Frage von XxChrystal, 92

Sollte man die neue Lebenspartnerin bei einem Gutachten für das aufenthaltsbestimmungsrecht des Kindes mit einbeziehen?

Hallo zusammen,

Mein Freund hat einen Sohn der diesen Monat 6 Jahre alt wird, da er das aufenthaltsbestimmungsrecht für ihn haben möchte wurde jetzt ein Gutachten gestartet das demnächst beginnt.
Sollte er mich als Partnerin da miteinbeziehen?
Hat da jemand Erfahrungen was in diesem Fall am besten ist?

Ich wäre über Erfahrungsberichte sehr dankbar!

Antwort
von Apfel2016, 39

Das kommt drauf an wie lang ihr zusammen seid. Wenn das Kind die Partnerin schon kennt und diese mag kann es nur von Vorteil sein.

Er kann natürlich gut damit argumentieren, dass er nicht allein ist. Also es eine weitere Betreuungsmöglichkeit gibt, wenn er mal nicht kann. Jemand der den Haushalt mit schmeißt und ihn unterstützt etc.

Eine funktionierende Beziehung ist für ein Kind immer gut. Ihr solltet euch dann nur drauf einstellen, dass sie die Partnerin auch noch durchleuchten.

Da ich die genauen Umstände nicht kenne, kann ich dazu nicht mehr sagen.

Kommentar von XxChrystal ,

Wir sind knapp ein jahr zusammen, ich hab zwar nicht viel Kontakt mit dem Sohn, aber die Zeit die wir zusammen verbringen mit dem Kind ist ziemlich vertraut und er mag mich auch wirklich sehr.

Das wichtigste ist einfach nur dass er in Zukunft bei ihm lebt

Kommentar von Apfel2016 ,

Dein freund wird nach diesem Gutachten (sollte es positiv ausfallen) weitere Termine beim Amt haben und vielleiht auch noch den ein oder anderen Besuch bekommen, deshalb ist es ratsam dich mit einzubeziehen. Wenn sie bei dir nichts negatives finden können (Drogenkonsum, übermäßig viel Alkohol etc.) sollte es da keine Probleme geben. Entweder wird das ganze neutral bewertet oder aber positiv, da ihr dem Kind eine Familienähnliche Umgebung bieten könnt.

Antwort
von Nordseefan, 54

In wiefern mit einbezeihen?

Wenn es darum geht das der Sohn in Zukunft bei euch leben soll: Klar du bist ja da unmittlebar beteiligt

Kommentar von XxChrystal ,

momentan leben wir nicht zusammen, wollen dies aber nach dem Gutachten ändern, ich habe zur Zeit nicht allzu viel mit dem Kind zu tun da mein Freund ihn so selten sieht und die Zeit ihm allein widmet,

er würde mich aber schon gerne einbeziehen da ich vieles bestätigen kann was die Mutter für linke Aktionen bringt und wir uns auch eine gemeinsame Zukunft aufbauen möchten.

Und wenn die Chancen dass er mich bei dem Gutachten miterwähnt und einbringt besser stehen bzw. für ihn keine negative AUswirkungen haben, dann würden wir das auch gerne machen.

Selbstverständlich hat er Kontakt mit seinem ANwalt dazu aufgenommen, der Termin findet nächste Woche statt,

trotz allem wollten wir uns mal umhören was Leute die Erfahrung damit haben oder auch Bekannte haben die diese Erfahrung mit sich bringen dazu sagen.

Kommentar von Menuett ,

Wenn Dein Freund ihn so selten sieht, dann hat er doch keine Chance ihn zu bekommen.

Ein Baby wird nur von seiner Hauptbezugsperson weggenommen, wenn es mißhandelt, mißbraucht oder schwer verwahrlost wird.

Das bekäme ja den Schock fürs Leben, wenn da plötzlich eine andere Bezugsperson, Umgebung usw. ist.

Und dann noch eine dem Kind fremde Person dabei?

Da will aber jemand seinem Kind nix Gutes.

Kommentar von XxChrystal ,

Also wie ich merke verstehst du den Sachverhalt hier ziemlich falsch ;)

Antwort
von Menuett, 30

Mit welcher Begründung will der Vater das Baby zu sich nehmen?

Die Mutter müßte es schon massiv vernachlässigen, mißhandlen oder mißbrauchen.

Die neue Partnerin muß da schon mitrein, sie lebt dann ja auch mit dem Kind zusammen.

Aber nicht als neue Mutter präsentieren wollen.

