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Sollte man IMMER sagen, was man denkt ... ? Oder lieber nicht ... ?

gefragt von xxxwebxx am 09.06.2009 um 22:41 Uhr

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anonym
beantwortet von Monky666 am 9. Juni 2009 22:42
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kommt auf die situation an - IMMER würde ich nicht empfehlen, obwohl es leute gibt die sich einfach nix verkneifen können

mfg


BlackSun1
beantwortet von BlackSun1 am 9. Juni 2009 22:42
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Man macht sich zwar nicht immer Freunde aber ich halte es so...


Feathi
beantwortet von Feathi am 9. Juni 2009 22:42
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Immer definitiv nicht, aber im Freundeskreis sollte man schon ehrlich sein und seine Meinung offen sagen


anonym
beantwortet von pase00 am 9. Juni 2009 22:42
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hmm, nicht immer, kommt auf die situation drauf an. manchmal verletzt du da jemand ganz schön, evtl sogar ne person die dir ganz wichtig is


anonym
beantwortet von michael91 am 9. Juni 2009 22:42
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Sollte man eigendlich darf man aber nicht immer. z.B. gegen den Chef solltest du in der Krise nicht so viel sagen



anonym
beantwortet von Paula1234 am 9. Juni 2009 22:42
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ist zwar manchmal nicht so schön, aber man sollte immer sagen, was man denkt!!!!!


NormaRoscoe
beantwortet von NormaRoscoe am 9. Juni 2009 22:42
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ich tu das durchaus, manchmal muss ich es nett verpacken, damit ich niemandem auf den schlips trete.


werderbraut
beantwortet von werderbraut am 9. Juni 2009 22:42
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In manchen Situationen ist es u.U. besser, seinen "Babbel" zu halten.


kiramarie
beantwortet von kiramarie am 9. Juni 2009 22:42
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Grundsätzlich bin ich für Ehrlichkeit u. Offenheit, aber es gibt Situationen, da sollte man wirklich besser den Mund halten.


rivabella
beantwortet von rivabella am 9. Juni 2009 22:44
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Man sollte nicht immer alles sagen, was man weiß.

Aber man sollte immer wissen, was man sagt !!!

Im übrigen trage ich mein "Herz auf der Zunge", d.h. ich sage das, was ich denke (fast) immer und überall !!!

Und komischerweise werde ich gerade deshalb von meinen Freunden und Bekannten dafür geliebt !!!


heureka47
beantwortet von heureka47 am 10. Juni 2009 01:21
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Die drei Siebe des Sokrates

Ganz aufgeregt kam ein Mann zu Sokrates gerannt: „Sokrates, ich muss dir etwas erzählen. Dein Freund…“

Sokrates unterbrach ihn: „Halt!“ Der Mann war überrascht.

„Hast du das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe geschüttet?“, fragte Sokrates.

„Drei Siebe?“, fragte der Mann verwundert.

„Richtig, drei Siebe! Lass uns prüfen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe geht.

Das erste Sieb ist die Wahrheit. Ist das wahr, was du mir erzählen willst?“

„Nein, ich habe es selber erzählt bekommen und...“

„Na gut. Aber sicher hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft. Das zweite Sieb ist das der Güte. Wenn es schon nicht wahr ist, was du mir erzählen möchtest, ist es wenigstens gut?“

Zögernd antwortete der Mann: „Nein, im Gegenteil...“

„Dann", unterbrach ihn Sokrates, „lass uns auch noch das dritte Sieb anwenden. Ist es wichtig und notwendig, es mir zu erzählen, was dich so aufgeregt sein lässt?“

"Wichtig ist es nicht und notwendig auch nicht unbedingt.“

„Also mein Freund“, lächelte Sokrates, „wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es lieber sein und belaste dich und mich nicht damit."

.

Die - bedingungslose, universelle - LIEBE sollte als höchster Qualitätsmaßstab dienen.


anonym
beantwortet von Majorpain am 9. Juni 2009 22:43
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kommt imma auf die situation an z,B wenn ich einem lehrer meine Meinung sagen würde was ich von ihm halte glaub dann könnte ich die schule verlassen!


ziuwari
beantwortet von ziuwari am 9. Juni 2009 22:44
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nein...wäre oft falsch


zacki1
beantwortet von zacki1 am 9. Juni 2009 22:46
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kommt darauf an wie sehr du anecken möchtest,für die wahrheit braucht es oft sehr viel mut und man sollte sich die konsequenzen gut abschätzen.


luckytess
beantwortet von luckytess am 9. Juni 2009 22:48
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Manchmal ist die Zunge schneller als das Hirn. Also erst überlegen und nachdenken. Es kann auch verletzend sein und beim richtigen Überlegen findet man auch eine richtige Antwort. Es ist gut für den Umgang mit Menschen.



brunhilde45
beantwortet von brunhilde45 am 9. Juni 2009 22:49
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es ist authentischer,aber diplomatisches Verhalten,also faktisch: Erst denken,dann reden,mag in vielen Situationen des Lebens sinnvoller sein.

