Frage von Mistserx1, 388

Sollte man als Christ um die Vergebung der Sünden beten, obwohl Jesus dafür gestorben ist?

Bitte nur Antworten von Gläubigen!

Antwort
von nachdenklich30, 72

Sorry, aber ich finde die Fragestellung unakzeptabel und dumm. Und zwar in fast jeder Hinsicht.

So eine Kreuzigung mag nicht die schlimmste aller schlimmen Strafen sein, aber sie ist schon ziemlich heftig. Und wenn dann daraus eine solche theoretische Fragestellung konstruiert wird, so als sei der Kreuzestod mal so eben auf dei Schnelle und ohne Todeskampf und Schmerzen geschehen: Das ist schon megaheftig.

Muss ich um Hilfe schreien, wenn ich gerade am ertrinken bin, obwohl doch am Ufer ein DLRGler Wachdienst hat?

Kann man die Sündenvergebung so läppsch in Anspruch nehmen, ohne Bewusstsein für die anstrengung, die damit verbunden war?

Es klingt fast wie: "Ist doch nicht mein Problem - für mich hätte er so nicht leiden müssen..."

Mit existentiellen Fragen spielt man keine Spielchen, finde ich.

Antwort
von anniegirl80, 121

Ich bete nicht dafür im Sinne einer Bitte (warum, das hast du bereits korrekt beschrieben), sondern nehme es durch Gebet in Anspruch!  Das setzt natürlich auch Reue und Einsicht voraus.

Also z. B. "Im Namen Jesus und durch deinen Tod am Kreuz nehme ich Vergebung für (hier die Sünde ausprechen) in Anspruch. Amen"

Natürlich kann man es entsprechend erweitern, je nach Situation. Und ausserdem kann man, entsprechend umformuliert, auch denen vergeben die einen selbst verletzt haben, an dir selbst sündig geworden sind. Denn auch das ist wichtig! Und vergiss nicht, Jesus für seinen Opfertod zu danken!

Und natürlich sollte man versuchen, dass man die entsprechende Sünde nicht mehr begeht.

Antwort
von JoJoPiMa, 67

Gemäss Botschaft im NT, war der Tod Jesu die Vollendung seiner Lehre. Es war die amtliche Annullierung des Alten:

Dass er die Sünden der Menschen auf sich nahm, war der Bruch mit dem alten System, in dem es keine Vergebung der Sünden gab, sondern nur Strafe und eine Aufschiebung. Dafür nahm er die Sünden aller Menschen auf sich. Sie wurden so vom Alten Joch befreit und konnten sich entscheiden.

Es bedeutete nicht, dass eine Sündenvergebung nicht mehr erforderlich sei, aus Sicht eines göttlichen Planes.

Dafür stiftete er die Sündenvergebung und überliess den Menschen die Entscheidung, den Akt in Anspruch zu nehmen - oder auch nicht.

Deshalb, ja, Mensch soll Gott um Vergebung der Sünden bitten, wenn ihm danach ist und sein Glaube die Möglichkeit vorsieht.

Weitere Aspekte, die mit dem Tod amtlich wurden und den Bruch mit dem Alten untermauerten:

Die Toten können durchaus Erlösung erlangen. Alle Menschen haben Zugang zur Erlösung. (Riss der Vorhanges - der Vorhang trennte damals das Allerheiligste - und, dass Jesu danach den Toten predigte).

Dies nur, um zu verdeutlichen, dass der Zweck von Jesu Tod Jesu nicht darin bestand, die Sünden der Menschen für immer und ewiglich zu vergeben.

n.b.:

Dass nur Gläubige antworten sollen garantiert dir gar nichts.

Wer sich wirklich mit Glaubenslehren auseinander setzen möchte, muss zuerst Gläubiger jener Lehre werden - wenn auch nur temporär oder sporadisch. Er muss sich in die Lage eines Gläubigers der Lehre versetzen können. Nur so, kann eine nützliche Auslegung erfolgen.

Gläubiger, die ihren Glaube leben und praktizieren, verlieren in der Regel den Blick für viele Einzelheiten.

Kommentar von wildcarts2 ,

Gemäss Botschaft im NT, war der Tod Jesu die Vollendung seiner Lehre. Es war die amtliche Annullierung des Alten:

Falsch. Zum einen gibt es keine "Lehre Jesu", da die Geschichten über ihn nur jüdische Lehren stützen sollten. Und zum anderen gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Figur Jesus das Judentum erfüllen/beenden sollte. Im Gegenteil, sie sollte es erneuern.

Wer sich wirklich mit Glaubenslehren auseinander setzen möchte, muss
zuerst Gläubiger jener Lehre werden - wenn auch nur temporär oder
sporadisch. Er muss sich in die Lage eines Gläubigers der Lehre
versetzen können. Nur so, kann eine nützliche Auslegung erfolgen.

Das ist falsch. Ich muss ja auch nicht erst Verbrennungen erleiden um zu wissen wie Feuer wirkt.

Glauben hilft nicht, sondern macht es unmöglich eine klare Sicht zu haben. Denn Glauben ist Fürwahrhalten von Dingen die man nicht beweisen kann.

Kommentar von JoJoPiMa ,

Ach Wildcarts2,

betrachte doch mal die Relation zwischen Frage und Antwort etwas genauer und denke über den Kontext nach. Antworten sollten sich schon im Rahmen der Frage samt Kontext bewegen, oder? Die Frage lädt doch nicht dazu sein, über die Existenz von Gott, Jesus usw zu schreiben. In der Frage steht eindeutig "als Christ".

01. Natürlich existiert eine Lehre Jesu. Bis Belege dafür auftauchen, dass uns bekannte Schreiber, 1. falsches Zeugnis hinterliessen oder 2. sie sich gar nicht auf Jesu bezogen haben. Bis dahin, bleibt es die Lehre Jesu.

02. Dass die "Überlieferungen von Ihm nur jüdische Lehren stützen sollten" ist deine eigene Auslegung. Eine sachliche Beweisführung dürfte nicht möglich sein. "Konsultieren Sie den Rabbi ihres Vertrauens", wäre eine Empfehlung.

03. Richtiges Verständnis für die verwendete Terminologie ist eigentlich unerlässlich. Sicherlich ist dir bekannt, dass "erfüllen" nicht nur für "einhalten" steht.

Obwohl, bin eher der Ansicht, dass die Lektüre das Problem ist. Denn, die richtige Lesart von Matthäus 5, 17 wäre:

"Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen;/ich bin nicht gekommen, aufzulösen,/sondern zu erfüllen."

Drei unabhängige Aussagen. Was auch mehrfach bestätigt wird.

Genauso falsch leitest Du eine Behauptung aus dem "ewigen" Thema "Erneuerung" ab.

