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Sollte man bei einer Nickelallergie keine Pfannen aus Edelstahl benutzen?

gefragt von langstrumpf am 17.03.2008 um 13:45 Uhr

Stimmt das? Ich kann mir garnicht richtig vorstellen, dass die Pfanne kleine Nickelpartikel in das Essen abgibt!


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Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 17. März 2008 13:47
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Es kann durchaus sein, dass kleinst Nickelpartikel abgegeben werden.

Ich hatte mal vom Abschlecken eines Joghurt-Deckels ein Aluminium-Partikel im Blut.

Nimm einfach eine Pfanne aus Gusseisen


littletiger
beantwortet von littletiger am 17. März 2008 13:47
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"Edelstahl, der für viele Küchengeräte verwendet wird, ist eine Mischung aus Chrom, Nickel und Stahl. Kochgeschirr aus Edelstahl ist daher für einen Nickelallergiker nicht ratsam."
Quelle:
http://www.gesundheitpro.de/Nickelallergie-Allergie-A050829ANONI012986.html

Kommentar von D5e2b26c84d5b6e2ba03e80b0e6c8220smalllittletiger am 17. März 2008 13:48

Und hier die andere Seite, anscheinend scheiden sich da mal wieder die Geister:
http://www.enius.de/presse/114.html


anonym
beantwortet von denkenhilft am 17. März 2008 13:50
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Meine Schwester hat eine Nickelallergie und auch Edelstahltöpfe; allerdings hatte sie noch nie Probleme damit. Vielleicht kommt es auch darauf an, wie schlimm die Allergie ausgeprägt ist.


anonym
beantwortet von Auskunft am 17. März 2008 13:52
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Ökotest rät, vorsichtig zu sein:

"Jens-Heinrich Beckmann vom Industrieverband Haushalts-, Küchen- und Tafelgeräte findet, daß das Thema Nickel in Edelstahltöpfen hochgespielt wird: »Da wird doch immer alles in einen Topf geworfen«, klagt er. Dabei sei Nickel aus Modeschmuck doch ein viel größeres Problem als solches aus Edelstahltöpfen. Vernickelte Ohrstecker sind tatsächlich für viel mehr Menschen ein Problem als Edelstahltöpfe. Viele reagieren auf Modeschmuck mit Hautausschlag und können trotzdem ohne weiteres aus den blanken Metalltöpfen essen.

Edelstahltöpfe geben in aller Regel auch deutlich weniger ab als die nickelreichen Lebensmittel, doch diese geringe Menge kann das Faß zum Überlaufen bringen.

»Ab welcher Menge es Probleme gibt, kann man nicht sagen«, bedauert Nickelexperte Dr. Hartwig Lauter. Die Menschen reagieren ganz unterschiedlich. »Edelstahltöpfe sind sicher nicht die Hauptursache für Nickelallergien, aber es ist inzwischen unstrittig, daß sie eine der Ursachen sind«, sagt er. Deshalb müßten die Patienten auch darauf achten.

Tatsächlich wird Nickel vor allem aus neuen Edelstahltöpfen abgegeben. Hat man einmal etwas stark Säurehaltiges wie Sauerkraut oder Rhabarber darin gekocht, bildet sich dabei eine Art Schutzschicht, die nur noch wenig herausläßt.

(http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=9315)


Indy72
beantwortet von Indy72 am 17. März 2008 13:53
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Edelstahl muss nicht Zwangsläufig Nickel enthalten. Vielmehr enthalten diese Legierungen Zusätze von Chrom oder Mangan. Da rauf kann man im Extremfall schon beim Einkauf achten. Normalerweise vertragen Nickelallergiker Edelstahgeschirr problemlos, weil durch die Verarbeitung beim Edelstahl eine Art kristaline Oberfläche entsteht, die widerum kaum mit der Umgebung reagiert. Deshalb heißt es auch "Edelstahl" und nicht anders. Im Gegensatz zum Metallschmuck, den man lange am Körper trägt, hat die Nahrung beim Kochen nur recht kurzen Kontakt mit Metall. Also man kann hierfür Enwarnung geben. Außerdem gibt es noch beschichtetes Edelstahlgeschirr.


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