Frage von MissPeaceGirl, 8

Sollte ich mir professionelle Hilfe suchen?

Ich versuche euch meine Situation möglichst kurz zu schildern: ich bin 20 Jahre alt, habe vor 4 Monaten mein Studium abgebrochen da es mir nicht gefallen hat. Ich fange ab September eine Ausbildung an auf die ich mich wirklich freue. Ich wohne noch zuhause, meine Eltern sind beide berufstätig. Ich habe versucht mir für das halbe Jahr einen Nebenjob zu finden allerdings habe ich nur Absagen bekommen, weswegen ich sozusagen für dieses halbe Jahr das ja fast vorbei ist nichts gemacht habe. Mir ging es immer gut ich hatte immer viel zu tun ich war es gewohnt unter Druck zu funktionieren und das habe ich auch gebraucht. Vor 3 Monaten fing es an ich bekam herzrasen und angstzustände. Ich ging in den darauffolgenden Wochen zu zahlreichen Ärzten jedoch konnte nichts festgestellt werden. Aufgrund meines herzrasens das nur gelegentlich stattfand bekam ich Beta Blocker die ich auch heute noch nehmen muss. Ich fühlte und fühle mich von Ärzten auch nicht verstanden, ich vermute nämlich dass diese angstzustände und das herzrasen auf meine derzeitige Situation zurückzuführen sind. Mich macht diese dauerhafte Langeweile das nicht vorhanden sein von Stress zu schaffen. Ich bin fast den ganzen Tag alleine, meine Eltern arbeiten, mein Freund auch und meine Freunde sind unter der Woche ebenfalls mit uns bzw Arbeit beschäftigt. Ich habe alle Zeit der Welt mich in Ängste hineinzusteigern. Wenn ich einen kleinen normalen Schmerz an meinem Körper beobachte merke ich wie ich mich regelrecht darauf fixiere. Ich bekomme sofort Angst gebe vom schlimmsten aus und denke darüber nach.mich weiß dass das nicht normal ist. Ich habe auch mit meinem Freund darüber gesprochen und er war sehr verständnisvoll und das Reden hat mir auch geholfen. Wenn ich beschäftigt bin oder am Wochenende wenn ich bei meinem Freund oder Freunden bin geht es mir auch gut. Das ist es ja. Mir geht es meistens gut. Ab und zu hab ich diese angstzustände ein ganz komisches Gefühl und schwer in Worte zu fassen. Vor allem das einschlafen abends fällt mir meistens schwer. Da ich tagsüber mich nicht verausgabe bin ich abends nicht sehr müde. Ich denke schon nachmittags an das einschlafen und mögliche Schwierigkeiten. Ich habe das Gefühl dass die Angst eine zu große Rolle in meinem Leben eingenommen hat und ich will das nicht. Ich war nun auch im Urlaub mit meinem Freund, der sehr schön war , Meine Gedanken dass die Angst beziehungsweise auch das herzrasen kommen könnten kreisten trotzdem in meinem Kopf herum. Und es kam wie es kommen musste ich bekam eine Panikattacke. Ich hatte bereits solche angstzustände und Probleme mit dem einschlafen vor 5 Jahren, nachdem eine gute Freundin von mir im Alter von 16 Jahren an plötzlichen herzversagen gestorben ist. Aber durch schulstress etc würde ich nach einigen Wochen davon abgelenkt und irgendwann habe ich einfach nicht mehr daran gedacht. Ich denke wenn ich die Ausbildung beginne sollte es auch verschwinden, oder doch lieber Hilfe suchen ?

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Antwort
von marenka111, 6

Hallo, ich würde an deiner Stelle noch warten mit einer eventuellen Hilfe. , denn auch dabei kommt es darauf an, dass du selber an dir arbeitest. Ich leide auch unter Panikattacken, die am häufigsten auftreten wenn ich zur Ruhe komme. Im Moment hast du nicht viel zu tun und einen kurzen Nebenjob bekommst du nicht. Vielleicht könntest du dich ja auch zu Hause mehr betätigen, indem du deiner Mutter eine Menge Arbeit abnimmst. Du bist 20 , da könntest du zum Beispiel auch den Haushalt schmeißen mit allem drum und dran. Deine Mutter geht den ganzen Tag arbeiten, da wäre das für sie auch eine große Entlastung.

Kann sein, dass du keine Lust darauf hast, aber das sind Dinge, die du mal für dich alleine auch machen musst, ob du Lust hast oder nicht. Irgendeine Beschäftigung gibt es immer und nur schon das Gefühl, etwas geleistet zu haben, lenkt dich von deinen krankmachenden Gedanken ab. Du hast selbst erkannt, dass es eine Kopfsache ist und du die Probleme auch bekommst, wenn du dich reinsteigerst. So musst du dir auch einreden, dass nichts schlimmes mit dir ist. Und du auch eben viele Dinge tun kannst, die dich ablenken. Wenn deine Probleme auch während der Ausbildung bestehen bleiben, kannst du dir immer noch fachlichen Rat holen.

Antwort
von PeterPan09, 6

Da du generell ein sehr ängstlicher Typ zu sein scheinst, wäre es meiner Meinung nach wichtig, daran zu arbeiten. Ich würde dir also auch raten, nach einem Psychologen zu suchen. Der kann auch am besten beurteilen, ob du eine Therapie brauchst. 

Bis zu deiner ersten Sitzung beim Psychologen würde ich so gut es geht versuchen, mich abzulenken. Tue Dinge, die dir gut tun und dir Spaß machen. Treib Sport, zum Beispiel Joggen oder Rad fahren, dann erledigt sich sicherlich auch das Problem mit dem Einschlafen. Such dir ein Hobby, das dich beschäftigt und dich ausfüllt. Oder lies ein spannendes Buch. Lerne ein Instrument oder was auch immer.

Es gibt so viele Möglichkeiten. 

Alles Gute!

Antwort
von MondscheinStern, 5

Gehe da wirklich mal zum Arzt mit, der wird dir sagen wie es weiter gehen könnte:) Alles Gute dir auf den weiteren Weg:) 

Antwort
von KatzenEngel, 4

Ich würde Dir zu einer Psychotherapie raten.

Alles Gute :)

Antwort
von lonewulf86, 2

Der Arzt ist der falsche Ansprechpartner! Geh zum Psychologen

Kommentar von MissPeaceGirl ,

Ich denke auch. Bei Ärzten war ich schon und die wollten oder könnten mich nicht verstehen und hörten mir auch gar nicht zu...

Kommentar von lonewulf86 ,

Also ich könnte dir in Viersen sogar die richtigen Ansprechpartner nennen... Aber melde dich doch mal bei der AWO oder Caritas, häufig haben die dafür Spezialstellen!

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