Muss eine längere Krankheit im Lebenslauf erwähnt werden? Eine Freundin von mir muss sich demnächst bei einem Unternehmen bewerben und fragt sich gerade, ob sie eine solche, die während des Studiums aufgetreten ist, mit angeben muss bzw. sollte. Aufgrund der Krankheit hat sie ein paar Semester länger gebraucht.

das geht niemanden was an..sollte es bei einem Einstellungsgespräch zu der Frage kommen, dann sollte sie ehrlich antworten , ohne in s Detail gehen zu müssen.. und die Aussage treffen, dass sie austherapiert ist und fit wie zwei Turnschuhe für den neuen Job..
Nein das muss das nicht rein, aber wenn der Arbeitgeber bei einem Gespräch fragt, dann nicht lügen

ne die Krankheitsgeschichte gehört nicht darein.

Lieber nicht, sie soll sich lieber eine Notlüge ausdenken. Pflege der kranken Mutter, Oma oder Papas. Alles andere ist schon negativ.
Eine längere Krankheit reißt ja immerhin eine Lücke und die Frage ist, wie du sie stopfen kannst. Generell würde ich sagen, dass man sie nicht erwähnen soll und muss, wenn sie vollständig geheilt wurde und es für den angestrebten Beruf keine Einschränkungen gibt. Sie kann ja schreiben, dass die längere Studiendauer aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten oder sozialem Engagement entstanden ist.
das nennt sich dann lügen

Würde ich nicht machen. Da sind die Chancen gleich null auf einen Job.

Du brauchst keine Krankheiten anzugeben. Es sei denn, Du bist vielleicht Epileptiker oder so. Eine Lücke im Lebenslauf kann man auch mit ein paar Tricks schließen.

Notlüge reinschreiben: Längerer Auslandsaufenthalt bei Freunden/Verwandten.

Ein Lebenslauf sollte immer durchgehend dargestellt sein. Wenn deine Freundin während der Krankheit in Arbeit war, braucht sie die Krankheit nicht zu erwähnen. Wenn aber 2 Jahre Lücke im Lebenslauf sind, sieht das schlecht aus. Da sie nur länger studiert hat... eher nicht reinschreiben.

Besser die Lücke im Lebenslauf im Bewerbungsgespräch zu klären.
Hallo aus Kiel! Wie lang dauerte die Krankheit und ist sie nun wirklich "fit wie ein Turnschuh" (s. Kollege Nr.1)? Natürlich ist es eine Lücke und als Personaler werde ich über eine LÄNGERE Lücke immer drüberfallen! Daher die Frage, wie lang!!! Andererseits stellt sich bei einer Erwähnung im Lebenslauf immer die Frage, ob die Bewerberin tatsächlich wieder und DAUERHAFT fit ist! Wer (s. andere Kommentare) meint, dies gehe den Arbeitgeber nichts an, hat formal recht. Aber wer dann selbst in der Lage ist, Personal beurteil zu müssen, ob es passt und in einer Menge Bewerbungen, die Richtige herauszufiltern, wird merken, dass es schon bedeutsam ist, zu wissen, resp. Anhaltspunkte darüber zu bekommen, wie gesund meine neue Mitarbeiterin vermutlich IN DER ZUKUNFT (d.h. dann, wenn ich sie bezahle!) sein wird. Die Nichterwähnung einer dauerhaften Beeinträchtigung hat andersherum zur Folge, dass eine fristlose Kündigung ermöglicht wird. Es ist ein heikles Thema, dass nicht mit einer Standardantwort beantwortet werden kann, sondern immer einer Prüfung des Einzelfalles bedarf. Ales Gute! Jan Lederer | www.vermittlungsnetz.de
Sorry wg. der Tippfehler, ich war zu langsam beim Korrigieren! ;-)
Hallo Leute ,ich bin ja der Meinung das derjenige , der seine gewesene Krankheit mit einer Lüge überpinselt , auch die Gefahr der Kündigung in Kauf nimmt wenn es mal rauskommt, sei es durch erneuten Ausbruch oder Zufall.Ich selbst bin nun seit fast 3 Jahren krank und noch nicht voll einsatzfähig. Jetzt suche ich einen Job auf 400,-€-Basis.Da ich durch die lange Krankheit nicht mehr bei der AfA und der ARGE gemeldet bin , muß ich schon mein Grund dafür angeben.Ich finde das da schon Ehrlichkeit angebracht ist. Gruß aus HH.

Nein, das brauchst du nicht rein schreiben. Das geht niemandem etwas an.
Hat im Lebenslauf nichts zu suchen.
DH
sagte ich ja...aber es kann ja die Frage kommen, warum das Studium so lange dauerte..oder?
Hie muss geschummelt werden, die Chefs sagen uns ja auch nicht die Wahrheit.