Frage von kochtopf69, 111

Sollte jeder Mensch einer Religion angehören?

Ich wollte einfach mal wissen wie ihr zu der Aussage "Jeder Mensch sollte einer Religion angehören" steht. Wir behandeln im Religionsunterricht gerade diese Thematik und deswegen wollte ich mal fragen, was ihr so dazu sagt.

Antwort
von Andrastor, 39

Am Besten für die Menschheit wäre es wenn niemand mehr einer Religion angehören würde.


Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren.


John Burroughs, am. Dichter, 1837-1921

Edit: Den Religionen selbst wäre es natürlich lieber wenn jeder Mensch einer Religion angehören würde, denn dann hätten sie mehr Mitglieder die ihnen die Kassen füllen.


Antwort
von elagtric, 54

Ich persönlich finde Religionen überholt. Also eher ein NEIN

Früher glaubten die Menschen an alle möglichen Götter aus dem All,aus dem Meer oder sonstwoher, wenn das Wetter verrücktspielte. Paar Jahrhunderte weiter glaubten sie schon nur noch an einen Gott, aber jede Religion für sich.

Und irgendwann werden sie (vieleicht) erkennen, dass Religionen, Gott etc. einfach nur abstrakte Platzhalter für die Erklärung aller kleinen und grossen Probleme des Lebens sind.

Eine Religion kann das Zusammenleben der Menschen erleichtern oder halt auch erschweren, aber sie wird immer etwas immaterielles, etwas abstraktes, für das Unerklärliche stehende bleiben. Also eher ein Klotz am Fuße der Menschheit, sich wirklich zu entfalten.

Meine Meinung !

Antwort
von Lazybear, 10

Nein, in indonesien ist es zb so, jeder mensch muss sich zu einer der dort zur auswahl stehenden religion bekennen, das hat zur folge dass zb menschen, die in islamischen gegenden sind sich zum islam bekennen um nicht diskriminiert zu werden obwohl sie dieser religion nicht wirklich folgen, das gibt es auch in christlichen gebieten dort, weil menschen nicht aus der gesellschaft ausgeschlossen werden wollen, finde die individuelle freiheit ist so eingeschränkt und es fördert konflikte zwischen den unterschiedlichen glaubensrichtungen, zudem gibt es den atheismus der kein glauben oder religion ist trotz vieler die das fälschlicherweise behaupten oder denken! Lg

Expertenantwort
von Nadelwald75, Community-Experte für Schule, 9

Hallo kochtopf69,

ob er soll, ist kein Kriterium. Er darf. Zumindest hat jeder Mensch das Angebot und kann sich entscheiden.

Antwort
von JTKirk2000, 2

Was ich dazu schreibe ist, dass meiner Ansicht nach jeder Mensch frei sein sollte, für sich selbst zu wählen, ob und welcher Religion er bzw. sie sich anschließen bzw. dieser angehören möchte. Von sollen sollte da in keiner Weise die Rede sein.

Antwort
von Itryit, 70

Jeder hat die Möglichkeit haben seine Religion frei zu wählen. Dazu zählt auch, dass man sich keiner Religion anschließen möchte.

Antwort
von juergen02, 28

Eine Gegenfrage, auch wenn dies sicherlich ein wenig unfair ist: Was spricht dagegen?

Viel wichtiger ist es doch, einen Glauben zu haben. Ich meine jetzt nicht unbedingt in kirchlicher Hinsicht.

Was bringt es dir oder wem auch immer, die Bibel und sonstige Heilige Schriften in- und auswendig zu kennen, aber nichts davon verstanden zu haben?

Was bringt es, die Bibel oder welche Schrift auch immer vor sich her zu tragen in dem Glauben: Ich bin ein Gläubiger!

Viel wichtiger ist es doch, egal welcher Glaubensrichtung eine Person angehört - oder auch nicht - Nächstenliebe zu zeigen und sie auch zu leben.

