Sollte ich einen Psychologen aufsuchen (genauere Beschreibung unten)?

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4 Antworten

Hallo littlebrid,

Das kann viele Ursachen haben. Wenn du bereits Antidepressiva oder so bekommst kann es auch von daher kommen, da Wahrnehmungsstörungen auch eine Nebenwirkung sind die einige Antidepressiva haben können. 

Schizophrenie kann das auch sein, diese beginnt oft mit einer Depression, dann treten Wahrnehmunsstörungen etc. auf.

Wie alt bist du jetzt?

Ich finde du solltest darüber auch mit deinen Eltern reden, psychische Erkrankungen gibt es nunmal und vielleicht haben deine Eltern da mehr Erfahrung als du, damit es die auch einfacher fällt einen Psychologen oder Psychiater aufzusuchen.

Es kann ja vieles sein, etwa können Halluzinationen oder Wahrnehmungsstörungen auch bei gesunden Menschen auftreten über kürzere Zeit, muss also nix bedeuten, aber diese Dinge sollte man klären, etwa Suizidgedanken macht man sich in so einen jungen Alter von 8 oder 10 Jahren nicht.

Da stecken dann schon wahrscheinlich ernsthafte gesundheitliche Probleme dahinter, vielleicht auch Lebensumstände, das kann viele Ursachen haben.

Bevor du von Fachärzten rumgereicht wirst oder wenn die Therapien/Medikamente dir nur wenig bringen und viel abverlangen, such dir dann lieber einen Experten auf den Gebiet Psychiatrie oder etwa eine Uniklinik/Spezialklinik für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Es kann schwer sein in dem Bereich Hilfe zu finden meist bekommt man eher Medikamente die zwar ein bisschen helfen, aber auch zur Chronifzierung führen können und eher schädlich sind. Neuroleptika werden meist bei Schizophrenie oder Wahrnehmungsstörungen eingesetzt können/haben aber langzeitfolgen.

Schizophrenie sagt man zwar das es heute gut behandelbar ist, aber die Negativsymptome die Neuroleptika übrig lassen/erzeugen sind auf dauer sehr problematisch zudem ist es schwer von diesen Medikamenten einfach so wieder wegzukommen.

Für mich hört sich das was du beschreibst, etwas nach Psychose/Schizophrenie an, wo die Anfangsstadien von Depressionen geprägt sein können.

Wenn ich dir einen Tipp geben kann was Medikamentös sehr gut wäre und ich sage mal lediglich ein Antidepressivum ist, wäre mein Vorschlag es mit Bupropion(Elontril) zu probieren, in erster Linie ist es ein Antidepressivum, es hilft aber auch bei Nikotinsucht und bei zu starken Appetit.

Zudem wird es auch bei Bipolaren Störungen, ADHS, Angststörungen/Panik und auch Schizophrenie eingesetzt.

Hier auf meinem Forum findest du einige gute Informationen zu diesem Medikament, in dem Fall jetzt eher auf Psychose zugeschnitten.


[Link entfernt]

Ich habe selbst eine Schizophrenie ca. ab Mitte 20ig vorher Depressionen ca. seit 16, habe entsprechend schon einige Antidepressiva und Neuroleptika nehmen müssen und bin nach vielen Jahren bei diesem Medikament gelandet, was für Depressionen die mit Wahrnehmunsstörungen einhergehen das Beste ist.

Ich schätze mal das du jugendlich bist und das du von einen Psychiater vermutlich bei Suizidgedanken/Depressionen etc. ein Antidepressivum erstmal bekommst und man in dem Alter vermutlich nur bei heftigen Wahrnehmungsstörungen zu Neuroleptika greift.

Normal bricht so eine Psychose langsam aus, schulische Leistung und so verschlechtern sich, logisches Denken fällt schwer, so etwas wenn die Wahrnehmung daher gestört ist, kann sich über Jahre ziehen und man sich schleichend verändern, so das man denkt das ist real und man ist eben so. 

Schwer zu sagen also es wäre also denkbar das du dich in so einen Frühstadium befindest, kurz vor dem Ausbruch dieser oder einer ähnlichen Erkrankung etwa Borderline steht. Typisches Alter für Schizophrenie ist eher so 20-30, aber es gibt auch Jugendliche mit dieser Erkrankung.

Bei Neuroleptika die oft bei schwereren psychischen Störungen eingesetzt werden hat man eher schlechte Langzeitprognosen und können auch kurzfristig eingesetzt zu Abhängigkeit führen, keine Sucht aber einfaches absetzen wird da diese sehr und eher in die falsche Richtung in den Gehirnstoffwechsel eingreifen, sehr schwer bis unmöglich.

