Frage von MilesEdward, 71

Sollte man das Modell Religionen auslaufen lassen?

Ich beschäftige mich bereits seit langer Zeit mit dieser Frage, dem Pro und dem Contra. Aus meiner Erfahrung heraus ist die Religion für viele Menschen ein Schutzschild.

Sei es um Halt in einer schweren Lage hat zu finden oder um eine Tat die menschlich fragwürdig ist zu rechtfertigen.

Deshalb meine Frage: Sollte man Religionen über lange Sicht nicht auslaufen lassen und lieber einen ethischen Richtwert definieren der die Menschen zusammenbringt und nicht mehr unterscheidet?

Ich bitte um Eure Sichtweise, ist diese die selbe? Bitte sachlich argumentieren und nicht emotional.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 30

Ich bin der Ansicht, das wahre Religiosität den Menschen ganz natürlich zu einem ethischen Handeln erzieht.

Das Problem ist, dass religiöse Organisationen zwar äußere Formen und Regeln vermitteln, aber keinen religiösen Geist.

Meiner Meinung nach kann jeder den religiösen Geist in sich selbst finden, wenn er eine Anleitung bekommt, wie er sich damit verbinden kann,

So lange man sich nach außen orientiert, Zeremonien durchführt und glaubt, alleine dadurch werde man Erkenntnis erlangen, wird dies nichts bringen.

Wir bitten ständig nach außen...andere Menschen bitten wir um einen Kredit und Gott bitten wir um eine Gnade...aber ich denke, das ist eigentlich nur Egoismus, weil es immer nur um Dinge geht, die uns wichtig sind.

Ich denke, wenn die Religionen aufhören würden, sich über Formalismen zu definieren, sondern den gemeinsamen religiösen Geist wiederentdecken, dann müsste es auch keine religiösen Konflikte geben.

  • Moses ging alleine auf den Berg....
  • Buddha saß alleine unter einem Baum...
  • Jesus ging alleine in die Wüste...
  • Mohammed ging alleine in eine Höhle....

Alle großen Lehrer haben ihren religiösen Geist nicht durch das befolgen religiöser Regeln entdeckt, sondern durch eigene religiöse Praxis.

Natürlich hatten sie vorher schon ein gewisses Weltbild....so war Buddha zuvor Hindu und Jesus war Jude.

Aber möglicherweise waren die Lehren schon so in Äußerlichkeiten erstarrt, dass diese Menschen nicht mehr zufrieden damit waren, die Lehren voriger Generationen stillschweigend zu akzeptieren - sie mussten selbst erkennen.

Die Religionen stellen diese inneren Konflikte symbolisch dar.

  • Jesus wurde vom Teufel versucht...
  • Buddha von Maras Töchtern...
  • Mohammed warf Steine auf den Shaytan...

Das sind Symbole für innere Konflikte, die auch dadurch zustande kommen, dass wir an äußeren Formen festhalten.

Die Entdeckung des religiösen Geistes wird ebenfalls symbolisch beschrieben.

  • Moses hörte die Stimme aus dem brennenden Dornbusch
  • Auf Jesus kam der heilige Geist in Gestalt der Taube herab.
  • Buddha erblickte den Morgenstern und wurde erleuchtet.
  • Mohammed erschien der Engel Jibril/Gabriel

Diese Ereignisse wirken wie äußere Ereignissen, sind aus meiner Sicht aber lediglich ein Symbol dafür, den religiösen Geist erfasst zu haben.

Ich glaube, dass die Religionen nicht nur sozial und emotional sinnvoll sind.

Mit etwas Zeremonien und Ritual erzieht man die Menschen...ihnen wird beigebracht richtig zu stehen, zu knien und zu gehen...

Diese körperliche Übung kann Teil der religiösen  Übung sein, wenn sie nicht als Formalität, oder Dogma aufgefasst wird, sondern mit religiösem Geist geübt wird.

Niederwerfungen, Verbeugungen, Senken des Kopfes gibt es praktisch in jeder Religion und damit eine Erziehung zur Verringerung des Egoismus.

Wenn diese äußeren Formen mit religiösem Geist verstanden werden, anstatt sie zum Dogma zu machen, dann gibt es keinen Grund sie abzuschaffen.

Wenn der Mensch sie dagegen rein mechanisch, oder aus Vorschrift befolgt, ohne religiösen Geist, dann könnten sie auch verworfen werden.