04. Dass Jesus, "das Judentum beenden sollte", das behauptest Du, um deine Auslegungen zu stärken. Wo steht das? Er überließ den Menschen doch die Wahl, wie das NT sehr deutlich belegt. Er war die Erfüllung der Prophezeiungen und Stifter des Neuen. Im Rahmen seiner Mission, zeigte er wie falsch das Alte sei - und überließ den Menschen die Wahl. Die Texte des NT beinhalten eine sehr deutliche Anzahl von klare Absagen an das Alte. Der Grund erschließt sich, wenn die gesamte Entwicklung im AT berücksichtigt wird.

05. Das mit den Verbrennungen klingt logisch. Irgendjemand muss sich mal verbrannt haben und das Wissen weiter gegeben haben. Oder? Obwohl allgemein bekannt sein sollte, dass Feuer brennt, existieren nach wie vor Menschen, die sich erst verbrennen müssen, um die Quellen von Hitze zu erlernen.

Deine Behauptungen zeigen, wie wichtig es ist, Gläubiger im o.g. Sinn zu werden, um gewisse Kontexte zu verstehen. Eigentlich eine bewährte und gängige Methode.

06. Deine Definition über Glaube sagt mir so auf Anhieb gar nichts. Erkenne den Zusammenhang nicht.

Verschone mich bitte mit lapidar zusammen gestellte Behauptungen. Sachliche Antworten? Gerne. Neue Ansätze, Auslegungen und Gedanken? Immer wieder gerne. Nach bestem Wissen und Gewissen? Natürlich. Radikale Missionierung - für oder wider Glaube -, das brauche ich wirklich nicht.

Kommentar von wildcarts2 ,

betrachte doch mal die Relation zwischen Frage und Antwort etwas genauer und denke über den Kontext nach. Antworten sollten sich schon im Rahmen der Frage samt Kontext bewegen, oder? Die Frage lädt doch nicht dazu sein, über die Existenz von Gott, Jesus usw zu schreiben. In der Frage  steht eindeutig "als Christ".

Ich bewege mich im Kontext und das ist auch wichtig. Denn es macht keinen Sinn über Inhalte zu sprechen, wenn die Basis bereits falsch ist.

Natürlich existiert eine Lehre Jesu. Bis Belege dafür auftauchen,
dass uns bekannte Schreiber, 1. falsches Zeugnis hinterliessen oder 2. sie sich gar nicht auf Jesu bezogen haben. Bis dahin, bleibt es die
Lehre Jesu. 

Aha, und wie soll diese Lehre deiner Meinung nach aussehen? Offensichtlich kennst du dich in der Materie nicht aus!

In den Geschichten über Jesus findet man keine neue Lehre. Sie weisen alle nur auf die ALTE Lehre der Juden hin. Der Bibeljesus zeigt bzw. soll zeigen, dass die Lehre der Juden weiterhin anwendbar und erfüllbar ist. Nimmst du die Evangelien für sich alleine, wirst du keine Lehre aufstellen können, da dir der Kontext fehlt.

Dass die "Überlieferungen von Ihm nur jüdische Lehren stützen sollten" ist deine eigene Auslegung. Eine sachliche Beweisführung dürfte nicht möglich sein. "Konsultieren Sie den Rabbi ihres Vertrauens", wäre eine Empfehlung.

Das ist keine Auslegung sondern geht klar aus der Bibel und dem Kontext hervor. Es gibt keinen einzigen ANhaltspunkt dafür, dass diese Schriften an Christen gerichtet waren, denn es gibt historisch keinen Beleg dafür, dass zu dieser Zeit Christen existierten. Es gab erst ca. 50 Jahre später kleinere Sekten, die nicht jüdischer Herkunft waren, und diese Schriften benutzten. Christen waren das noch lange nicht, aber in jedem Fall Personen, die sich die Schriften einer anderen Religion selbst neu interpretierten.

Genauso falsch leitest Du eine Behauptung aus dem "ewigen" Thema "Erneuerung" ab.

Ich leite nichts ab, ich nenne die Fakten. Christen dagegen interpretieren diese Texte falsch. Denn sie nehmen an, sie wären die Adressaten. Fakt ist aber, dass die Bibel rein gar nichts mit der christlichen Lehre zu tun hat. Keine einzige Christliche Lehre ist biblisch! Es wurden lediglich römische und anderen Lehren auf die Bibel projeziert.

04. Dass Jesus, "das Judentum beenden sollte", das behauptest Du, um deine Auslegungen zu stärken. Wo steht das? Er überließ den Menschen doch die Wahl, wie das NT sehr deutlich belegt. Er war die Erfüllung der Prophezeiungen und Stifter des Neuen. Im Rahmen seiner Mission, zeigte er wie falsch das Alte sei - und überließ den Menschen die Wahl. Die Texte des NT beinhalten eine sehr deutliche Anzahl von klare Absagen an das Alte. Der Grund erschließt sich, wenn die gesamte Entwicklung im AT
berücksichtigt wird.

Ich behaupte nichts, ich gebe das weiter, was Christen dahingehend behaupten. Sie sagen, Jesus hätte das Judentum abgelöst durch den "Neuen Bund", und damit die Idee beendete, dass Gott nur für eine Nation da sei.

Das NT belegt in keiner Weise, dass die Juden die Wahl hätten. Er forderte sie ständig auf das Gesetz zu halten. Lies doch einfach mal die Bibel im Kontext.

Er war keine Erfüllung irgendwelcher Prophezeiungen. Es gibt keine Prophezeiung in der Bibel, die sich an Jesus erfüllt hätte. Die Pasagen sind alle entweder gar nicht prophetisch gemeint gewesen, zu schwammig oder bezogen sich auf den Messias, einen JUDENKÖNIG. Wie du wissen wirst war Jesus aber kein Judenkönig!

Absagen an das AT wirst du nicht finden im NT, denn die Autoren wollten ihren Mitbürgern schließlich erzählen, dass sie zum ursprünglichen Judentum zurückkehren müssten, da das aktuelle durch die Pharisäer verfälscht wurde.

Deine Behauptungen zeigen, wie wichtig es ist, Gläubiger im o.g. Sinn zu werden, um gewisse Kontexte zu verstehen. Eigentlich eine bewährte und  gängige Methode.

Glaube nutzt rein gar nichts, da Glauben nur das Fürwahrhalten von Dingen ist, die man nicht beweisen kann. Man redet sich etwas ein bis man es für die Wahrheit hält und ignoriert dann jegliche Gegenaussagen oder Beweise.

06. Deine Definition über Glaube sagt mir so auf Anhieb gar nichts. Erkenne den Zusammenhang nicht.

Verschone mich bitte mit lapidar zusammen gestellte Behauptungen. Sachliche  Antworten? Gerne. Neue Ansätze, Auslegungen und Gedanken? Immer wieder gerne. Nach bestem Wissen und Gewissen? Natürlich. Radikale Missionierung - für oder wider Glaube -, das brauche ich wirklich nicht.

