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Sollte man bestimmte Mode Hunderassen meiden?

gefragt von almoedi am 01.01.2009 um 13:39 Uhr

Ich habe gelesen, dass es bestimmte Hunderassen gibt, die so überzüchtet sind, weil sie gerade in Mode sind. Sollte man solche Hunderassen meiden?


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Baiana
beantwortet von Baiana am 1. Januar 2009 13:46
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Was meinst Du mit "meiden"? Sie nicht anfassen? Nein, das ist nicht nötig. :-)

Diverse Rassen haben immer mal Hochkonjunktur. Momentan scheinen das die Dauerbrenner Retriever und Labrador zu sein. Auch Minihunde "gehen gut".

Meiden sollte man sie deshalb noch nicht - sondern bei sog. "Modehunden" sehr sehr genau auf die Auswahl eines guten und verantwortungsvollen Züchters achten.

Denn wenn die Nachfrage steigt, dann auch die Anzahl derer, die ihren Traumhund gern für wenig Geld hätten - und damit sind den skrupellosen Vermehrern Tür und Tor geöffnet, ihre unter tierquälerischen Bedingungen produzierten Tiere unters Volk zu bringen. Häufig verbergen sich diese unter "Liebhaberzucht ohne Papiere, 200 Euro" - und die Übergabe findet am Sonntagvormittag nahe der polnischen Grenze auf einem Aldiparkplatz aus dem Kofferraum heraus statt... :-/

.

Eine Zeitlang waren Collies sehr sehr beliebt - Babe sei "Dank". Davon sollte man tatsächlich die Hände lassen, wenn man mit dem Tier nicht arbeiten möchte. Viele Collies haben einen Koller bekommen, weil ihnen 2 Stunden Gassi an der Leine am Tag und die restliche Zeit gut aussehen einfach nicht reicht.

.

Sprich: Bei dem Wunsch nach einem Modehund sollte man sich sehr sehr genau mit der Rasse auseinandersetzen und schauen, ob man ihr gerecht werden kann.

Und man sollte entweder Tiere aus der Tiernothilfe nehmen oder einen wirklich guten Züchter ausfindig machen und den entsprechenden Preis bezahlen.

Dann spricht jedoch nichts dagegen. :-)

.

Hier sind ein paar Hinweise zu finden, wie Du einen guten Züchter findest: http://www.gutefrage.net/frage/woher-bekomme-ich-informationen-ueber-serioese-hu...

Kommentar von Dd632432270339099daa2ce7bdf2ecafsmalldoddo am 1. Januar 2009 15:10

-dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

DH


Luzi4
beantwortet von Luzi4 am 1. Januar 2009 13:40
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Ich finde das richtig, damit der Markt für sowas nicht mehr da ist.


konny27
beantwortet von konny27 am 1. Januar 2009 13:40
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ich würde estun,denn diese überzüchteten tiere tun mie leid


nightblue
beantwortet von nightblue am 1. Januar 2009 13:59
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Im Grunde gibt es da so einige Rassen. z.B. die mit plattgedrückter Nase haben oft ihr Leben lang probleme richtig zu atmen. (auch bei Katzen) Schäferhunde bekommen oft Hüftprobleme. etc.

Aber um deine Frage ausgiebig zu beantworten könnte man ein ganzes Buch schreiben, da sehr viele Hunderassen rassetypische Krankheiten haben.

Ich würde empfehlen: Wenn du dir einen Hund holen willst und schon weißt, in welche Richtung (Rasse) es gehen soll, dann informiere dich ausgiebig über diese Rasse. Solltest du zu dem Schluss kommen, dass das "keine gesunden Tiere sind", dann such dir lieber eine andere aus. (wobei Tiere im Heim auch mit eventuellen Krankheiten froh über ein neues zu Hause sind ;-))

Bedenke bei deiner Recherche aber nicht nur Erbkrankheiten, sondern z.B. auch was die Tiere an Auslauf und Herausforderungen brauchen, und ob du ihnen das bieten kannst.

