Frage von mulano, 198

Sollte man auf Fleisch- und Milchprodukte Warnhinweise aufkleben wie "kann zu Krebs führen" da die WHO und andere Organisationen dies festgestellt haben?

Der Vorteil wäre das die Ausgaben im Gesundheitswesen deutlich gesenkt werden könnten, da die meisten Krankheiten ernährungsbedingt sind.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo mulano,

Schau mal bitte hier:
Gesundheit essen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von alarm67, 75

A) dafür steigen dann die Produktionskosten!

B) wenn die Leute dann dieses Produkt weniger kaufen, wird das Produkt wohl insgesamt teurer!

C) hilft nicht, siehe Zigarettenpackungen!!!

D) dann haben fast alle Produkte Warnhinweise drauf, die dann eh keiner ernst nimmt!

Kommentar von mulano ,

A) dafür steigen dann die Produktionskosten!

B) wenn die Leute dann dieses Produkt weniger kaufen, wird das Produkt wohl insgesamt teurer!

Ist doch toll, dadurch wird von diesen Produkten noch weniger konsumiert und die Krebsrate nimmt noch weiter ab.

Kommentar von alarm67 ,

Wunschdenken! Funktioniert nicht! Oder zumindest bei den wenigsten!

Noch mal mein Beispiel:

Raucher! Interessiert keinen, egal wie pervers die Bilder darauf sind, egal wie oft über Krebs und Co. geredet wird, egal wie teuer die Packungen sind!

Kommentar von mulano ,

Wir könnten die Subventionen streichen, das hätte vllt einen größeren Effekt auf den Preis?

Kommentar von randomhuman ,

Bei langjährigen Rauchern bewirkt das natürlich nichts mehr. Aber wenn Kinder jetzt diese Bilder immer sehen, dann sind sie vielleicht potenziell weniger gefährdet mit dem Rauchen zu beginnen. Nicht immer nur das hier und jetzt sehen. Das ist auch eine Regelung für die Zukunft.

Kommentar von Mikkey ,

Punkt D ist ein wichtiger -

Warnhinweise sind dort angebracht, wo ein gesichertes Gefährdungspotential vorhanden ist und nicht bei der eventuellen Möglichkeit eines "süßen Teilchens", Diabetes zu fördern.

Kommentar von exomorph ,

genau. allerdings habe ich mir in den finger geschnitten, da lassen sich fehler in der regel nicht vermeiden. anscheinend hast du keine menschenkenntnis und bisst obendrauf noch ziemlich arrogant. wenn du probleme mit dir oder den menschen in deinem umfeld hast, so lass es nicht an anderen aus. schon mal was von courage gehört? -nein?...kannst du ja garnicht.. tja.. das passiert wenn sich eine unterlegene intelligenz sich einer weitaus überlegeneren unterziehen will. anscheinend spielen deine synapsen nicht mit dem chorus dieser gesellschaft mit. ja ich könnte dich hier beleidigen aber das tue ich nicht! ich weiss das du dich um deine eigene dummheit ärgerst. das reicht mir.

Antwort
von randomhuman, 69

Nein sollte man nicht. Was man aber machen sollte, die Inhaltsstoffe von einigen Produkten noch genauer drauf schreiben, damit sich Veganer/Vegetarier/Allergiker usw. in bestimmten Bereichen leichter ernähren können. Ich finde es zum Beispiel unpraktisch, dass einige Säfte mit Gelatine behandelt werden, was allerdings nicht auf der Zutatenliste drauf stehen muss. Das heißt ich muss mich bei jedem Produkt dieser Kategorie mühsam im Internet informieren oder den Hersteller sogar selbst anschreiben. Untragbar. Milch und Fleisch sind zudem nicht potenziell krebserregend, sondern nur bei übermäßigem Konsum schädigend. Eine ausgewogene Ernährung ist damit nicht unbedingt krebserregend.

Antwort
von MrPriViLeG, 67

1. Sollte man nicht oder siehst du an jedem Handy den Aufkleber "Strahlung kann krebs auslösen"? Oder bei jedem billigen Gemüse "Die möglichen Spuren von Insektenschutz Mitteln können Krebs verursachen"? Nein also ist es Bullshit sowas auf Fleisch und Milch zu machen.

2. Die "Studie" der WHO sagt das das Risiko für Darmkrebs um 30% steigt. Das Risiko wegen Fleisch oder Milchprodukten an Darmkrebs zu erkranken wenn man keine genetischee Prädisposition dafür hat liegt meines Wissens bei 0,0045 Prozent -> Also von einer Million Leuten werden statisch 45 dadurch an Darmkrebs erkranken. Die Wahrscheinlichkeit an einem Autounfall zu sterben oder selbst zu ersticken beim Essen ist um einiges höher also bringt nichts da unnötig Panik zu erzeugen.

3. Welche Krankheiten sind den "Ernährungsbedingt" (außer Diabetes fällt mir auf Anhieb nichts ein aber du wirst da ja bestimmt viele kennen wenn du das schreibst also sag mir bitte Mal ein paar)?

4. (EIGENE MEINUNG) Leute euer Vegan Kreuzzug geht einem auf die Eier es gibt Leute die wollen Vegan Leben gut schön für euch aber wer das nicht will will es nicht und fertig da braucht man nicht andere Lebensmittel schlecht machen nur weil man die selbst nicht mag. Ich sag auch nicht man sollte Aufkleber "Vorsicht Vegan" irgendwo drauf Kleben..