1. Ich sehe nicht "meine" Definition, sondern die einzig korrekte.

2. Erneut: Ich behaupte nicht, ich stelle fest... Wenn du dich einmal unvoreingenommen mit dem Thema befassen würdest,
könntest auch du dieses Wissen erhalten. Denn wer offenen Auges vorgeht, kann nicht an den Fakten vorbeisehen. 

3. Missionieren kann ich nicht, da ich keiner Ideologie folge. Ich gebe lediglich die Fakten weiter, die ich in jahrelangem Studium erworben habe. Eigentlich müssten diese Fakten jedem klar sein, aber Glaube macht blind...

Kommentar von JoJoPiMa ,

Der Kontext ist doch eindeutig: Wie soll Christ die Sündenvergebung handhaben, wenn Jesus die Sünden der Menschen auf sich nahm. Du hingegen, bist lediglich darauf hinaus zu propagieren, dass das alles Unfug sei. Das wurde doch gar nicht gefragt.

Wo anfangen?

So ganz ohne Textstellen aus dem NT, würde ich sagen, weil Jesus Neues brachte, tauchten Fragen nach der Gültigkeit des Alten auf. Oder? Eigentlich, mehrmals deutlich zu lesen.

Du selbst erwähnst etwas Neues. Gott sei nicht nur für gewisse Personen zugänglich (Stamm und nicht Nation; es gab weder eine Nation Israel, noch eine Nation der Juden), sondern für alle Menschen. Die Sündenvergebung zählt ebenfalls zum Neuen. Die Speisegebote. Die Anbetung Gottes. Die Lebensführung ...

Wenn es keine Erfüllung von Prophezeiungen war, dann haben die Schreiber der Evangelien sich mehrmals geirrt (von Galater 3,8 zum Beispiel). Wir heute, haben nur die Schriften des NT als Quelle.

Ich kann nichts lesen, das deine Behauptungen unterstreichen würde. Es fehlen die Belege. Alles sehr oberflächlich gehalten. Wieder geht es nur darum zu vermitteln, dass Glaube nichts nutzt, und das behauptest Du mit Universalanspruch. Natürlich hat Glaube Nutzen - religiös und wissenschaftlich.

Mich interessiert trotzdem eine Behauptung.

"Ursprüngliches Judentum, das durch die Pharisäer verfälscht wurde".

Konntest Du mir hierfür ein Zeitfenster (+/-) nennen, einschließlich Kriterien/Unterschiede. Was haben die Pharisäer verfälscht; wann usw.

Kommentar von JoJoPiMa ,

Verkürze das Ganze.

Erkläre mir bitte nur folgende Punkte (wirklich aus Interesse):

Was sagte das ursprüngliche Judentum über

Zugänglichkeit zum Heil Gottes;
Gottgefällige Lebensführung;
Regelwerk für Verfehlungen gegenüber Gott (Sünde);
Speisegebote.

Belassen wir es bei den vier.

Was haben die Pharisäer daran verfälscht. Bitte mit Quelle aus dem AT (Nur Vers, wenn möglich).

p.s.: Nur am Rande. Meine, die 1. überlieferte Bezeichnung "Christ" tauchte im Zusammenhang mit Antiochien auf und bezog sich auf die "Anhänger Jesu". Es ist schon deshalb nicht richtig, daraus abzuleiten, dass die Lehre Jesu nicht für Christen bestimmt war, weil es z.Zt. Jesu die Bezeichnung Christ nicht gab.

Antwort
von Raubkatze45, 153

Die Erlösung durch Jesus geschieht ohne Zutun des Menschen - Gott heilt die äußere Ungerechtigkeit durch sein Tun allein und hat die Welt nach dem Sündenfall mit Gott versöhnt.

Jesus hat die vergebende Liebe Gottes für alle Menschen, besonders für die Sünder verkündet und in seinem Handeln deutlich gemacht. Er hat einen Gott verkündet, der uns ohne Vorleistungen annimmt, wie wir sind- nicht, damit wir so bleiben, aber ohne die Bedingung, dass wir uns vorher

ändern müssen. Das Einzige, was er fordert, ist Umkehr, aber die ist nichts als die selbstverständliche Folge, wenn wir glauben und uns dadurch zu Gott hinkehren.

Die Erlösungstat Jesu Christi enthebt uns also nicht der persönlichen Entscheidung, d.h. sie erfordert unsere Annahme durch Umkehr und das ist immer auch das Bewusstsein eigener Sündhaftigkeit und dass wir das auch vor Gott bekennen und Seine Vergebung erbitten. Gott will uns nicht gegen unseren Willen erlösen, sondern erwartet eine freie Zustimmung und Mitwirkung.
Es wäre falsch zu denken, alle unsere Sünden und Verfehlungen bis zum Ende unseres Lebens seien schon im voraus durch das Erlösungswerk Jesu vergeben, was ja bedeuten würde, dass man die Sünde nicht meiden müsste und leben könnte, wie man wollte. Das würde der Ernsthaftigkeit der Botschaft Jesu nicht entsprechen, die ganz klar zu Umkehr und Buße aufruft.







Kommentar von wildcarts2 ,

Und all das kannst du WIE beweisen?

Kommentar von Raubkatze45 ,

Das brauche ich nicht zu beweisen, es ist eine theologische Aussage als Antwort an den Fragesteller. Wer es fassen kann, der fasse es!

Kommentar von 666Phoenix ,

Wer es fassen kann, der fasse es! 

Das wären so ca. 10% der Weltbevölkerung! Und ich dachte, Dein Gott sei für alle 100% da!

Und nun erkläre uns noch allen hier, wie Deine folgende Aussage zu verstehen ist und wie viele Deiner Glaubensbrüder und -schwestern danach handeln:

enthebt uns also nicht der persönlichen Entscheidung, d.h. sie erfordert unsere Annahme durch Umkehr und das ist immer auch das Bewusstsein eigener Sündhaftigkeit

Weise mir nach, dass ich "sündige" - und Du hast demnächst meinen Rechtsanwalt am Halse!

Kommentar von waldfrosch64 ,

don't feed the troll

Kommentar von waldfrosch64 ,

Genau ! 

Kommentar von hummel3 ,

Wer es fassen kann, der fasse es!

Gut geantwortet!

Offenbar gibt es doch viele "Fassungslose". Doch sie sind so dreist, sich dafür nicht einmal zu schämen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

viele wollen einfach nicht fassen  und sind noch stolz drauf ! 