Kommentar von XxChrystal ,

Er will das Kind zu sich holen weil die Mutter  das Kind immer hin und her reicht ständig wird es von ihren Eltern oder Großeltern betreut schläft ständig irgendwo aber nicht zuhause, das Kind selbst sagt dass die Mutter so gut wie nie etwas mit ihm unternimmt selbst wenn das Kind fragt ob sie mit ihm spielen kann sitzt sie auf dem Sofa und langweilt sich (das war die Aussage des Kindes) und das Kind selbst will beim Vater leben.
Die Mutter trägt vieles auf dem Rücken des Kindes aus.

Kommentar von Menuett ,

So gut kann sich eine 2jährige noch nicht artikulieren. Da wird der Vater ihr ordentlich was vorgegeben haben.

Ein Kind in diesem Alter erzählt immer das, was man gerne hören möchte.

Es ist der Mutter gesetzlich erlaubt, das Kind zu den Eltern und Großeltern zu geben.

Diese haben sogar ein eigenes Umgangsrecht. Da kommt die Mutter ihren Pflichten nach.


Wer soll sich denn eigentlich um das Kind kümmern? Er geht doch hoffentlich arbeiten?

Kommentar von XxChrystal ,

Das Kind ist 6 und nicht 2.
Natürlich kann es sich bei den Großeltern aufhalten aber nicht permanent.
Das Kind soll von den Eltern Drogen werden und nicht von den Großeltern.

Der Vater geht arbeiten er ist selbstständig und kann sich seine Arbeitszeit auch einteilen.

Kommentar von Menuett ,

6 ist das allerbeste Loyalitätskonfliktalter. Wenn der Vater das gerne hört, wird das Kind es erzählen.

Das Kind wird jetzt seit Jahren von der Mutter, den Großeltern und den Urgroßeltern erzogen.

Mit welcher Begründung will er da jetzt etwas ändern?

Es gibt kein Gesetz, welches gebietet, dass Kinder nur von den Eltern erzogen werden.

Kommentar von XxChrystal ,

Ich meinte natürlich erzogen werden und nicht Drogen, sry

Kommentar von XxChrystal ,

Hab vergessen zu erwähnen dass die Eltern seit Anfang 2015 auseinander sind, die letzte Zeit als die zusammen waren hat er sich überwiegend um den Sohn gekümmert. Er hat damit angefangen Gemeinsames Sorgerecht zu beantragen und hat das auch nach ewigem hin und her bekommen, die Mutter hat sich wegen allem gewehrt, er wollte im guten bleiben und hat versucht mit der Mutter klar zu kommen und das umgangsrecht sollte auch erweitert werden, da die Mutter aber ihre Meinung von Tag zu Tag ändert und nichts schriftliches festlegen wollte ist er jetzt übers Gericht u d Gutachten gegangen, lediglich wollte er den Sohn nur öfter sehen und gleiches umgangsrecht haben, da sie das aber nicht zugelassen hat ist er jetzt diesen Weg gegangen

Kommentar von XxChrystal ,

Man muss auch dazu sagen sobald die Mutter ein Problem hatte drohte sie auch ständig damit dass er das Kind nicht öfter sehen darf ich war/ bin unter anderem auch ein Problem für sie, sie kommt wohl nicht damit zu recht dass er bereits jemand neuen hat

Antwort
von Hexe121967, 54

wenn ihr zusammen lebt, dann musst du auch mit einbezogen werden. das kind lebt ja dann auch bei euch und du wirst dich dann aja auch mit um das kind kümmern.

Kommentar von XxChrystal ,

Wir leben nicht zusammen,
Wollen aber wenn das alles gut geht zusammen ziehen.
Wie siehts dann aus ?

Kommentar von Hexe121967 ,

du hast lebenspartnerin geschrieben.  es könnte natürlich von vorteil sein, wenn ihr dem kind eine familienähnliche konstelation bietet könnt. aber fragt doch mal den anwalt der den freund in der angelegenheit vertritt. der hat doch viel mehr erfahrung mit sowas.

Kommentar von XxChrystal ,

Entschuldige ich habe mich falsch ausgedrückt, wir sind zusammen wollen auch zusammen ziehen sobald das Gutachten gelaufen ist.

Die Frage ist jetzt ob es die Entscheidung des Gutachters in irgendeiner Art und Weise negativ beeinflussen kann, da mein Freund 30 ist ich 22 und das klassische Vorurteil entsteht "er hat sich ne junge gekrallt" da er auf den ersten Blick äußerlich das Macho Klischee besitzt. Da die Mutter vor Gericht ausgesagt hat, dass er die Trennung von ihr geplant hat und Sie nur loswerden wollte, dass er und ich alles von vorne rein geplant haben und das mit uns beiden bereits läuft als die beiden noch zusammen waren, bisher sind all ihre Geschichten aufgeflogen und in Frage gestellt worden, trotz allem ist sie eine sehr gute Schauspielerin.

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