Frage von horsecatsweety, 73

Sollte ich langsam Angst haben?

Ich habe immer wieder (und das seit den Sommerferien und immer öfter und länger) Phasen, in denen ich tottraurig bin, ohne, dass ich weiß, warum (gerade geht es mir genauso) und es ist nicht so, dass ich mir das Leben nehmen wollte, aber langsam entwickle ich eine ziemliche Neugier gegenüber dem Tod, wenn ich mich in einer solchen Phase befinde. Also ich denke immer öfter darüber nach, was danach wohl ist. In einer Phase habe ich auch -mehr oder weniger- unbewusst ein Gedicht geschrieben und als ich es gelesen habe (ich hab nicht so wirklich mitbekommen, was ich da geschrieben hab) habe ich festgestellt, dass es sich um den Tod handelt, der jemanden auffordert, zu ihm zu kommen, weil er ihm, bzw. ihr sagt, dass er sie liebt. Mal so die ersten 4 Strophen, damit ihr wisst, was ich meine:

*Reich mir die Hand, So sprach der Tod, Und folg´ mir in mein Land, Entrinne deiner Not.

Mit wallendem Umhang, Mit wehendem Haar, So folg´ meiner Stimme, So folg´ meiner Schar.

In Frühlings sanftem Winde, In tosend lautem Sturm, Sei sicher, dass ich dich finde, Mitternacht schlägt´s nun vom Turm

Von Leid umgeben, Vom Tod geliebt, Vorbei zieht´s Leben, Bei niemandem beliebt.*

Sollte ich mir darüber Sorgen machen? Oder denkt ihr, dass es eine Phase der Pubertät ist (bin grade mittendrin), wobei ich das langsam nur noch hoffe, aber eher von Depression ausgehe...... Zur Info, ich habe in diesen Phasen auch zunehmend Schlafprobleme und seit den Sommerferien in der Schule Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren und wenn ich grundlos weine, habe ich das Gefühl, vor irgendetwas weglaufen zu müssen, das ich nicht kenne..... Eben einen riesengroßen drang, irgendwo hinzurennen, wo ich das Gefühl habe, allein zu sein, wo mich niemand sieht oder hört.

Ich weiß, die Meisten werden jetzt antworten, was ich bei so etwas normal auch antworte: Frag mal lieber einen Arzt oder einen Psychater...... Aber ich habe eben doch noch die stille HOffnung, dass es alles eine sehr extreme Phase der Pubertät ist und dass ich nicht die einzige bin, die das in ihrer Pupertät durchmacht..... Und wenn ihr mich fragt, warum ich nicht mit meinen Eltern darüber rede.... Irgendwie fällt es mir verdammt schwer. Ich versuche, mit ihnen zu reden und sie hören mir auch zu und sind für mich da, aber ich kann ihnen mit Worten einfach nicht beschreiben, was in mir vorgeht.

Habt ihr schon mal sowas ähnliches erlebt und habt ihr etwas gefunden, das hilft?

Danke schon mal, LG, sweety

Antwort
von Russpelzx3, 56

Es kann eine Phase sein und trotzdem wäre ein Besuch beim Psychologen keine schlechte Idee. Solche Phasen können nämlich schnell ausarten

Antwort
von jxnass, 58

Ich mein frag doch ein Psychologen? Das ist doch viel besser, ich bin kein Psychologe.. Ich kann das nicht beurteilen. Der Psychologe schon und wenn's gut geht, denn ist es einfach nur eine Phase

Ich wünsch dir alles gute :)

Antwort
von Maimaier, 31

In einer Welt, die so verrückt ist, ist es eigentlich ein Zeichen von geistiger Gesundheit, das es auf das Gemüt schlagen kann.

Antwort
von GamesOffice, 18

Ich besteige den Pegasus
Reite im Regenguss
Werde durstig, steig ab und nimm ein Schluck
Von der Quelle die ein Hufschlag
Hervorgebracht hat
Und wurde zum Dichter
Während ich an Selbstmord gedacht hab

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