Kommentar von Viktor1 ,

Oh doch, dies solltest du belegen können. Einfach behaupten (oder sagen) dies wäre ein theologische Aussage (wer hat hier unstrittig ! "die Wahrheit" eingebracht)  und damit hat man dies hin zu nehmen, geht garnicht.
Hier wird grundsätzlich  Verständnis erfragt und kein Glaube an eine (nicht definierte) theologische Sichtweise, eingebettet in eine fromme Predigt welche den Verstand einlullt.
Es ist noch nicht mal eine richtige Antwort an den Fragesteller.
Soll diese besagen, daß man nicht um Vergebung beten soll ?
Jesus hat aber im "Vater unser" dies ausdrücklich gewünscht, auf Anfrage seiner Jünger. Er hat in Gleichnissen und sonstigen Worten die Vergebung der Schuld, an unser eigenes Verhalten gebunden.
Klar, Jesus passt nicht in reformatorische theologische Aussagen.
Wenn man aber Jesus (seine Aussagen) ausklammert, sollte man sich fragen, ob man sich noch Christ nennen darf oder nur Lutheraner, Calvinist o.ä.
Dann sollte man aber keine Antworten für Christen geben wie sie der Fragesteller erwartet.

Kommentar von Raubkatze45 ,

Vielen Dank für die Zurechtweisung,  ich sehe jedoch keinen
Bedarf mich zu korrigieren bzw. im Unglauben erstarrten Atheisten (denn nur an „wildcarts" war meine Bemerkung gerichtet)  einen
„Beweis“ zu liefern, der ohnehin nicht anerkannt wird und den du ihnen mit deiner Antwort aufgrund deren Leugnung der Existenz Jesu auch nicht liefern kannst.

  Ich bin offenbar hier nicht die einzige, die bei der Frage den Eindruck hatte, dass der Tod Jesu für unsere Sünden ausreicht und  die Anerkennung eigener Schuld und die Bitte um Vergebung unnötig macht. Und hier habe ich – mit anderen –  m.E. ganz deutlich erklärt, dass sie sehr wohl nötig ist und die Annahme des Erlösungsopfers Christi nicht bedeutet, dass man - dadurch gerechtfertigt -  in sorgloser Freiheit drauflos sündigen kann (dies gerade auch im Hinblick auf eine andere Frage des Fragestellers). Deine Unterstellung, meine Antwort ließe nicht erkennen, ob man um Vergebung bitten solle, ist deshalb haltlos.

Ich bin davon ausgegangen, dass ein christlicher Fragesteller, der sich biblisch orientiert, das Vaterunser kennt, denn immerhin kennt er offenbar die Möglichkeit, um Vergebung zu bitten. Man muss wegen des fehlenden Hinweises auf die Vaterunserbitte nicht gleich allen
Antwortern – bis auf deine Person - die Kompetenz oder sogar das Recht absprechen, bei GF als Christ antworten zu dürfen und noch einen Unterschied zu machen zwischen Christ und Lutheranern.  Das finde ich bei allem Respekt  ebenso wenig akzeptabel wie deine Wortwahl von grauslichen Frömmlern, fromme Predigten, die den Verstand einlullen usw. - gerade so, als hättest du ein Monopol für unfehlbare katholisch-theologische Aussagen.

Antwort
von tinimini, 121

Jesus war nicht das Menschenopfer Gottes.Gott braucht keine Menschenopfer um den Himmel zu öffnen. Der  Himmel war immer offen.

Die Botschaft vom Berge Sinai ist offen für alle Menschen, sie ist ein Angebot. Denn die Rahab ist keine Jüdin und Israelitin. Dieses Motiv kommt sowohl auf der individuellen wie auf der völkischen Ebene vor. Nehmen wir als Beispiel die Stadt Ninive: Das sind keineswegs Israeliten und trotzdem ergeht das Angebot Gottes mit seinen zehn Geboten an sie, ohne dass sich z. B. die Männer beschneiden lassen oder sie zum Judentum übertreten müssten.Sie sollen sich nur untereiander besser benemen und Gastfreundlich sein und ihren Mitmenschen Lieben und Respeckt erweisen. Nehmen wir das Beispiel mit Sodom: Es gibt auch hier das Angebot, dass ihnen vergeben wird, wenn sie umkehren. Nehmen wir andere Einzelpersonen wie z. B. den Hiob: Auch er ist kein Jude oder Israelit. Nehmen Swir Jitro, den Berater des Moses: Auch er ist kein Jude. Bei Rahab ist das ebenfalls der Fall: Das Angebot des Monotheismus gilt auch für sie. Wer die Bergpredigt lebt und durch die Bibel, in der man die Stimme Gottes vernimmt ,der wird auch zu Gott finden. Die Taufe ist im Jüdischen Sinn nur dann gemacht worden, wenn man seine Sünden bereut ,geopfert und sich hat taufen lassen, um wieder umzukehren,um sich Gott zuzuwenden. Im alten und im neuen Testament ist immer nur von der Umkehr und der Buße,die Rede. Jeder der Gott annimmt kommt in den Himmel.Christen,die denken, das sie besser sind als andere .die nicht Christen sind, sind auf dem Holzweg.Das geben die Jüdischen Schriften nicht her. Und Jesus lehrte nur aus den Jüdischen Schriften.Und dort kannte man die Hölle nicht, so wie sie die Christen sie Kennen. Und seid Abraham ist das Menschenopfer abgeschafft , darum Braucht es auch keinen geopferten Jesus ,um den Himmel zu öffnen. Jeder ist für seine Sünden selber verantwortlich, und jeder kann umkehren und bereuen, Im Gegensatz zu all diesen Religionen kennt die Bibel den Horror einer endlosen Höllenqual natürlich nicht und unterstreicht damit ihre einzigartige Sonderstellung. Das, was unter einer endlosen Strafanstalt namens "Hölle" verstanden wird, ist der Bibel völlig fremd und widerspricht krass dem biblischem Gottesbild. Jeder, der dieses Wort benutzt, muss wissen, dass er sich in der Tradition nichtbiblischer Mythen und Legenden bewegt.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Was dir nicht auffällt ist dass die christliche Hölle keine Strafanstalt ist ,wie die Islamische Hölle ,da sie auch nicht v on Gott erschaffen ist ,sondern lediglich ,die Abwesenheit Gottes in der Ewigkeit bedeutet ... .Die frei gewählte ....die wohl oder übel in Irgendwelchen menschlichen Bildern ausgedrückt werden muss ..damit der Mensch es fassen kann....

Kommentar von wildcarts2 ,

Was dir nicht auffällt ist dass die christliche Hölle keine
Strafanstalt ist ,[...] sondern lediglich ,die Abwesenheit Gottes in der Ewigkeit bedeutet

Das ist eine "neuere" Interpretation und nicht die ursprüngliche Höllenlehre. Die war nämlich eine ziemlich genaue Kopie der römisch/griechischen Unterweltgeschichte.

