Frage von Konzulweyer, 83

Sollte ein Hund vor seinem Herrchen Respekt haben und ihm gehorchen, aber keine Angst haben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von offeltoffel, 41

Prinzipiell ja, aber die Frage ist etwas seltsam gestellt. Der "Respekt" ist nicht dazu da, damit Herrchens Ego gestreichelt wird. Es geht darum, dass ein Hund eine einigermaßen feste Hierarchie im Rudel benötigt. Wenn Herrchen zu schwach ist, meint er, dass er selbst für Ordnung sorgen sollte und das führt oft zu ungewolltem Verhalten. Noch schlimmer ist es, wenn gemischte Signale an den Hund gehen - einerseits "tu, was du willst", andererseits Maßregelungen, die nicht konsequent sind.

Für ein gesundes Miteinander zwischen Zwei- und Vierbeiner ist es eben wichtig, dass Herrchen die Lage im Griff hat. Dazu gehört nicht nur "Respekt", sondern auch "Vertrauen". Wenn der Hund das Gefühl hat, dass Herrchen alles im Griff hat, wird er sich wesentlich mehr entspannen.

Kommentar von derHundefreund ,

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Antwort
von skjonii, 30

Im Wesentlichen ist die Beziehung zwischen Hund und Mensch beiderseits ein Geben und Nehmen.
Was der Hund gibt sind bedingungslose Liebe und Vertrauen. Was er dafür bekommt, ist schlichtweg Sicherheit. Das ist dann sowohl psychologische Sicherheit, wie klare Regeln und ein gesichertes soziales Umfeld, als auch Schutz vor Witterung, Hunger und Gefahr.
Wenn man seinen Teil der Abmachung erfüllt, tut der Hund das auch, ohne Kompromiss.

Kommentar von Konzulweyer ,

Klasse Antwort, danke.

Antwort
von SusanneV, 14

Mensch und Hund sollten gleichberechtigte Partner sein. Klar soll mich mein Hund respektieren, denn ich respektiere ihn auch. Wenn man sich gegenseitig vertraut, dann respektiert man sich auch.

Angst darf ein Hund vor seinem Halter nicht haben, denn hat er die, dann hat man in der Erziehung einen gewaltigen Fehler gemacht.

Antwort
von Achwasweissich, 24

Ein Hund sollte vor allem Vertrauen zu seinen Menschen haben. Dann folgt er auch willig den Kommandos weil er weiß das es für ihn gut ist (Lob und Beachtung). Hunde die ihrem Menschen vertrauen sind auch selber sicherer und entspannter, sie wissen ja das ise keine Verantwortung übernehmen müssen, nicht führen und das ihnen niemals Gefahr droht. Ihr Mensch passt ja auf sie auf.

Antwort
von Bitterkraut, 38

Ersetze Respekt mit Vertrauen. Dann kommst du auf den richtigen Weg. 

Antwort
von uwe4830, 14

Hi,

ein Leben was ich mit meinem Hund als Sozialpartner eingehe sollte auf vertrauen aufgebaut werden. Das heißt für den Halter konsequente artgerechte Haltung.

Ein Hund der nur aus Angst gehorcht kann zur tickenden Zeitbombe werden.

Respekt sollte von beiden erwartet werden. Er sollte unerwünschtes verhalten konsequent abgewöhnt bekommen, und du solltest ihn nicht zu etwas zwingen, wenn er vor irgend etwas angst hat. Hier könnt ihr nur gemeinsam miteinander Probleme lösen.

Gruß uwe4830

Antwort
von meerjungfrau994, 33

Angst sollte kein Bestandteil der Beziehung zwischen Herrchen und Hund sein. Viel mehr basiert es auf Liebe, Vertrauen und dem daraus resultierenden Respekt. 

Ein Hund merkt anhand deiner Körpersprache und deiner unterbewussten Signale genau, was du fühlst und ob du der Rudelführer bist. Wenn du dich wie ein Rudelführer verhälst- also zum einen die Führung übernimmst, konsequent bist und sagst, wenn sein Verhalten unangebracht ist - und zum anderen wenn du ihn danach mit Liebe belohnst, dann ist das der Schlüssel für ein zufriedenes Miteinander. Denn sonst hat der Hund das Gefühl, er muss die Führungsrolle selbst übernehmen.

Antwort
von onidagori, 38

Herrschen sollte für den Hund Rudelführer sein. Dann ist es so.

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