Frage von Yolloo, 54

Sollte ich mit meinen Problemen in die Psychiatrie?

Also ich hab seit schon paar Jahren Depressionen-Suizidgedanken und hab auch schon paar Suizidversuche hinter mir und ritze mich seit längeren und es wird immer schlimmer meine Suizidgedanken und Depressionen was soll ich machen soll ich in ne Klinik wegen denn Depressionen-Suizidgedanken und dem täglichen ritzen?

Antwort
von EinNarr, 12

Generell liegt die Entscheidung immer bei dir.

Ein Aufenthalt in einer Psychiatrie bringt nur dann auch etwas, wenn du es möchtest und wenn du für dich entschieden hast, dass es wohl das Beste wäre - für dich, für deine Gesundheit und auch für deine Zukunft.

Eine Therapie, ambulant wie auch stationär, macht man für sich und weil man es, selbst wenn man manchmal noch seine Zweifel und Ängste hat, doch für den richtigen Weg hält.

Dein Geschriebenes sagt mir zumindest - ja, es wäre das Beste diese Unterstützung in Anspruch zu nehmen. 

Für eine Zeit sich in Therapie zu begeben, auch stationär, kann dir helfen, dich mit dir selbst und deiner Situation besser verständigen zu können. Alternative Wege werden dir aufgezeigt, du kannst dir vieles von der Seele reden und bekommst gleichzeitig auch die richtigen Impulse vermittelt, damit sich etwas verändert. Das wichtigste - alles findet in einem geschütztem Rahmen statt.

So ein Aufenthalt in der Psychiatrie wird von vielen als abschreckender Gedanke empfunden und viele sträuben sich dagegen. Im Endeffekt ist es aber nie so schlimm, wie man es sich gerne ausmalt. Du brauchst davor also keine Angst haben, es ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches - im Gegenteil. Es ist ja schließlich auch nicht komisch mit einem gebrochenem Bein zum Arzt zu gehen - warum sollte es hier anders sein? 

Wenn du so einen Aufenthalt in Angriff nehmen möchtest, dann empfehle ich dir zum Hausarzt zu gehen und dich dort beraten zu lassen. Die können auch die Überweisung ausstellen und dir ein paar Informationen an die Hand geben. In der Klinik kannst du dich auch direkt informieren, entweder gehst du persönlich vorbei oder du rufst einfach mal an. Wenn beides nicht dein Fall ist, dann haben auch die Internetseiten oft schon die nötigen Informationen parat. 

Kurzum - eine Therapie machst du für dich und die Entscheidung liegt bei dir. Ich glaube, dass es der richtige Schritt wäre für dich. Gebe dem Konzept Klinik/Therapie ruhig eine Chance, lasse dich beraten bei deinem Hausarzt und frage in den Kliniken einfach mal an. Es soll dein Schaden nicht sein.

Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffe sehr, dass du diese Situation gut überstehst und bald deine ersten Erfolge feiern kannst.

Liebe Grüße.

Antwort
von FelinasDemons, 17

Ja,eine stationäre Therapie ist wohl das Beste was du in dieser Situation machen kannst. Viel Glück.

Antwort
von Piitiplatsch, 1

Ich war in einer Psychiatrie und meiner Meinung nach sollte man dort nicht hin, um seine Probleme zu lösen, sondern die Klinik nur als vorübergehenden Schutz vor sich selbst nutzen. Wenn du vor hast, dich in nächster Zeit umzubringen, dann sag das deutlich in einem Gespräch zur Einweisung, dass du schnellstmöglich Schutz bekommst. Dort bist du für eine Weile sicher vor dir selbst. Wenn du alleine zurecht kommst, auch mit Ritzen, dann wird dir die Klinik auch nicht genug helfen können, dass du mit dem Ritzen aufhörst und ein glückliches, Langes Leben als strahlendes Honigkuchenpferd führst. Dafür braucht es schon eine langwierige, intensive Therapie. Lg :)

Antwort
von erikology, 25

Das würd ich dringend raten...muss dazu anmerken, dass so eine Therapie je nach Pratient anspruchsvoller und intensiver sein kann.

Lass es dir am besten von jemandem erklären.

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