Mir fällt oft auf, dass man durch Wohngebiete kommt in denen lauter alte Villen stehen und dazwischen ist plötzlich ein quietsch-rotes Etwas im Bauhausstil, oder in einer Toskanahaussiedlung "jodelt" es. Sollte ein einheitlicher Stil in der jeweiligen Siedlung beibehalten werden oder darf jeder bauen wie er will?
Ich finde es auch nicht schön, wenn es so sehr abweicht, wie du es beschrieben hast. Ich würde mich dem Stil einer bestehenden Siedlung immer so anpassen, daß es nicht so negativ auffällt.
Zu viel Reglementierung gefällt mir auch nicht, in unserer Siedlung zum Beispiel sieht wirklich JEDES Haus gleich aus, das ist auch nicht mehr schön. GEWISSE Regeln ja, totale Regelemtierung nein wäre mein Wunsch.

solange es nicht irgendwie zu sehr nervt darf man bauen wie man will. also man darf zum beispiel kein haus bauen das in der nacht zum monster radio mutiert oder extrem leuchtet wenn du verstehst was ich damit sagen will!?
Wolfi0410 am 3. Mai 2008 19:17 Falsch.
Für Neubaugebiete gibt es immer Bebauungspläne mit Bauvorschriften.
In sog. Baulücken muss ein Bauantrag gestellt werden und da schaut das Bauamt schon, dass das so halbwegs in die Umgebung passt.
Es sind meistens die sehr teuren Bauplätze wo eine relative Baufreiheit herrscht und die Architekten sich mit ihren Vorstellungen austoben können.
gigaGurke am 5. Mai 2008 17:42 cool das hab ich nicht gewusst, thx

Jeder soll so bauen und leben, wie er will. Geschmäcker sind verschieden. Das ist auch gut so, sonst sähe es überall gleich und langweilig aus. Die Bauvorschriften sollten allein der Sicherheit dienen.
Marieke2712 am 3. Mai 2008 17:08 Sehe ich genauso!
cyberoma am 3. Mai 2008 17:42 Und was ist mit denen, die nicht nur einen "verschiedenen" Geschmack haben, sondern gar keinen oder einen furchtbaren? Möchtest du dir deren Disneyland-Hütte täglich ansehen, wenn du in einer bayrischen Dorfgemeinschaft mit harmonischem regionalem Baustil wohnst oder in einer traditionellen norddeutschen Backstein-Architektur? Ich nicht.
raubkatze am 3. Mai 2008 17:54 Ich habe da auch so manche Probleme mit architektonischen Vor-(Ver-)stößen durch Städte und Gemeinden selbst. Aber bevor man jedem einzelnen alles vorschreibt, ziehe ich es vor, mit solchen Gebäuden zu leben.

Leider darf nicht jeder bauen, wie er will.
Grenzabstände und Bauhöhenbeschränkungen vermag ich noch einzusehen; dabei geht es um Nachbarschutz. Wenn aber auch noch die äußere Gestaltung vorgeschrieben wird, wie es ja üblich ist, hört bei mir das Verständnis auf. Es gibt einfach zu viel Regelungswut.
Das stimmt. Bei uns wurde seinerzeit sogar die Farbe der Dachziegel vorgegeben.
Es ist sinnvol eine gewisse ästätische norm beizubehalten! wir zum beispiel haben in userer gemeinde ein virtel indem jeder bauen durfte wie er wollte: FURCHTBAR gelbe türen neben bauernhaus und daneben ein desinger haus! allerdings sollte man schon gewisse freiheiten haben z. B. könnte man "Stilvirtel" einrichten. wäre eine möglichkeit

Tattsache ist, dass bei uns in Deutschland die Gemeinden sehr genaue Vorgaben bei ienem Hausbau festlegen, was ich persönlich schade finde. Also deine Beschreibung stimmt mitnichten!
In Bayern läufts wohl anders. Meine zwei Beispiele sind bei uns im Umkreis von ca. 2km

Es sollte nich so sehr aus dem Gesamtbild herausscheeren! Wobei gegen etwas Individualität nichts einzuwenden ist!
Also ich finde es immer lustig wenn etwas chrilles kommt.
In den USA gibt es soweit ich weiß keine Beschrenkung und keine Vorschriften, die die Farbe oder den Stil eines Hauses vorschreiben. Trotzdem ist es sehr selten, dass ein Gebäude "unangenehm auffällt. Dort funktioniert es. Schade das es bei uns immer vorgeschrieben wird und bin richtig froh, wenn ein Haus mal aus der Rolle fällt. Das heißt: einer hat nicht aufgepasst und der Bauherr hat seiner Fantasy freien Lauf gelassen. In Grenzen zwar, aber immer hin.
Sinnvoll finde ich, wenn es zonen gibt. Ein roter Legowürfel passt nun mal nicht in eine Altstadt mit Riegelbauten. Andersherum gesehen gefallen mir auch zonen, in denen es fast kein Bauvorschriften gibt. Also ein haus schriller, als das andere.

Nein. Baukultur ist Baukultur. Keine toskanische Villa im oberbayerischen Dorf. In manchen Gebieten kann man nichts mehr verpfuschen und bei Villengegenden kann der ausreichende Abstand zwischen den Häusern Baustile möglich machen, die bei Einfamilienhäusern mit Mindestabständen völlig unmöglich wären. Aber ein griechisches Dorf soll ein griechisches Dorf bleiben, ein italienisches ein Italienisches und ein oberbayerisches ein Oberbayerische. Bitte.