Sollte man dicke Menschen ärztliche Versorgung nicht verweigern?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Und was machst du mit Rauchern und Menschen die Drogen nehmen?
Was machst du mit Rasern und Menschen die Sportarten ausüben und sich dabei verletzen?
Was machst du mit Motorradfahrern oder Leuten die ohne Führerschein Auto fahren?
Was machst du mit Menschen, die freiwillig ihren Körper bei der Arbeit belasten?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Joe253
12.10.2016, 16:08

genau das gleiche

0

Es ist offensichtlich, dass du von Adipositas nicht die geringste Ahnung hast sondern nur mir haltlosen Vorurteilen, Beschuldigungen und Abwertungen um dich wirfst und glaubst du kannst dich wichtig machen. Erdkundige dich doch erstmal ausreichend anstatt "Fakten" in den Raum zu werfen die keine sind. Zukünftig untersagen wir dann auch Magersüchtigen, Alkoholikern, Junkies, Spielsüchtigen etc. die Behandlung denn die sind da auch alle selber schuld und Leuten wie dir kappt man am besten den Internetanschluss und drückt dir ein paar Lehrbücher in die Hand und bestenfalls unterrichtet man dich auch in Sachen Anstand und Respekt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Genau! Und den Rauchern und Alkoholikern entziehen wir auch gleich die ärztliche Versorgung auf Krankenschein, und den Kiffern, Koksern, Heroin- und Tablettensüchtigen sowieso. Außerdem müssen die, die schuldhaft einen Unfall verursacht haben, für eventuelle Behandlungs- und Folgekosten selbst aufkommen. Sie erhalten auch keine Unfallrente und müssen sich Reha-Aufenthalte und Behinderteneinrichtungen wie Rollstuhl etc. selber zahlen. Und wenn einer sein Haus versehentlich abfackelt, darf er auch schauen, wo er bleibt, und hingehen, wo der Pfeffer wächst.

S.S. = Selber Schuld. Denn wie kommen wir bzw. die anderen dazu?! Schließlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied!

Jedem das Seine - und mir das Allermeiste, nicht wahr?!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Joe253
12.10.2016, 16:09

endlcih einer der mich verstehet :)))

0

Also ehrlich gesagt verdienen Ärzte ihr Geld mit Kranken Menschen (egal ob Fettleibigkeit oder eine andere Erkrankung). Ansonsten wären die Fertigprodukte nicht darauf fixiert uns krank und dick zu machen mit dem vielen Zucker und Zusatzstoffen die darin enthalten sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da hat der Autor unter mir recht. Wir leben in Deutschland, einem sehr fortschrittlichen und sozialem Land. Und im Grundgesetz steht, dass jeder Mensch gleich ist. Also darf man nicht einfach "Fetten" keine Krankenversicherung geben, weil das dann auch ein wenig wie bei den Nazis wäre (Unterfrückung bestimmter Menschen) 

Sagen wir es so. Wirtschaftlich wäre es auf jeden Fall richtig, aber moralisch nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Konsequent zu Ende gedacht, sollte man gleich allen Menschen außer den völlig Kerngesunden die ärztliche Behandlung verweigern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Frage erinnert mich fatal an den Ausdruck der Nazis

"unwertes Leben" und ist eine Erörterung nicht wert.

Stell dir mal vor, die gleiche Forderung bestünde für Soziopathen.
Nicht auszudenken!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Und was ist mit den "Dünnen"?

Und denen die zu schnell Auto/Krad fahren?

Und die, die gefährlichen Sport betreiben?

Und all die anderen Menschen die sich nicht an Regeln halten? Z. B. die zu viel getrunken haben ???

Und Schwangerschaft ist doch auch selbst verschuldet, oder nicht?

Was ist mit denen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du machst es dir sehr einfach mit der Aussage, das dicke Menschen ja selbst Schuld seien.

Du vergisst dabei nur, das es viele, sehr viele sogar gibt, die unter ihrem dick sein leiden. Es gibt viele Gründe dick zu sein. 

Manchmal ist es Veranlagung, bei anderen ist es krankhaft, wieder bei anderen ist es seelisch bedingt.