Tatsächlich ist es aber so, dass die Bibel die Abwesenheit Gottes meint, wenn sie von der höchsten Strafe spricht. Gemeint ist der Tod, die Nichtexistenz.

Kommentar von wildcarts2 ,

Hallo tinimini,

nette Ideen, nur leider fast alles falsch. Das AT ist ausschließlich an JUDÄER gerichtet gewesen (die im Übrigen nichts mit Israel zu tun hatten. Israel sollte nur anhand der erfundenen Volksgeschichte ohne Kampf für Juda gewonnen werden. Israel war bereits 200 Jahre vernichtet, als das AT mit der Volksgeschichte fertiggestellt wurde).

Jesus lehrte nichts, da es ihn nicht gab. Jüdische Sektierer erfanden diese Geschichte, weil sie sich den Messias (Judenkönig) bzw ein judäisches Königreich zurückwünschten.

Kommentar von Raubkatze45 ,

Gemeint ist der Tod, die Nichtexistenz.

Diese Meinung vertreten die Zeugen Jehovas, nicht die Christen.
Gott verurteilt niemanden zur Nichtexistenz, den er zum ewigen Leben geschaffen hat. Die Hölle als Abwesenheit Gottes ist ein Zustand  völliger Gottesferne, was ein ewiges Leben ohne Licht, Liebe und Wahrheit bedeutet.Die Hölle ist insofern auch ein Ort des Grauens, weil sich Hass, Finsternis und Lüge nicht nur seelisch, sondern auch leiblich kundtun. Weil Gott das höchste Glück ist, ist das Leben ohne Gott das größte Unglück, das einen Menschen treffen kann und das in alle Ewigkeit.

Antwort
von Stachelkaktus, 11

Dass Jesus uns von allen unseren Sünden erlöst haben soll, halte ich für einen großen Irrtum. Jesus hat uns von der Erbsünde erlöst. Für alles andere sind wir selbst verantwortlich! Sonst hätte ja jeder von uns einen Freibrief für alles (auch Mord z. B.), wenn ja angeblich von vornherein alles verziehen wird. Meine Meinung...

Antwort
von Apfelwerfer, 132

Jesus Christus ist für unsere Sünden gestorben und hat dadurch erst ihre wirkliche Vergebung durch Gott möglich gemacht. Gott vergibt Sünden aber nicht automatisch, sondern wir müssen sie bereuen und ihn um Vergebung bitten. So hat Jesus uns im Mustergebet oder Vaterunser selbst gelehrt, um die Vergebung unserer Schulden (oder Sünden) zu beten. Auch nach seinem Tod gibt es den Beleg in der Bibel, dass es notwendig ist, um die Sündenvergebung zu beten.

(1. Johannes 1:9) Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen.

Kommentar von wildcarts2 ,

Deine Aussage ist grundlegend falsch, da es weder Jesus noch Gott gibt. 

Du hättest aber sagen können: "Gemäß meinem Glauben.." oder "Gemäß katholischer/evangelischer... Lehre..."

Auch nach seinem Tod gibt es den Beleg in der Bibel,

In der Bibel gibt es generell keine Belege, sondern nur frei erfundene Geschichten.

Kommentar von Apfelwerfer ,

Deine Aussage ist grundlegend falsch, da es sowohl Jesus als auch Gott gibt.

Du hättest sagen können: "Gemäß meiner Meinung" oder "Gemäß meiner persönlichen Überzeugung".

In der Bibel gibt es sehr viele Belege und nichts ist frei erfunden.

Kommentar von waldfrosch64 ,

"Erfunden" ist hier nur deine Privatmeinung zur Bibel ,die seriöse Bibelwissenschaft ist hier  ganz andere Ansicht .

Antwort
von Whitekliffs, 59

In 1.Johannes 1, 9 steht:

"wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit"

Auch Sprüche 28, 13 passt dazu.

Vielleicht können wir (nicht mehr) ALLE unsere Sünden bekennen, aber dann können wir es ja so machen wie der andere Gekreuzigte, der sich seiner Sünden bewusst war. 

Lies mal Lukas 23. Dort steht übrigens auch, dass Jesus sogar für 'uns' um Vergebung gebeten hat: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!

Antwort
von anonymos987654, 114

Im Vater Unser hat uns Jesus Christus gelehrt, um die Vergebung unserer Sünden zu bitten.

Durch Christi Tod ist die Möglichkeit der Sündenvergebung geschaffen. Indem du aber ausdrücklich um die Vergebung bittest, trittst du mit Christus in Beziehung und sagst ihm, dass dir deine Sünden leidtun.

Wenn du einem Menschen, der dich gern hat, aus Versehen wehtust, lässt du das ja auch nicht auf sich beruhen und denkst dir: Der mag mich doch, da brauche ich nicht mehr "Entschuldigung" sagen. Sondern gerade indem du den anderen um Verzeihung bittest, ist es für den anderen wieder okay.

Und die Vergebung bekommt man auch nicht automatisch. Man muss vorher seine Sünde einsehen, es muss einem leidtun und man muss sich vornehmen, sich zu bessern. Erst dann ist eine Bitte um Vergebung sinnvoll.

Kommentar von MuslimQuestion2 ,

Unnötig

Kommentar von waldfrosch64 ,

Was konkret  ist unnötig ?

Im Islam sündigt der Mensch immer nur gegen sich selbst .

Bei uns trifft die Sünde Gott selbst ,daher hast du kein Verständnis dafür !

Kommentar von minaabg ,

verstehe denn das  euer Gott Sünden hat oder wie ich hab nicht verstanden .   

Kommentar von waldfrosch64 ,

Nein ,Gott hat keine Sünden du und ich und alle Menschen sind sündig .

Die Sünde verletzt Gott !

Währen Allah nichts betrifft was der Mensch tut .Denn er ist hoch erhaben .Aber unser Gott ist mit uns .

Kommentar von 666Phoenix ,

fröschein, na dann: Gott mit Dir!

Kommentar von 666Phoenix ,

anonymos, 

Indem du aber ausdrücklich um die Vergebung bittest, trittst du mit Christus in Beziehung und sagst ihm, dass dir deine Sünden leidtun.

Was hältst Du denn davon, gar nicht erst zu sündigen?

Das ist schwer, ich weiß! 

Wenn Du jemandem aus Versehen weh tust, dann sagst Du "Verzeihung!" und fertig (wie Du richtig sagst)! 

Wenn allerdings Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit eine Rolle spielten, dann musst Du Dich mit den Rechtspflegeorganen auseinander setzen! Da kann Dir der Gekreuzte auch nicht helfen!