IN Beruf UND Privatleben.

Ohne gleich als SCHLEIMER dazustehen ;-).


anonym
beantwortet von Liena am 9. Juni 2009 22:51
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nein nicht immer. kommt auf die situation an aber manchmal ist es eher unpassend.


augustkoenigin
beantwortet von augustkoenigin am 9. Juni 2009 22:52
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Nein, es ist besser, öfter mal den Mund zu halten. Meist handelt es sich ja gar nicht um "Wahrheiten" sondern um persönliche Meinungen. Man sollte sich vor allem aus dem Leben anderer Menschen heraushalten und keine ungebetenen Ratschläge geben. Und wenn man um seine Meinung gebeten wird sollte man die so sagen, das es den anderen nicht verletzt.


anonym
beantwortet von Breee am 9. Juni 2009 23:04
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Hab neulich ein Buch gelesen (ein ziemlich gutes Buch - "the film club" von david gilmour) da belügt ein Vater ein paar mal seinen sohn.

Beispiel: Der Sohn fragt seinen Vater ob das Mädchen in das er verliebt ist, außerhalb seiner "Liga" ist. Der Vater glaubt das eigentlich schon, beantwortet die Frage aber mit nein. Er tut das um seinen Sohn glücklich zu machen und um ein Lächeln auf seinem Gesicht zu sehen. Außerdem will er ihm Selbstbewusstsein geben.

Er wird im Endeffekt eines Besseren belehrt. Der Sohn kriegt das Mädchen.

Die Frage ist: Hätte er es auch bekommen, wenn sein Dad ihm ehrlich das gesagt hätte, was er im Augenblick der Fragestellung dachte?

Immanuel Kant würde sagen, du darfst nicht lügen, selbst wenn du deinen besten freund verraten musst. Ich würde sagen: Immer sagen was man denkt, solange es nicht anti-menschlich wird. Immer pro Mensch bleiben.


MarcSu
beantwortet von MarcSu am 9. Juni 2009 23:27
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In manchen Situationen sollte man sich an den Spruch Halten:

"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold".


heureka47
beantwortet von heureka47 am 11. Juni 2009 01:59
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Das, was man denkt, wird wesentlich mitbestimmt von der eigenen inneren Einstellung und Haltung zum Leben. Man bedenke, was jeweils ein "Pessimist" und ein "Optimist" zur gleichen Frage oder Sachlage sagen würden!

.

Und man bedenke, welche Wirkung das Gesagte auf den Fragenden haben kann. Eltern z.B. können durch ihre Äußerungen ein Kind zur Ängstlichkeit und passiven Grundhaltung erziehen oder - durch ermutigende Äußerungen - zum Gegenteil.

.

Aus einem Teilbereich der Medizin (Psychiatrie) weiß ich, daß viele Ärzte gern ihren Patienten ihr "wissenschaftliches" Wissen über Krankheit, Verlauf lt. Statistiken usw. mitteilen und ihre entsprechenden Prognosen abgeben. Leider hat dieses "wissenschaftliche" Wissen die starke Tendenz, die - bewußten oder unbewußten - Erwartungen der Patienten (auch der Angehörigen und sonstigen Umfeldes!) zu prägen und insofern werden solche Äußerungen tendenziell zu "selbst-erfüllenden Prophezeiungen".

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Was die Patienten statt dessen viel besser brauchen könnten, wäre ERMUTIGUNG! Wäre die Information, daß der Verlauf tatsächlich wesentlich davon mitbestimmt wird, ob der Patient an die Möglichkeiten seiner Gesundung glaubt und wie intensiv er sich dafür interessiert und einsetzt!

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Eine selbst von psychischer Erkrankung betroffene Frau, Jahrgang 1917, war zwischen 1936 und 1959 fünfmal wegen akuter schizophrener Episoden in psychiatrischen Kliniken und hat die strukturell und menschlich bedingte Entmutigung an sich selbst und anderen miterlebt.

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Nach der fünften Episode hat sie durch VERSTEHEN der Ursachen (und nicht durch die Interventionen der behandelnden Psychiater!) ihre Heilung gefunden und GEGEN alle schlechten Prognosen der Ärzte ein erfülltes berufliches und privates Leben geführt - und sich parallel noch für die Interessen von anderen Betroffen eingesetzt - wofür sie in den letzten 10 Jahren zweimal mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

.

Eines der beiden Bücher, die sie geschrieben hat, richtet sich an die von ähnlichen psychischen Störungen / Erkrankungen betroffenen Menschen und trägt bezeichnenderweise den Titel "Laßt euch nicht entmutigen".


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