Frage von Hipstakurwa, 100

Sollte einem der Partner wichtiger sein als die besten Freunde?

Vorab: Ich weiß, dass da jeder ne andere Meinung hat und man das nicht klar sagen kann. Trotzdem wollte ich einfach mal die Meinung von ein paar anderen hören.
Meine beste Freundin hatte bis vor ein paar Wochen noch einen Freund. Sie waren ca. 10 Monate zusammen. In der Zeit haben wir mega wenig gemacht und von allein hat sie sich eigentlich nie gemeldet. Nach dem Aus ihrer Beziehung wollte sie sich bei mir ausweinen, ich hab ihr da auch gern zugehört, ich meine wir sind schon seit dem Kindergarten befreundet. Trotzdem hab ich ihr dann gesagt, dass ich es schade fand, dass sie ihren Freund so bevorzugt hat. Sie meinte dann, ich müsse es verstehen, weil das ihr erster 'richtiger' Freund gewesen sei und dass es klar ist, dass der dann der Lebensmittelpunkt ist. Aber ehrlich gesagt, kann ich das gar nicht verstehen. Ich hatte vor ihr auch einen Freund, aber sie war für mich immer an erster Stelle, allein weil ich sie viel länger kenne. Ändert sich die Einstellung vielleicht wenn man älter wird ? (Ich bin 17 und sie 18)

Antwort
von Rockige, 37

Jein

Freundschaften sollte man, trotz Beziehung, möglicht nicht schleifen lassen.

Aber man sollte lernen zu differenzieren. Freunde haben sich nicht einzumischen in eine Beziehung. Es gibt kein "Ich oder dein Freund/ deine Freundin" und umgekehr nur bedingt "Ich oder dein Kumpel/ beste Freundin".

Wenn der Partner/ die Partnerin negativ beeinflusst wird durch seinen Freundeskreis (also wirklich negativ im Sinne von straffällig werden oder exzessiver Alk oder Drogenkonsum,... etc) dann sollte man (meiner Meinung nach) versuchen dahingehend einzuwirken ihm/ ihr klar zu machen das diese Freunde nicht gut sind für ihn/ sie als Person. Vielleicht erkennt er/sie es ja und entscheidet sich dann entweder für "Licht oder Schatten".

Wenn der Freundeskreis sagt "He, dein Freund/ deine Freundin nutzt dich nur aus..." dann sollte man schon ein bisschen hellhörig werden und versuchen bewusster wahrzunehmen, um dann etwas objektiver beurteilen zu können ob diese Freunde recht haben oder nicht.

Letztlich kann man sich Argumente anhören und anschließend selbst entscheiden ob man darauf hört oder nicht.

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Jetzt mal aus der anderen Sicht: Man hat, als bester Freund/ beste Freundin keinerlei Besitzanspruch. Der/ die andere hat unter Umständen zwischendrin mal eine Beziehung. In dieser Beziehung steht der Partner/ die Partnerin an erster Stelle. Ja, so ist es. Heißt also, die Freizeit wird eher mit dem Partner verbracht, man denkt öfter an diese Person und spricht auch häufiger über diese Person. Man springt nicht mehr sofort sobald ein Kumpel/ oder eine Freundin was will. Darüber sollte man nicht eifersüchtig sein.

Wie man das handhabt, liegt bei einem selbst. Die einen konzentrieren sich eher auf den Partner, die anderen konzentrieren sich dennoch weiterhin auf die besten Freunde. Manche bringen beides unter einen Hut.

Antwort
von Maybewrong, 24

Ich bin der Meinung, es ist zwar die entscheiden von jedem einzeln aber, die Freunde sollte man nicht vergessen, man kennt sie länger, sie waren in schweren Zeiten vorbehaltlos für einem da.
Klar ist der Freund wichtig und die Gefühle spielen verrückt, die Schmetterlinge und so weiter.
Aber wie in deinem Beispiel während 10 Monaten Beziehung sich kaum oder gar nicht von allein bei der besten Freundin seit dem Kindergarten zu melden.. Da fehlen mir eigentlich die Worte.
Es ist eigentlich traurig, gut ist aber, dass du es akzeptiert hast und immer noch für sie da bist.
Meine beste Freundin hatte mich nie hinter eine ihrer Beziehungen gestellt und dafür liebe ich sie noch mehr. (Auch wenn ich glaube das ich mit dem Gegenteil hätte leben können)
Und auch für mich wäre mein Freund nicht Priorität Nummer 1, aber jeder muss es für sich entscheiden.

Antwort
von Allexandra0809, 33

Das ändert sich, wenn man den Partner länger kennt.

Eigentlich sollte jeder noch ein eigenständiges Leben haben, auch mit Partner. Wir haben es immer so gemacht, dass mindestens 1 Tag in der Woche jedem für sich gehörte. Es blieb jedem überlassen, was er machen wollte.

Einmal mit Freunden treffen oder einfach faul daheim auf das Sofa liegen und lesen oder Sport machen, eben so, wie es jeder wollte. Damit sind wir immer sehr gut gefahren.

Antwort
von his8n, 23

Wichtig ist deine einstellung dazu.wenn deiner freundin der freund wichtiger war dann ist das so...du kannst es akzeptieren oder nicht.und du handelst nach deinem maßstab,was dir wichtiger ist.wie du schreibst für dich steht die freundin an erster stelle...dann ist das auch gut. Es geht im leben immer nur um deine Werte, deine einstellungen und ja die können/dürfen sich im laufe des lebens ändern.mit 18 jahren ist es häufiger dass die freunde einen höheren stellenwert einnehmen als dann vlt mit 30 jahren wo man mit dem partner eigenes heim und/oder kinder usw teilt.kann sein muss aber nicht.freunde sind wichtig und man sollte Menschen die man mag nicht vernachlässigen.

Antwort
von beangato, 25

Mhm - ich bin viel älter als Du.

Ich habe Partner und Freundin (bin w) immer gleich behandelt. Und das war auch schon so, als ich in Deinem Alter war.

Also bei mir hat sich die Einstellung nicht geändert.

Antwort
von Centario, 33

Du siehst es schon gut, ich meine auch man sollte einen guten Ausgleich dabei machen. Beziehungen kommen und gehen aber eine Freundschaft sollte immer bestehen. Villt sieht sie das jetzt doch ein, übrigens seid ihr noch jung da kann auch mal was schief laufen.

Antwort
von SeifenbIase, 17

Der Partner sollte immer an erster Stelle stehen. Wenn man ihn liebt, ist er das Wichtigste im Leben. Später treten dann die gemeinsamen Kinder mehr in den Vordergrund :-)

Antwort
von Peppi26, 22

Tolle Freundin! Sowas geht gar nicht! Hatte das aber auch schon bei einem Kumpel, der hat sich dann 1 Jahr lang nicht gemeldet weil er ja keine Zeit hatte! Man kann sich auch zu dritt treffen oder ein gesundes Mittelmaß finden!

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