Ich melde meine Tochter gerade bei KiTas an und meine erste Wahl ist die KiTa ihres Bruders, die auch konzeptionell toll ist. Nun hat sie aber eine Freundin, die beiden kennen sich seit der Geburt, mit der sie auch in die KiTa gehen sollte. Ich weiß nun nicht, ob ich die Priorität lieber auf die Freundin legen sollte. Schließlich könnte das langfristig wichtiger sein, als ein tolles Konzept, oder?

Ich denke auch, das Argument mit der Freundin zählt mehr und sollte daher im Vordergrund stehen. Wenn sich die Kita doch als negativ herausstellen sollte, wäre sicher immer noch bei nächster Gelegenheit (und freiem Platz) ein Wechsel möglich, oder?
Das Konzept der Kita das überzeugt sollte den Vorzug bekommen.Die Freundschaft kann auch so halten und sollte meiner Meinung nach hinten an stehen.Ausserdem lernt sie ja dort sicher wieder neue Freundinnen kennen und wer weiss,vielleicht sind die ja besser als die anderen.

Wenn Du die Wahl zwischen verschiedenen KiTa-Modellen oder -Konzepten hast, sei froh.
Ich habe Bekannte, die beide in Hameln arbeiten, aber wegen des KiTa-Platzes ihrer Tochter in einem Waldorf-Kindergarten extra in Hannover wohnen bleiben.
So verplempern sie wertvolle Lebenszeit im Zug, statt sie mit ihrem Kind zu verbringen. Aber es geht in einen Waldorf-Kindergarten. Na toll.
Unsere Zwerge gehen in den nächstgelegenen KiGa (2 km), so haben wir und sie kurze Wege und ab dem 5. Lebensjahr schaffen sie den Weg hin und zurück schon selbst per Rad, natürlich mit unserer Begleitung und Obhut. Dass der KiGa nebenbei auch noch ein tolles Team und Räumlichkeiten hat, ist ein netter Nebeneffekt.
Es kommt bei der Kita-Wahl auch darauf an, ob es für euch praktisch zu handhaben ist, wenn die Kinder in getrennte Einrichtungen gehen.
Wenn du dadurch nicht wesentlich länger unterwegs bist, kannst du sie ja mit ihrer Freundin in die andere Kita gehen lassen.
Es ist aber auch so, dass die meisten kinder neue Freundschaften schließen.
Oder es passiert, dass deine Tochter oder ihre Freundin neue Kinder kennenlernen und nachher nichts mehr miteinander zu tun haben.
Mir wäre beides wichtig, kann man nicht die Eltern der Freundin überzeugen, das die Freundin den besseren Kindergarten besucht. Dann würde sich das Problem auf einfache Art und Weise lösen.
Ansonsten kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, das solche Freundschaften auch halten können, wenn man nicht im gleichen Kiga bzw. der gleichen Kigagruppe ist. Meine Tochter ist noch immer mit ihrer besten Freundin zusammen, die sie in der Spielgruppe kennengelernt hatte. Sie war dann 1 Jahr eher als die Freundin in den Kiga gekommen und auch ein Jahr eher in die Schule, weil die Freundin ein Kann-Kind ist. Aber der Freundschaft hat das nie geschadet. Sie halten immer noch wie Pech und Schwefel zusammen und das seit 16 Jahren.

Was nützt die beste Freundin, wenn die Kinder vernachlässigt werden zum Beispiel. Also lieber die nehmen mit den besseren Konzept.
Die Freundin kann doch eine Freundin bleiben auch wenn sie nicht den gleichen Kiga besuchen. und was passiert, wenn die Freundin sich jd anderen sucht - was in dem Alter ja durchaus möglich ist - und du bist dann an einen Kiga gebundenn den Du nicht so toll findest?

Was für eine Frage! Natürlich dahin, wo das bessere Konzept vorhanden ist.

wenn möglich beides! auf jeden fall dorthin, wo man meint, das kind sei möglichst gut betreut.

Überzeuge die Eltern der Freundin, dass sie ihre Tochter auch auf den KiGa schicken, der Dir gut gefällt.
oje...was machst du wenn dein kind mal in eine schule geht,schickst du sie dann auch da hin wo ihre freundin hin geht,oder besser da hin wo du der meinung bist dass es die geeignete schule für dein kind ist,freunde findet sie im anderen kiga auch und sie hat abwechslung wenn sie mittags mit der anderen freundin spielt.