Frage von Metheme, 40

Sollte ich auf Lehramt studieren?

Hey! Ich mache gerade mein Abitur und bin am überlegen auf Lehramt für das Gymnasium zu studieren. Eigentlich spricht mich der Beruf sehr an, jedoch habe ich etwas Angst, dass ich mit den Kindern nicht klar komme. Ich bin von der Art etwas zurückhaltender bzw. unsicher, allerdings denke ich, dass ich das mit der Zeit ablegen könnte. Ich habe einmal ein Praktikum in der 1. Klasse einer Grundschule gemacht und musste auch eine Stunde planen. Das fand ich allerdings sehr stressig (weil die Kinder auch gerade erst aus dem Kindergarten kamen) und ich habe mich vor der Klasse dort auch nicht soo wohl gefühlt, was aber daran lag, dass ich dem Niveau der Kinder nicht angepasst war und es etwas zu schnell erklärt habe. Deswegen würde ich ja auch auf jeden Fall ins Gymnasium o.Ä. wollen. Einmal musste ich jedoch spontan mit der Klasse über ein Thema sprechen und da lief es einfach und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Letztens musste ich auch mit einer Freundin Gruppen von 4-7 Klässlern "betreuen". Und entgegen meiner Erwartung hat das super geklappt, ich konnte mich auch gut durchsetzen. Ich weiß, dass man das jetzt nicht so wirklich vergleichen kann, aber na ja. Obwohl ich mir wohl vorstellen könnte Lehrerin zu werden, sehe ich das deutsche Bildungssystem sehr kritisch. Besonders dieses Bulimielernen und den Druck finde ich schlimm und ob ich das unterstützen möchte?! Das waren nur so meine Gedanken. Was sagt ihr dazu?

Danke!

Antwort
von Flammifera, 19

Hey :)

Ob der Beruf nun wirklich etwas für dich ist oder nicht, kannst du auch genauer ausprobieren. Auf folgender Seite kannst du dich einmal umsehen und wenn du magst, dich für ein Eignungspraktikum bewerben. An vielen Unis ist das auch Vorraussetzung, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden.

https://www.schulministerium.nrw.de/BiPo/Elise/angebote

Dort kannst du so viel es geht über den Lehrerberuf herausfinden und schauen, ob es weiterhin eine Option für dich ist.

LG

Antwort
von henzy71, 8

Wenn du glaubst auf dem Gymnasium findest du die Bildungs-Elite, dann muss ich dich leider enttäuschen. In Deutschland herrscht der wahnwitzige Irrglauben, dass man unbedingt das Abitur braucht, auch wenn man eine Lehre als Schreiner machen möchte. Leider ist das zum Teil von den Firmen vorgegeben, die jemand mit mittlere Reife keinen Ausbildungsplatz anbieten, sondern dafür auch viel lieber einen Kandidat mit Abitur verheizen. Also findest du, neben zugegebenermaßen gute Schüler, auch die größten Dummköpfe auf dem Gymnasium. Die darfst du dann unterrichten. Ich habe, auch ohne Lehramtsstudium, sowohl in der Realschule als auch auf dem Gymnasium unterrichtet. Die Schüler der Realschule waren durch die Bank vernünftiger und lernwilliger als die Gymnasiasten. Da sind wir genau beim Punkt Bulimielernen. Der Gymnasiast lernt für eine Prüfung, der Realschüler für's Leben. Der Druck kommt vor allem dadurch, dass auf dem Gymnasium Schüler sitzen, die den Unterrichtsstoff vorne und hinten nicht verstehen - ganz einfach weil sie auf dem Gymnasium auch gar nichts zu suchen haben. Aber leider haben viele dieser Schüler Eltern, die nicht bereit sind, das ein zu sehen. Du hast in deinem Text eigentlich nur Gründe gegen den Beruf des Lehrers genannt. Was spricht denn, deiner Meinung nach, dafür? Und komm jetzt nicht mit vonwegen sicherer, gut bezahlter Halbtagsjob (vergiss das mal ganz schnell!!!!) und die besten 2 Gründe Lehrerin zu werden: Juli und August.....

Gruß

Henzy

Antwort
von robi187, 10

jeder anfang ist schwer aber es ist eine weiter weg bis man alleine vor eine klasse steht?

deine gundsätzliche gedanken sehe ich als scherer an? denn du bist nur ein duchführendes organ? du must den lehrpaln einhalten?

alles ander machen deine vorgestzte? aber dies ist fast überall so dass man nur weisungsgebunden ist?

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