Bisher haben wir DVB-T stets mit einer externen Antenne empfangen. Nun haben wir uns einen Fernseher gekauft, der eine solche Antenne bereits integriert hat. Welche Antenne sollten wir denn nun nutzen, um die bestmögliche Qualität zu erhalten?
Wenn ihr eine externe Antenne verwendet benutzt ihr eine unnötige Zwischenstation in Form der Kabelverbindung. Diese sorgt für leichte Qualitätseinbußen. Zudem sind die meisten Kabel analog, also nicht dafür geeignet, ein digitales Signal zu transportieren. Benutzt definitiv die interne Antenne, ihr vermeidet damit den „Transportweg“ des Signals und ermöglicht eine wirkliche digitale Weitergabe.
Einzel Kämpfer am 22. Mai 2008 09:54 Ein Kabel kann also analog sein... So so, das ist ja mal ganz was neues.
JoGerman am 22. Mai 2008 23:17 @jojo: Völliger Quatsch. "Analoges Kabel" ist etwa das gleiche wie "digitale Taschenlampe". Wie könnten denn dann Millionen Haushalte mit den alten Kabeln z.B. digitales Kabelfernsehen empfangen?
Außerdem:
Ein kurzes Kabel hat kaum messbare Verluste, man vergleiche die Kabellängen, die beim Kabelfernsehen notwendig sind, dass ja auch nur mit handelsüblichen Antennenkabeln funktioniert.
Eine externe DVB-T-Antenne hat immer Vorteile, da der Standort unabhängig vom Gerät gewählt werden kann und dadurch wesentlich höhere Empfangs-Feldstärken (z.B. am Fenster eines Raumes) erzielt werden können. Noch dazu kann dieses Signal extern verstärkt werden, was bei internen Antennen z.B. ausziehbare Stabantenne, nicht möglich ist.
Gruß DER ELEKTRIKER
Wie wäre es mit ausprobieren? Es bieten beide Varianten Vor- und Nachteile.

In der Überschrift steht "interner DVB-T-Empfänger", im Text "interne Antenne". Was ist denn nun richtig?
Äh nö. Manche Tuner sind so schlampig implementiert (gerade bei etwas preiswerteren Geräten), daß ein guter externer Tuner durchaus trotz weiterer Kabelverbindung es besseres Bild liefert.