Von daher mein Tipp zu dem Antidepressivum oben was auch antipsychotische Wirkung hat aber keine offizielle Indikation für Schizophrenie da die Pharmaindustrie Verbrecher und Mörder sind, was anderes kann man zu diesem Gesundheitssystem kaum sagen.

Elontril wirkt anders als viele andere ADs auf Dopamin- und Noradrenalin, Wahrnehmungsstörungen kommen eher von einen Dopaminüberschuss. Einer Überaktivität an Dopamin, aber an anderen Stellen des Gehirns besteht ein Mangel davon.

Die Wiederaufnahmehemmung des Dopamins die das Elontril hat bewirkt wahrscheinlich, das sich dieser Mangel an Dopamin vor allem löst welcher mit Sucht/Wahn und Negativsymptomen wie Depressionen in Verbindung zu bringen ist. 

Dadurch löst sich die Ursache dieser Erkrankung/en dieser Mangel/Ungleichgewicht. Der Körper senkt das Glutamat was zur Dopaminproduktion anregt, Sucht und Appetit etwa werden gesenkt und damit kommt es dann zu keinen Überschuss mehr(Wahrnehmungsstörungen) 

Mit diesem Medikament ist Heilung dieser und vieler Erkrankungen vermutlich möglich, aber das unterbindet die Pharmaindustrie und Dorgenindustrie, da psychisch erkrankte auf einen chronischen Weg geschickt werden, wo sie lebenslang schädliche und sehr teuere Medikamente nehmen sollen.

Ärzte und Pharmakonzerne verdienen prächtig, auch Psychologen und andere Therapeuten profitieren zum Teil an diesen maroden Zuständen also im Grunde muss man aufpassen und den Ärzten auf die Finger schauen da vermutlich 90% oder mehr Fehlbehandlungen da sind.

Fraglich ob Elontril in der 1.Linientherapie eingesetzt werden darf, bin kein Arzt und ich habe schon gelesen das erst schädliche Antidepressiva eingesetzt werden müssen, also man bekommt erstmal etwas wie Citalopram SSRI und erst wenn man so etwas kaum verträgt dürfen Ärzte zu Elontril greifen.

Elontril SNDRI macht etwa keine Herzprobleme oder Sexuelle Funktionsstörungen wie das Citalopram, ist an sich wahrscheinlich deutlich gesünder/verträglicher, ich hatte schon einige ADs verschiedene auch Trizyklische und SSNRIs, die meisten wirken auf das Seretonin und fördern Halluzinationen und Wahrnehmungsstörungen von daher würde ich an deiner Stelle da sehr aufpassen. 

Ich möchte dir keine Angst vor den Ärzten machen, diese wollen in der Regel helfen und du solltest dich auch behandeln lassen, Depressionen lassen sich gut mit Antidepressiva lösen, aber du solltest da aufpassen was du bekommst. Wenn Gespräche helfen dann gut aber häufig sind die Medikamente ähnlich wichtig und notwendig.

Elontril ist eine Art Amphetamin weniger hart als Ritalin was nahe an echten harten Drogen wie Speed rankommt und bei ADHS eingesetzt wird. An sich also eher ein leichtes Medikament, wo man Kindern ja zum Teil Ritalin verabreicht.

Die Dosierungen liegen vom Elontril so bei 150-300mg wobei das eher Dosierungen für Erwachsene sind mit entsprechenden Körpergewicht. Eigentlich sollte man diese Retardtabletten(lösen sich langsam auf) laut Verpackung nicht teilen, aber das sollte wenn man weniger braucht kein Problem sein oder sich negativ auswirken.

Also wenn man Jünger ist würde ich da mit 75mg anfangen, vielleicht reicht das schon. Auch kann es sein das man nur eine zeit eine höhere Dosis braucht(wegen stärkeren Depressionen etc.) wie 150mg und da eben ein paar Medikamentetypische Nebenwirkungen auftreten und später dann mit 75mg genau so klar kommt ganz ohne Nebenwirkungen.

Also es ist Nebenwirkungsarm, aber man muss da erst die richtige Dosis etc. für sich finden. Normal dauert es so 2-3 Wochen bis die Wirkung eintritt und es sollte sehr gut bei Wahrnehmungsstörungen(Psychose) helfen.