Wenn die Praktizierender aller Religionen den religiösen  Geist wiederfinden, dann gehen sie über die wörtliche Bedeutung von Regeln und Geboten hinaus, sondern sie erneuern diese Lehren, indem sie sich selbst geistig erneuern und dem religiösen Geist öffnen.

Die Religionen können also meiner Ansicht nach durchaus bestehen bleiben, sie müssen lediglich die Fixierung auf wörtliche Auslegung und Formalismen fallen lassen.

Das ist natürlich nur meine rein subjektive Meinung.

Antwort
von Dhalwim, 40

Also MilesEdward wie du wünschst antworte Ich sachlich und nicht emotional,

Es gilt erstmal folgendes zu erklären. Woher kommt Religion? Meiner Meinung nach, konnten sich die Menschen damals vieles nicht erklären. Damals war die Welt ja auch noch etwas finsterer und düsterer als sie heute ist, wie z. b. damals das finstere Mittelalter oder die dunkle Zeit der Antike.

(die alten Griechen dachten der Blitz und Donner kommt von Zeus wenn er wütend wird, Alchemie und Medizin waren Dinge die sie auch nicht verstanden haben, also war jemand der sich eine Medizin braut ein "Hexer" oder eine "Hexe". Damals wurde die Religion auf jeden Fall missbraucht, ganz klar da steckt menschliches Versagen dahinter).

Man wusste nicht WARUM etwas so ist wie es ist, sondern man wusste nur DASS es so ist. Heute ist das nicht viel anders, denn Ich habe immernoch keine Erklärung für die Bewegung von Elektronen gefunden. Oder warum es Gravitation gibt.

Zurück zur Frage, natürlich kann man Religion auslaufen lassen und Ethische Richtwerte definieren. Aber das würde ja wieder einer Ideologie gleichen. Und Religion ist ja eigentlich auch nicht's anderes als eine Ideologie. Heute können wir vieles Wissenschaftlich erklären, aber einen Glauben braucht der Mensch nun mal.

Ohne Annahmen geht es nicht, der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, aber er kann nicht auf dauer nur vernunft herrschen lassen. Emotionalität ist etwas das uns Mutter Natur auferlegt hat, damit wir damit leben.

Für weitere Fragen bin Ich ganz Ohr.

LG Dhalwim

Antwort
von tinimini, 38

Ja,das würde es, wenn die Menschen weiter an Gott glauben würden, sich aber von den Dogmen der Religionen befreien würden, denn wer kann den sagen, das er vor dem richtigen Altar rumrutscht. Liebe deinen Nächste tuhe nichts was du nicht auch willst das man dir antut und liebe Gott, mehr braucht es doch eigentlich nicht, 

Aber wir dürfen auch nicht vergessen das der Mensch am meisten auf sich bedacht ist. Also wird die Welt auch ohne Religionen nicht gerechter werden.

Einige weise Denker haben sich dazu Gedanken gemacht  .

Die
Botschaft jeder Religion lautet, dass der Mensch nicht wirklich Mensch 

ist, wenn er nicht seinen Schöpfer preist.

Mahatma
Gandhi

Religion ist Bindung. Atheismus eine höchst fragwürdige Ungebundenheit.

Ludwig
Marcuse

Ein Mensch ohne Religion ist ein Wanderer ohne Ziel, ein Fragender ohne 

Antwort,ein Ringender ohne Sieg und ein Sterbender ohne neues Leben.

Dom
Helder Pessôa Câmara

Religion ist im weitesten und tiefsten Sinne des Wortes das, was uns 

unbedingt angeht. Und das, was uns unbedingt angeht, manifestiert sich

in allen schöpferischen Funktionen des menschlichen Geistes.

Antwort
von JanRuRhe, 39

Die Kulturgeschichte des Menschen ist seit Hunderttausenden von Jahren durch Religionen geprägt. Das steckt in den Menschen einfach drin- höheren Mächten zu vertrauen oder in ihren Namen zu handeln.
Intellektuell wären 99% der Menschen nicht bereit das mit zu machen - so logisch sich das auch anhört. Aber das nachdenken lohnt!

Kommentar von Bodesurry ,

Was meinst Du mit der sehr wissenschaftlich klingenden Feststellung: 
Intellektuell wären 99% der Menschen nicht bereit das mit zu machen - so logisch sich das auch anhört.