Peace Out

Kommentar von mulano ,

Welche Krankheiten sind den "Ernährungsbedingt" (außer Diabetes fällt
mir auf Anhieb nichts ein aber du wirst da ja bestimmt viele kennen wenn
du das schreibst also sag mir bitte Mal ein paar)?

Gicht, Rheuma, Herzinfarkt, Schlaganfall, Adipositas, Hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Arteriosklerose

Hier gibts noch ein paar weitere:
http://food.regiotreff.de/gesundheit/ernaehrungsbedingte-krankheiten

Kommentar von Pangaea ,

Gicht: Nein, nur teilweise. Einerseits hohe Purinspiegel durch hohen Fleischverzehr, andererseits die genetische Unfähigkeit der Nieren, genügend Purine auszuscheiden.

Rheuma: Nein, überhaupt nicht. Rheuma ist eine Autoimmunkrankheit.

Herzinfarkt: Multifaktoriell auf dem Boden einer Atherosklerose, durch Bluthochdruck, Rauchen, Fettstoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, Diabetes  etc. Ernährung spielt eine untergeordnete Rolle.

Schlaganfall: Eher nicht. Schlaganfälle kommen oft durch Herzrhythmusstörungen.

Adipositas: Ja, teilweise. Aber auch durch Bewegungsmangel oder schlicht durch Veranlagung.

Hoher Cholesterinspiegel: Nein, der kommt durch eine zu hohe körpereigene Cholesterinproduktion.

Bluthochdruck: Ist nicht ernährungsbedingt, denn auch ganz schlanke und "gesund lebende" Menschen kriegen ihn.

Arteriosklerose: Gibt es nicht. Du meinst Atherosklerose. Ist multifaktoriell, hauptsächlich durch Rauchen und erhöhten Blutdruck sowie erhöhte Blutfette. Alles nicht ernährungsbedingt.

Diabetes ist übrigens nur sekundär ernährungsbedingt, primär ist er eine genetische Erkrankung.

Kommentar von MrPriViLeG ,

Sachen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck können auch durch z.B. Stress ausgelöst werden -> Der Auslöser kann aber muss nicht die jeweilige Ernährung sein.

Antwort
von Andrastor, 16

Fleisch und Milchprodukte verursachen keinen Krebs weil sie Fleisch und Milchprodukte sind, sondern höchstens aufgrund von diversen künstlich beigefügten Inhaltsstoffen.

Würde Fleischkonsum tatsächlich Krebs verursachen, würde es auf der Welt keine Fleischfresser geben.

Kommentar von mulano ,

Fleisch und Milchprodukte verursachen keinen Krebs weil sie Fleisch und
Milchprodukte sind, sondern höchstens aufgrund von diversen künstlich
beigefügten Inhaltsstoffen.

Bei der Milch ist es so das sie, von Natur aus, viele Wachstumshormone enthält. Die sind natürlich für das Wachstum beim Kalb gedacht. Beim Menschen führen diese zu verstärktem Krebszellenwachstum.

Würde Fleischkonsum tatsächlich Krebs verursachen, würde es auf der Welt keine Fleischfresser geben.

Das ist zu pauschal gesagt. Löwen haben eine ganz andere Beschaffenheit des Darmes. Sieht man es auf den Menschen bezogen ist dies ebenfalls vollkommener Unsinn. Nicht jeder Mensch stirbt deshalb an Krebs. Es wird nur die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben erhöht.

Kommentar von Andrastor ,

Beim Menschen führen diese zu verstärktem Krebszellenwachstum.

Das ist nur halb richtig. In großen Mengen können diese Hormone tatsächlich eine derartige Wirkung entfalten, aber in herkömmlicher Milch sind die Mengen derart gering, dass sie keinerlei Effekt auf den Menschen haben.

Die Hormonspiegel der Östrogene in Milch sind um ein Vielfaches höher und trotzdem wachsen Männern vom Milchkonsum keine Brüste.

Glaub nicht alles was du irgendwo liest.

Löwen haben eine ganz andere Beschaffenheit des Darmes.

Löwen sind reine Fleischfresser, Menschen sind Allesfresser. Dennoch ist unser Verdauungssystem dem von reinen Fleischfressern ähnlicher als von reinen Pflanzenfressern.

Unser Körper ist darauf ausgelegt Fleisch bestmöglich zu verwerten, denn nur aus Fleisch konnten unsere Vorfahren die nötige Energie gewinnen um ihr Gehirn ausreichend zu versorgen.

Es wird nur die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben erhöht.

Wie gesagt, nicht durch Fleisch an sich. Jedoch werde ich nicht bestreiten dass gewisse Fleischprodukte (vor allem gewürzte) ein gewisses Risiko darstellen.

Dies ist jedoch im Vergleich zu dem was raffiniierter Zucker an Risiken bietet, verschwindend gering.

Man müsste schon täglich zu jeder Mahlzeit Currywurst und Döner essen um tatsächlich zur Risikogruppe zu gehören.

Bei einer ausgewogenen Ernährung hat Fleisch absolut keine negativen Effekte auf den Körper.

Kommentar von mulano ,

Unser Körper ist darauf ausgelegt Fleisch bestmöglich zu verwerten, denn
nur aus Fleisch konnten unsere Vorfahren die nötige Energie gewinnen um
ihr Gehirn ausreichend zu versorgen.

Das wirft die Frage auf warum wir null Merkmale eines Allesessers besitzen. Die Organe haben sich angepasst, der restliche Körper nicht?

