Frage von Esti13dog, 41

Sollte ich meinen Hund kastrieren lassen ❓?

Also zu den Problemen:
Wenn eine läufige Hündin in der Nachbarschaft ist ist mein Hund total "krank" er frisst Tage lang kaum etwas und sitzt nur vor der Haustür. Er schläft nachts fast nicht und ist sehr unruhig. Das nervigste ist, dass er sehr viel winselt und jammert (sehr laut) und beim Spaziergang total zieht und sich nur auf die Hündinnen konzentriert... Außerdem ist er auch etwas aggressiver geworden (zB am Zaun)... Er ist 15 Monate alt und ein Kleinpudel. Ich habe gelesen das, das auch zu Prostatakrebs führen kann und der dauerhafte Stress nicht gesund ist...
Also sollte man ihn kastrieren oder erstmal länger abwarten??? (Bis keine Hündin mehr läufig ist...)
Und welche Nachteile gibt es ? Versteht er sich dann noch mit Artgenossen? (Er ist eher ein sensibler Hund und eig. gar nicht dominant oder so) Unsere Trainerin in der Hundeschule meinte, dass andere Hunde ihn dann "mobben" könnten...
Was ist das beste?

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Antwort
von uwe4830, 27

Hi,

er scheint sehr Testosteron gesteuert zu sein. Das alter von 15 Monaten für eine Kastration wäre ok. Natürlich kann es, muss aber nicht zu Prostataproblemen führen, wenn er nicht kastriert wird. Eine Kastration ist kein Allheilmittel.

Nur so wie du es beschreibst, kann ich dazu raten. Durch die hormonelle Umstellung des Körpers, was sich aber erst nach einigen Wochen bis Monaten zeigt, wird er ruhiger. Und ja es kann auch dazu führen, dass Rüden die noch in voller Manneskraft stehen ihn durchaus als nicht vollwertigen Rüden anerkennen und ihn mobben.

Denn er bekommt einen anderen Geruch, aber da sehr viele Rüden mittlerweile kastriert sind sehe ich das als das kleinere Übel. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung, unser Rüde hatte mit fünf Jahren nämlich die obigen Probleme, weil er nie decken konnte, hatte sich die Prostata  entzündet. 

Er hat es verstanden sich vollwertigen Rüden gegenüber durch zu setzen.

Alternativ gibt es den sogenannten Hormonchip, dieser gaukelt deinem Hund eine Kastration vor, weil der Testostoronspiegel runter gefahren wird. Der Chip hält ca, 6- 9 Monate, wirkt aber schon nach ca,. 14 Tagen. Hier bemerkt ihr schon eine Veränderung an eurem Hund. So ein Chip kostet um die 80€.

Eine Kastration kostet ca.190€

Gruß uwe4830

Antwort
von mrsjeevas, 21

Man sollte mit dem Kastrieren eines Hundes normalerweise bis er etwa 2 Jahre alt ist warten.
Dein Hund ist noch jung und er lernt den Umgang mit solchem noch.
Du musst natürlich selbst wissen, ob dein Hund sich stark damit quält oder nicht, es soll aber immer (!) zum Wohle des Hundes sein.
Außerdem sollte dein Hund in diesem Alter schon gelernt haben, nicht an der Leine zu ziehen und sich auf dich zu fixieren, egal unter welchen Umständen. Da dies hier nicht der Fall ist, solltest du anfangen, ihm beizubringen, dass er dich bevor er irgendwohin möchte 'fragt' ob er dies darf. Ich würde mir auch hierzu Hilfe eines Hundetrainers suchen.
Außerdem solltest du den Hund ignorieren, sobald er in der Wohnung anfängt zu jaulen. Zeige ihm auf keinen Fall Mitleid.
Ist der Hund gut erzogen und hat gelernt, dass er nicht immer an erster Stelle steht, dürften solche Vorfälle sich nicht mehr ereignen.

Antwort
von Grouufed, 41

Fest zu etwas raten kann ich dir nicht, da du selbst wissen musst, wie störend das tatsächlich für dich ist, allerdings kann ich sagen, dass ich gute Erfahrungen mit der Sterilisation meiner Hündin gemacht habe (wobei es dafür mehrere Gründe gab, die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte.) 'Gemobbt' wie die Trainerin gewarnt hat, wurde sie nicht, wobei ich nicht weiß, ob es dabei Unterschiede zwischen den Reaktionen der Hunde auf ein kastriertes Männchen und ein sterilisiertes Weibchen gibt. 

