kommt auf die situation an - IMMER würde ich nicht empfehlen, obwohl es leute gibt die sich einfach nix verkneifen können
mfg

Man macht sich zwar nicht immer Freunde aber ich halte es so...

Immer definitiv nicht, aber im Freundeskreis sollte man schon ehrlich sein und seine Meinung offen sagen
hmm, nicht immer, kommt auf die situation drauf an. manchmal verletzt du da jemand ganz schön, evtl sogar ne person die dir ganz wichtig is
Sollte man eigendlich darf man aber nicht immer. z.B. gegen den Chef solltest du in der Krise nicht so viel sagen
ist zwar manchmal nicht so schön, aber man sollte immer sagen, was man denkt!!!!!

ich tu das durchaus, manchmal muss ich es nett verpacken, damit ich niemandem auf den schlips trete.

In manchen Situationen ist es u.U. besser, seinen "Babbel" zu halten.

Grundsätzlich bin ich für Ehrlichkeit u. Offenheit, aber es gibt Situationen, da sollte man wirklich besser den Mund halten.

Man sollte nicht immer alles sagen, was man weiß.
Aber man sollte immer wissen, was man sagt !!!
Im übrigen trage ich mein "Herz auf der Zunge", d.h. ich sage das, was ich denke (fast) immer und überall !!!
Und komischerweise werde ich gerade deshalb von meinen Freunden und Bekannten dafür geliebt !!!

Die drei Siebe des Sokrates
Ganz aufgeregt kam ein Mann zu Sokrates gerannt: „Sokrates, ich muss dir etwas erzählen. Dein Freund…“
Sokrates unterbrach ihn: „Halt!“ Der Mann war überrascht.
„Hast du das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe geschüttet?“, fragte Sokrates.
„Drei Siebe?“, fragte der Mann verwundert.
„Richtig, drei Siebe! Lass uns prüfen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe geht.
Das erste Sieb ist die Wahrheit. Ist das wahr, was du mir erzählen willst?“
„Nein, ich habe es selber erzählt bekommen und...“
„Na gut. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft. Das zweite Sieb ist das der Güte. Wenn es schon nicht wahr ist, was du mir erzählen möchtest, ist es wenigstens gut?“
Zögernd antwortete der Mann: „Nein, im Gegenteil...“
„Dann", unterbrach ihn Sokrates, „lass uns auch noch das dritte Sieb anwenden. Ist es wichtig und notwendig, es mir zu erzählen, was dich so aufgeregt sein lässt?“
"Wichtig ist es nicht und notwendig auch nicht unbedingt.“
„Also mein Freund“, lächelte Sokrates, „wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es lieber sein und belaste dich und mich nicht damit."
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Die - bedingungslose, universelle - LIEBE sollte als höchster Qualitätsmaßstab dienen.
kommt imma auf die situation an z,B wenn ich einem lehrer meine Meinung sagen würde was ich von ihm halte glaub dann könnte ich die schule verlassen!

kommt darauf an wie sehr du anecken möchtest,für die wahrheit braucht es oft sehr viel mut und man sollte sich die konsequenzen gut abschätzen.

Manchmal ist die Zunge schneller als das Hirn. Also erst überlegen und nachdenken. Es kann auch verletzend sein und beim richtigen Überlegen findet man auch eine richtige Antwort. Es ist gut für den Umgang mit Menschen.

es ist authentischer,aber diplomatisches Verhalten,also faktisch: Erst denken,dann reden,mag in vielen Situationen des Lebens sinnvoller sein.
IN Beruf UND Privatleben.
Ohne gleich als SCHLEIMER dazustehen ;-).
nein nicht immer. kommt auf die situation an aber manchmal ist es eher unpassend.

Nein, es ist besser, öfter mal den Mund zu halten. Meist handelt es sich ja gar nicht um "Wahrheiten" sondern um persönliche Meinungen. Man sollte sich vor allem aus dem Leben anderer Menschen heraushalten und keine ungebetenen Ratschläge geben. Und wenn man um seine Meinung gebeten wird sollte man die so sagen, das es den anderen nicht verletzt.
Hab neulich ein Buch gelesen (ein ziemlich gutes Buch - "the film club" von david gilmour) da belügt ein Vater ein paar mal seinen sohn.
Beispiel: Der Sohn fragt seinen Vater ob das Mädchen in das er verliebt ist, außerhalb seiner "Liga" ist. Der Vater glaubt das eigentlich schon, beantwortet die Frage aber mit nein. Er tut das um seinen Sohn glücklich zu machen und um ein Lächeln auf seinem Gesicht zu sehen. Außerdem will er ihm Selbstbewusstsein geben.
Er wird im Endeffekt eines Besseren belehrt. Der Sohn kriegt das Mädchen.
Die Frage ist: Hätte er es auch bekommen, wenn sein Dad ihm ehrlich das gesagt hätte, was er im Augenblick der Fragestellung dachte?
Immanuel Kant würde sagen, du darfst nicht lügen, selbst wenn du deinen besten freund verraten musst. Ich würde sagen: Immer sagen was man denkt, solange es nicht anti-menschlich wird. Immer pro Mensch bleiben.

In manchen Situationen sollte man sich an den Spruch Halten:
"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold".

Das, was man denkt, wird wesentlich mitbestimmt von der eigenen inneren Einstellung und Haltung zum Leben. Man bedenke, was jeweils ein "Pessimist" und ein "Optimist" zur gleichen Frage oder Sachlage sagen würden!
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Und man bedenke, welche Wirkung das Gesagte auf den Fragenden haben kann. Eltern z.B. können durch ihre Äußerungen ein Kind zur Ängstlichkeit und passiven Grundhaltung erziehen oder - durch ermutigende Äußerungen - zum Gegenteil.
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Aus einem Teilbereich der Medizin (Psychiatrie) weiß ich, daß viele Ärzte gern ihren Patienten ihr "wissenschaftliches" Wissen über Krankheit, Verlauf lt. Statistiken usw. mitteilen und ihre entsprechenden Prognosen abgeben. Leider hat dieses "wissenschaftliche" Wissen die starke Tendenz, die - bewußten oder unbewußten - Erwartungen der Patienten (auch der Angehörigen und sonstigen Umfeldes!) zu prägen und insofern werden solche Äußerungen tendenziell zu "selbst-erfüllenden Prophezeiungen".
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Was die Patienten statt dessen viel besser brauchen könnten, wäre ERMUTIGUNG! Wäre die Information, daß der Verlauf tatsächlich wesentlich davon mitbestimmt wird, ob der Patient an die Möglichkeiten seiner Gesundung glaubt und wie intensiv er sich dafür interessiert und einsetzt!
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Eine selbst von psychischer Erkrankung betroffene Frau, Jahrgang 1917, war zwischen 1936 und 1959 fünfmal wegen akuter schizophrener Episoden in psychiatrischen Kliniken und hat die strukturell und menschlich bedingte Entmutigung an sich selbst und anderen miterlebt.
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Nach der fünften Episode hat sie durch VERSTEHEN der Ursachen (und nicht durch die Interventionen der behandelnden Psychiater!) ihre Heilung gefunden und GEGEN alle schlechten Prognosen der Ärzte ein erfülltes berufliches und privates Leben geführt - und sich parallel noch für die Interessen von anderen Betroffen eingesetzt - wofür sie in den letzten 10 Jahren zweimal mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.
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Eines der beiden Bücher, die sie geschrieben hat, richtet sich an die von ähnlichen psychischen Störungen / Erkrankungen betroffenen Menschen und trägt bezeichnenderweise den Titel "Laßt euch nicht entmutigen".