Sollte europa sich Usa oder Russland anschließen?(handel,transport,informationen,politisch)?

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13 Antworten

Wenn ich Deutscher wäre, favorisierte ich ein neutrales blockfreies und souveränes Deutschland, das mit Russland und anderen Partnern auf Augenhöhe Handel treiben würde.

Die Sowjetunion hatte bereits 1953 in ihrer Märznote (мартовская нота) vorgeschlagen, unverzüglich und unter Teilnahme einer gesamtdeutschen Regierung einen Friedensvertrag mit Deutschland auszuarbeiten, dessen Entwurf dieser Note beigefügt wurde. Die Sowjetunion war bereit, einer Vereinigung beider deutscher Staaten sowie der Bildung einer deutschen Armee zuzustimmen. Man hätte den Aufbau eines militärisch-industriellen Komplex und eine freie Tätigkeit demokratischer politischer Parteien zugelassen. Die Voraussetzung für diese Zugeständnisse war eine Nichtbeteiligung Deutschlands an militärischen Blöcken.

Der Vorschlag wurde von Adenauer, der mit seiner Innen- und Außenpolitik die deutsche Teilung zementierte, ausgeschlagen.

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Kommentar von dataways
02.10.2016, 09:05

Wenn ich Deutscher wäre, favorisierte ich ein neutrales blockfreies und souveränes Deutschland,

Deutschland war 1914 souverän, ebenso wie 1939. Wohin hat uns diese Souveränität geführt? Wir haben mal zwei Weltkriege angefangen.

Die Sowjetunion hatte bereits 1953 in ihrer Märznote

Die sogenannte "Stalinnote". Das war 1952. März 53 war Stalin bereits tot.

Der Vorschlag wurde von Adenauer, der mit seiner Innen- und Außenpolitik die deutsche Teilung zementierte, ausgeschlagen.

Adenauer war dagegen, hat aber nichts ausgeschlagen. Denn die Bundesrepublik war 1952 noch nicht voll souverän. Die Entscheidung lag bei den Westalliierten.

Die Westintegration der Bundesrepublik führte übrigens zum Wirtschaftswunder und zur Gründung der EU.

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Mal gucken was aus der Eurasischen Wirtschaftsunion wird.

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Es gibt einen Bereich in Deutschland der von den USA besetzt worden ist und es gibt auch einen Teil der von Russland besetzt worden ist. Informiere dich mal in welcher Gegend es den Deutschen besser geht und für welche Seite schon seit über 25 Jahren Solidaritätszuschlag gezahlt werden muss weil die Besatzungsmacht das Land kaputt gemacht hat, dann hast du deine Antwort. 

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Kommentar von dimawowaputjew
23.09.2016, 16:58

Weil die Besatzungsmacht Deutschland kaputt gemacht hat? Wohl doch viel eher, weil Deutschland einen Krieg vom Zaun gebrochen und den dann verloren hat? Dass sich der sowjetisch besetzte Teil nicht so gut entwickeln konnte hängt auch nicht unerheblich damit zusammen, dass der westdeutsche Teil nie auch nur einen Pfennig Reparationen an die UdSSR geleistet hat. Das mussten die Leute dort allein stemmen.

Weiterhin können die im Westen dankbar sein, dass Deutschland geteilt war und ein Teil von der SU besetzt wurde. Wäre ganz Deutschland von den westl. Alliierten besetzt worden, dann würdest du heute nicht hier solche umqualifizierten Antworten geben können. Die Tatsache, dass in einem Land zwei Systeme aufeinander prallten, von denen jedes beweisen wollte, dass es fortschrittlicher ist, hat Westdeutschland und Ostdeutschland den A*** gerettet. Und es gibt sehr viel, was der sowjetisch besetzte Teil dem Westen voraus hatte und teilweise immernoch voraus hat. Beim Bildungssystem angefangen, über kostenlose Kindertageseinrichtungen und Gleichberechtigung der Frauen bis hin zu den Leistungen im Sport und in der Raumfahrt. Und alles ohne Marshallplan!

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Ich würde mich Maboh84 anschließen, würde aber noch hinzufügen, dass man in Erwägung ziehen sollte das kriegstreibende Verhalten der USA sanktionieren, vorallem aber nicht mehr unterstützen sollte.

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Warum soll sich Europa irgendjemanden anschliessen unbedingt? Lernt doch auf eigenen Füssen zu stehen und werdet gleichberechtigte Partner.

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weil die usa sowieso nur kriege verursachen wollen

Ach, ist das so? Und Du bist absolut sicher, daß es nur einen einzigen "Kriegstreiber" gibt und Du diesen ohne jeden Zweifel identifizieren konntest?

