Frage von Lyriker87, 30

Sollte man die Studienplätze in Biowissenschaftlichen Fächern auf ein Zehntel begrenzen?

Nur ein winziger Bruchteil der Absolventen von Biostudiengängen arbeiten anschließend in fachnahen, unbefristeten und sozialversicherungspflichtigen Berufen. Wieso födert der Staat solche Bedingungen mit Abermillionen von Steuern?

Expertenantwort
von Ansegisel, Community-Experte für Studium, 12

"Ein winziger Bruchteil"? Das halte ich für arg übertrieben

Aber wie dem auch sei, die Arbeitslosenquote von Akademikern bewegt sich deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Ob die Beschäftigungverhältnisse nun unbefristet sind oder nicht, ist zwar für den Arbeitnehmer nicht schön, dem Fiskus aber egal. Steuern zahlt man auch in unbefristeten Anstellungen.

Ein Hochschulstudium bedeutet nun mal nicht, dass man direkt für einen Beruf ausgebildet wird. Nur, weil nicht alle Absolventen nachher in dem Beruf landen, der gleichlautend mit ihrem Studienfach ist, bedeutet das nicht, dass sie nicht in einem für sie passenden Arbeitsumfeld landen.

Kommentar von Lyriker87 ,

Grober Unfug, prekär beschäftigte personen verdienen sehr wenig und zahlen so gut wie keine Steuern. Minijobber überhaupt keine.

Die allermeisten Biologen arbeiten nach dem Studium nicht unbefristet und sozialversicherungspflichtig. Sie arbeiten fachfremd und prekär.

Kommentar von Ansegisel ,

Es ging in deiner ursprünglichen Frage um "befristet",  nicht um prekär. Die Dauer der Anstellung hat aber nichts mit der Bezahlung zu tun.

Woher kommen denn deine Zahlen zu "den allermeisten"?

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