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Sollte man ein 4-jähriges Kind schon schulähnlich fördern?

gefragt von CasaRenata am 29.02.2008 um 18:38 Uhr

Eine Bekannte von mir meint, dass ihr 4-jähriger Sohn hochbegabt sei und sie ihm jetzt täglich schulähnlichen Unterricht zu Hause geben möchte. Kann das für das Kind gut sein?

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Schule x 23.269 Kinder x 17.990 Förderung x 205 Hochbegabung x 31

mitra54
beantwortet von mitra54 am 29. Februar 2008 18:41
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Nein!!!! Woher will sie das denn wissen. Nur weil ein Kind besonders aufgeweckt ist, ist es noch lange nicht hochbegabt, aber schnell überfordert. Diese durchgeknallten Eltern, die sich unbedingt über ihre Kinder profilieren müssen, schaden ihren Kindern mehr als sie nützen. Warum dürfen Kinder nicht einfach Kinder sein und spielend und tobend lernen, und dabei fröhlich sein.

Kommentar von 2dc2eb05e9572248e799d07e41b51ec6smallghostwriter am 29. Februar 2008 19:03

Du sprichst mir aus der Seele...!

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 29. Februar 2008 19:07

aus meiner auch, warum müssen immer wiede rwörter wie hochbegabt und AHDS (sorry wenn ich die tatsächlich betroffenen verletzen sollte) immer einige Eltern in einen Art Rauschzustand versetzen..lasst doch dne Kindern ihre Kindheit..das Leben wird schnell genug ernst

Kommentar von Nordfriesin am 3. März 2008 21:02

HÄTT ICH NICHT ANDERS BEANTWORTET!!!! DH


koira1975
beantwortet von koira1975 am 29. Februar 2008 18:41
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Sicherlich nicht. Hochbegabung kann man ohnehin frühestens ab dem 6. Lebensjahr feststellen. Auf schulähnlichen UNterricht kann sich ein 4 - jähriges Kind auch noch gar nicht konzentrieren und wird leicht überfordert: einer der Nebeneffekte ist, wenn es dann in der GRundschule wirklich ans Lernen geht, haben viele dieser Kinder schon keine Lust mehr. Stoppen, wenn sie das ABC oder die Zahlen lernen wollen, muss man die Kinde nicht. Das lernen sie viel schon im Kindergarten. Aber darüber hinaus....hilft es nur dem Ego der Mama.

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 29. Februar 2008 20:32

Ich wollte ganz schnell lesen lernen und habe einfach immer gefragt: Was steht da? Ich habe geduldige und richtige Antworten bekommen und mit 4 konnte ich fließend fremde Texte lesen. Abgesehen davon, dass mein Vater mich manchmal vor Freunden aus dem Lexikon vorlesen ließ (manchmal will auch ein Vater mal angeben!), hat mich aber keiner für hochbegabt gehalten (ich war dann auch ein tüchtiger Matheversager und wollte auch die Uhr lange nicht lernen). Als ich in die Schule kam, hat meine Mutter der Lehrerin gesagt, dass ich bereits lesen kann, damit die nicht so ein Gedöns drum macht.


Luise
beantwortet von Luise am 29. Februar 2008 18:45
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Kann man nicht so leicht von außen beurteilen, weil das sicher grenzwertig ist. Manches Kind saugt alles Wissen nur so in sich auf, dann soll man ihn auch lassen, muss aber dafür sorgen, dass er auch mit Gleichaltrigen noch spielt. Gerade in der Grundschule haben es solche "kopfgesteuerten" Kinder oft schwer, weil die anderen rumtoben und raufen wollen. Das muss ausgeglichen werden, das Selbstbewusstsein und der Umgang mit anderen insoweit gestärkt, dass er auch sozial so stark ist, mit den Gleichaltrigen umgehen zu können. Dann kann das gutgehen, aber nur dann. Sonst erzieht man ihn zum Außenseiter und Streber.


valvetvipe
beantwortet von valvetvipe am 29. Februar 2008 18:42
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Hat sie ihn denn testen lassen? Wenn sie das nicht von Experten bestätigt bekommen hat, kann das absolut nach hinten los gehen, und sie überfordert das Kind


CellarDoorBln
beantwortet von CellarDoorBln am 29. Februar 2008 18:41
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Hochbegabte benötigen prinziell eine besondere Förderung. Dafür gibt es spezielle Lehrer und professionelle Einrichtungen. Meist sind die Eltern dann natürlich auch stützend tätig.