Man weiß nicht mal wer der direkte Vorfahre des Menschen ist (sollte es ihn geben).

Affen essen fast ausschließlich pflanzlich (Nein sie trinken, keine Milch von Kühen).

Kommentar von Andrastor ,

Die Organe haben sich angepasst, der restliche Körper nicht?

Ja natürlich. Der Körper passt sich so an wie es für das Überleben am vorteilhaftesten ist. Unvorteilhafte Mutationen sterben frühzeitig und haben somit weitaus schlechtere Chancen weitergegeben zu werden.

Alle Arten von heutigen Menschenaffen (Mensch inklusive) sind Allesfresser, auch wenn nicht alle davon aktive Jäger sind.

Sprechen wir mal über unsere Körper, angefangen mit der Verdauung:

Wir haben Schneidezähne, Backenzähne und vor allem Eckzähne, welche zum zerreißen von Fleisch gedacht sind. Unser Speichel ist bereits eine Lösungsflüssigkeit zur Vorverdauung. Eine seiner besonderen Eigenschaften ist dass er Zucker aus Stärke lösen kann (was für pflanzliche Kost, insbesondere Samen gedacht ist).

Unsere Geschmacksknospen jedoch reagieren auf Fette und Proteine indem sie sich öffnen und dem Essen einen besonders intensiven Geschmack verleihen. "Vollmundig" nennt man diesen besonderen Effekt und er gilt als 5. Geschmackssinn, besonders in der asiatischen Küche ("umami") .

Das wiederum macht nur Sinn wenn wir Fleisch als Kost zu uns nehmen.

Nebenfakt: Pandabären haben durch eine Mutation diese Reaktion auf Fleisch verloren, daher schmeckt ihnen Fleisch nicht mehr, obwohl sie eigentlich Fleischfresser wären. Ihr Überleben haben sie nur dem Bambus zu verdanken. Mahlzeit.

Unsere Verdauungssäfte enthalten Enzyme die zur Verdauung von Fleisch und Milch ausgelegt sind. Viele Menschen verlieren im Erwachsenenalter jedoch die Enzyme für die Milchverdauung.

Unser Darm ist kurz. Etwas länger als der von reinen Fleischfressern, jedoch zu kurz für reine Pflanzenfresser.

Ganz wichtig jedoch ist dass uns Enzyme fehlen die einige wichtige Vitamine und Nährstoffe aus Pflanzen gewinnen können. Da diese Vitamine in Fleisch in höherer Menge vorhanden sind, hat unser Körper diese Enzyme nicht gebildet.

Vitamin B12 zum Beispiel können wir so gut wie gar nicht aus pflanzlicher Kost gewinnen. Unser Körper kann es nur aus Fleisch lösen (oder wir führen es ihm durch Ersatzpräparate zu).

Soviel zu unserer Verdauung.

Unser Körper ist auf unsere Lebensweise angepasst. Wir haben eine S-Förmig geschwungene Wirbelsäule und einen aufrechten Gang, Hände mit Daumen die uns den Zangengriff ermöglichen und einen Körperbau der uns das schnelle und lange Rennen ermöglicht.

Im Vergleich dazu sind Gorillas weitaus langsamer und weniger ausdauernd als wir, obwohl sie viel kräftiger sind. Ihr Körper hat sich in eine andere Richtung entwickelt.

Was sich jedoch entsprechend unserer Ernährung entwickelt hat, ist das Gehirn. Es verbraucht 1/3 der gesamten Energie des Körpers, kein Tier auf der Welt hat ein derart anspruchsvolles Gehirn.

Diesen immensen Energiebedarf können wir nur durch energiereiches Essen decken und das war (bis zur Entdeckung und Nutzung des Zuckers) Fleisch. Kein Nahrungsmittel hat derart hohe und leicht zugängliche Energiewerte.

Man weiß nicht mal wer der direkte Vorfahre des Menschen ist

Unsere direkten Vorfahren waren alle "homos" der Geschichte, Homo Errectus, Homo Neandertalis etc. plus einige andere wie der Australopitecus.

Weitere Vorfahren müssen erst gefunden werden, aber die Verwandtschaft ist unbestreitbar.

Affen essen fast ausschließlich pflanzlich

Das ist falsch.

Wichtig sind hier nur die Menschenaffen und die sind wie wir Allesfresser.

Shimpansen und Bonobos sind sehr geschickte Jäger die aktiv andere Tiere und kleinere Affenarten jagen und fressen.

Orangutans und Gorillas sind für die Jagdt weniger geeignet, aber wenn sie ein eher frisches Aas finden, verschmähen sie das nicht.

Was jedoch alle 4 Arten machen ist Insekten zu fressen, welche (wie Fleisch) viel Protein enthalten.

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 79

Die WHO hat das nicht "festgestellt". Für Milchprodukte schon gar nicht, und für Fleisch auch nicht.

Hoher Verzehr von rotem, nicht aber von weißem Fleisch gilt als "möglicherweise krebserregend", von gepökeltem Fleisch und Wurst als "sicher krebserregend". Das gilt wohlgemerkt nur für Darmkrebs.

Aber diese Einordnung ist auch sehr kritisiert worden, da ja Darmkrebs erst im höheren Lebensalter auftritt - und in den Ländern, in denen die Menschen überhaupt so alt werden, nämlich den Industrieländern, wird auch viel Fleisch und Wurst gegessen. Und man kann Darmkrebs besser diagnostizieren.

