oder nur Brustkrebsgefährdete Frauen?
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Mammographie kann oder sollte jede Frau machen. Egal welchen alters. Der kleine Unterschied ist nur im Finanziellen. Frauen unter 50 müssen die Untersuchung bezahlen und die Frauen ab 50 bekommen das von der KK bezahlt.

Ergänzung zu @UlfDunkel: Es kommt leider immer wieder vor, daß Frauen klagen, die Mammografie sei schmerzhaft und sie würden das deshalb nie wieder machen.
Hier sei ausdrücklich gesagt, Mammografie darf nicht schmerzen, es sei denn man hat schon eine schmerzhafte Entzündung (Mastitis etc).
Ansonsten ist der Arzt / die Assistentin ein Trampel, und man darf ihnen ordentlich vors Schienbein treten!
Dieser Ausspruch stammt von einem Radiologen, nicht von mir!

Mammographie-Screening wird in der Regel für Frauen ab 50 Jahren angeboten.
Brustkrebsgefährdet ist "prinzipiell" jede Frau, die (noch) Brüste hat.
Vor allem aber sind Frauen gefährdeter als andere, die nie gestillt wurden und nie gestillt haben.
Die allerbeste Brustkrebs-Prophylaxe ist nach wie vor das Stillen. Leider können Ärzte damit kein Geld verdienen bisher.
Und vor allem die Hersteller von Babynahrung. Zur Zeit meiner Kinder bekamen die Schwestern in der Kinderabteilung vermutlich Prämien von den entsprechenden Herstellern für erfolgreiche "Abstill-Überredungen" - jedenfalls wurde das mit der entsprechenden Leidenschaft betrieben.
UlfDunkel am 14. August 2007 09:53 Werbung für Babynahrung ist mittlerweile in Krankenhäusern und Arztpraxen gesetzlich verboten, doch hält sich noch nicht jede/r dran.
Noch eine Eigenkorrektur:
Stillen ist nicht nur die allerbeste, sondern die einzige Brustkrebs-Prophylaxe.

Viele Menschen in Europa haben falsche Vorstellungen über die Krebsvorsorge. Bis zu 70 Prozent der Frauen in Ländern wie Großbritannien, Italien und der Schweiz glauben beispielsweise, dass das Mammographie-Screening Brustkrebs verhindert oder zumindest das Risiko dafür vermindert werden kann.
Die aktuelle Ausgabe der "ZFA - Zeitschrift für Allgemeinmedizin" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2005) informiert über die Gründe, die dazu führen, dass der Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen in der Bevölkerung überschätzt wird.
Siehe hier:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/news-ist-die-vorsorgeuntersuchung-gefaehrlich.html
ich gehe mittlerweile nicht mehr zur mammographie, seit ich gelesen habe, wie ungenau die auswertungen in deutschland (im vergleich zu anderen eu-staaten) sind und die mrt eine bessere aussagefähigkeit haben soll - siehe: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070810024