Kommentar von JanRuRhe ,

Hallo! Das ist [leider] nicht wissenschaftlich sondern meine Meinung. Die Verantwortung für sein Denken und Handeln komplett selbst zu übernehmen ist nur bei angenommenen 1% der Menschen möglich. Wenn einem der Chef/ Vorgesetzte sagt Mach! Ich übernehme auch die Verantwortung! Dann machen es fast alle. Ich schließe mich da gar nicht aus. Die Religion ist für mich die Synthese zwischen dem kulturellen Background, dem Wunsch nach Sinn im Leben zu erkennen und der klar im Menschen verwurzelten Moralvorstellung. Nicht schlecht - ein Erfolgsmodell für uns Menschen - und daher in allen Kulturen zu finden. Atheismus kenne ich nicht verbreitet in einer [Hoch-]Kultur.

Antwort
von priesterlein, 35

"Erfahrung": Religion ist keine Sache der statistischen Erfahrung. Es gibt die Seite der Kirchen, die versuchen, alles zu instrumentalisieren, zu ordnen, zu kontrollieren und es gibt die Seite des Glaubens, egal, welcher Art erst einmal, die aus einer persönlichen Entscheidung dafür resultiert, die mal auf Wissen und mal auf Hoffnung beruht. Bei einigen Religionen scheint zudem noch der Punkt dazuzukommen, dass jemand denkt, dass das eine gute Gelegeheit sei, die Sau rauszulassen und andere Menschen niederzumetzeln.

Was ist da ein "Modell"? Willst du persönliche Entscheidungen verbieten? Willst du verbieten, dass sich vermutlich gleich- oder ähnlichgesinnte Leute zusammenrotten? Weißt du, was "auslaufen lassen" überhaupt heißt?

Du solltest deine Frage sehr viel deutlicher stellen können, wenn du schon so lange drüber nachdenkst. Niemand hier kann deine Gedanken lesen und erraten, was du in der Frage alles weglässt, weil du vermutest, dass andere unbedingt den gleichen Hintergrund an Überlegungen haben müssen.

Kommentar von MilesEdward ,

Erfahrung hat nichts mit Statistik zu tun. Es ist Erleben mit offenen Augen.

Ein Modell bedeutet etwas was es schon einige Zeit gibt, so wie Religionen.

Das "Auslaufen lassen" soll einfach mal nachdenklich machen ob es überhaut noch Sinn macht weiter in etwas zu investieren was eigentlich schon überholt sein könnte.

Verbieten möchte ich sicher nichts aber ich habe das Gefühl das Du lieber "Grenzen" ziehst. Nicht jeder Mensch kann mit jedem, aber die die es können sollten es auch tun können und dürfen.

Kommentar von priesterlein ,

Jeder Mensch, der mit einer Religion zu tun hat, wird entweder gar nicht darüber nachdenken oder sich überlegen, was die machen, wieso die das machen und ob es ihm irgend etwas bringen könnte, er wird auf jeden Fall einen Standpunkt dazu beziehen.

"Erleben mit offenen Augen" ist auch so eine Floskel, weil sie nichts beinhaltet, das persönliche Erfahrung und Bewertung heißt. Das, was in deinem Kopf ist, was du denkst, was du interpretierst, ist nichts, was nach außen dringt. Wie will man so etwas "auslaufen lassen"? Das ging nur, wenn jemand, dem nicht passt, was er bei dir an Gedanken vermutet, da eingreifen wollte, daher erwähnte ich vorher den Zwang, das Verbot.

Vermutlich verstehe ich deine Frage immer noch nicht, denn prsönliche Entscheidungen sollte man nie "auslaufen lassen" und was das mit Investitionen zu tun hat, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Wenn sich jemand für etwas entscheidet, dann soll er davon abrücken, nichts dafür tun? Man lässt nichts auslaufen, was man will.

Aber egal, das hier ist keine Diskussionsseite und da ich deine Frage nicht wirklich verstehe, denn sie ist vermutlich nur extrem knapp und unbeschrieben gestellt, wirst du meine Antwort ebenfalls nicht oder anders als gemeint verstehen.

Antwort
von gottesanbeterin, 3

Du kannst es ja für dich auslaufen lassen, wenn es dir nicht mehr zeitgemäß erscheint.

Das muss doch jeder selbst entscheiden.

Antwort
von Hooks, 5

Kommt darauf an, was Du mit Religion meinst. Es ist ein Suchen des Menschen nach Gott, verbunden mit dem opferbereiten Handeln, um diese Gottheit zufriedenzustellen. 