Wer macht schon Darmspiegelungen in Ländern, in denen die Menschen zu wenig zu essen haben und sich kein Fleisch leisten können?

Kommentar von mulano ,

Aber diese Einordnung ist auch sehr kritisiert worden

Ist schon klar das die Lobbyverbände dagegen Sturm laufen.

und in den Ländern, in denen die Menschen überhaupt so alt werden,
nämlich den Industrieländern, wird auch viel Fleisch und Wurst gegessen.

Da die Menschen hier so alt werden liegt generell an der guten Nahrungsmittelversorgung, der Hygiene und der fortgeschrittenen Medizin.

Kommentar von Pangaea ,

Eben. Und dann kommen sie in das Alter, in dem man eben auch Krebs bekommt.

Anders ausgedrückt: Wer mit 40 an Tuberkulose stirbt, bekommt mit 65 keinen Darmkrebs.

Kommentar von vitus64 ,

"Ist schon klar das die Lobbyverbände dagegen Sturm laufen."

Da braucht man keine Lobbyverbände.

Hier zeigt sich mal wieder, dass man vorsichtig sein muss, wenn man aus Statistiken Schlüsse zieht.
Das sollte man besser Fachleuten überlassen und hier waren mit Sicherheit keine Fachleute am Werk, da vorschnell von Korrelation auf Kausalität geschlossen wurde.

Ein häufiger Fehler in medizinischen Statistiken.

Die relativ häufigen Krebserkrankungen werden von der höheren Lebenserwartung hervorgerufen. Der Wohlstand führt einerseits zu einer höheren Lebenserwartung und damit mehr Krebs (der irgendwann bei jedem auftreten würde) und andererseits zur massenhaften Verfügbarkeit von Fleisch.

Hier liegt also ein post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlschluss vor.

Antwort
von polarbaer64, 73

Sollte man es dann nicht lieber andersrum machen, und die Lebensmittel mit einem grünen Punkt versehen, die NICHT krebserregend, gesundheitsschädlich oder ungesund sind? Das wäre vermutlich wesentlich einfacher.

Erstens mal sind die meisten Lebensmittel, auf denen so ein blöder Verdacht lastet, in Maßen genossen ungefährlich. Das gilt vermutlich, wenn ich jeden Morgen 10 kg Leberwurst und 3 kg Joghurt frühstücke... . Also Unfug... . 

Zumal Joghurt oder Fleisch nur krebserregend sein kann, wenn entsprechend viel Chemie drin ist. Oft ist der billige Joghurt aus der Gegend gesünder, wie der teure aus der Werbung. Genauso verhält sich das mit dem Fleisch. Kauf Zeug aus der Region, dann brauchts nicht so viele Konservierungsstoffe. Kauf frische Lebensmittel.

Jeder kann doch selber nachdenken, was er essen und trinken will. Glaubst du ernsthaft, das würde jemanden abschrecken, wenn auf 75% aller Joghurts stünde: "Dieses Produkt führt bei dauerhaftem Genuss zu Krebs!" Dann stumpft man irgendwann ab, und liest da drber weg. 

Stört es denn die Raucher, das auf der Schachtel steht, dass Rauchen tödlich sein kann, und nette Fotos drauf abgebildet sind? NEIN, tut es nicht!

Kommentar von mulano ,

Erstens mal sind die meisten Lebensmittel, auf denen so ein blöder Verdacht lastet, in Maßen genossen ungefährlich.

Du musst das auf die Jahre betrachtet sehen.

Zumal Joghurt oder Fleisch nur krebserregend sein kann, wenn entsprechend viel Chemie drin ist.

Nein, das sind ganz natürlich vorkommende Stoffe. Chemie ist aber auch schädlich.

Glaubst du ernsthaft, das würde jemanden abschrecken, wenn auf 75% aller
Joghurts stünde: "Dieses Produkt führt bei dauerhaftem Genuss zu
Krebs!" Dann stumpft man irgendwann ab, und liest da drber weg. 

Wenigstens hat man die Verbraucher dann darüber informiert. Ich kann mir schon vorstellen das der ein oder andere vllt seltener zum Joghurt greift.

Kommentar von polarbaer64 ,

Sicher nicht!  Zumal dein Artikel der WHO nicht ganz für voll zu nehmen ist. Da steht nichts von krebserregendem Joghurt und der ganze Artikel ist ein Widerspruch in sich. Man behauptet etwas, nimmt es aber im selben Atemzug wieder fast zurück. 

Ich lass mir von dir meinen morgendlichen Joghurt nicht vermiesen, denn Joghurt beruhigt die Darmflora und die Magennerven.

Ich werde weiterhin mein Hähnchenbrustfilet essen und mein Putenschnitzel, meine Paprikalyoner auf´s Brot legen, etc. Und ich liebe Nuss-Salami!

Wie gesagt, nahezu jedes Lebensmittel stand irgendwann mal im Verdacht krebserregend zu sein. Warum erfreut sich dann unsere Tante bester Gesundheit und wird in 5 Wochen 90? Warum geht es auch ihren Geschwistern samt Ehepartnern bestens, die mit 86 und 87 noch sehr rüstig sind. Und das sind Leute, die haben Kriege überlebt und alles gegessen. Sogar verschimmeltes Brot, weil sie sonst verhungert wären. Na, und wenn das nicht mal gesundheitsschädlich war!