Kommentar von anonymos987654 ,

"Wenn allerdings Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit eine Rolle spielten,
dann musst Du Dich mit den Rechtspflegeorganen auseinander setzen! Da
kann Dir der Gekreuzte auch nicht helfen!"

Man soll das eine tun und das andere nicht lassen.

Die rechtliche und die religiöse Ebene sind zwei Lebensbereiche, die ihre je eigenen Anforderungen stellen.

Die Schuld besteht sowohl vor den Menschen als auch vor Gott. Also muss ich in beiden Beziehungen die Angelegenheit wieder in Ordnung zu bringen versuchen.

Antwort
von quopiam, 53

Überleg mal selber, ob es das Ziel der christlichen Lehre ist, Dir einen Freibrief für jeden möglichen Mist zu geben, den Du im Leben anstellen magst.  Einer Karriere als Massenmörder steht dann ja nichts mehr im Weg... oder? Ich wette, Du kommst selbst drauf, warum Du um Vergebung bitten sollst - nicht nur bei Gott. ;-) Gruß, q.

Antwort
von Viktor1, 71

Hallo,
du hast hier zu hauf Antworten bekommen - meist alle falsch.
Zuständig für die Beantwortung deiner Frage sind nicht die Z.J., die reformatorische Rechtfertigungslehre oder grausige Frömmler sondern - nun ? - klar . Jesus selbst.
Du kennst das "Vater unser" - von Jesus als Gebetsanleitung gegeben ?.
Na - und was steht da drin ? Kennst du nicht ? Mußt du erst lesen ?
Dies beantwortet dort deine Frage. Falls du es kanntest ist deine Frage aber unverständlich.
Gut - auch viele Schlaumeier hier, welche irgendeinen Quatsch rüber bringen, welcher mit der Botschaft Jesu nicht am Hut hat, haben trotz Kenntnis der Aussagen Jesu das "Beten" um Sündenvergebung (als unnötig) abgelehnt.
Da kannst du mal sehen, welchen Wert hier die Antworten vieler "Experten" zu religiösen Aussagen haben - oft gar keinen.
Übrigens - Jesus selbst hat nichts davon gesagt, daß er für die Vergebung unserer Sünden sterben mußte ist. Er hat für seine Botschaft, für uns, den "Neuen Bund" (Jermia 31,31-34), sein Blut vergossen, deren Befolgung zur
Befreiung von Sünde und Schuld führt.
Luk.22.20:

20 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Gruß Viktor

Kommentar von joergbauer ,

Zitat: "Übrigens - Jesus selbst hat nichts davon gesagt, daß er für die Vergebung unserer Sünden sterben mußte..."

Sicherlich hat Jesus nicht nur einmal gesagt, daß er sein Leben lässt zur Vergebung der Sünden. Was du behauptest stimmt nicht. Die Bibel ist da eindeutig.

Matthäus 26, 26-28: "Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden".

Johannes 10, 14-15: "Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe".


Das damit auch der "Neue Bund" gekommen ist, ergibt sich daraus. Das gehört zusammen und kann nicht getrennt werden.



Kommentar von Viktor1 ,

Der Textanhang bei Matthäus ist nur eine Ergänzung (von ihm) nach Jerm.31,34. im Zusammenhang mit dem "Neuen Bund". Ich habe es schon gebracht.
Wäre dies wirklich so, wie du es rüber bringen willst, also der Tod Jesu ein Sühneopfer zu Vergebung unserer Sünden, also ein  Teil des Inhaltes der Botschaft Jesu, dann hätten es die anderen Evangelisten auch gebracht - aber nichts davon.
Wenn dies die Botschaft Jesu wäre, welche überhaupt sein Kommen auf diese Welt begründete, dann wären doch die Schriften über die Aussagen Jesu voll davon - aber nicht, garnichts, außer ein paar Textstellen, welche man dahingehend interpretieren muß,
z. Bsp. dein Text aus Johannes (wobei wir uns doch einig sind, daß die Jesu-Worte bei Johannes so  sehr wahrscheinlich nicht von Jesus sind) wo garnichts von Sündenvergebung steht.
Dagegen haben wir viele eindeutige Aussagen Jesu, durchgehend in den Evangelien, welche das Heil an unser Tun (auch Vergebung unserer Schuld) koppeln. Das "Vater unser" ist nur ein Beleg dafür.
Was hat also mehr Gewicht, zwei drei fragliche Interpretationen oder klare Aussagen zu hauf ?

Kommentar von joergbauer ,

Ich weiß ja nicht welche Bibel du hast, aber in meiner gibt es sehr viele klare Aussagen zum Sinn und Zweck des Kommens Jesu. Das wurde schon im AT so klar belegt, daß Jesus zerschlagen wurde, seine Wunden unser Heil werden und ER unser Erlöser wird. Jesus kam um zu suchen und zu finden was verloren war. Wir sind uns überhaupt nicht einig. Die ganze Bibel ist Gottes inspiriertes Wort - daran glaubst du offensichtlich nicht!? Unser Tun bringt uns keine Erlösung - auch das steht ganz klar in der Bibel:

Epheser 2, 8-10: "Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen".

Christen glauben an eine Glaubensgerechtigkeit und keine Werkgerechtigkeit. Glaube hat Werke - das stimmt, aber damit sind die guten Werke im Leben als Christ gemeint und keine nachträglichen Wiedergutmachungstaten wegen unserer Schuld. Die Strafe lag auf Jesus (siehe 1. Petrus). Der neue Mensch bringt Früchte seines Glaubens zu Gottes Ehre und nach Gottes Gaben und Möglichkeiten, die er schenkt.

1. Petrus 2, 21-24: "Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet; der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz,damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden".

Was du hier erzählst stimmt einfach nicht. Das ist nicht das Evangelium und eine Irrlehre. Du kannst nicht biblische Aussagen herausnehmen und in Frage stellen und sie durch andere Aussagen widerlegen wollen und somit einen anderen Sinn hinein interpretieren.

Kommentar von Viktor1 ,
Was du hier erzählst stimmt einfach nicht. Das 
ist nicht das Evangelium und eine Irrlehre.

Du sagst einfach - stimmt nicht - und benennst nicht was nicht stimmt.
Dann bringst du Texte, welche nicht die Aussagen Jesu sind.
Typisch reformatorische Argumentation.
Hat da nicht ein Reformator etwa gesagt: "wenn man  Paulus (Röm. o.a.) gelesen hat dann hat man schon die ganze Heilslehre des NT  erkannt und braucht eigentlich nicht mehr (oder nur ergänzend)  das Evangelium.

Du kannst nicht biblische Aussagen herausnehmen 
und in Frage stellen und sie durch andere
Aussagen widerlegen wollen und somit einen
anderen Sinn hinein interpretieren.