Ich habe leidenschaftliche Kirchengänger erlebt, die nicht mal einem Hilfebedürftigen unterstützt haben. Stattdessen haben sie den Kopf zur Seite gedreht.

Und dieser Hilfebedürftige war sauber angezogen.

Was bringt es, wenn in dem einen Glauben diese Worte gepredigt werden: Und wer eines anderen Glaubens ist und andere Lehren verbreitet, gehört verdammt und vernichtet.

Und parallel dazu wird das Vater Unser gebetet: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Was bringt der Glaube, wenn Menschen alleine schon dafür bestraft werden, nur weil sie sich gemeinsam in ein Caffee setzen. Einfach nur aus dem Grund, weil sie sich sympathisch finden. Ohne sexuelle Hintergedanken.

Viele Glaubensrichtungen werden zu streng gehandelt. Du darfst das und das nicht. Was in der einen oder anderen Hinsicht sicherlich seine Bedeutung haben mag.

Soll doch jeder für sich entscheiden, welchen Glauben er praktiziert. Aber soll sich dann keiner über diese Entscheidung beklagen.

Das ist meine Meinung.

Antwort
von Gastnr007, 78

Also ich bin Atheist und sehe das meinetwegen auch als Religion an, womit das Problem ja behoben ist. Mir persönlich sind die Religionen anderer Menschen komplett egal, solange das keinen bedeutenden Einfluss auf mein eigenes Leben nimmt.

Kommentar von stubenkuecken ,

Auch als Atheist bist Du in einer christlich geprägten Welt aufgewachsen und hast dir die christlichen Werte verinnerlicht.

Diese Werte prägen auch dein und mein leben, ohne deswegen Gottesfürchtig zu sein. Das ist gut so, denn die Angst vor einem Gott schadet uns. 

Kommentar von Gastnr007 ,

Und du meinst ich soll meine Meinung dahin korrigieren, dass ich keine schlechten Einflüsse möchte? Dass diese Werte christlich und nicht ethisch sind lässt sich ja diskutieren, aber wozu? Nunja... meine Antwort kann ich nicht mehr umschreiben, aber ich bin sicher, dass ich auch gut ohne Christentum hätte aufwachsen können.

Kommentar von stubenkuecken ,

Wir beide sind Atheisten und können uns deswegen den christlichen Wertvorgaben nicht verschließen. Diese Wertvorgaben gelten für uns als ethisch korrekt. 

Andere Religionen haben ähnliche, aber auch andere Wertvorstellungen. Das zu akzeptieren unterscheidet den Christ vom Atheist. 

Ich bin lieber Heide anstatt für die obskuren Weltvorstellungen anderer zu kämpfen, zu töten oder zu sterben.

Kommentar von elagtric ,

was jetzt hier als mehr oder weniger verinnerlichte "christliche Werte" beschrieben wird : gab es das nicht auch alles schon vor Jesu Christi ?

Ist (christliche?) Nächstenliebe und dergleichen nicht auch komplett ohne Religiosität möglich ?

Ich denke schon ...

Nicht die christlichen Werte prägen uns, sondern die ökonomischen, materiellen Verhältnisse.

Antwort
von Dummie42, 11

Nein!

Religionen sind anachronistische Gebilde aus einer Zeit, als die Menschen sich ihre Welt und das Universum nicht erklären konnten. Wer das Glück hat, eine gute Allgemeinbildung genossen zu haben, hat sie sicher nicht nötig. Da verstehe ich den Glauben an alte Mythen überhaupt nicht.

Allerdings ist die Aufklärung weltweit noch längst nicht weit genug vorangeschritten. Wahrscheinlich wird das auch nie erreicht.

Antwort
von Rosswurscht, 51

Alle Religionen sollten abgeschafft werden. Würde vieles leichter machen. Wirklich brauchen tut man die ja nicht ...