Krebs wird durch alles oder nichts ausgelöst. Wir dürften nichts mehr essen, würden wir alles meiden, was in irgendein Kreuzfeuer geraten ist. Ich denke nur an das gute alte Knäckebrot oder den Zwieback, Bratkartoffeln und alles mit Röststoffen, was sie uns vor Jahren madig machen wollten wegen dem gefährlichen Acrylamid. Da redet heute kein Mensch mehr davon und jeder mampft wieder fröhlich Knäckebrot.

In unserem Ort leben einige über 100 jährige, die sicherlich keinen Krebs haben. Wie erklärst du dir das? Krebs ist Veranlagung. Den bekommen manche und manche eben nicht. Und das wird auch nicht verhindert, indem man nichts mehr isst und trinkt. Krebsarten sind vererblich, die bekomme ich auch, wenn ich nur super gesund lebe.

Wenn du für dich entscheidest, nun nie mehr Fleisch und Milchprodukte zu essen, dann tu´s bitte. Dann komm aber nicht in ein paar Jahren mit der Frage: Warum habe ich Mangelerscheinungen und wieso gehen mir die Haare aus.... . Und lass bitte jeden hier selber entscheiden, was er essen will! Wir sind alle erwachsen.

Kommentar von Pangaea ,

Wir sind alle erwachsen

Nein, das stimmt nicht. Hier auf GF sind jede Menge (zum Teil sehr junge) Teenager unterwegs.

Kommentar von polarbaer64 ,

Das stimmt schon, Pangaea, ich spreche von den Leuten, die hier eben diese Frage beantworten. Da sehe ich auf die Schnelle keinen Jugendlichen dabei... . Und auch ein Jugendlicher ist i.d.R. reif genug, selber zu entscheiden, was er isst ;o) .

Antwort
von kiniro, 16

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemals dazu kommen sollte.

Zudem lässt das Wörtchen "kann" ja noch "muss ja nicht auf mich zutreffen" zu.

Kaum einer ändert seine Ernährungsform nur wegen eines Warnhinweises.
Dazu braucht es schon ein innerliches *KLICK*.

Antwort
von plohmann, 28

WHO gibt einen gemäßigten Fleischverzehr als positiv an. Warum soll, wenn jemand eine unverhältismäßig große Menge Fleisch isst, alle anderen gewarnt werden? "Nur die Dosis macht das Gift!"

Wieso erzeugt Milch Krebs?

Denkst Du an Schreckensbilder wie bei Zigaretten?

Kommentar von plohmann ,

Okay, das war mir nicht bekannt!

Danke für den Hinweis!

Antwort
von vitus64, 87

Erst mal bezweifle ich, dass "die meisten Krankheiten" ernährungsbedingt sind.

Kann man das irgendwo nachlesen?

Und dann müsste bald auf jedem Lebensmittel ein Warnhinweis stehen, da bei übermäßigem Genuss alles schädlich ist (s. Paracelsus).

Auf Produkten für Veganer müsste noch stehen, dass Verzicht auf tierische Lebensmittel zu Eisenmangel führt, der auch durch den Verzehr von eisenhaltigem Gemüse nicht ausgeglichen werden kann, da diese fast nur Fe(III) enthält, der Körper aber Fe(II) benötigt.

Kommentar von mulano ,

der auch durch den Verzehr von eisenhaltigem Gemüse nicht ausgeglichen
werden kann, da diese fast nur Fe(III) enthält, der Körper aber Fe(II)
benötigt. 

Dann müssten alle Veganer Eisen supplementieren, was aber nicht der Fall ist. Eisen kann im Körper auch umgewandelt werden bzw auch durch Vitamin C z.B. aus Zitronensaft kann die Aufnahmefähigkeit des Eisens im Körper gesteigert werden.

Kommentar von vitus64 ,

"Dann müssten alle Veganer Eisen supplementieren ..."

Ich behaupte auch, dass das so ist.

Die Umwandlung im Körper ist nur in sehr begrenztem Ausmaß möglich.

Kommentar von mulano ,

Ist aber nicht so.

Kommentar von vitus64 ,

Wie ich schon in einem anderen Kommentar schrieb:
Hier liegt ein bockiges Insistieren deinerseits vor, dass den Schluss nahelegt, dass du nicht an einer Beantwortung der Frage interessiert bist.

Kommentar von mulano ,

Ich weiß das Eisen nicht zwangsläufig supplementiert werden muss, da ich mich selber schon seit 3 Jahren vegan ernähre. Das hat nichts mit bockig sein zu tun sondern mit Wissen.

Kommentar von vitus64 ,

Das zieht sich doch durch fast alle Antworten hier. Jedenfalls die, die dir nicht passen.

Kommentar von Pangaea ,

Der Körper besitzt Eisenspeicher, die reichen für ein paar Jahre. Das führt Veganer oft zu dem Trugschluss, sie müssten Eisen nicht supplementieren. In Wirklichkeit leben sie vom "Eingemachten".

Dauert die Mangelernährung zu lange an, dann sind die Eisenspeicher geleert und dann müssen sie supplementieren. Zum Glück probieren es die meisten Leute nur für eine vergleichsweise kurze Zeit.

Kommentar von mulano ,

Meinen Eisenspeicher habe ich vor paar Wochen checken lassen. War alles in Ordnung gewesen.

Antwort
von momolo13, 33

könnte man, aber der einfachere weg ist sicher, wenn man auf alle fertigprodukte verzichtet, einfache, unbehandelte zutaten verwendet und alles in massen geniesst. die enorme vielfalt der lebensmittel stellt auch ein gewisses problem dar für den körper. 

