Frage von FrauFriedlinde, 73

Sollte man den Arzt damit konfrontieren, dass die Operation nich so gut geworden ist oder einen anderen Arzt kommentarlos aufsuchen?

Ich hatte eine Schulteroperation und die ist katastrophal schlecht geworden. Eigentlich sollte ich nach 10-12 Wochen wieder arbeiten, nun sind aber schon 10 Monate vergangen und ich hab immer noch extreme Schmerzen und kann den Arm quasi gar nicht mehr benutzen ... Trotz Reha, Physio etc. nun war ich bei einem anderen Doc, der hat gründlich diagnostiziert und mir aufgezeichnet was schräge gelaufen ist. Ich möchte eigentlich bei den neuen Doc bleiben. Aber meint ihr, ich sollte noch mal zum Operateur hin und den sagen, dass er das schlecht gemacht hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von robi187, 40

die götter in weis machen nie fehler?

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/behandlungsfehler-patientenrechte-bei-...

Antwort
von Winkler123, 37

Bleib bei dem neuen Arzt und gehe nicht mehr zu dem Alten. Er wird arrogant reagieren nach dem Motto : " Was wollen sie eigentlich ?" - Das solltest du dir ersparen.

Schreibe dir genau auf was nach Ansicht des neuen Arztes der Alte falsch gemacht hat und schreibe das " fachchinesisch " in eine Mail an ihn ( ohne den Namen des neuen Arztes oder seiner Arbeitsstelle zu nennen ) und dann abhaken. - Hoffentlich nimmt er sich das in einer ruhigen Minute zu herzen und pfuscht dann wenigstens in Zukunft nicht an anderen herum ! - Aber persönlich hingehen würde ich an deiner Stelle nicht.

Antwort
von BigBen38, 38

Ähm beides.

Einen anderen Spezialisten aufsuchen, ein Gutachten anfordern UND den alten Arzt bzw die Klinik damit konfrontieren LASSEN mittels Anwalt.

Die sind versichert und müssten - wenn wirklich verpfuscht - Deine Schmerzen und Deinen Aufwand sowie Dein Verdiensausfall entschädigen.

Antwort
von Herpor, 20

Ich würde mich bei einem Arzt bedanken, wenn es schön geworden ist (hatte mehrfach Gelegenheit) und daher würde ich demselben auch sagen, was ich von dem Misserfolg halte.

Und ich würde ihm die Diagnose des Kollegen zeigen.

In aller Form natürlich.

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