Ist es ratsam seinen Hund (1Jahr) kastrieren zu lassen
ja,um ungewollten nachwuchs zu vermeiden. die tierheime sind voll von ungeliebten tieren
alle hunde sollte man kastrieren die jagen nämlich meine katze^^
och, mein Hund ist ein ziemlicher Feigling, er hat Angst vor Katzen ;)
Jademuschel am 6. November 2009 07:34 Und wenn sie kastriert sind jagen sie keine Katzen mehr? Unfug.
Neufiliebe am 6. November 2009 08:13 mein rüde ist kastriert und jagt auch karten...also sinnlos
Jademuschel am 6. November 2009 08:34 Was für Karten jagdt er denn ? Nur Mau Mau Spiel oder auch mal anspruchsvollere Spielkarten? LOL duckundweg
Ja, bei einem Rüden kann es sinnvoll sein. Meist werden sie dann etwas ruhiger und bekommen auch einen anderen Geruch und werden daher von anderen Rüden nicht mehr als Rüde gesehen. Bei einer Hündin ist es sinnvoll, wenn man irgendwo wohnt, wo viele andere Hunde sind, um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern oder auch bei med. Indikation wie Scheinträchtigkeit. Aber bitte darauf achten, daß kastrierte Hunde beiderlei Geschlechts nach einer Kastration, vermutlich durch die Hormonumstellung, gerne zu dick werden.
jovana1959 am 6. November 2009 17:36 Was aber meistens die Folge von zu vielem Futter und zuwenig Bewegung ist
Ich nehme an, es handelt sich um einen Rüden, dann nur wenn er aggressiv oder hyperaktiv ist und der Besitzer dann auf die Bewegung und Ernährung achtet. Der kastrierte Hund neigt zu Übergewicht.
ich würde auch grundsätzlich sagen JA....
gegen die gewichtszunahme: einfach sport machen ;)