Citalopram und andere Seretoninwiederaufnahmehemmer sind Gift bei Psychosen und können diese Symptome verstärken oder gar auslösen, zwar sagt man das damit die Erkrankung die schon bestanden hat nur etwa schneller ausbricht, aber das bringt nix wenn man dann längere Zeit oder für immer Neuroleptika nehmen muss.

Wenn was ist unklar ist einfach nachfragen.. Am besten ist es ohne Neuroleptika, wenn man aber kurzzeitig welche brauchen sollte gibt es da auch große Unterschiede. Antidepressiva sind eher unproblematisch, aber da gibt es auch große Unterschiede und die schlechteren werden eher häufig eingesetzt.

Schon etwas gestört, aber ich habe nach allem was ich durchgemacht habe kein Vertrauen mehr in die Ärzte und blindes Vertrauen bringt einen kaum weiter, selbst das Internet ist übersäht mit Lügen und Halbwahrheiten, die absichtlich gestreut werden und es schwer ist überhaupt zu guten Informationen zu Erkrankungen oder Medikamenten zu kommen.

Selbst habe ich viele Medikamente ausprobiert, da ich mich kaum mit meiner Situation abfinden konnte, aber es kann kaum die Lösung sein das man gute Medikamente erst durch mehr oder weniger Verweigerung und ausprobieren bekommt. Das ist schon eine verkehrte Welt und da wundert es kaum das Menschen überhaupt an Depressionen und Schizophrenie erkranken wenn wir in einen kranken gesellschaftlichen und unmenschlichen Umfeld/System leben die einen finanziell und gesundheitlich nur ausbeuten wollen.

Man sollte da meiner Meinung nach schon sehr aufpassen, da es kaum gute Hilfe gibt, aber man die Ärzte/Medikamente braucht um gesund zu werden.

Gute Besserung und alles!



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Kommentar von littlebird3141
05.02.2016, 20:49

Danke für deine ausführliche Antwort. Hat mir wirklich sehr weitergeholfen :)

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Es gibt auch hotlines, das problem ist nur du musst wissen ob du willst das besser wird - wenn du bis jetzt noch keinen psychologen aufgesucht hast und mit deinen eltern und freunden nicht darüber reden willst, aber vesuchst dich selbst umzubringen. Also ich vermute mal dann ist es eigentlich offensensichtlich (aus deiner perspektive) ,dass es dir schlecht geht und sie dir helfen sollten. Aber wie sollen sie dir helfen, was macht man bei solchen psychischen problemen? du kennst ja nicht mal die ursache genau. Also ein psychologe kann dir helfen dein verhalten und deine denkmuster zu ändern, ein psychater kann dir mit medikamenten helfen z.b das gedanken oder wahrnehmungen sich verändern. Aber du bist die ausschlaggebende kraft die es wollen muss. Von deinen eltern und freunden kannst du einfordern das sie dich dabei unterstüzen aber mehr als dich mal hinfahren können die garnicht, dazu wissen sie zu wenig und haben zuviel eigene probleme ist meine Erfahrung. Also nimm deinen mut zusammen und fordere hilfe ein natürlich höflich und dankbar aber unnachgiebig bis dein leben wieder wieder lebenswert ist.

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Kommentar von littlebird3141
31.01.2016, 17:06

Meine "Depressionen" sind schon längst nicht mehr so schlimm, ich hab vielleicht alle 3 Monate einen extremen Rückfall mit SVV aber ansonsten gehts mir in der Hinsicht gut. Danke für deine Antwort, ich werde versuchen mit meinen Freunden darüber zu reden, ich habe nur Angst, dass sie mich verlassen weil ich sie ja praktisch ständig belogen habe.. 

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Bei solchen Problem solltest du unbedingt einen Psychologen aufsuchen.
Zusätzlich wäre es aber wichtig mit deinen Eltern zu reden, da es vorallem bei Depressionen hilfreich ist, eine Vertrauensperson zu haben.

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du musst unbedingt schnell in fachärztliche behandlung. die können diagnostizieren, was bei dir los ist und werden teuer dafür bezahlt von deiner kasse.

aber du brauchst hilfe, unbedingt, sonst ist die prognose düster.

keine angst und keine scham, du hast ein recht auf diagnostik und behandlung.

und es geht 30% der deutschen ähnlich.

haste eier? dann mach das.

haste keine, dann lass das.

aber dann (ohne eier) wird das ergebnis eine super-psychiatrie-karriere sein.

willst du das?

bissl ironie: bitte um nachsehen.

wir menscheln, und das ist gut so.

neue frage? dann ma los, SKY



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