Frage von BonaXJ6, 13

Sollte man auch nach Jahren bei einer beruflichen Neuorientierung das Ausbildungszeugnis als Anlage schicken?

Hallo,

ich wollte mal wissen, ob es besser oder schlechter ist, das Ausbildungszeugnis der Ausbildung (Berufsschule) in die Anlage bei einer bewerbung zu schicken.

Folgende Situation: Das Ausbildungszeugnis der Berufsschule war nicht soo gut, eher ausreichend. Nun bin ich nach Jahren auf der Suche nach einer Neuausbildung und besuche derzeit eine Abendschule, da ich für meinen Berufswunsch die Fachoberschulreife benötige. Dort läuft es auch deutlich viel besser (alles einsen und zweien). Jetzt habe ich (wahrscheinlich versehentlich) eine Info von einem Betrieb erhalten, dem das Ausbildungszeugnis nicht so ganz begeistert war. Das heißt, meine derzeitigen Noten der Abendschule haben ihn nicht interessiert, er ging nach dem Abschlusszeugnis der Berufsschule (was ich pers. nicht verstehen kann, da Aktuelles doch vorgeht...) Wäre es nun bei weiteren Bewerbungen besser, das Ausbildungszeugnis vom Betrieb zu schicken, aber nicht das der Berufsschule? Oder könnte das noch schlimmer sein, weil denen evtl. was fehlt. Ich weiß nicht, ob nach 8 Jahren das noch wichtig ist, obwohl ich dabei bin, die Fachoberschulreife zu machen... wenn nun jeder das damalige Zeugnis vor dem neuen vorzieht, wäre das ein bisschen blöd. Demnach würde niemand mit Abi oder Studium eine Stelle bekommen, weil er damals in der Grundschule nur vieren hatte.

Über hilfe wäre ich sehr dankbar!

Antwort
von sterneelfe, 13

Schicke denen das aktuelle Zeugniss. Also das zeugnis von deinem FOS- Abschluss. Die Betriebe werden sich wahrscheinlich nicht so sehr für ein 8 Jahre altes Berufschulzeugnis interessieren, worauf nur 4 sind. Sie werden sich freuen eine MA zuhaben die gut in der FOS abgeschnitten hat.

Kommentar von BonaXJ6 ,

Genau das ist ja der Punkt. ich bekam von einer Firma 2 Mails. In einer stand, dass ihm mein Abschlusszeugnis der Berufsschule nicht umgehauen hat, in der 2. Mail die Absage... die haben sich leider daran festgehalten. Schwachsinn hin oder her, aber das war die Absage. Da sich in der 1. mail weder Anrede, Gruß, sonst noch irgendwas förmliches war, gehe ich von aus, dass die mail an einen der Kollegen per Mail gehen sollte. Dumm für ihn, dass ich sie gelsen habe und darauf sogar höflich antwortete, womit er sicher nicht gerechnet hat. Darauf bekam ich keine Antwort. ich wette, ihm war es peinlich, dass er mir versehentlich die mail schickte (wenn sie wirklich für seinen Kollegen war.)
Wenn ich dich aber richtig verstanden habe, also Berufsschulzeugnis weg lassen!?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community