Antwort
von wickedsick05, 32

Nein da das eine korrelation und keine kausalität ist. Man sollte  "Studienergebnisse" mit warnhinweisen auszeichnen. z.b.

"kann zu aberglaube und blindem Veganismus/Fanatismus und extremismus führen"

oder

"Kann Menschen ohne wissen erheblichen Schaden zufügen und zu Mangelernährung führen"

Ernährungsforschung kann keine Kausalitäten, also Ursache-Wirkungs-Beziehungen, liefern, sondern nur Korrelationen, also statistische Zusammenhänge. Und weil die ausschließlich Hypothesen erlauben, sind all die Weisheiten und guten Ratschläge zum Thema – gut gemeint.

https://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/ernaehrungsmythen-vegan-vegeta...

Kommentar von wickedsick05 ,

WHO rudert zurück

Thomas Bauer, der Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hält die relativen Risiken, mit denen die WHO hier operiert, für ein "bewährtes Mittel, die Gefahr zu übertreiben und Menschen Angst zu machen".
Er weist darauf hin, dass die gemeldete Zunahme um 18 Prozent nicht heißt, "dass von je 100 Menschen, die 50 g Wurst täglich zu sich nehmen,18 mehr an Darmkrebs erkranken". Damit man mit der Zahl etwas anfangen kann, muss man nämlich das "absolute Risiko" für eine Darmkrebserkrankung kennen, das bei etwa 5 Prozent liegt und das sich durch eine 18-prozentige Steigerung auf etwa sechs Prozent erhöhen würde. Außerdem stellt er klar, dass die Einordnung in eine Kategorie mit Asbest und Tabak keineswegs bedeutet, dass man sich durch Wurstessen einer dem Rauchen vergleichbaren Krebsgefahr aussetzt (was beispielsweise die Münchner Abendzeitung fälschlicherweise schrieb).

Bei der Einstufung berief sich die WHO auf Studien, in denen
Korrelationen festgestellt worden waren. Solche Studien sind allerdings alles andere als eindeutig: Der  Ernährungswissenschaftler Uwe Knop weist gegenüber Telepolis darauf hin, dass bislang noch keine Vollpublikation existiert, weshalb noch niemand die WHO-Wurstwarnung "auf echter
Datenbasis nachprüfen" kann. Ihm zufolge zeigen aktuelle Studien "nichts bis das Gegenteil". 2009 wurde zum Beispiel in der sehr renommierten EPIC-Oxford-Studie festgestellt, dass Vegetarier statistisch gesehen öfter an Darmkrebs erkranken.

heise.de/tp/artikel/46/46425/1.html

Veganer populismus...

Kommentar von mulano ,

Willst du damit sagen das man mit Wissenschaft nichts beweisen kann? Und rauchen ist auch gesund, träum weiter. Dein Artikel ist übelste Propaganda, dazu werde ich nacher noch was schreiben.
Ich rede von deinem ersten Beitrag. Den anderen habe ich mir noch nicht angeschaut.

Kommentar von wickedsick05 ,

Willst du damit sagen das man mit Wissenschaft nichts beweisen kann?

uiuiui... du hast wenig ahnung von Wissenschaft. Weisst du was eine "randomisierte Kontrollierte Studie" ist? weisst du was eine Beobachtungsstudie ist?

hier:

Neue Studie: Schokolade macht schlank

http://eatsmarter.de/ernaehrung/news/schokolade-schlank

oh mist das war ein FAKE um zu zeigen wie MANIPULIERBAR Menschen sind

Warum die ganze Welt auf eine Studie reinfiel



http://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/fake-studie--schokolade-macht-schlank...

Kommentar von mulano ,

Nimm dir irgendeine Zeitschrift her wo die 20 gesündesten Lebensmittel augezählt werden. ALLES pflanzlicher Herkunft, außer Fisch der öfter mal dabei ist.

Kommentar von wickedsick05 ,

das ist eine Psychische Krankheit Lebensmittel in gesund und ungesund zu unterteilen nennt sich orthorexie. Die Dosis macht das Gift.

Lediglich eine Ernährung kann gesund oder ungesund sein.


Wieviele "randomisierte Kontrollierte Studien" über ernährung die aktuell sind kennst du?

Kommentar von mulano ,

Das ist nicht Orthorexie, das ist gesunder Menschenverstand.
Jetzt aber mal zu deiner Studie die so lächerlich ist das man schon fast weinen könnte. Ich zitiere mal daraus:

Nicht die Fleischverächter leben am längsten, sondern die moderaten Fleischesser.

Es wird zwar immer wieder betont das kein Zusammenhang zwischen der Gesundheit und dem Essen besteht, aber jetzt leben anscheinend doch die "moderaten" Fleischesser gesünder als die Viel-Fleisch-Esser. Im den nächsten Sätzen widerspricht man dann dem gerade gesagten nochmals, wo es dann heißt:

Fazit: Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage, dass weniger Fleischverzehr mehr Gesundheit bringt. 

Dann der manipulative Einleitungssatz wo es um Vegetarier und Veganer geht:

Jetzt wird’s spannend und ideologiegeladen.

Weiter gehts...

Die EPIC-Studie, die gezeigt hat, dass moderate Fleischesser am längsten
leben, hat auch ergeben, dass Menschen, die am meisten verarbeitetes
Fleisch verzehren, ein leicht erhöhtes Sterberisiko haben.

