Frage von Burnout42, 58

Sollte ich versuchen, zu studieren, oder bei einer Ausbildung bleiben?

Ich bin zur Zeit am überlegen, ob ich eine Ausbildung oder ein Studium machen soll.

Ich hatte schon ein Studium begonnen, habe es nach zwei Semestern abgebrochen, weil ich keine Motivation zum lernen hatte.

Jetzt überlege ich, Soziale Arbeit an der FH zu studieren, weiß aber eben nicht, ob das was für mich ist. Die fehlende Motivation kommt daher, dass ich ein sozialer Mensch bin und mich deshalb auf trockene Theorie nur schwer konzentrieren kann. Selbst wenn ich eigentlich den Kopf dazu habe, verstehe ich nach zuviel Input nichts mehr.

Habt ihr Tipps oder zumindestens Vorschläge, wen ich fragen könnte?

Antwort
von Interesierter, 14

Was machst du denn momentan?

Bist du momentan in einer Ausbildung? Wenn ja, würde ich dir empfehlen, diese in jedem Fall abzuschliessen. Danach kannst du dann immer noch studieren. Du solltest aber nun schauen, dass du mal etwas fertig machst und nicht nur anfängst, denn sonst bist du irgendwann 30 und hast nur Anfänge und Abbrüche im Lebenslauf stehen.

Ein Studium ist immer trockene Materie. Daran ändert auch der 2. Anlauf nichts. Deswegen würde ich dir eigentlich zur Ausbildung raten.

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 11

Die fehlende Motivation kommt daher, dass ich ein sozialer Mensch bin und mich deshalb auf trockene Theorie nur schwer konzentrieren kann.

Nein.
Deine fehlende Motivation kommt daher, dass du nicht gelernt hast, etwas zu tun, das dir keinen Spaß macht.

Ein weit verbreitetes Phänomen. Und es wird nicht besser, wenn in den Schulen der Unterricht zur Dauerbespaßung avanciert.

Du kannst nur selbst entscheiden, ob du es hinkriegst, dich in einem Studium genügend selbst zu motivieren, auch wenn das Thema vielleicht nicht dein liebstes ist. In jedem Studiengang gibt es auch langweilige Pflichtmodule, die bestanden werden wollen.

Antwort
von Apfeltante7, 16

Hallöchen,

ich kenne diese Orientierungslosigkeit gepaart mit viel Unsicherheit, was das zukünftige Berufsbild betrifft nur sehr gut selbst.

Mit hat es tatsächlich ein wenig weiter geholfen, erst einmal ein Praktikum in einem Bereich zu absolvieren, der mich interessiert. Am besten mehrere verschiedene Praktika durchziehen, das bietet wenigstens einen kleinen Einblick in das spätere Berufsleben (meist realistischer als jeglicher theoretischer Studiengang!). 

Bei einer Ausbildung hat man natürlich den Vorteil von mehr Praxis zu profitieren, denn ein Studium ist in der Tat (fast) ausschließlich Theorie. Aber das wichtigste ist, das "Richtige" zu studieren, d.h. etwas, was dir wirklich Spaß macht (klar, es gibt immer einige doofe Fächer).

An sämtlichen Universitäten und Hochschulen kannst du in Sprechstunden gehen und dich beraten lassen. Zudem kannst du einen Beratungstermin bei der Arbeitsagentur beantragen und verschiedene Berufsmessen besuchen. 

Sich vorher bewusst zu machen, in welche Richtung es gehen soll ist das A. und O. - diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen, man sollte sich nicht beeinflussen lassen, aber eine Beratung ist sicherlich immer hilfreich zur weiteren Orientierung.

Viel Glück! :-)

Antwort
von JoachimF, 6

Schau einfach mal an einer FH vorbei und setz Dich in Vorlesungen rein. Da merkst Du schnell, ob das für Dich passt oder nicht. Die freuen sich, wenn sich jemand informieren will.

Antwort
von MortishaWallace, 21

Ich kann dich voll verstehen. Aber um zB streetworker o.ä. zu werden wo du deine soziale Seite voll einbringen kannst erfordert leider ein Studium. Ich hab jz auch erstmal ne Ausbildung gemacht und 7 Jahre gearbeitet und studiere jz doch.. Lohnt sich auch finanziell mehr im Endeffekt.

Antwort
von FooBar1, 12

Bleib bei einer Ausbildung wenn du es nicht schafst dich selbst aufzuraffen. 

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