Antwort
von Christi88, 44

Mir fällt gerade kein Grund dazu ein. Mir fielen aber Gründe für die Aussage "Kein Mensch sollte einer Religion angehören" ein. Zum Beispiel:

Kein religiöser Fanatismus

Kein töten im Namen Gottes oder des Glaubens

Keine "die" und "wir" Mentalität

Religionen haben auch etwas gutes, aber leider hat der Mensch die Eigenschaft alles irgendwie für sich zu nutzen und auszuschlachten so sehr es geht.

Antwort
von Grautvornix, 52

Die Religionsschergen sagen ja, ich sage nein.

Antwort
von nowka20, 2

wer genügend selbstbewußtsein hat, benötigt keine religion mehr.

Antwort
von Giustolisi, 5

Ich finde diese Aussage dumm, weil es auch Menschen mit rationalem Weltbild gibt, die nichts für übernatürlichen Zauber übrig haben.

Antwort
von SturerEsel, 15

Wenn ich sehe, wieviel Leid, Terror, Kriege und Völkermord die Religionen der vergangenen Jahrtausende gebracht haben, alles im Namen "Gottes", "Allahs", "Odin" usw.: nein.

Die Menschheit sollte endlich erwachsen werden.

Antwort
von brido, 68

Es gibt etliche ohne und sie leben nicht so schlecht. 

Antwort
von stubenkuecken, 35

Religion ist nicht notwendig, und schon gar nicht als Zwang.

Es ändert aber nichts daran das jeder Mensch in einer Gemeinschaft aufgewachsen ist, in der bestimmte religiöse Weltanschauungen die Vorherrschaft hatten und die Gesellschaft geprägt haben. Alle Europäer sind in einer christlich geprägten Gemeinschaft groß geworden und haben sich und ihr leben an den christlichen Werten ausgerichtet.

Kommentar von beamer05 ,

Alle Europäer sind in einer christlich geprägten Gemeinschaft groß geworden

Sicher nicht, auch in Europa gibt es Regionen / Länder mit überwiegend anderer religiöser Prägung wo die Menschen dann eben in jener "Gemeinschaft" sozialisiert sind (Balkan: teils Islam, "ehemal. Ostblock" teils atheistisch / kommunistisch)

Antwort
von WillSpliff, 37

Können Menschen anderen Menschen vorschreiben,an einen Gott zu glauben und sich zu diesem bekennen zu müssen?

Kommentar von SturerEsel ,

Definitiv: nein. "Gott sei Dank!"

Antwort
von DieSchiiten, 11

Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung. Wer also falsche Götter verleugnet, jedoch an Allah glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend und Allwissend. (2:256)

Antwort
von elagtric, 2

Wenn es wirklich Götter und ähnlichen weltfernen Kram gibt : weshalb sind dann nicht auch Tiere, Pflanzen und der Rest der Natur religiös ?


Wächst ein Kirschbaum besser, wenn er einer bestimmten Religion angehört ?


(Kannst diese Frage ja gerne mal der Reli-Lehrerin stellen  ;)   )


Nachtrag : Die kommt dann sicherlich mit Krone der Schöpfung ....






Antwort
von DerBuddha, 8

auf KEINEN FALL...!!!!

im gegenteil, religionen sind die geißel der menschheit und macht jeden gläubigen zum sklaven seins glaubens.............

die menschen sind erst dann wirklich frei im denken und handeln, wenn religionen nicht mehr existieren.......... denn sie sind nur dazu da, um menschen zu beeinflussen, zu beherrschen und zu kontrollieren........

Kommentar von elagtric ,

noch nichtmal dann, wenn die Religionen verschwinden.

Denn der Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt, der gesellschaftlichen Verhältnisse usw.

So richtig und absolut frei wird er niemals sein, denn bis ans Ende gedacht ist er ewig Sklave der Naturgesetze.

Aber mensch kann Freiheit ja auch über- bzw. unterschätzen !  ;)

Antwort
von Furino, 4

Religion ist Opium für das Volk.

Im Namen dieser wurden unzählige Kriege und Völkermorde geführt.

Antwort
von Katzenreiniger, 40

Grundgesetz lesen und verstehen.

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