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Sollte man ein Krankheitstagebuch führen?

gefragt von rosine am 25.09.2007 um 19:36 Uhr

Im Zuge der Diskussion um die Wirksamkeit von Antibiotika habe ich gelesen, es wäre sinnvoll eun Buch zu führen, über die eigenen Krankheiten und die Medikamente, die man eingenommen hat.Ist das nicht übertrieben?


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Reply


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 25. September 2007 19:40
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Wenn man Migräne oder eine chronische Erkrankung hat oder wenn man häufig Medikamente in wechselnden Dosierungen nimmt, ist ein Krankheitstagebuch sinnvoll.

Dort kann man ggf feststellen, wann welche Symptome eingesetzt haben oder verschwunden sind und das einem bestimmten Ereignis, Nahrungsmittel oder Medikament zuordnen.

Andererseits verstärkt es auch den Blick für das Negative und verhindert, Verbesserungen zu feiern.

Deshalb sollte man das Für und Wider abwägen.


schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 25. September 2007 19:40
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So generell würde ich weder ja noch nein sagen. Es kommt darauf an, wieviele verschiedene Medikamente man wie oft nehmen muß. Wichtig würde ich es dann finden, wenn man auf bestimmte Antibiotika allergisch reagiert.


Xiphoid
beantwortet von Xiphoid am 25. September 2007 19:47
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Ich denke schon, dass es zumindest sinnvoll ist, Medikamente zu dokumentieren um z.B. Überdosierung oder Wechselwirkungen und ähnliches vermeiden zu können - aber eher als Information für den Arzt, vor allem dann wenn man zu vielen verschiedenen Ärzten geht, denn leider fragen heute nicht alle Ärzte, ob man den Wirkstoff schon nimmt oder evtl. Medikamente nimmt die ein anderes hemmen usw.

Da ist es gut wenn man immer so ein Buch parat hat.

Und Krankheiten würde ich nur das wichtigste notieren: also nicht gleich jeden Schnupfen reinschreiben - sonst ist ja das Buch schon in ein paar Monaten mit den ganzen Wehwehchen voll


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 25. September 2007 21:49
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Ich finde es als Arzt praktisch, wenn jemand alles schön chronologisch aufgeschrieben hat, finde das aber außer bei Patienten mit Migräne oder Epilepsie oder psychiatrischen Erkrankungen, wo man aus bisherigem Ansprechen auf Medikamente Rückschlüsse auf die Therapie ziehen kann, nicht notwendig. Man sollte sich nicht immer so mit seinen Krankheiten beschäftigen.




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