Dieser Gott, der den Menschen diese Sehnsucht ins Herz gelegt hat, der hat bereits auch alle Opfer erfüllt, die notwendig sind, um ihn zufriedenzustellen. Wer dieses für sich annimmt, der braucht nicht mehr selbst Opfer zu bringen. Es muß aber ein persönliches Annehmen und dann eine persönliche Lebensübergabe erfolgen mit einer persönlichen Beziehung zu diesem lebendigen Gott! Irgendeine Kirchen- oder Religionszugehörigkeit mit irgendwelchen Ritualen bringt da gar nichts.

Diese Botschaft ist lebenswichtig und muß an den Menschen gebracht werden! 

Alle Religionen dagegen sind nur Mittel, um Menschen zu versklaven, um Macht oder Geld zu erwerben.

 

Antwort
von warehouse14, 22

Fangen wir doch einfach mal da an:

Wozu brauchen wir verschiedene Nationalitäten?

Wäre es nicht grundsätzlich besser, wir wären nur ein Volk? 

Sollten wir also das System der vielen Staaten einfach mal auslaufen lassen?

???

Wie soll das gehen? Wer bestimmt, welche Staatsform die bessere ist? Und was machen wir mit all denen, die anderer Meinung sind? Vom Planeten schubsen? o.O

Wenn Du mal begriffen hast, daß all die Religionen doch genau das sind, was Du hier vorschlägst (also ein Versuch, einheitliche ethische Richtlinien für die gesamte Menschheit festzulegen...), dann begreifst Du auch, daß es nichts bringt, eine weitere Religion zu gründen. ;)

warehouse14

Antwort
von comhb3mpqy, 43

Wie willst du es den schaffen Religionen auslaufen zu lassen? Du kannst deine Kinder ohne Religion erziehen, aber später können deine Kinder immer noch gläubig werden.

Aber es gibt Menschen, die an Gott glauben und da spielt Religion häufig eine Rolle in der Erziehung.

Und auch ich glaube an Gott und habe dafür Gründe/Argumente. Falls dich die Argumente interessieren kannst du ja mal ein paar meiner hilfreichen Antworten ansehen.

Es gibt die Religionsfreiheit, wie willst du es schaffen Religion auslaufen zu lassen?

Kommentar von MilesEdward ,

Religionen jetzt auslaufen zu lassen wäre unmöglich. Aber auf mehrere Generationen gesehen durchaus denkbar. Jeder neue Weg fängt mit dem ersten Schritt an.

Wenn man seinen Glauben hat ist das wirklich in Ordnung. Aber muß man Kinder in einem Glauben den es von Natur nicht hat zu Hause und in der Schule unterrichten und damit einschränken?

Wäre es nicht eine denkbare Option diese Glaubenslehre erst ab einem Alter von 14 Jahren überhaupt zu beginnen, genauso wie man sich einen Beruf auswählt?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Wie sollte man als Kind unter 14 Jahren durch Religion, in meinem Fall das Christentum, eingeschränkt werden? Außerdem war ich bei meiner Konfirmation auch 14 Jahre alt.

Kommentar von MilesEdward ,

Ein praktisches Beispiel comhb3mpqy:

Ein Kind kommt bei Christen auf die Welt. Als erstes wird es getauft. Damit verpflichten die Eltern sich das Kind im Glauben zu erziehen. Konnte das Kind sagen "Ich möchte das nicht?"

Nein es war ja damals noch zu klein. Das Kind wird Älter und wird in die Kirche mitgenommen und in der Schule bekommt es Religionsunterricht. Kann das Kind sich weigern?

Eher nicht weil es ja noch zu jung ist. Das Kind wächst weiter heran und soll den Gottesdienst ab besten wöchentlich besuchen. Die Kommunion, die Konfirmation oder die Firmung steht an.

Hat das Kind die Wahl einfach nein zu sagen ich möchte das nicht.

Theoretisch schon aber praktisch liegt ein enormer familierer Druck auf dem Kind und deshalb wir es den Erwartungen entsprechen.

So das Kind ist 18 und könnte jetzt die Religion wechseln oder ablegen. Jetzt hat das Kind die Wahl mit der Familie zu brechen, die so ein Verhalten nie akzeptieren würden und seinen Weg zu gehen oder weiter eingeschränkt in seinem Sein das zu tun was von ihm erwartet wird.

So dramatisch?

Ja weil es genau solche Familien in jeder Religion gibt.

Kommentar von Hooks ,

Milesedward, so ist es. 

Dein Fehler liegt aber darin, saß Du oben Christen gesagt hast... so geht es bei Katholiken und Protestanten zu, nicht bei Christen, die die Bibel als Wort Gottes ernstnehmen.

