Ist eine Fruchtwasseruntersuchung bei älteren Müttern immer notwendig? Birgt das nicht auch Gefahren? Würdet Ihr das machen lassen?
Meine Mutter hat mit 38 noch mal ein Kind bekommen und sie hat die Untersuchung gemacht um sicher zu gehen, sicher gibt es Risiken, die man abwegen muß, ich würde mich vom FA nochmal richtig aufklären und beraten lassen ob event. ein triftiger Grund vorliegt
Wurde mir auch ans Herz gelegt,ich habe abgelehnt.Damals war ich 36.Es gab aber beim Ultraschall keinen Verdacht auf Mißbildungen. Bei einer Fruchtwasseruntersuchung kann es zu einer Fehlgeburt kommen,das wollte ich nicht riskieren.

Ich war bei meiner Schwangerschaft auch schon in den 30ern und mein Frauenarzt riet mir damals zu ausführlichen Bluttests, um abwägen zu können, ob eine Fruchwasseruntersuchung u.U. nötig wäre.
Die Untersuchung dient in den meisten Fällen vornehmlich der Beruhigung der Schwangeren. Sicher ist es dem Verlauf der Schwangerschaft nicht unbedingt zuträglich, wenn die Mutter sich monatelang Sorgen machen muss, ob mit dem Baby alles in Ordnung ist. Das sollte man beim Abwägen von Risiko und Nutzen nicht außer Acht lassen.
Eine höchst riskante Untersuchung !
Das ungeborene kann gar von der Nadel getroffen werden !
Meine Mama hat durch einen blöden Zufall mit 48 noch mal ein Kind bekommen und hat eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen.... Das Ende vom Lied war, daß das Kind beinahe abgegangen wäre... Ich würde auf jeden Fall vorsichtig sein mit dieser Untersuchung und das genauestens mit dem Frauenarzt besprechen, ob es nicht andere Möglichkeiten gibt...
LG Tindomerel
Die Behinderungsarten, die durch Fruchtwasseruntersuchungen festgestellt werden, sind sehr begrenzt. Das Risiko , ein behindertes Kind zu bekommen ist prozentual geringer, als die Gefahren, die eine derartige Untersuchung mit sich bringt.
Es stimmt schon dass nicht alles bei der Fruchtwasseruntersuchung festgestellt werden kann, aber das Risiko einer Missbildung, etwa des Down-Syndroms, steigt mit dem alter der Mutter, und kann über 40 schon beträchtlich sein. Inwieweit das Alter des Vaters einfließt, ist mir nicht bekannt.
Die Qualität der Spermien nimmt auch ab 45 ab, allerdings nicht so gravierend wie das Risiko bei Frauen steigt. Aber das Risiko einer Untersuchung ist einfach viel höher und man sollte vorher wissen, was man bei dem einen oder anderen Ergebnis tatsächlich machen würde.
Diese Untersuchung ist überhaupt nicht nötig. Es ist der Versuch in einen natürlichen Prozess einzugreifen. Wenn man 9 Monate Geduld hat, werden die Fragen sowieso beantwortet.
Gegenfrage: Was würdest du mit dem Ergebnis anfangen? Würdest du tatsächlich abtreiben, wenn eine mögliche Gefahr diagnostiziert wird? Wie genau ist das Ergebnis und welche Schlüsse zieht man daraus? Die Fruchtwasseruntersuchung birgt ein Risiko von ca. 1:200, d.h. bei jeder 200. Untersuchung geht was schief. Wenn im Ultraschall schon definitiv ein Problem erkennbar ist, dann würde ich einer weitergehenden Untersuchung vielleicht zustimmen, aber einfach mal so (Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms ist viel geringer) - definitiv nein.

ich selbst würde sie nie machen, weil ich von der vorstellung schon gänsehaut und alpträume bekomme. ich gehöre aber auch zu denen, die nie ein kind abtrieben würden. andere sollten sich überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist und sie zu einer risikogruppe gehören.