Bei vielen wird der Grundstein dazu auch schon in der Kindheit gelegt. So unter dem Motto: Iss deinen Teller leer, sonst regnet es morgen, oder sonst kommt der schwarze Mann und du bekommst nichts mehr zu essen. Wobei den Kindern bei der Menge keine Wahl gelassen wird. Gefüllt wird der Teller ja von den Eltern.

Du siehst also, das es lange nicht immer an den dicken selber liegt.

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dann bin ich doch dafür, dass man allen, die ernsthaft darüber nachdenken, wegen erwiesener Asozialität ebenfalls jede ärztliche Behandlung verweigert.

Du bewegst dich also auf dünnem Eis, Joe253.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Und soll man denn allen Menschen mit einem zuniedrigen BMI ebenfalls die ärztliche Versorgung verweigern? Weil die sind ja selber schuld, wenn sie zuwenig essen.

Ausserdem... könnte man Rauchern ebenfalls ärztliche Versorgung verweigern, weil... -> selber blöd, wer mit Rauchen anfängt.

Und bei einem Autounfall braucht man auch nicht mehr zu helfen, da Autofahren ja bekanntlich gefährlich sein kann...

...und überhaupt ist jedes Lebewesen gefährdet, krank zu werden, sich zu verletzen oder zu verunfallen. Warum nicht allen die ärztliche Versorgung verweigern? - Schliesslich ist man selber schuld, dass man überhaupt lebt... -.-

...wie kann man bloss auf die Idee kommen, einem Menschen oder einem anderen Lebewesen die ärztliche Versorgung verweigern zu wollen? - Sowas ist doch grausam! Egal, ob eine Krankheit oder Verletzung vielleicht sogar teilweise selbst verschuldet ist. Ausserdem wo willst du die Grenze ziehen, zwischen selbst verschuldet... und "nichts dafür können, Krank zu werden"?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Und dann entziehen wir sie den Rauchern, den Trinkern, den Leuten die zu wenig sport machen, den Leuten, die zuviel Sport machen...

Entschuldigung, aber hast du die finale Betätigung der Feuerwaffe akustisch nicht wahrgenommen?

Jeder macht irgendetwas ungesundes. Deswegen gibt es Ärzte, damit sie einen beraten und einem helfen.

Jeder Mensch hat das Recht, ärztlich versorgt zu werden und niemand hat das Recht, andere in solchem Maße zu verurteilen.

Liebe Grüße, Impi!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sie sollten sich erst mal kundig machen, bevor Sie hier solche Fragen stellen.

http://www.adipositas-gesellschaft.de/

Adipoditas IST eine Krankheit, für die der/diejenige nichts, aber auch garnichts kann. Oft essen diejenigen nicht einmal soviel, wie ein Normalgewichtiger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Johannax32
15.01.2017, 13:18

"Oft essen diejenigen nicht einmal soviel, wie ein Normalgewichtiger." 

Falsch. Der Stoffwechsel steht für den Verbrauch durch Herz, Gehirn, Organe, Wärmeregulation, Fett- und Muskelmasse und Aktivität. Herz, Gehirn und Organe benötigen dabei immer exakt gleich viel Energie, ebenso wie jedes Gramm Fett bzw. Muskeln. Der Körper kann also nicht einfach mal so mit weniger Energie dieselbe Leistung vollbringen. 

Es stimmt aber, dass viele falsche Vorstellungen davon haben, was ein Übergewichtiger bzw. Adipöser täglich isst. 

Eine Frau mit einer Größe von 1,70m und einem Gewicht von 87kg (BMI ca. 30, also Adipositas) benötigt "nur" 2383 kcal pro Tag, wenn sie weder zu- noch abnehmen möchte. So viel ist das gar nicht. Eine Frau derselben Größe, aber einem Gewicht von 60kg benötigt täglich 2020kcal. 

http://www.fitforfun.de/abnehmen/schlankmacher/energiebedarsrechner-wie-viel-energie-brauche-ich\_aid\_8623.html 

Um diese zu decken, muss man weder extrem ungesund noch riesige Mengen essen, da auch ein Salat schnell mal 1500kcal haben kann. Absolut nachvollziehbar ist es also, wenn Betroffene schnell denken, sie würden gar nicht so viel und so ungesund essen. 

Wie ein Normalgewichtiger essen sie aber trotzdem nicht.


0