Kommentar von Nordfriesin am 3. März 2008 21:04

MIT 4 braucht ein Kind lediglich einen guten Kindergarten in dem professionell Projekte durchgeführt werden die auf die Lebenssituationen der Kinder aufbauen. Sonst NICHTS!!! In der Schule sieht das ganze schon wieder anders aus!!!


anonym
beantwortet von nickthequick am 29. Februar 2008 20:00
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Nur wenn das Kind Interesse zeigt,weil es z.B. bei den Geschwistern sieht,wie sie lernen,dann kann man spielerisch und nur so lange das Kind möchte etwas beibringen.Sonst ist das für meine Begriffe nicht förderlich,denn in der Schule wird so etwas nicht gerne gesehen.Ich habe meinem Sohn mal Ende der ersten Klasse ein bisschen Ein mal Eins beigebracht,weil er sich tierisch gelangweilt hat in Mathematik.Als in einem Elterngespräch ich das erwähnte,habe ich mir von Lehrer einen Rüffel abgeholt.


anonym
beantwortet von Felix7 am 29. Februar 2008 19:12
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Ich hatte mal das selbe Problem und habe es meineswissens gut gelöst. Sie wurde und wird mittlerweile ist sie 13, wenn sie will gefördert, wenn ich merke es interessiert sie nur oberflächlich, dann laß ich es.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 29. Februar 2008 19:02
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Dazu kam gerade auf RTL+ ein Bericht über die Kinderakademie in Heidelberg. Das ist ein neues Projekt - Grundschule für hochbegabte Kinder, die zuvor einem Test unterzogen wurden und einen IQ von > 130 hatten. Dort werden sie neben dem Unterricht psychologisch betreut. Sie haben Fächer wie Chinesisch, Astrologie, usw. Meine Meinung ist, dass das irgendwo nicht mehr normal ist. Wenn diese armen Kinder schon psychologisch betreut werden müssen? Ich weiss nicht! Da ist mir so ein kleiner Racker mit aufgeschlagenem Knie, verdreckter Hose und gelegentlich halt auch mal ner 4 im Diktat oder der Mathearbeit viel lieber. Ist einfach natürlicher!


curafe
beantwortet von curafe am 29. Februar 2008 18:50
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wenn ein kind von sich aus fragen stellt kann man diese entsprechend ihrem alter beantworten...spielerisch lernen kinder sehr viel ohne das sie es merken wenn sie lust dazu haben denn kinder sind neugierig ....meine drei sind 3 sprachig groß geworden und es hat ihnen nicht geschadet und wenn einer hausaufgaben gemacht hat haben die anderen 2 schule gespielt und mit gelernt....man kann fördern aber nur wenn das kind will und spass daran hat nur übertreiben sollte man es auf gar keinen fall


anonym
beantwortet von miralira am 29. Februar 2008 18:46
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Warum lässt sie ihn nicht noch ein bischen Kind sein ?? Die Schule kommt früh genug !! Außerdem wird es für ihn langweilig, wenn sie es ihm jetzt schon alles beibringt und irgendwann verpasst er den Anschluss !


darkangel82
beantwortet von darkangel82 am 29. Februar 2008 18:43
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Solange das Kind nicht überfordert oder unter Druck gesetzt wird, ist es bestimmt nicht falsch. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das Kind spaß daran hat und es freiwillig macht. Er ist eben erst 4 und sollte auch mehr spielen als lernen.


Tonica
beantwortet von Tonica am 29. Februar 2008 18:43
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wenn es wirklich hochbegabt ist, wird es auch ohne vorzeitige "Schulbildung" einiges lernen(mein Sohn konnte mit 4 Rechnen und auch das ein oder andere lesen.) Meistens ist es nur der Wunsch der Eltern und für das Kind eine echte Überforderung. L.G.


regideur
beantwortet von regideur am 29. Februar 2008 18:43
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Man kann es sicher übertreiben. Wenn er in die Schule kommt das einmal eins beherrscht und lesen und schreiben kann wird Schule sicher bald langweilig sein. Aber besser so als ihn vorm Fernseher zu parken um nicht abschieben zu sagen.


JoeWied
beantwortet von JoeWied am 22. Mai 2008 22:12
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Die meisten hochbegabten Kinder (in dem Alter) sind hochbegabt, weil das Ego der Eltern das so will.

Wenn ein Kind wirklich hochbegabt ist, dann lernt es von selber und verlangt danach. Man darf dies Fördern, solange das Kind danach fordert. Aber man sollte nicht meinen, dass das Kind glücklich und zufriedener wird, wenn es einige Schuljahre überhüpfen kann. Die Kindheit ist hiefür zu wertvoll.


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