Niklaus am 08.06.2007 um 11:41 Uhr
Dies Frage wird aktuell diskutiert. Viele Länder verlangen ausser der Sprache auch noch einen abgeschlossenen Beruf ein Rückflugticket und eine finanzielle Rücklage.
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Ja, das sollten sie, nicht perfekt aber sie sollten sich verständigen können. Schließlich wollen sie in der Regel auch arbeiten, wie wollen sie sich sonst verständigen. Außerdem sehe ich irgendwie nicht ein, warum Sprachkurse für Einwanderer aus unseren Steuermitteln bezahlt werden. Versuche Du mal einen Sprachkurs im Ausland zu bekommen, den Du nicht bezahlen mußt. Das Geld kann besser in die Förderung unserer Kinder gehen.
die sprache eines landes in dem man leben will, sollte man auf alle fälle beherrschen.
nicht nur das startgeld in empfang nehmen.
leider reicht es ja offenbar schon aus, wenn einer nur nachweisen kann, dass er mal einen deutschen schäferhund hatte um in deutschland einwandern zu können.
ich erlebe das fast täglich im parteiverkehr mit diesen leuten, sie erwarten, dass die deutschen ihre sprache sprechen.
abgeschlossener beruf und finanzielle unabhängigkeit sollte auch gegeben sein.
unser sozialsystem ist schon so überlastet, geizt da aber eher an den eigenen leuten.

Wer einwandern will, sollte die Sprache können - eine Selbstverständlichkeit eigentlich. Würde ich woanders hin auswandern wollen, würde ich auch vorher schon die Sprache lernen - wie soll man sich sonst auch eingewöhnen können?
waterlilies am 8. Juni 2007 12:04 Sorry, zweimal geklickt!
CrazyDaisy am 8. Juni 2007 12:26 Leider halten gerade die Deutschen sich vor allem in Spanien nicht daran! Aber sie sind schnell dabei, es von anderen zu verlangen!!!
jason808 am 8. Juni 2007 12:38 Du redest hier sicher von Mallorca und Ibiza!? Ich glaub du guckst zu viel Fernsehen! Die die du meinst sind in der Regel keine richtigen Auswanderer!

Na sicher, wir erleben doch gerade wie sich bei uns eine/vielleicht auch mehrere Parallelgesellschaft/en bilde/n, die gerade viel mit Sprache zu tun haben. Sprache ist Macht. Lieben Gruß Lotusblume
Oder sich doch zumindest schleunigst ans Lernen machen. Aktive Teilnahme an einer Gesellschaft ist ohne gemeinsame Sprache fast unmöglich.
Ich rede jetzt nicht von Kriegsflüchtlingen, Asylsuchenden etc., sondern von Menschen, die sich bewusst für ein Leben in Deutschland entscheiden.
Das sollte die Mühe wert sein.
mokinys am 9. Juni 2007 00:06 Großes Lob, eine der wenigen vernünftigen Antworten ohne rechten Beigeschmack. Thumbs up!
Unbedingt. Auch sollte man darüber nachdenken, ob nicht weiterreichende Maßnahmen festgelegt werden sollen. In vielen anderen Ländern wirst erstmal befristet geduldet und mußt dich dann "bewähren", d.H. einen Job haben und auch nachweisen können, dass du dem land nicht auf der Tasche liegst. Und wenn du dort scheiterst, dann heißts back to the roots. Da aber unsere Republik inzwsichen eher Auswanderungs - als Einwanderungsland ist, werden die lobbys schon Einfluss darauf nehmen, dass ihnen die billigen Arbeitskräfte nicht ausgehen :-)

Defenetiv JA und Finanziell nicht Hilfebedürftig sein! Aber das ist mal wieder n Thema für sich! Deutschland hats ja
Ich finde, wenn man in ein fremdes Land einwandert, sollte man sich der Kultur dort bestmöglichst anpassen. Dazu gehört eben auch, dass man die Sprache zumindest soweit beherrscht, dass man sich in den meisten Lebenslagen gut verständigen kann. Ich hasse es, wenn ich jemanden etwas frage und höre: ich nix versteh...

Natürlich ja!! Sollte Grundvorraussetzung sein. Wenn ich in ein fremdes Land auswandern wollte, möchte ich mich auch verständlich machen können.Sollte daher selbstverständlich sein.

Aber natürlich sollten Grundkenntnisse schon vorhanden sein die dann so schnell wie möglich ausgebaut werden müssen. Auch sollten der Einwandernde und seine Familie sich der Kultur anpassen und nicht weiterhin nur seiner eigenen Kultur nach leben zu wollen. In jedem Land der Welt wird diese Anpassung vom Einwandernden verlangt - nur nicht in Deutschland. Warum eigentlich nicht?
Weil wir viel zu duldsam sind ...
AUF JEDEN FALL!!! Durch das Nichtbeherrschen der Sprache entstehen doch erst Missverständnisse und erschweren somit auch das Zusammenleben. Ich erachte es außerdem als eine Art von Respekt gegenüber dem Gastgeberland und deren Bewohnern. Ganz zu schweigen davon, dass die Einwanderer sicherlich auch wesentlich einfacher eine Anstellung bekommen können, wenn sie die Sprache beherrschen.

Warum? Wenn ich auswandern würde und ich einigermassen verständlich machen kann, erwarte ich doch auch, dass mir keine Steine in den Weg gelegt werden. Eine Landessprache lernt man doch am besten im Land selbst. Und was heißt "deutsch können"? Ich habe einige Freunde in England, die (wohl als Kompliment) sagen, ich spreche perfekt englisch; wie "perfekt" ist denn genug, um in deinem geschilderten Fall nach England einwandern zu können?
Niklaus am 15. September 2007 21:38 Was heißt denn Stein in den Weg gelegt. Versuch mal nach Australien auszuwandern ohne Englisch. Das hast du schlechte Karten. wie sollen denn die Menschen die nach Deutschland kommen hier ein Arbeit finden, sich zurecht finden und hier leben können ohne Sprache. Ich finde es das normalste auf der Welt, dass man die Sprache seines neuen Lebensmittelpunktes kennen soll. Über den Grad der Perfektion kann man reden.

Wenn er nicht aus Not einwandert sollte er zumindest ein wenig Deutsch berherrschen!
Mann-o-Mann, natürlich muss man nicht (!) die Sprache beherrschen, wenn man einwandert. Was man hingegen mitbringen sollte, ist die Bereitschaft, die Sprache zu erlernen. Und selbestverständlich müssen wir für kostenlose Kurse sorgen.
Da irrst du!
Wieso müssen wir Einheimische (da zähl ich auch die schon lange hier lebenden Ausländer, die sich die Mühe gemacht haben D. zu lernen) den möglicherweise LERNUNWILLIGEN Ausländern die Sprachkurse finanzieren?