Wir schauen schon länger bei ebay nach einem Klavier und oft sind es unbekannte Marken, welche bezahlbar sind. Meint ihr, man könnte es riskieren? Wir sind alle keine großen Pianisten, aber würden schon gerne ab und zu einbisschen üben.

Um ab und zu ein bischen zu üben benötigt Ihr kein teutes Markenklavier.
Natürlich sollte man!!! Was für eine Frage. Ich könnte genauso fragen: Sollte man einen neuen Mercedes statt einer alten Klapperkise kaufen?? Sollte man lieber zum Frisör gehen oder lieber den Kopf in den Ventilator halten?? Nee, jetzt mal Spaß beiseite: Als Anfänger auf einem alten klapprigen Klavier spielen? Und dann noch versuchen dabei Spaß zu haben wenn es möglicherweise schlecht klingt, sich ständig verstimmt oder Tasten anfangen nicht mehr zu funktionieren? Und dafür auch noch Geld zum Fenster rauswerfen??? NA PROST MAHLZEIT!!! Erst heute war ich bei einem Kunden, der sich bei Ebay ein Klavier gekauft hat. Hat 500 € für einen Schrotthaufen bezahlt, obwohl es als stimmbar und spielbar bezechnet wurde. Ich bin Klavierbaumeister und konnte darüber nur den Kopf schütteln. Es fehlten mehrere Saiten, die Mechanik war total ausgeleiert, die Tasten haben geklappert, der Resonanzboden und die Stege waren gerissen, der Stimmstock (wichtig für die Stimmhaltung) hatte leichte Risse. Normalerweise wäre da eine Koplettreparatur fällig. Die kostet i.d.R ab 5.000-6.000 € und mehr. Er kann zwar momentan darauf herumklimpern, aber Klavierspelen kann man das wirklich nicht nennen. Wer Anfänger ist oder unschlüssig ob man wirklich dabei bleibt, sollte am besten ein Markenklavier von einem Fachhändler MIETEN. Denn die Mieten und der Transportpreis werden auf den Kaufpreis angerechnet, und man bekommt ein Klavier das keinerlei Mängel im technischen und akustischen Bereich aufweist. Ein Markenklavier ist deshalb am ehsten zu empfehlen, weil man den richtigen Tastenanschlag besser und schneller lernt als an einem No-Name von Ebay!! Im Jahr zahlt man dann ca. 700-800 € für Mieten inkl. Transport. Man hat aber meistens keine Mindestmietzeit bei Mietinstrumenten. Mann kann auch nach z.B. 2 Monaten wieder kündigen. Später gibt man das Mietinstrument zurück und kann sich zudem, wenn man will, für ein ganz anderes Klavier als das Mietinstrument entscheiden. Auch für ein Gebrauchtes. Und gebrauchte Klaviere sollte man sowieso nur vom Fachhändler kaufen, da man nur dort die Garantie auf Funktionstüchtigkeit gleich dazubekommt. Kauft man unbekannte Marken bei Ebay oder privat von fremden Leuten oder aus der Zeitung, kann man sehr häufig gleich nochmal 300-1.000 € für diverse Reparaturen mit einberechnen. WICHTIG: WENN MÖGLICH BEI SOLCHEN ANGELEGENHEITEN EINEN KLAVIER"bauer" ZU RATE ZIEHEN!!! Der kann das Klavier, BEVOR gekauft wird, mal auf H'er und Nieren überprüfen. Denn Klavierbauer ist ein Ausbildungsberuf und nur wer sich mit Klavieren und deren Bauweise und Funktion richtig auskennt kann auch einen guten Rat erteilen. Klavier"STIMMER" dagegen ist eigentlich keine Berufsbezeichnung, sondern eine Tätigkeit die jeder Kavier"BAUER" schon in der Ausbildung lernt!!! Klaviere zu stimmen gehört zum Berufsfeld eines jeden Klavierbauers! Klavierstimmer, so kann sich auch ein Musikstudent oder Klavierlehrer nennen, wenn er nebenher hier und da mal ein Klavier zu stimmen versucht und eigentlich gar keine Ausbildung dafür hatte.
Herz und Nieren wollte ich schreiben ;-)
SirPedta am 28. September 2008 10:53 Jup. Du kommst zwar aus einem ganz anderem Bereich, aber bei uns ist es HAARGENAU SO! Bis auf das Mieten;)

Bei Klavieren kann man sich als Laie leicht verkaufen. Wenn es nur zum gelegentlichen Üben dienen soll, reicht m.E. sowas:
http://www.kauflux.de/?id=FROOGLE&_artnr=7038561
völlig aus. Elektronische Klaviere haben mittlerweile eine 1a-Qualität zum guten Preis erreicht und können auch mit Kopfhörer genutzt werden, man geht sich also nicht gegenseitig auf den Geist, wenn der gleiche Lauf dutzende male hintereinander gespielt wird.

Nicht bei Ebay kaufen, sondern im Handel, der auch günstig gebrauchte anbietet. Nur hier kann man es sich anhören und es wird auch vernünftig transportiert ohne daß Ihr danach gleich einen Klavierstimmer kommen lassen müßt.

Ich würde im lokalen Anzeigenblatt mal nach Werbeanzeigen einer Klavierstimmer-Firma suchen. Die Leute dann anrufen und fragen, ob die günstige Klaviere dahaben.
Klavierstimmer können Dich gleich vernünftig beraten und auch "NoName"-Altgeräte mit vernünftigem Resonanzboden und noch immer guter Mechanik zu fairen Preisen weiterverkaufen.
Natürlich würde ich sonst auch mal ein Musikgeschäft mit Klavierabteilung fragen. Dort gibt es sehr oft auch gebrauchte Marken- und NoName-Geräte zu fairen Preisen.
Falls Du aus meiner Region kommst:
Mein Leib- und Magen-Klavierstimmer ist Peter Fabriczek, Vechta und mein Musikfachgeschäft ist Bössmann, Osnabrück.
PS: Generell gilt: Lieber ein altes, schlechtes Klavier im Haus als gar keines. ;-)

Am besten probiert man das Klavier bevor man es kauft. Auch teure Klaviere konnen Enttäuschunhen verursachen wenn die Stimme oder die Tasten nicht gut für euch sind.

http://www.matthaes-piano.de/ hab ich mal gehört^^
ewunia99 am 11. Juli 2008 21:36 und gleich dazu eine bescheidene Hütte von 350 m² ..LG
Lloyds am 11. Juli 2008 21:38 http://www.matthaes-piano.de/Sortiment.84.0.html ganz unten steht "Unsere Einsteigerklaviere"

Für ab und zu braucht ihr sicher kein teures Markenklavier. Aber es ohne mal gehört zu haben kaufen??? Das ist wie mit der berühmten Katze im Sack....

Ein Klavier für Normalen gebrauch sollte es ausreichen, nur für den Profi bereich würde ich sagen kauft euch eins von "Schimmel"...ansonsten sin Klaviere keine verbreitete Massenware also auch wenn die marke nicht bekannt sein sollte denke ich das sie doch etwas qualitaet haben, am besten hilft googlen nach der Marke...wenn du mir die Marke veraetst kann ich auch mal schauen was für teile das sind...

Warum denn immer dieser "Markenfetischismus" ? Andere Mütter haben auch hübsche Töchter !