztin hinterlegt, dass sie aus wichtigem Grund um Rückruf bittet. Den Grund auch benennt.

Ich finde es schon recht unverschämt, in diesem Fall nicht mal den Hörer in die Hand zu nehmen und die Patientin anzurufen!!!!!!!!!

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Vermutlich weiß die Dame nicht einmal, was da verdient wird, sondern spekuliert auf Basis von Gerüchten und Nachrede. Die Frage lässt offen, ob bei einem fehlenden Anruf tatsächlich ein Grund vorlag oder ob nicht, aber da es immer Menschen gibt, die anderen irgend etwas sinnloses vorwerfen und die Einkommenshöhe kein Grund für einen Anruf sein sollte: Es war asozial, so zu reden.

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Kommentar von HeikoWeber
24.07.2016, 17:03

Asozial würde ich es auf gar keinen Fall nennen, höchstens "ziemlich direkt".

Offensichtlich gab es einen wichtigen Grund. Das dann mal ein unbedachter Satz fällt, nicht verwunderlich!

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Zuweilen darf man einem Arzt schon deutlich sagen, dass sie ihren Patienten gegenüber eine Verpflichtung haben.

Viele Ärzte haben eine unglaubliche Arroganz und abschätzige bis verantwortungslose Haltung.

Ob die Patientin im Recht ist oder nicht, kann man so nicht sagen, da wir alle nicht wissen worum es ging.

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Kommentar von HeikoWeber
24.07.2016, 12:27

Fürsorgepflicht den Patienten gegenüber?

Das haben nur noch ganz wenige Ärzte.

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Es ist ein Irrglaube, dass Ärzte heutzutage noch viel Geld verdienen. Sie werden zu den "Massenabfertigungen" von unserem völlig verfehlten Gesundheitssystem quasi gezwungen. Leider gibt es nur noch ganz wenige Ärzte, die sich optimal um ihre Patienten kümmern (können).

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Ja kann man, wenn man sich die Fließbandarbeit der Ärzte ansieht. Niemand zwingt einen Arzt, so viel Patienten anzunehmen, dass für den Einzelnen nur wenig Zeit bleibt. Aber je mehr Patienten ein Arzt abfertigt, desto mehr verdient er natürlich im Quartal. 

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Kommentar von Mignon4
24.07.2016, 13:09

Die Fließbandarbeit wird den Ärzten vom Gesundheitssystem praktisch aufgezwungen. Die allermeisten Ärzte finden das selbst nicht gut, kommen jedoch ohne Fließbandarbeit kaum noch finanziell zurecht.

Die Zeiten, an denen Ärzte Gutverdiener waren, sind (bis auf ganz wenige Ausnahmen) lange vorbei.

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Was kann die ärztin dafür, dass die frau so wenig geld verdient? Nichts oder?

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