Hast du das eben nicht gemacht ? Du hast Texte außerhalb des Evangeliums zitiert um Jesu Aussagen zu widerlegen.
Du machst Jesus also zum Irrlehrer. Der soll sich gefälligst an Paulus halten.

Christen glauben an eine Glaubensgerechtigkeit 
und keine Werkgerechtigkeit.

Nein, durch Glauben wird keiner gerechtfertigt bzw. erlangt das Heil.
Wenn du Texte aus Apostelbriefen bringst dann ich auch, z.Bsp.Röm 2,6-8  14-16 Jakobus 2,14 - 26.
Durch Werksgerechtigkeit auch nicht - das wurde auch nicht behauptet es sei denn, du willst das von Jesus geforderte TUN zum Heil als "Werksgerechtigkeit" abqualifizieren" - würde mich nicht wundern.
Aber - um wider zu Jesus zurück zu kehren - Mt25,34-40 und viele vergleichbare Aussagen bringen nichts vom "Heil" durch "Glauben" oder Jesu Opfer-Tod sondern machen das Tun zum alleinigen Kriterium zum Eingang in das Reich Gottes.
Widerlege Jesus, nicht mich, oder verdrehe seine Aussagen so lange, bis es dir (und anderen Schriftgläubigen) passt.
Übrigens: "biblische Aussagen" sind überhaupt kein Kriterium für irgendwas sondern hier , für uns Christen, nur die Botschaft Jesu, sonst kommen wir eventuell ins Schleudern, wie dieser Disput belegt.

Kommentar von joergbauer ,

Jesus hat sich auf die Bibel berufen! Was Paulus schreibt, ist wie bei allen anderen biblischen Autoren, vom Heiligen Geist geleitet.

In 2. Petrus 1, 19-21 steht: ''Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet''.

In Johannes 5, 37-42 steht: ''Und der Vater, der mich gesandt hat, hat von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt niemals seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen und sein Wort habt ihr nicht in euch wohnen; denn ihr glaubt dem nicht, den er gesandt hat. Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt; aber ihr wollt nicht zu mir kommen, dass ihr das Leben hättet. Ich nehme nicht Ehre von Menschen; aber ich kenne euch, dass ihr nicht Gottes Liebe in euch habt''.

Wenn du meinst, du kannst (musst) die Bibel selektieren und Paulus oder andere ausklammern, dann bist du auf den falschen Dampfer und bastelst dir deinen eigenen Gott. Gott hat sich auch in seinem Wort offenbart - und zwar vollständig. Wenn du solche Gläubigen, die die ganze Bibel ernst nehmen, als Ahnungslose oder "grausige Frömmler" abqualifzierst, spricht das für deine hochmütige Einstellung. Gott weiß es immer besser. Und ins schleudern kommt man nur dann, wenn man es so macht wie du.

Kommentar von Viktor1 ,
Jesus hat sich auf die Bibel berufen! Was 
Paulus schreibt, ist wie bei allen anderen
biblischen Autoren, vom Heiligen Geist
geleitet.

Du willst doch damit nicht rüber bringen, daß erst durch Paulus die Botschaft Jesu verständlich wird.
Meinst du wirklich, du könntest hier durch das rein kopieren von Texten die Botschaft Jesu kippen ?
Und was das Johanneszitat hier zu diesem Thema leisten soll ist nicht auszumachen. Einfach hier was raus hauen, ohne Sinn und Verstand zeigt, daß du keine nachvollziehbaren Argumente gegen
meine Darlegung (besser die Botschaft Jesu) hast.
Wenn (scheinbare) Widersprüche zwischen Paulus (Petrus) und der Botschaft Jesu bestehen, dann wird auch der hl.Geist nicht gegen Jesu entscheiden können - immer zuerst Jesus und dann sehen, wie die Aussagen der anderen zu interpretieren sind.
Daß die Schriften "Gottes Wort" sein sollen (sind sie nicht) kann auch kein Argument ersetzen sondern soll nur nachvollziehbare Ausführungen erschlagen wollen.
Jesus ist nachvollziehbar. Er hat sich nicht auf "die Bibel" berufen (und schon garnicht auf die Paulusbriefe) sondern aus eigener
Machtvollkommenheit, als der der als einziger den Vater (und seinen Willen kennt) gelehrt. Dies haben genauso seine Zuhörer erfahren und anerkannt (ist nachzulesen) und dies brachte die Schriftgelehrten (die haben sich auf die Schriften berufen) gegen ihn auf. Willst du dies alles leugnen ?

Wenn du solche Gläubigen, die die ganze Bibel
ernst nehmen, als Ahnungslose oder "grausige
Frömmler
" abqualifzierst,

Hier geht es nicht darum "die Bibel" ernst zu nehmen sondern die Botschaft Jesu. Diese hat eben "die Bibel" (Gesetze u.a.) abgelöst im "Neuen Bund" und das kannst du auch bei Paulus nachlesen.
"Bibelgläubige" tun sich oft selbst abqualifizieren wenn sie dies ignorieren und das was überholt und dem Untergang zugeordnet (Hebr.8,13) ist immer wieder "aufwärmen" als Wort Gottes.
Christen kennen nur ein "Wort Gottes" (s.a. Joh.1,1) und das ist Jesus - da kannst du dich drehen und winden wie du willst - und das genügt, das ist seine Wahrheit die uns frei macht.
Und da brauchen wir uns von niemandem belehren (Hebr.8,11) lassen welcher uns sagt: Erkenne Gott (seinen Willen) aus dieser oder jener Schrift - die ist ja "Wort Gottes".
Hast du endlich begriffen ?
Das bedeutet nicht, daß wir Erkenntnisse und Weisheiten in den Schriften, egal wo sie stehen, ignorieren oder ablehnen - nur wir brauchen sie nicht unbedingt und schon garnicht als Ergänzung oder gar Berichtigung ! zur vollkommenen Botschaft Jesu.

Kommentar von KaeteK ,

Danke. Ich war gerade dabei einen Text zu verfassen :-)

Noch zu Jeremia und der neue Bund -

Jeremia 31,31 beantwortet diese Frage eindeutig: „Siehe,
Tage kommen, spricht der HERR, da werde ich in Bezug auf das Haus Israel und in Bezug auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen".

Der Neue Bund wird also nicht mit der Versammlung/Gemeinde des Christus geschlossen

Eigentlich erschließt sich das ja schon aus dem Text. lg

Kommentar von Viktor1 ,
Der Neue Bund wird also nicht mit der 
Versammlung/Gemeinde des Christus geschlossen

Aber Jesus hat sich mit seiner Botschaft (und auch wörtlich) genau darauf bezogen und in diesem Sinne, dem "Gebot des Herzens" gelehrt.
Auch in Hebr. 8,6-13 ist dies wieder so aufgriffen worden.
Dort wird auch festgestellt, daß der alte "Bund der Gesetze" veraltet, überholt und zum Untergang bestimmt ist.