Und dann musst du natürlich noch einen seriösen Züchter finden.

Kommentar von Dd632432270339099daa2ce7bdf2ecafsmalldoddo am 1. Januar 2009 15:11

DH


kuntzkids
beantwortet von kuntzkids am 1. Januar 2009 13:42
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Im Interesse der Tiere auf jeden Fall, da man ansonsten weiteren kruden und z.T. ungünstigen Zuchtformen eine Plattform bietet -- Angebot und Nachfrage regeln auch auf dem Tiermarkt den Preis und die Verfügbarkeit...


anonym
beantwortet von sylvie82 am 1. Januar 2009 13:44
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sehr viele hunderassen sind überzüchtet. bei denen treten häufig gesundheitliche schäden auf. beim schäferhund z. b. ist durch die züchtung des abfallenden rückens sehr oft die hüfte geschädigt.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 1. Januar 2009 13:47

Nicht beim Ostdeutschen... :-p

Kommentar von 11f4a9480d8eaf954d2dd5b5977f6865smallWesti am 2. Januar 2009 17:41

Gerade die Osterhasi. Der ständige Zwang Eier zu bemalen ist doch schon neurotisch :-) Westi.


anonym
beantwortet von Wicket am 1. Januar 2009 13:54
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überzüchtete Rassen, egal welcher tierart ist für mich ein Tabu. Würde mir nie ein solches Tier kaufen.


gelbenelke
beantwortet von gelbenelke am 1. Januar 2009 14:03
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Ja, auf jeden Fall!

Es ist generell beser, wenn Leute, welche einen Hund haben möchten, einem Hund aus dem Tierheim ein schönes zu Hause bieten und nicht die Züchter unterstützen, auch keine "guten Züchter", weil auch diese Leidvermehrer sind!

Kommentar von 11f4a9480d8eaf954d2dd5b5977f6865smallWesti am 2. Januar 2009 17:42

Sehe ich genau so! LG Westi.


Monchiane
beantwortet von Monchiane am 1. Januar 2009 13:41
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Diese Hunde werden einfach schnell krank an den Gelenken.. zudem sollte man gucken, ob er wirklich "charakterlich" zu einem passt, also braucht er viel Beschäftigung, hat er einen stark ausgeprägten Jagdtrieb etc. das ist erst mal wesentlich. Ich würde bestimmte Hunderassen meiden, bin aber eh immer für Mischlinge... begeistert bin ich z.Z. von Elos...


anonym
beantwortet von Wikingerbraut am 1. Januar 2009 13:42
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Ich würde mir den Züchter genau ansehen, ob er die Tiere lange genug bei der Mutter lässt, ob sie Familien Anschluss haben und Sozialverhalten lernen können. Die schlechten Züchter wollen in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Tiere haben und verkaufen, das sollte nicht das Ziel sein.


Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 1. Januar 2009 13:49
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Auf jeden Fall. Diese überzüchteten Tiere haben alle irgendwelche rassetypischen Erbkrankheiten.


Fenchelblatt
beantwortet von Fenchelblatt am 1. Januar 2009 14:48
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Zumindest dann, wenn es ein "neuer" Hund sein soll.

Nimmt man einen Hund aus einem Tierheim / Notstation, unsterstützt man die "Produktion" solcher Hund ja nicht und man kann aufklären, was dieser Hund durch die Überzüchtung ertragen muss.


grada13
beantwortet von grada13 am 1. Januar 2009 21:53
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nein. die huhnde nicht meiden aber die hunde halter. es gibt á priorie,kein böse hund. der mensch macht ihm böse. es sei durch züchtung. erziehung etc...