Es ist weder besonders ratsam noch besonders sinnvoll.
Gegen ungewollten Nachwuchs eine Sterilisation, wenn mensch meint nicht in der Lage zu sein auf sein Tier achten zu kopennen oder zu wollen. Besser ist es eben mal etwas auf das Tier zu achten und das geht sehr wohl.
Zum anderen ist zu erwarten, dass es eine Menge ungewollte "Nebenwirkungen" gibt. Das beginnt mit einem massiven Eingriff in das natuerliche Sozialverhalten, geht ueber vermindertes Lernvermoegen bis hin zu koerperlichen Auswirkungen wie Inkontinenz und Wuchsveraenderungen. Die vermeindliche geziehlte Verhaltensveraenderung ist eine Legende und greift nur in einer winzigen Zahl von Faellen in denen das Verhalten genau an einer tieraerztlich feststellbaren Fehlfunktion liegt, das ersetzt niem,als wirklich Ausbildung / Erziehung.
Neufiliebe am 6. November 2009 08:15 dagegen sprechen die prostata-, gesäuge- und gebärmuttertumore, ausserdem bekommen unkastrierte hündinnen irgendwann in ihrem leben eine gebärmutterentzündung. gibt also einiges an für und wider.
James131 am 6. November 2009 18:15 Was die Tumore anbelangt, so fehlt jeder wirkliche Nachweis, es ist schlicht eine Legende von Tierschuetzern und betrifft gerade 2 von 1000 .... heiss 0,2% also wer wegen einer solchen Moeglichkeit kastriert und das als DAS argument darstellt ......
Was die Gebaermutterentzuendung angeht .... da eben nicht vollstaendig entfernt werden sollte tritt dies eben dennoch auf wenn es denn auftritt, denn die Changse ist eher gering bei einigermassen artgerchter Haltung.
Wo also ausser Ledgenden und Behautungen bleibt das Fuer? Ausser, dass jemand etwas behauptet und positiv weiss, dass die Eingriffe in jedem Fall ein erheblicher Eingriff ist!
Ja es ist sinnvoll. Hündinnen bekommen Gesäugekrebs weil durch die ständigen Läufigkeiten und den Progesteron und Östrogenspiegel die Durchblutung im Gesäuge besonders ansteigt. Beim Rüden beugt es Hodenkrebs vor und Prostatakrebs.
Du solltest allerdings nicht genau nach dem Alter deiner Hündin gehen sondern nach der Läufigkeit. Eine Kastration vor der ersten Läufigkeit birgt ein Risiko von 0% was Gesäugetumore betrifft. Mit jeder Läufigkeit die du abwartest steigt das Krebsrisiko um 25%.
Meine Hündin wurde nach der 1.Läufigkeit kastriert, dann sind sie voll entwickelt... Und sie leidet nicht an Störungen des Lernens oder des Sozialverhaltens. Sie ist schlauer wie manch anderer Hund, macht Agility, viele Tricks und versteht sich mit Hund,Katze,Maus. Da ich im Tierschutz tätig bin kenne ich fast ausschließlich kastrierte Rüden und Hündinnen- die haben alle keinerlei Probleme. Das mit dem Sozialverhalten und dem Lernen hat wohl eher mit dem Besitzer zu tun, der macht da was falsch;-)
James131 am 6. November 2009 18:20 Bei einem realen und unberstrittenen Krebsrisiko von 0,2% sollen 100% der Hunde kastriert werden .... welche Argumentation kopfschuettel
Das natuerliche sozialverhalten wird ebenso unbestritten gestoert., selbst Befuehrworter bestreiten dies nicht .... sie stellen dies sogar oeffentlich dar, also warum wird die bestritten? Also luegen Tierschutzvereine nach Deiner darstellung .... nun denn ....
Ich finde es laecherlich etwas zu bestreiten, was erwiesene und unbestrittene Tatsachen sind.
Dann schick mir doch mal deine Studie...
Ich kenne kastrierte und unkastrierte Rüden und wenn der Rüde ausgelastet und gut sozialisiert ist, ist er im Verhalten auch nicht anders als ein kastrierter. Und mit der Erziehung hat es auch nichts zu tun: es KANN unterstützen aber nicht das Problem lösen. Ich finde man kann einen kastrierten Rüden durchaus problemlos halte, aber man muss nicht.
Bei Hündinnen würde ich nicht unbedingt kastrieren, da man in der Läufigkeit die Hündin an der (langen) Leine ausführen kann und es am Verhalten sowieso nichts ändert. Die meisten Hündinnen halten sich auch sauber.
auf jeden Fall ! Nicht nur um evtl. Nachwuchs zu vermeiden- es ist auch besser für die Hunde, weil sie dann nicht läufig werden- das ist nur Stress !

meine 2 sind beide kastriert--rüde und hündin. beide haben nach wie vor ein normales sozialverhalten--beide sind körperlich in sehr guter form ( kein verkümmerter wuchs :-) ) beide sind sehr lernfähig ( turniersport ) beide sind nicht inkontinent... aber das der rüde artgenossen gegenüber "freundlicher" geworden ist -- tja das ist eine legende. das sich das verhalten des hundes um 100% bessert (artgenossen gegenüber ) stimmt sicher nicht. das ist ein märchen. sie sind beide nach wie vor voll power und elan. nur ich kann mit beiden jetzt auf jedes turnier gehen--und hab sicher nie probleme mit einem "ups"wurf.
Bild/er:

Ja. Es gibt leider so viele hunde im Tierheim - ausserdem musst du dann kein Kinderhundegeld zahlen, falls dein Hund mal ungewollt einer läufigen Hündin ....duu weisst schon... Das ist nämlich einer Freundin von mir passiert, die musste dann entweder die Hälfte der Welpen nehmen oder für die Unkosten aufkommen. Diese Unkosten sind nciht gering, sag ich dir! Da kommen Tierarztkosten, Impfungen, Entwurmungen - je Welpe ca. 150 Euro davon musst du die Hälfte tragen. Supi, was? Eine Sterilisation/Kastration ist wesentlich billiger, du musst nicht mehr ständig aufpassen und er flippt auch nciht mehr so schlimm aus, wenn er eine läufige Hündin wittert...und sie ist nichct mehr so sensibel, wenn sie heisse Tage hat....
ganz genau
so isses!
Unfug ... schon mal was vom Deutschen Tierschutzgesetz gelesen, schon mal was von der geringer Eingreifenden Methode der Sterilisation gelesen?