Wegen der möglichen Folgen etc. würde ich mich an deiner Stelle beim Tierarzt etc. erkundigen, oder in spezialisierteren Foren suchen.

Antwort
von adventuredog, 28

Die Trainerin hat recht. 

Als Du oder dein Freund (ich weiß nicht ob du männl oder weibl bist) im Teenageralter warst, vor Liebeskummer keinen Appetit hattest, vielleicht weintest und dich schlecht auf die Schule konzentrieren konntest, haben deine Eltern dir dann deine Fortpflanzungsorgane weg operieren lassen?

Dein Hund ist jung und entdeckt die Welt, auch die Weiberwelt  ;-)  er wird es lernen damit umzugehen. Power ihn aus und beachte sein Verhalten nicht weiter. Schicke ihn auf seinen Platz und sei mal energisch. Je mehr Mitleid und Beachtung er bekommt, weil er ja so ein "armer Kerl" ist (warum eigentlich???) desto mehr steigert er sich hinein. Alles Erziehungssache also. 

Es gibt homöopathische Mittel die man geben kann, um ihm diese Zeit zu erleichtern. Die muss man aber bereits zu Beginn geben damit sie wirken, ich könnte mir vorstellen das es jetzt viell schon etwas spät ist dafür. Tierheilpraktiker oder Tierarzt mit Homöopathie als Fachgebiet hilft weiter!

Übrigens gabs eben eine ähnliche Frage, meine Antwort dazu war:

Ich möchte keinen trägen, desinteressierten Hund und auch kein kindgebliebenes Etwas, auch habe ich keine Lust auf Erkrankungen, die sich aufgrund einer Kastration einstellen - Organe haben nämlich mehrere Gründe, weshalb sie dort sind, wo sie sind - darum werden meine Hunde nicht kastriert. Ich habe seit Jahrzehnten Rüden + Hündinnen und noch nie ungeplanten Nachwuchs. Ja, ich hatte auch Kastraten, aber bei denen war es aus krankheitsbedingten Gründen, oder sie kamen bereits so zu mir, ehemalige Nothunde.

Heutzutage weiß man auch in der Tiermedizin, dass Kastrationen nicht nur Vorteile haben. Lies bitte die Ausführungen eines bekannten Tierarztes dazu:

zitiere:

Beim Rüden war die Kastration immer eine Kann-aber-muss-nicht-Geschichte. Die krankheitsverhütenden Auswirkungen waren recht überschaubar, die Nebenwirkungen auch.
Nachteile:
-Auch beim Rüden tritt gelegentlich Harninkontinenz auf, aber viel seltener als bei der Hündin.
-Das gleiche gilt für Fellveränderungen.
-Das Problem des verringerten Kalorienbedarfs besteht völlig analog zur Hündin, also werden Rüden, die nach der Kastration die gleiche Futtermenge wie zuvor bekommen, ebenso fettleibig.
-Ebenfalls wie bei der Hündin stellen wir Schilddrüsenunterfunktionen eigentlich nur bei kastrierten Tieren fest.
Bezüglich der Vorteile lag die Hauptbetonung immer auf einer vom Besitzer erhofften Modifikation des typischen Rüdenverhaltens (Markieren, sexuell motivierte Aggression, Streunen, etc.). Von einer krankheitsverhütenden Wirkung ging man aus bezüglich:
-Hodentumoren (logisch!)
-Prostatatumoren
-Gutartiger Prostatavergrößerung
-Perianaltumoren

Quelle und mehr: 

Hunde haben hier Besitzer und laufen nicht frei herum, wie Strassenhunde in Spanien, Ungarn oder sonstwo also besteht auch nicht Gefahr des ungeplanten Deckaktes/Nachwuchses.



Antwort
von froeschliundco, 14

wen ein rüde solchen stress hat, lass ihn kastrieren...wen du pech hast findet er mal ne möglichkeit flitzen zu gehn und wen ein rüde einmal gedeckt hat, hast du dann ein echtes problem...hab selber deckrüden...mobben hat nicht nur mit kastration zu tun und wens so wäre solltest du, hundeschultrainer od.der andere hundehalter dazwischen gehn...als hundeführer ist das deine pflicht

Antwort
von uwe4830, 22

Hallo,

erst einmal danke für dein Danke. Eigentlich wollte ich noch anmerken, dass der Hund nach einer Kastration nicht träger wird. Solltest du dich für eine Kastration entscheiden gilt ca. 10 Tage Leine, was auch durchaus der Bindung dienen kann und danach könnt ihr wieder trainieren, spielen und und langsam schonend wieder alles machen wie vorher.