Kommentar von 666Phoenix ,

Immer wieder erbaulich, wenn sich die "Bibelkenner" in die Haare bekommen! Macht weiter so, ist sehr interessant (und sehr lustig!).

Kommentar von joergbauer ,

Wir haben zumindest etwas Echtes zum diskutieren. Auch Gläubige können (wie Atheisten) ganz unterschiedlich ticken. Darum hat man ja die Bibel, damit man sich orientieren kann. Letztlich haben wir im Vergleich mit Gott immer Unrecht und unser Wissen ist Stückwerk. Aber nicht jeder, der sich Christ nennt, ist auch einer.

Antwort
von Klobuerste5, 137

Vergeben ist dir schon du musst nur zeigen, dass du die sünden bekennst. Indem du zum Beispiel um vergebung bittest

Antwort
von SpicyMuffin, 113

Viele Christen halten es so, dass sie Gott dafür danken, dass die Sünden bereits vergeben sind. Der Bibel nach sollte man auf jeden Fall darum beten, da man ja nach Jesu Vorbild beten soll, der uns das "Vater unser" beigebracht hat. Da heißt es ja "und vergib uns unsere Schuld, ..."

Antwort
von waldfrosch64, 79

Natürlich, denn die Erlösung durch Jesus Christus ist zwar für alle, aber sie ist doch kein Automatismus .Diese will bewusst angenommen sein .Sonst wär der Mensch ja nicht Frei .

Der Glaube und auch die Umkehr ist ein aktiver Willensakt.

Es ist :

  • Umkehr
  •  Reue 
  • bekennen 
  • und Busse nötig um wieder mit Gott ins reine zu kommen .

Danach kannst du wieder frisch und fröhlich sein .Denn die Sünde drückt uns nieder.

Antwort
von chrisbyrd, 60

Ja, in 1. Johannes 1,9-10 steht: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, das wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns".

Auch im Vater unser lehrte Jesus seine Jünger zu beten: "Und vergib uns unsere Schuld."

Antwort
von fricktorel, 101

Christus ist für unsere Sünden gestorben und erwartet, dass auch wir "mit Ihm gestorben" sind (Röm.6,11).

Unser "Leben" ist damit ein "Leben in Christus" und bekamen so die Vergebung (Röm.6,7-8).

Antwort
von OnkelSchorsch, 131

Du brauchst gar nicht um Vergebung der Sünden zu beten, weil es Sünden in der Realittät faktisch nicht gibt. Bei "Sünden" handelt es sich um Erfindungen der jeweiligen Glaubensoberen, der "Kirchen", die der Repression ihrer Gläubigen dienen.

Auch ist der jüdische Wanderprediger  יהושע (Jehoschua) nicht für deine oder sonstwessen Sünden gestorben, sondern er wurde als Aufrührer (heute würde man sagen "Terrorist") mit dem Tode bestraft.

Kommentar von Garfield0001 ,

Sünde heißt "Zielverfehlung". und die gibt es auch in der realen Welt. ob ich morde oder Lüge. .. das hat mit Kirche gar nix zu tun. und Jesus ... ja klar wurde er als Verbrecher hingerichtet - aber unschuldig. und damit hat er dem Teufel eins ausgewischt. Im Schach würde man sagen "Damenopfer". Aber am ende hat er gewonnen. wenn du es nicht verstehst ... ließ die Bibel.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Lerne du bitte erst mal korrekte Rechtschreibung.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Onkel Schorsch 

Im Rechtschreibe forum köntest du gewiss einen konsdrukttiven Beidrag leisten ...

Kommentar von wildcarts2 ,

und Jesus ... ja klar wurde er als Verbrecher hingerichtet - aber unschuldig.

Falsch. Jesus hat es nie gegeben. Wenn es einen Wanderprediger gab, den man für diese Geschichten als Basis nahm, dann war er nicht unschuldig, sondern ein Gotteslästerer - sowohl aus Sicht der Juden als auch der Römer.

Kommentar von quopiam ,

"Sünde" kommt von "Sund" und das bedeutet "Abgrund".  Nur mal zum Thema Deutsch...

Kommentar von waldfrosch64 ,

Sund ="abgetrennt sein "..so wie ich meine ...

Kommentar von waldfrosch64 ,

Nö... Pilatus fand kein Schuld an ihm ...

Kommentar von OnkelSchorsch ,

waldfrosch64 schrieb: "Pilatus fand kein Schuld an ihm"

Das ist eine Anbiederung der frühen Christen an die herrschenden Römer. Selbstverständlich wurde der historische Jesus von der römischen Justiz zum Tode verurteilt. Durch diese von dir erwähnte Geschichtsverfälschung wurde aber diese Tatsache verdreht und "den Juden" die Schuld an Jesu Tod zugewiesen. Hier findet sich die Ursache für den Antisemitismus, der sich durch das Christentum zieht.

Kommentar von 666Phoenix ,

garfield, wieso wurde der "unschuldig" hingerichtet! Wäre er nicht hingerichtet worden, gäbe es Deinen Glaubensunsinn gar nicht!

Kommentar von GFBen ,

War die Frage nicht ausdrücklich an Gläubige gerichtet? Dieser Post ist die Begründung dafür.

Antwort
von nowka20, 34

meines wissens steht nirgens in der bibel, daß jesus für die sünden der menschen gestorben ist

Kommentar von GFBen ,

Dein Wissen ist aber so was von verbesserungswürdig...

Kommentar von nowka20 ,

nenne fakten, damit ich meine wissenlücken auffüllen kann!

Kommentar von GFBen ,

Röm 3,23-25:
23 Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. 24 Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus. 25 Ihn hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben. So erweist Gott seine Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit seiner Geduld, begangen wurden;

Kommentar von nowka20 ,

erst wenn eine sünde als sünde erkannt wird, kann man sich mit ihr beschäftigen!

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Mk 3,28-29
28 Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wieviel sie auch lästern mögen;
29 wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.
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soweit zur verbesserungswürdigkeit

übrigens: jesus hat sowas niemals gesagt, sondern paulus

und der sieht sich selbst als unwürdig an

2.Kor 12,1-10
12 1 Die Offenbarungen des Herrn und die Schwachheit des Apostels
Gerühmt muß werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn.
2 Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel.
3 Und ich kenne denselben Menschen - ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es -,
4 der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.
5 Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen, [a ] außer meiner Schwachheit.
6 [a ] Und wenn ich mich rühmen wollte, wäre ich nicht töricht; denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mich höher achte, als er an mir sieht oder von mir hört.
7 Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.
8 Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, daß er von mir weiche.
9 Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.
10 Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Mißhandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten, um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark. [a ]

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