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Kommentar von TobiasBadboy17
23.09.2016, 14:58

nordkorea gehört auch zu den kriegstreibernländer,noch dazu:,Russland,Terrormilitz IS,auch aber der unterschied ist das die usa wessentlich sich öfter in die Angelegenheiten andere staaten eingemischt haben und einmarschiert sind als zb Russland,

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Kommentar von TobiasBadboy17
23.09.2016, 14:59

die einzige fraktion die wirklich gut währe sind das gesamte europa,wenn man es genauer betrachtet

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Kommentar von medmonk
23.09.2016, 15:02

Und Du bist absolut sicher, daß es nur einen einzigen "Kriegstreiber" gibt und Du diesen ohne jeden Zweifel identifizieren konntest?

Es gibt nicht nur einen Kriegstreiber, jedoch die USA wohl Hauptakteur schlechthin ist. Seit Jahrzehnten Kriege oder Kriegs ähnliche Zustände vom Zaun brechen. Fast alle mit irgendwelchen Lügen legitimiert. Ja mittlerweile nicht mal mehr ein Geheimnis daraus machen. 

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Hallo,

ich finde, Europa sollte gute Beziehungen zu beiden haben und als "Pufferzone" zwischen USA und Russland fungieren und diplomatsiche Vermittlung anbieten. 

Dass die USA viel Krieg machen ist allgemein bekannt, aber auch Russland hat Kriege geführt: Tschestchenien (2x), Georgien, Syrien (Unterstützung für Assad, aber wiederum auch Kampf gegen den IS) und die Ukraine.

Zwischen den Kriegsgründen in Georgien und der Ukraine gibt es erstaunliche Ähnlichkeiten:

Georgien sollte der NATO beitreten, Russland hat aufständliche Gruppen in Georgien unterstützt die dann einen Krieg gegen die georgische Regierung anzettelten. Daraufhin erklärte der georgische Präsident, dass Georgien sich im Kriegszustand befinde.

Der Nordatlantikvertrag besagt, dass kein Land, dass im Kriegszustand ist, aufgenommen werden darf. Damit konnte Russland den NATO-Beitritts Georgiens verhindern.

Bei der Ukraine ging es um ein Assozierungsabkommen mit der EU. Russland wandte das gleiche Prinzip an, wie in Georgien.

Kurz:

Europa sollte als diplomatischer Puffer zwischen Russland und den USA dienen.

MfG

Steven Armstrong

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Abhängig sind wir leider sowiso schon von beiden. Zwei Begriffe reichen: NATO und Erdgas

Ich wäre auch dafür, dass Deutschland endlich wieder unabhängig wird und seine Probleme selbst löst. Allein schon, wie Merkel Erdogan hofiert hat, ist einfach nur noch armselig.

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Militärisch haben sich die meisten europäischen Länder und die USA schon zusammengeschlossen, nennt sich NATO.

Wirtschaftlich soll es bessere Beziehungen über TTIP geben, aber das Abkommen hat momentan eher den Status einer Totgeburt.

Russland? Wedelt jetzt der Schwanz mit dem Hund? Die EU ist wirtschaftlich ca. 9 mal stärker als Russland. Was Russland bietet, haben wir doch schon bekommen - Gas. Oder stellt sich jemand vor, dass der europäische Markt mit Lada-Fahrzeugen und Babuschka-Puppen überschwemmt werden soll?

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gar niemandem. man soll sich neutral auf beide Seiten verhalten und somit seinen Beitrag zum "Weltfrieden"(zumindest zwischen den Grossen) beitragen. 

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Da es sich hier um eine theoretische Frage handelt, weder noch.

Man sollte die gleichen Beziehungen zu allen haben und sich aus Ressourcenkriegen raus halten.

Mfg 

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Warum sollte sich "Europa" ausgerechnet Russland, einem Land mit der Wirtschaftsleistung von Italien, "anschließen"? 

Die Frage ist genauso sinnfrei wie: "Soll sich Europa Australien / Kanada / Ägypten / der Mongolei anschließen?"

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Die Verluste die bei einem heißen Krieg entstünden kann sich weder Russland noch die USA leisten.

Aber...

Wenn es darum geht, was das kleine Deutschland als wichtiger NATO-Verbündeter spielen soll oder darf sind mehrere paar Schuhe. 

Als NATO -Mitglied haben wir uns vielen Konventionen und Verträgen unterzogen, die vor allem nur Unterstützungs- und Verteidigungskriege genehmigen.

Aktiv an einem Krieg mit zu mischen ist nicht einfach so zu klären und unterliegt Leuten die mit und über das Militär besser Informiert sind.

Generell kann aber gesagt werden, dass wenn Deutschland gefragt oder gezwungen würde sich für eine Seite zu entscheiden, die beste Antwort geben könnte, wenn es sagte:

Keine.

Den Frieden zu wahren sollte immer oberste Prämisse sein und nicht unter ökologischen Argumenten (Öl, Ressourcen, militärische Lage,...) abgehandelt werden.

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