Ob die Wurst schuld am frühen Tod war oder andere Gründe, das weiß niemand.

Warum versucht man immer das Fleisch essen schön zu reden?

Der letzte Satz hätte auch heißen können "Es wird vermutet das der moderate Fleischverzehr zu längerem Leben verhilft."

Dann werden immer alle Studien die, die gesundheitlichen Vorteil vegetarischer Ernährungsformen belegen als nicht belegt dargestellt.

Wenn es keine Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Ernährung gibt, warum wird dann immer wieder die EPIC-Studie angeführt?

Genau das Gleiche gilt auch für psychische Störungen wie Depressionen
oder Angststörungen, an denen Vegetarier häufiger leiden als
Fleischesser

Veganer erfreuen sich bester psychischer Gesundheit
http://www.gesund.at/a/vegan-ernaehren-entspannt

Zum Schluss sollte man noch erwähnen das die Masse unabhängiger Studien zeigt das Fleisch ungesund ist. Studien die von der Fleischindustrie in Auftrag gegeben wurden sind genauso nicht unabhängig wie Studien vom Vegetarierbund.

Kommentar von wickedsick05 ,

Wenn es keine Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Ernährung gibt, warum wird dann immer wieder die EPIC-Studie angeführt?

NOCHMALS:

ES gibt ein zusammenhang aber dieser Zusammenhang sieht ANDERS aus als in Studien dargestellt weil diese KEINE Kauslaitäten ergeben...

Zum Schluss sollte man noch erwähnen das die Masse unabhängiger Studien zeigt das Fleisch ungesund ist.

NEIN das zeigt eben KEINE Studie das sind korrelationen...

man sieht du weisst nicht wie man Studien zu lesen und zu interpretieren hat. du verwechselst korrelation mit kausalität...

es gibt zu JEDER Studie eine GEGENSTUDIE weil diese KEINE Kausalitätet herrausfinden sondern nur Korrelationen

Menschen mit Depressionen, psychosomatischen Beschwerden, Angst- oder Essstörungen verzichten oft auf Fleisch

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article112546292/Psychisch-Erkrankte-...

Laut einer österreichischen Studie bekommen Menschen, die Fleisch essen, seltener Krebs, einen Herzinfarkt oder Allergien

sowie verstärkte psychische Probleme.

http://journals.plos.org/plosone/article/asset?id=10.1371/journal.pone.0088278.P...

du GLAUBST wenn eine Studie POSTIV über Veganismus berichtet ist sie RICHTIG und eine Kausalität wenn es Negativ ist ist es Verschwörung und von der Fleischlobby bezahlt...

Antwort
von Mikkey, 54

Man kann solche Panikmache mit jedem Lebensmittel betreiben.

Wer gar nichts isst, wird ziemlich sicher keinen Krebs bekommen.

Kommentar von Huflattich ,

Es gibt auch Hautkrebs, der durch Sonne ausgelöst wird....

Kommentar von Achwasweissich ,

Wer gar nichts isst lebt aber vermutlich nicht lange genug um Hautkrebs zu bekommen ;) Will man sichergehen das keine Schadstoffe in den Körper kommen sollte man sofort das Atmen einstellen.

Antwort
von anja199003, 50

am besten ist, man lässt das mit der Ernährung ganz sein. Dann stirbt auch keiner mehr an Krebs.

Kommentar von putzfee1 ,

Nee, dann verhungern alle. Auch ne Möglichkeit. ;-)

Kommentar von Huflattich ,

Genau.- dann wäre wohl Lichtnahrung die nächste Konsequenz ;o) 

Obwohl genau betrachtet gefährdet das eventuell die Gesundheit der Haut ( fördert Hautkrebs ) also auch nix...

Antwort
von erador78, 59

Eine gegenfrage

Sollte man bei Wasser den Warnhinweis hinzufügen

"Kann bei übermässigen genuss zum Tode führen"

Kommentar von mulano ,

Bei Wasser würde man vorher ein Unwohlsein spüren, so das es gar nicht so weit kommt.

Kommentar von erador78 ,

es kann so weit kommen. google mal danach.

Kommentar von Hideaway ,

.....und beim Einatmen zum Ersticken.

Kommentar von erador78 ,

Für die die nicht in der Lage sind Google zu nutzen

http://www.n-tv.de/wissen/Zu-viel-Wasser-ist-toedlich-article3863541.html

Kommentar von mulano ,

Kommt viel zu selten vor um davor zu warnen. Da retten die Warnhinweise auf Fleisch mehr Menschenleben.

Kommentar von erador78 ,

wie das gibts doch net, information verheimlichen?

Alles sollte offen und klar deklariert werden. Als ob man sagt ein paar dürfen ruhig sterben nur nicht viele

Antwort
von RexImperSenatus, 29

Dann kannst du diese Aufkleber an der ganzen Welt anbringen !!!!

Überall, an allen Dingen, die von Menschen gemacht sind, bzw. werden  !!!

Antwort
von Rationales, 63

Die abwegige Ideologie, daß Fleisch und Milch zu Krebs führen, kommt sicher wieder aus der Veganerecke. Die WHO hat das mit Sicherheit NICHT festgestellt.

