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Sollte man einer Freundin, die sich als im falschen Körper fühlt, zur Offenheit raten?

gefragt von feuerfraufeuerfrau am 26.11.2007 um 20:13 Uhr

Am Wochenende hat mir eine langjährige Freundin gesagt, dass sie sich als Mann fühlt. Ich hatte schon lange so eine Ahnung, denn sie kommt recht maskulin daher- vermutete aber eher etwas anderes dahinter. Wie auch immer, sie leidet ziemlich unter dem Zustand, auch darunter, dass sie sich bisher niemandem anvertraut hat. Weiß jetzt nicht recht, welchen Weg ich ihr raten soll: kommt das von allein zum rechten Zeitpunkt, dass sich jemand damit outet, sollte ich ihr zusprechen, das zu tun oder was? So wie jetzt leidet sie nicht unter dem 'Irrtum der Natur, sondern auch unter der Heimlichtuerei. Was meint Ihr, liebe Leute?


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koira1975
beantwortet von koira1975 am 26. November 2007 20:18
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Wenn sie unter der Heimlichtuerei leidet, sollte sie sich bei Leuten, die ihr nahe stehen und denen sie ein Verständnis zutraut, outen. Damit meine ich nicht, dass sie sich bei den Anderen schämen muss oder falsche Rücksichtnahme nehmen soll, aber ich denke, sie ist momentan sicherlich noch in einer Phase, wo sie sehr leicht verletzt werden kann und gerade bei Eltern sollte man sich vielleicht auch vorher Hilfe holen, wie man am besten vorgeht. Ansonsten sollte Deine Freundin bald zu einer Beratungsstelle, da sie sich auch über ihren weiteren Weg klar werden sollte und gestärkt werden muss.


anonym
beantwortet von RaiDam am 26. November 2007 20:18
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In diesem Fall würde ich raten, dass sie sich professionelle Hilfe sucht, bei einem Therapeut... es gibt auch eine HP für Menschen, die sich mit ihrem eigenen Geschlecht nicht idenfizieren können, ich meine, das war in transgender,de oder com... finde die Adresse im Moment nicht...
Wichtig ist, dass sie einen Menschen hat, der zu ihr steht und ggf. auch unterstützt, einen neuen Weg zu finden UND zu gehen..

Kommentar von F45cb405fa90c9d3901d1163f5bd30f3smallfeuerfrau am 26. November 2007 20:27

Danke Euch allen! Ein guter Rat, dass sie sich beraten lassen sollte- dahingehend werde ich sie unterstützen, das erscheint mir sinnvoll und realistisch.


gri1su
beantwortet von gri1su am 26. November 2007 20:26
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Zu einer guten Freundschaft gehört immer Ehrlichkeit und Offenheit.

Ich glaube, sie leidet mehr unter der Heimlichkeit als unter dem Bedürfnis, einen anderen Körper zu haben. Wenn sie in Dir Jemanden hat, der sie sich anvertrauen kann, bist Du ihr schon mal eine sehr große Hilfe. Mit diesem Bedürfnis ist sie doch heute überhaupt nicht mehr alleine. Es gibt inzwischen viele Menschen, die genau so fühlen und sogar etwas unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Dieses Verhalten wird doch inzwischen weitgehend toleriert (Naja, auf dem Land mag es noch anders sein, aber in der Stadt ist es heute kein Problem mehr).


Elster79
beantwortet von Elster79 am 26. November 2007 20:19
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Wenn sie sich Outet, wird der Weg den sie einschlägt mühsam beschwerlich und schmerzhaft. Um so etwas ist niemand zu beneiden. Lebt sie weiter mit ihrer Unzufriedenheit in ihrem falschen Körper, kann sie das allerdings auf dauer ernsthaft Krank machen. Sie sollte vielleicht erstmal zu einem Therapeuten, der sich mit so etwas auskennt und sich eingehen beraten lassen, was auf sie zukommen kann, wenn sie sich für diesen Schritt entscheidet. Ich kenne viele die erfolgreich diesen Weg gegangen sind. Hier in der Stadt sind sie als Teil unserer Gesellschaft akteptiert. In anderen Regionen Deutschlands sieht es allerdings immernoch anders aus. Unterstütze sie, das ist das beste was du tun kannst, sie wird wahre Freunde wahrlich brauchen, denn sie wird viele verlieren!!!!


anonym
beantwortet von Schauinsland am 26. November 2007 20:38
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Da sie Dir als Freundin Ihren Zustand anvertraut hat, musst Du dir die Frage stellen: Wie steht sie zu Dir und Du zu Ihr? Im Innern Deiner Freundin kann das Anvertrauen auch bedeuten das sie Dich als Partnerin haben möchte. Ansonsten würde ich Ihr raten den Freundeskreis abzuchecken welche Meinungen Herchen und wer steht bei einer Offenbarung weiterhin zu ihr. Ich hoffe Du stehst zu Ihr.



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