Frage von sel12, 59

Sollte ich es lieber sein lassen oder durchziehen?

moin.. ich fange am 1. September an bei Zara zu arbeiten (15 STD Woche) und arbeite 3 Tage á 5 Stunden/wöchentlich. Ich habe vor paar Tagen ein Ticket von Mama geschenkt bekommen, weil ich dieses Semester so gute Noten hatte, studiere BWL. Nun soll ich vom 13. bis zum 20. nach Griechenland mit denen. Urlaub steht mir ja auf keinen fall jetzt schon zu, erst nach 6 Monaten. Jetzt meine Frage: Meint ihr, die waren damit einverstanden, wenn ich die ganz nett drum bitte (zudem ist mein Filialleiter noch sehr jung und sehr nett) dass die mich jetzt am Anfang öfter eintragen und wenn ich wieder da bin, damit sich diese 1 Woche ausgleicht? Bzw. vom 1. bis zum 7. 3 tage ganz normal vom 7. bis zum 13. dann 4 Tage und die Woche Danach dann öfter keine Ahnung jedenfalls brauche ich 7 Tage Luft zwischen den Wochen . Ich will auch nicht lügen, dass es sich um eine Krankheit oder Hochzeit usw. handelt, fühle mich immer schlecht bei sowas...Hilfeee!!

Antwort
von Othetaler, 30

Fragen kostet nichts und wenn du noch dazu das Angebot machst, dass du die Zeit vorarbeitest, wird dir sicher niemand böse sein.

Ob sie sich darauf einlassen, ist allerdings eine andere Frage. Es kann sein, dass deine Arbeitszeit zu den anderen Zeiten eben einfach nicht benötigt wird.

Aber ist glaube nicht, dass du Nachteile aufgrund der Frage erfahren wirst.

Antwort
von AstroMath, 37

Fragen schadet nicht, kannst es ja versuchen. Ich denke aber nicht, dass dein Chef dir erlauben würde in den Urlaub zu fliegen. 6 Monate Mindestarbeitszeit wurden ausgemacht, man sollte sich schon daran halten meiner Meinung nach. Wie gesagt, versuchen kannst du es trotzdem. Viel Glück 

Kommentar von Familiengerd ,

6 Monate Mindestarbeitszeit wurden ausgemacht

So etwas gibt es nicht - bzw. das kann nur für Urlaubsanspruch gelten, der über den gesetzlichen Anspruch hinaus geht.

Ein Arbeitnehmer hat von Anfang an Anspruch auf bis dahin erworbenen Urlaub - also nach 1 Monat auf 1/12 des Jahresurlaubs!

Die 5-Monate-Regelung betrifft lediglich den Anspruch auf den vollen Jahresurlaub, der erst nach dieser Wartezeit entsteht.

Kommentar von AstroMath ,

Tut mir leid, wusste ich nicht, danke.

Trotzdem finde ich persönlich, dass man sich daran halten sollte, auch wenn es gesetzlich nicht verpflichtend ist.

Kommentar von Familiengerd ,

Eine solche "Vereinbarung" ist unerlaubt - zumindest, was den Anspruch auf den gesetzlichen Urlaub, den man bis dahin (in den ersten 6 Monaten) erworben hat - und an eine unerlaubte Vereinbarung muss man sich auch nicht halten

Die Meinung, in der Probezeit (oder den ersten 6 Monaten) dürfe man keinen Urlaub nehmen, ist weit verbreitet, aber völlig falsch!

Die Verweigerung eines Urlaubs (im Umfang des bis dahin erworbenen Anspruchs - das ist ja noch nicht viel) alleine mit der Begründung "nicht in der Probezeit" oder "nicht in den ersten 6 Monaten" ist schlicht und einfach rechtswidrig, wenn es nicht auch dringende betriebliche Gründe (oder entgegen stehende Urlaubswünsche sozial bevorrechtigter Arbeitnehmer) gibt, die gegen eine Genehmigung sprechen.

Und ein kurzer Urlaub innerhalb einer mehrmonatigen Probezeit wird kaum dazu führen, dass der Arbeitgeber nicht mehr in der Lage wäre, den Arbeitnehmer - entsprechend dem Zweck der Probezeit - auf seine Eignung hin beurteilen zu können.

Antwort
von petrapetra64, 8

Es steht dir zwar die ersten 6 Monate kein Urlaub zu (einen Urlaubsanspruch erwirbst du aber schon), aber der Chef kann es trotzdem erlauben. Ebenso kann er, falls das im Unternehmen möglich ist, die Zeit vorarbeiten lassen. Du arbeitest die 15 Stunden einfach vor. 

Fragen kostet nichts. Bei uns dürfen Leute, die mehr Urlaub brauchen, als sie haben, auch 10 Stunden statt 8 arbeiten und können so Stunden ansparen. 

Antwort
von IchHabNeFrage73, 24

Du kannst es natürlich versuchen aber wie dein fillalleiter reagiert hängt von der person ab. Du könntest ganz gute chancen haben denke ich...

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