Jedes echte Gotteskind hat das wahre echte lebendige Leben gefunden durch Jesus Christus,  und von diesem wirklichen Leben und Frieden erzählt es seinen Kindern weiter. 

Nicht, um irgendwo Mitglieder einer religiösen Gruppe heranzuschaffen, sondern um sie mit dem Heiland der Welt, mit dem ewigen Gott bekanntzumachen. Wenn Du irgend einen Mächtigen dieser Welt kennen würdest, dann würdest Du ihm doch auch Deine Lieben vorstellen,  damit er ihnen Gutes tun kann.

Kommentar von Bodesurry ,

Grundsätzlich wäre Dein Gedanke ja nicht schlecht. Das würde aber bedeuten, dass auch jeder andere Einfluss (Politik, Medien, Familie usw.) bis 14 Jahre verboten wäre. Das Resultat, dass Du dir mit deiner Option wünschen würdest, ein besseres ethisches Leben ohne Religion, das würdest Du, das behaupte ich,  damit nicht bekommen.

Kommentar von Hooks ,

Dann müßtest Du jegliche Erziehung vermeiden - und diese Experimente wurden in der Geschichte zuhauf gemacht, immer mit negativem Erfolg. Kinder müssen zum Guten angeleitet werden.

Kommentar von comhb3mpqy ,

außerdem empfinden auch kleine(re) Kinder unter 14 Jahren Gott als etwas gutes. Es wäre dann also nicht gut, wenn man ihnen die Möglichkeit nicht gibt zu glauben.

Antwort
von Bodesurry, 36

Das ethische Richtwert kann Dir die Bibel auf vielfache Art liefern. Am besten mit der Vorgabe von Jesus Christus: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (auch 3. Mose 19,18). Denke an die Länder, in denen die Religion verboten ist (z. B. Nordkorea) oder war (z. B. Sowjetunion, Albanien, in gewisser Art auch DDR). War dort das Leben besser, menschenwürdiger, schöner...

Kommentar von MilesEdward ,

Mit den ethischen Richtwerten in der Bibel hast Du recht. Nur manchmal werden diese großzügig überlesen und da hoffe ich auf Gewissen und Verstand.

Bei den Länder die keine offizielle Religion haben gibt es vielleicht keinen Gott jedoch immer jemanden der sich für so eine Figur hält und die Macht dazu hat über Menschen zu entscheiden. Gutes kommt dabei nicht so häufig raus und nein besser ist das auch nicht.

Kommentar von Bodesurry ,

Du sprichst das Problem richtig an. Wie Christen, wenn ich an Jesus denke , Gewalt oder andere ethisch verwerfliche Taten begehen können, verstehe ich auch nicht und doch gibt es sie. Mit Texten aus der Bibel belegen können sie es auf jeden Fall nicht. Ist da die Religion "schuld" oder wie in Ländern ohne Religion auch, einfach der Mensch, der nach dem Fausrecht oder seinen eigenen Gesetzen lebt. 

Kommentar von Hooks ,

Bodesurry, das ist eben der Unterschied zwischen "Christen" und Christusnachfolgern. Wer Christus nicht nachfolgt,  indem er ihm sein Herz und Leben ausgeliefert hat, der sollte sich nicht Christ nennen dürfen. Aber wer will das kontrollieren...

Antwort
von flunra39, 9

das Modell wird von selbst auslaufen, weil die sekularisierte Welt diesen Überbau nicht mehr braucht.

Allerdings ist dein "ethischer  RICHTWERT" notwendiger denn je -und

existiert u. a. in den MENSCHENRECHTEN der Vereinten Nationen und in einigen anderen Papieren.

DIESE müssen stärker bekannt gemacht werden und in Schulen statt RELI-Unterricht ( in öffentlichenSchulen!) in allen Schulen diskutiert werden.

Kommentar von Hooks ,

Was besagen die Menschenrechte? Kannst Du mal aufzählen?

Kommentar von flunra39 ,
Antwort
von wickedsick05, 17

das Problem Religion erledigt sich von ganz alleine. In einigen Jahren gibt es kaum noch Religion. Je höher der Bildungsgrad und wohlstand um so seltener ist die Religionszugehörigkeit.

Die Aufklärung siegt, die religiösen Menschen sterben aus

http://www.heise.de/tp/news/Die-Aufklaerung-siegt-die-religioesen-Menschen-sterb...

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