Tut mir leid, aber man muss sich meist die Abstimmungsergebnisse gar nicht mehr anhören, stattdessen kann man auch in einen Atlas gucken und weiß schon, wohin die Punkte gehen. Es geht doch überhaupt nicht mehr um die Musik, oder?

Liebe/r FridaGT,
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So, wie es jetzt abläuft, ist es kein Wettbewerb der Musik mehr. Es müsst m.M. ganz anders aufgezogen werden, um es wieder "nur" um die Musik gehen zu lassen.
1) Nicht mehr im Fernsehen übertragen, sondern nur im Rundfunk. 2) Alle Teilnehmer singen in englisch. 3) Es wird geheimgehalten, wer den Titel singt und aus welchem Land die Komposition stammt.
Zweite Möglichkeit: Einen Grand Prix Westeuropa, einen Osteuropa und dann im Finale beide Siegertitel gegeneinander...

Du hast völlig Recht, die Musik ist Nebensache geworden. Früher hatten die besten Titel, Chansons oder wirklich musikalisch ausgereifte und gut dargebotene Titel immer Aussicht auf Erfolg. Heute habe ich das Gefühl, es wird gewürfelt. Der Betrug gehört abgeschafft.

fast ganz deiner meinung...
franzeule am 24. Mai 2008 23:35 naaabend gurke und ......DH
Eigentlich sollte man m.E. einen Songcontest im Radio veranstalten. Wenn man die letzten Jahre beurteilt, haben die mit einem außergewöhnlichen Showact gewonnen.

gute frage, leidiges thema, unfaire regelungen, blöcke die sich untereinander stets selbst nach vorne wählen, nach qualität ist da nicht gefragt, nur nach ich wähl dich, du wählst mich, oder 10 oder 15 slawische republiken können nicht irren, dann kommt dabei eben russland raus. und das wird stets so weitergehen, jahr für jahr. ist doch klar. und dumme deutsche diskutieren darüber ob normale sangesangebote besser oder schlechter wären. doch irre, oder?
vorschlag: wir lassen zukünftig alle deutschen bundesländer der ard einzeln abstimmen, dann wird deutschland auch wieder gewinnen!
hilti am 16. Mai 2009 22:25 Ja, ich sehe es ähnlich. Leider wurde meine Frage "Sollte man den ESC umbenennen in Ostblock Song Contest" gelöscht.

Nein, es geht um den Schaulauf der Kuriositäten. Spätestens seit Lordi habe ich es aufgegeben, mir dieses Zeug anzutun.
LG
Wieselchen
Sooooo kurios fand ichs heute gar nicht, es hielt sich in Grenzen.
Wieselchen1 am 25. Mai 2008 00:32 Kann sein, wie gesagt, ich schau es nicht mehr.
LG
Wieselchen
ich auch nicht mehr.

So darf man an die Sache nicht herangehen. Es ist nun mal etwas, was sich gerne ältere Menschen und Musikbanausen ansehen. Außerdem hat es den netten Effekt, dass man für einen Abend so tun kann, als ob das Gejaule von den No Angels (No Points) die Völker Europas vereinigt.
Warum so verbissen? Ich find´s recht amüsant - und egal wer gewinnt, die Erde wird das Drehen deshalb nicht aufhören. Also: Nicht ernst nehmen und mal über den Musiktellerand zu schauen & hören ist doch mal ganz nett.
BruderPaul: Douze points
Das hat nichts mit verbissen zu tun, ich fänds nur schön, wenn die MUSIK bewertet werden würde und nicht die Tatsache, ob der Interpret aus meinem Nachbarland kommt oder nicht. Das ist ja, als würde man beim Fußball eine EM nicht austragen, sondern ein Telefon-Voting einführen...

Eurovision ist nicht nur Song- sondern lieber Vision Contest. Solches verlangen viele so dass das soll man nicht abschaffen. Alle Blumen sollen blühen. Ebenso gut auch die Schubert-Lieder.

wieso abschaffen? Zwingt dich doch keiner zu gucken. Was ich schade finde ist, daß die Punktvergabe so verkürzt wurde. DAs war eigentlich immer der Höhepunkt der Sendung. Wenn wirklich von einem Punkt angefangen jedes Land nach einander die PUnkte verlesen hat und alles 2mal wiederholt wurde. Das war ein spannender Nervenkitze, wie sich das z.T. verschoben hat.
RolfHoegemann am 25. Mai 2008 00:12 Sorry - die Punktevergabe ist MIMR noch viel zu langatmig :(
DerTroll am 25. Mai 2008 00:14 das ist doch das spannenste an der ganzen Sache. Ok jetzt durch die verkürzung ist es nicht mehr spannend und immernoch sehr lang.

Ja, zu Deiner Frage kann ich nur sagen, entweder abschaffen, umbenennen, oder ein völlig neues Konzept, wie auch von Rolf beschrieben.
Ich hätte noch eine Variante: Wie ein grosses Musical: Gute Sänger, aber unbekannt, tragen in einer Show die Titel aller Länder vor, von denen auch unbekannt ist, wer sie geschrieben hat und aus welchem Land sie stammen, alle singen in einer einheitlichen Sprache und danach wird abgestimmt. Stimmen für den Beitrag es eigenen Landes werden nicht gewertet..
Dann hätte man auch eine grosse Fernsehshow.Ich hätte noch eine Variante: Wie ein grosses Musical: Gute Sänger, aber unbekannt, tragen in einer Show die Titel aller läner vor, von denen auch unbekannt ist, wer sie geschrieben hat und aus welchem Land es stammt, alle singen in einer einheitlichen Sprache und danach wird abgestimmt. Stimmen für den Beitrag es eigenen Landes werden nicht gewertet..
Dann hätte man auch eine grosse Fernsehshow.