Kommentar von 11f4a9480d8eaf954d2dd5b5977f6865smallWesti am 2. Januar 2009 17:47

Das Tier ist nie "Böse" aber das Böse kann ihm durchaus angezüchtet werden, z.B. bei Kampfhunden. Hier muß man unterscheiden zwischen einer moralischen Schuld, die das Tier nicht haben kann, da es nicht weiß was "Böse" ist und nur instinktiv handelt und einer Verhaltenseigenschaft, die ihm der Mensch angezüchtet hat. Dies kann man genauso tun, wie man den Tieren ihr Aussehen gibt und ihre Eigenschaften wie viel Milch geben bei den Kühen. Hunde wie die Bordercollies wurde z.B. die Eigenschaft gegeben Herden zusammenhalten zu wollen. Das ist gut für den Hirten und schadet niemanden, aber man kann genauso gut oder schlecht auch mieses Verhalten wie Agressivität anzüchten. LG Westi.


Parvaneh
beantwortet von Parvaneh am 2. Januar 2009 11:26
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Es gibt viele Hunde in Tierheimen und Tierschutzorganisationen die gerade deshalt dort sind, weil sie mal in Mode waren. Skrupellose Züchter, die ohne Sinn und Verstand züchten um das große Geld zu machen. Die nicht auf Vererbung und Gesundheit eines Tieres achten. Hol Dir lieber einen Hund aus dem Tierheim/Tierschutzorga und Du unterstützt nicht diese Hinterhofvermehrer.


Westi
beantwortet von Westi am 2. Januar 2009 17:38
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Das Problem besteht u.a. auch darin, dass etliche Rassen ihre Krankheiten erst im Alter bekommen. Allerdings: Kein Züchter wartet bis seine Tiere nach 10-13 Jahren alt und krank geworden sind, um festzustellen ob sie für eine Zucht geeignet sind. Da hilft nur wir oben geschrieben, sich geziehlt nach bestimmten Rassen zu erkundigen. Aber nicht bei den Züchtern, die wollen, nach meiner Erfahrung, vor allem eines: Verkaufen. Bei unserem Westi, war es so, dass er in seinem letzten Lebensjahr ca. 5000 Euro gekostet hat, nur an mediz. Pflege und auch das nur, weil wir beziehungen hatten. Nicht bei jeder Rasse muss jedes Tier zwangsläufig erkranken. Bei den Westies z.B. sind es vor allem die weißen Tiere und auch da gibt es durchaus auch im Alter gesunde. Allerdings gibt es eine unterschiedliche affinität / Veranlagung zu angezüchteten Krankheiten. Bei den Züchtungen kann grob u.a. nach 2 Kriterien unterteilen: Nach "Schönheit" wie z.B. die sog. Nackpudel oder Möpse und nach "Funtktionalität" also nach beruflichen Nutzenaspekten gezüchtete Tiere, wie z.B. die sog. Hirtenhunde, Schäferhunde, Dackel usw. Dementsprechend beötigen z.B. die sog. Jagdhunde viel Auslauf, was auch für große Hunde wie den rel. lahmen Bernhardiner zutrift, den kann nicht in einer 1-Zi.-Wohnung halten. LG Westi.


Hamburgerin
beantwortet von Hamburgerin am 2. Januar 2009 17:57
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meine lieblingsrasse ist und bleibt der irish-wolfhound, der größte hund der welt. als ich noch in ländlichen gefilden wohnte, hatte ich eine wunderschöne, liebe hündin,die ich als sie 3 jahre alt war von einer studentin kaufte, da sie sich die futterkosten nicht mehr leisten konnte. ich war mit lone nur zu ihrem spass auf der windhundrennbahn, damit die aufdrehen konnte. später bekam sie am bein knochenkrebs, sie wurde in der tierärztlichen hochschule in hannover operiert und eine kurze zeit ging es ihr gut, bis der krebs wieder ausbrach und ich sie einschläfern lassen mußte.diese rasse wird leider nur ca. 8 jahre alt und neigt auf grund des schnellen wachstums zu knochenkrebs. nun habe ich paula eine jack-russell-hündin, sie wird diesen monat 8 jahre alt und ist frech und voll power. obwohl diese rasse ja auch in mode ist, hoffe ich dass sie noch land bei mir bleibt.


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