Gruß uwe4830

Antwort
von rockandroll14, 39

Also mobben schon mal gar nicht aber ich würde mal zu einer Tierärztin gehen und dort mal nachfragen meistens gibt es da etwas gegen dieses extreme. Aber auf jedenfall warten bis der Hund keine läufige Hündin mehr riecht weil das löst ein gewisses Hormon aus und dann kann sein das nach der Kastration dein Hund nicht mehr dicht hält oder schlimm wird oder so. Aber das alles muss nicht sein generell würde ich ihn schon kastrieren lassen weil wenn dein Hund mal freiläuft dann kanns passieren das er auf eine Hündin geht und so.... Außer du hast Nachwuchs ,mit ihm geplant dann nicht kastrieren lassen. LG Hoffe ich konnte ein bisschen Helfen:-)

Antwort
von eggenberg1, 12

komische antwort  der  trainerin-  warum sollten ihn andere hunde
mobben?  er  war doch  1,5 jahre  ein  männlein  , kennt also die
hundesprache  als  intakter hund --bei  frühkastrationen  ,also   bevor
die tiere geschlechtsreif  werden  ,kann das  vorkommen, weil die hunde
dann niemals erw. werden

-besser wäre es ,du  würdest noch
bis zum 3. lebensjahr warten mit der kastra- du kannst ihm  ja  in der 
zeit  der häufigsten läufigkeit einen chipp einsetzen lassen-- erstens
merkst du dann, ob  er dann wirklich ruhiger wird  und   kannst die
zeit  bis  zur kastra überbrücken . so ein chip hält im allg. 1/2 jahr 
an   und  verlangsamt  dann die wirkung .

sei  di r aber auch im
klaren--  auch ein kastrierter  rüde  ist an hündinnen interessiert .
nicht so  gravierend , aber  es  läßt ihn nicht kalt .    aber die
jaulerei und damit  das große leiden sollte abgestellt sein ,auch das
verfolgen von hündinnen .

ich denke auch , da er ein kleine r hund
ist,  wurde  er  verhätschelt und  verwöhnt..   mit  erziehugn kannst 
du  das thema  auch angehen-- e rhat nicht zu jaulen oder  vor der tür 
zu sitzen--du  wirst ihm das einfach nicht mehr  durchlassen --gut, er
wird  in seinem korb knöttern , aber  nicht mehr so extrem , wenn du
ihn   anderweitig auslastest.

geh  mit ihm dort, wo er keine
hündinn antrifft ,also  fahr auch mal außerhalb  zum gassie gehen . 
erziehugn spielt  dabei ne große  rolle .

Antwort
von barbarinaholba, 21

Wenn du deinen Hund kastrieren lässt kannst du deine ausführlichen ..aufgezählten Nachteile..über Bord werfen...dein Kleiner wird dann auch nicht mehr so Krankheitsfanällig bei glzeitiger guter Ernährung. Die Hundetrainerin /Hundeschule wechsel am besten oder hast falsch verstanden  m.d. Mobbing evtuell.hak noch mal nach ,und TA weiß sowas am besten.

Antwort
von eggenberg1, 10

komische antwort  der  trainerin-  warum sollten ihn andere hunde mobben?  er  war doch  1,5 jahre  ein  männlein  , kennt also die hundesprache  als  intakter hund --bei  frühkastrationen  ,also   bevor die tiere geschlechtsreif  werden  ,kann das  vorkommen, weil die hunde dann niemals erw. werden

-besser wäre es ,du  würdest noch bis zum 3. lebensjahr warten mit der kastra- du kannst ihm  ja  in der  zeit  der häufigsten läufigkeit einen chipp einsetzen lassen-- erstens merkst du dann, ob  er dann wirklich ruhiger wird  und   kannst die zeit  bis  zur kastra überbrücken . so ein chip hält im allg. 1/2 jahr  an   und  verlangsamt  dann die wirkung .

sei  di r aber auch im klaren--  auch ein kastrierter  rüde  ist an hündinnen interessiert . nicht so  gravierend , aber  es  läßt ihn nicht kalt .    aber die jaulerei und damit  das große leiden sollte abgestellt sein ,auch das verfolgen von hündinnen .



Kommentar von eggenberg1 ,

doppelpost  entschuldigung --  wollte noch  was  dazuschreiben und  dann war  die postingzeit  vorbei !

Antwort
von sabeey, 4

Ja! Er hat den Trieb und darf nicht - das ist eine Qual!

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