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Sollte man einem Bettler, der offensichtlich Alkoholiker ist, trotzdem Geld geben?

gefragt von doro23 am 20.07.2007 um 15:37 Uhr

bei mir um die ecke sitzt immer der gleiche bettler. er ist eigentlich immer sehr freundlich und ich geben ihm ab und zu ein bisschen geld, weil er mir leid tut. letztens habe ich ihn allerdings im supermarkt gesehen, wie er schnaps gekauft hat. soll ich ihm trotzdem geld geben, auch wenn er es für seine sucht ausgibt?


Reply


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 20. Juli 2007 16:49
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"Alkoholismus" ist eine anerkannte Krankheit, die sehr viele Menschen haben. Wenn man sich berufen fühlt, diesen Menschen zu helfen, ist es sicher nicht damit getan, Ihnen kein Geld für Alkohol zu geben. Ich würde ihm das Geld geben und darauf hinweisen, dass ich es ihm für seine Freundlichkeit gebe und nicht für Alkohol. Mehr kann man in der Situation eh nicht erreichen; alles Weitergehende würde, wie beschrieben, als Kritik ("Maulen") empfunden und wäre kontra-produktiv.


Rosi Triebler
beantwortet von Rosi Triebler am 20. Juli 2007 15:43
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Ich tue es Grundsäzlich nicht, aber ein Schnitzel,Brötchen oder Salat, dazu ein Wasser/kaffee die mann kaufen kann. Dass nenne ich ein guten Tat, und bin auch dazu bereit.


anonym
beantwortet von nathi am 20. Juli 2007 15:39
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Ich würde ihm kein Geld geben sondern ihm Essen oder Trinken geben. Also vorher selber kaufen. Den Alkoholkonsum sollte man nicht unterstützen!!!

Kommentar von Ab8ac8dbff4eca2d15122db7448b3ffasmallNusss am 20. Juli 2007 16:16

Da bin ich genau deiner Meinung, wobei ich aber schon angemault wurde, als ich einem Bettler was zu Essen gab und kein Geld....


Kabark
beantwortet von Kabark am 20. Juli 2007 16:23
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Ich kann mit meiner Kohle machen was ich will. Und mit demselben Respekt sollte man auch Obdachlose behandeln.

Kommentar von Ab8ac8dbff4eca2d15122db7448b3ffasmallNusss am 20. Juli 2007 17:00

...es ist aber bestimmt nicht vernünftig einem Obdachlosen Geld zu schenken, wenn man genau weiß, dass er sich Alkohol kauft.

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 20. Juli 2007 18:01

Und es ist bestimmt nicht Dein Job, einen Obdachlosen zu bekehren. Dann gib' ihm halt nix. Ist jedenfalls anständiger, als ihn mit einem Brötchen zu füttern.


Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^›
beantwortet von Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 20. Juli 2007 15:46
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das thema wurde neulich schon mal bei gf besprochen, auch da kannst du noch tipps ersehen.

http://www.gutefrage.net/frage/wie-oft-sollte-man-obdachlosen-etwas-geld-geben-k...





demosthenes
beantwortet von demosthenes am 20. Juli 2007 17:48
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Eindeutig nein!

Wenn er Hunger hätte, würde ich ihm Essen besorgen und geben, aber einem Alkoholiker Geld zu geben, heisst seine Sauferei zu fördern.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 20. Juli 2007 22:41

Das dürfte das Gegenteil des Hippokratischen Eids sein.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 21. Juli 2007 20:16

@Knowledge:

Ärztliche Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.

Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, ...

(Aus dem Eid des Hippokrates)

Könntest Du mir bitte einmal sagen, wieso mein Vorgehen gegen diesen Eid verstiesse?

Abgesehen einmal davon, dass ich an diesen Eid in keiner Weise gebunden bin und ihn auch nicht zitiert oder erwähnt hatte.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 23. Juli 2007 18:26

Ich habe weder gesagt, dass du dich an den Eid binden sollst noch ihn zitiert hast, sondern nur deine Ausaage in Relation dazu gestellt. Zum Inhalt: Indem du Kranke als Menschen behandelst, werden sie vielleicht ihre Eigen-Verantwortung erkennen, sich wieder in die menschliche Gesellschaft einzugliedern. Soviel zum "Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und .. Urteil", wenn du den direkten und nicht nur mittelbaren Bezug haben möchtest.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 23. Juli 2007 19:43

@Knowledge zum Zweiten:

Indem du Kranke als Menschen behandelst ...

Täte ich das nicht, wenn ich ihm etwas zu essen gäbe?

Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, ...

Und genau deshalb gebe ich ihm weder direkt noch indirekt (Geld) Alkohol, denn der ist für ihn "tödlich".

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 24. Juli 2007 09:49

Nein, indem du ihm was zu essen gibt, fütterst du ihn und gibst ihm nicht das "Essen", das er eigentlich bräuchte. Über die Aussage, dass Alkohol für ihn tödlich ist, solltest du mal mit einschägigen Organisationen reden ("Anonyme Alkoholiker" oder "Guttempler"); ich nehme an, da könntest du Einiges lernen. Die Begriffe "Sauferei" oder "Säufer" werden da übrigens als menschenverachtend angesehen.


anonym
beantwortet von julchen am 20. Juli 2007 17:15
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Ich denke auch, dass man anderen Leuten nicht vorschreiben sollte, wie sie ihr Leben zu leben haben. Vor allem wenn es sich um völlig Fremde handelt. Bei Obdachlosen kann man bestimmt auch mit Nahrungsmitteln weiterhelfen, aber in der Regel hat man ja nicht immer ein Käsebrot in der Tasche, wenn man angebettelt wird. Bei "deinem" Obdachlosen könntest du ja nachfragen, ob er auch mit einer Hilfe in Naturalien froh wird. Ich entscheide immer von Fall zu Fall. Junkies gebe ich fast nie etwas. Aber irgendwie ist das natürlich auch Quatsch. Die Menschen, die obdachlos sind haben ja alle eine Geschichte und werden ihr Leben ja nicht umkrempeln, bloß weil man ihnen das Geld verweigert oder ihnen stattdessen etwas zu essen in die Hand drückt. Entweder will ich etwas geben oder nicht.


anonym
beantwortet von pokersveni am 8. Juli 2008 15:26
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Man weis ja nie, welcher Schicksalsschlag ihn auf die Straße getrieben hat. Ich denke, dass auf der Straße das Leben wohl nur im Suff zu ertragen ist. Da sollte man nicht päpstlicher sein als der Papst. Lass den armen Kerl doch saufen!


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