Kommentar von putzfee1 ,

Und hast du den Artikel selber mal gelesen, @mulano? Ich zitiere daraus:



Doch der große Aufschrei der Konsumenten blieb aus – vor allem auch deshalb, weil unabhängige Experten unverzüglich auf die Bremse traten. Die Ergebnisse seien weder neu noch dramatisch, sagte etwa Heiner Boeing, Leiter der Abteilung Epidemiologie beim Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam, unmittelbar nach der IARC-Warnung der „Welt“. Andere Epidemiologen und Gesundheitswissenschaftler stuften die vermeintliche Brisanz ebenfalls deutlich herunter.

Kommentar von mulano ,

Doch der große Aufschrei der Konsumenten blieb aus

Die Raucher interessiert es ja auch nicht das sie damit ihrer Gesundheit schaden.

vor allem auch deshalb, weil unabhängige Experten unverzüglich auf die Bremse traten.

und die WHO ist befangen bzw. nicht unabhängig?
Experte ist ja generell ein sehr dehnbarer Begriff.

Die Ergebnisse seien weder neu noch dramatisch

Das sie nicht neu sind ändert nichts an deren gesundheitschädlichkeit. Was bedeutet dramatisch. Man wird davon nicht sofort sterben, Fehlernährungen wirken sich oft erst Jahre und Jahrzehnte später aus.

Kommentar von putzfee1 ,

Ja, dann lies mal den Artikel noch weiter. 

Kommentar von vitus64 ,

Dein permanentes bockiges Insistieren lässt darauf schließen, dass du überhaupt nicht an einer Beantwortung deiner Frage interessiert bist, sondern deine Meinung zu Fleisch und Milchkonsum verbreiten möchtest.

Für so etwas gibt es Veganer-Foren.

Kommentar von Rationales ,

mulanos Schlagzeile wird schon von daher hoch-unseriös, daß im ganzen Artikel das Wort "Milchprodukt" kein einziges mal vorkommt.

Weiterhin hat die WHO nichts untersucht sondern hat "Studien gelesen".

Weiterhin heißt es im Artikel, daß man in "hochverarbeiteten Fleischwaren" (also voller Salz, Nitrit, Farbstoffen usw.) Risiken vermutet.

Aber mulanos Schlagzeile "Fleisch führt zu Krebs" wird damit überhaupt nicht gestützt. Daß Krebs bekommt, wer hochwertiges Schnitzel ißt, ist völlig unbewiesen.

Kommentar von mulano ,

Die WHO hat nur das mit dem Fleisch festgestellt. Es gibt aber andere Institute die das gleiche mit Milch gemacht haben. Wenn du meine Eingangsfrage richtig gelesen hättest würde das vieles ändern.

Weiterhin hat die WHO nichts untersucht sondern hat "Studien gelesen".

Eine Auswertung mehrerer Studien ist nochmals um einiges aussagekräftiger als sich nur auf eine Studie zu verlassen.

Kommentar von Rationales ,

Nach wie vor vorenthältst Du uns einen Link, wo belegt wird, daß Milchprodukte zu Krebs führen.

Weiterhin ist sehr fraglich, ob überhaupt solche Studien etwas belegen können, denn kein Mensch ernährt sich nur von Fleisch bzw. Milchprodukten.

Anscheinen gibt es auch keine saubere Studie, daß z.B. 10- oder 20jähriger Veganismus vor Krebs verschont.

Antwort
von echolot19, 50

Würdest du die Freundlichkeit haben hier de Link zu publizieren indem die WHO genau das was du "zitierst" aussagt?

Kommentar von mulano ,

Habe ich an anderer Stelle schon. Guck mal in den Kommentaren.

Antwort
von Sandraaaa15, 38

Alles sei doch laut Wissenschaft irgendwie krebserregend.
Dann dürftest du gar nichts mehr kaufen. Sondern alles im garten selbst anbauen. Aber stop, die Erde kann ja von Tschernobyl verseucht sein...

Kommentar von HikoKuraiko ,

Und die Luft ist verpesstet von den Abgasen der Autos usw. Also auch wieder nix ;) 

Antwort
von soga57, 27

Selten sowas Bescheuertes gelesen.

Kommentar von mulano ,

Da kenne ich einen Witz der bezieht sich aufs Rauchen kann aber genausogut aufs Fleisch essen übertragen werden.

A: Ich habe gelesen das rauchen Krebs verursacht und habe daraufhin sofort damit aufgehört.

B: Mit rauchen?

A: Nein, mit lesen.

Antwort
von AnnaStark, 40

Blödsinn, warum sollen diese produkte mehr Krebs verursachen als andere.

Kommentar von mulano ,

Die WHO hat dies bei Fleisch festgestellt, andere Studien sagen das ein Enzym in der Milch auch das Wachstum von Krebszellen anregt.

Kommentar von Pangaea ,

Enzyme sind Proteine, Proteine werden verdaut, ergo kann gar ein Enzym durch die Darmwand in den Körper gelangen. Nur die einzelnen Bausteine, die Aminosäuren.

Kommentar von mulano ,

Der IGF-1-Spiegel wird durch die Milch erhöht und das kann Krebs begünstigen.

Kommentar von Pangaea ,

Und wie soll die Milch das machen? Es werden ja nur die einzelnen Bausteine aufgenommen, und der Körper kann überhaupt nicht erkennen,  ob eine einzelne Aminosäure aus Milch, Soja, Fleisch, Kichererbsen oder Weizen stammt.

Wenn hingegen das IGF-1 nur im Darm erhöht wird, sind wir wieder bei der Tatsache, dass es nicht in den Blutkreislauf aufgenomen werden kann.

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