Frage von Stkuber, 52

Sollte Europa Entwicklungsländer besser unterstützen, und wie sollte das gemacht werden?

Was könnte man machen?
Abgesehen von Krankenhäusern und Schulen bauen?

Antwort
von voayager, 15

Da ist nicht viel zu erwarten, schließlich dient die "Entwicklunghilfe" in erster Linie dazu, ausländischen Konzernen ein passendes Umfeld zu verschaffen. Kommt hinzu, dass die Verteilung meist anrüchig ist, da Vieles in dunkle Kanäle wandert. Etliche Trikontstaaten sind ausgesprochen korrupt.

Antwort
von Ontario, 6

Wir tun schon sehr viel, was Entwiclungshilfe angeht. Selbst an China zahlen wir Entwicklungshilfe. Wenn ich mir dann Bilder im TV anschaue, in denen Dörfer in Afrika gezeigt werden, wo mitten durch das Dorf eine Rinne verläuft in der alle Abwässer geschüttet werden, stellt sich mir schon die Frage, was mit den Geldern aus der Entwicklungshilfe geschieht. Diese "Kanäle" sind reine Brutstätten für Epidemien. Aller Dreck wird hingeworfen, niemand denkt daran, diesen zu beseitigen. Nach welchem Verteilungsschlüssel das Geld ausgegeben wird, ist mir nicht bekannt. Offenbar in dunkle Kanäle in überwiegend korrupte Staaten. Wie anders wäre es zu erklären, dass manche Staatsoberhäupter ein Millionenvermögen horten, während die Bevölkerung in Armut lebt. Die Entwicklungshilfe käme erst dann richtig an, wenn z. B. deutsche Firmen beim Aufbau helfen würden und das Geld zweckgebunden verwendet würde. Das aber ist nicht der Fall. Zudem ist es auch gewollt, dass man Entwicklungsländer nicht nach "oben" kommen lässt. Würde man da den Fortschritt massiv unterstützen, entstünden Märkte die am Ende auch einen Wettbewerb bedeuten und das wird unter allen Umständen vermieden. Nehmen wir an, es würden Kleiderfabriken gebaut und die könnten zu billigen Konditionen produzieren, wäre das ein Wettbewerb den man nicht will. So hält man diese Länder am untersten Level und schickt lieber Secondhand Klamotten aus Spenden dorrthin. Damit vermeidet man einen Aufstieg und am Ende auch einen Wettbewerb auf den Weltmärkten. Da ist eher Ausbeutung der Ressorcen angesagt. Z. B. Öl oder Bodenschätze die von fremden Konzernen mit viel Gewinn geschöpft werden, das Volk davon aber nichts hat.China kauft in Afrika riesige Mengen Land und beutet die Bodenschätze aus. Diese Länder werden wie zur Kolonialzeit weiterhin ausgebeutet. Davon proitieren in erster Linie die Regierungen und ihre korrupten Mitglieder. So sieht derzeit "Entwicklungshilfe" aus.

Antwort
von VanilleShake203, 27

Guten Abend Stkuber,

Die EU will die Entwicklungsländer beim Klimaschutz finanziell unterstützen. Das ist meiner Meinung nach auch nötig, denn viele Staaten der Dritten Welt leiden bereits unter den Veränderungen. Doch das ist nicht der einzige Grund für die Soforthilfe, die geleistet werden muss. 

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union bieten den Entwicklungsländern Soforthilfen im Kampf gegen den Klimawandel. Bis zum Jahr 2022 sollen ihnen insgesamt 10,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

Alle 27 EU-Länder leisten derzeit einen Beitrag zur Soforthilfe – auch die von der Finanzkrise besonders betroffenen baltischen Staaten und das schulden geplagte Griechenland. Während Bulgarien nur einen symbolischen Anteil von 60 000 Euro beisteuert, stehen Großbritannien mit rund 1,7 Milliarden Euro sowie Deutschland und Frankreich mit jeweils 1,26 Milliarden an der Spitze der Geldgeber. Ich denke, dies zeigt, dass diese Entwicklungsländer genug unterstützt werden. 

Einen schönen Montag Abend noch!

Liebe Grüße

VanilleShake203

Kommentar von Stkuber ,

Wie wird dann das Geld letztendlich ausgegeben?
Und wie ist es in Ländern mit korrupten Staatsoberhäuptern?

Kommentar von VanilleShake203 ,

Was mit den korrupten Staatsoberhäuptern geschieht, kann ich dir leider nicht sagen, dass wird man nie nachweisen können, sonst wären sie nicht mehr im Amt. Der Verteilungsschlüssel kenne ich nicht, an wen was genau geht.

Antwort
von JBEZorg, 15

Erstmal aufhören diese auszubeuten

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