Frage von 240529091606035, 308

Sollte Donald Trump nach dem neuen Attentat zu Recht nun neuer Präsident werden?

Nach seiner Aussage hin will er den IS ja vernichten und jedem der den USA gefährlich wird.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von versus00, 162

Das ist großes Getöse, fraglich ob er das alles wirklich so erreichen könnte. Und falls doch, nicht auszudenken was das für den Rest der Welt bedeuten würde.

Einfach mal schön durchkärchern durch den Nahen Osten... haben wir ja schon gesehen wozu das führt!

Antwort
von realsausi2, 21

Trump ist viel gefährlicher, als es der IS je sein könnte.

Der IS, Al Kaida und andere sind entweder direkte Konstrukte der US-Politik oder in Folge dieser als Abwehrreaktion gegründet worden.

Das ist keine Verschwörungstheorie sondern historisches Faktum.

Es war fast immer die hegemoniale Außenpolitik der USA, die in der Welt für Krieg und Flucht gesorgt hat. Korea, Viet Nam, Iran, Irak, Chile, Nicaragua... alle wurden Opfer der Hybris der Amis.

Das rechtfertigt in keiner Weise die abscheulichen Taten der Extremisten. Aber die Geschichte zeigt auch, das gerade unter republikanischen Präsidenten das Elend gewachsen ist.

Trump ist ein irrer Spinner, der das Potential hat, die Welt an einen Abgrund zu führen. Seine weltfremde Sicht auf die Probleme wird die Gewalt nur schüren.

Es gibt nur einen Weg, den internationalen Terror auf Dauer zu beenden: Kooperation, Unterstützung, Entwicklung.

Hätte man das Geld, welches für die verbrecherischen Kriege der letzten 40 Jahre verpulvert wurde, in den Bau von Schulen, Krankenhäusern, Universitäten, Infrastruktur und Landwirtschaft  in Afrika, Südamerika und im Nahen Osten investiert, wäre die Welt heute und morgen eine friedlichere.

Dem Terror wäre kein Nährboden gegeben worden. Fluchtszenarien hätten vermieden worden können.

Gewalt führt immer zu Gegengewalt. Nur wer den Mut aufbringt, diese Spirale zu durchbrechen, wird zum Teil der Lösung, statt weiterhin Teil des Problems zu sein.

Trump als Präsident wäre russisches Roulette.

Kommentar von kayo1548 ,

Der IS, Al Kaida und andere sind entweder direkte Konstrukte der
US-Politik oder in Folge dieser als Abwehrreaktion gegründet worden.



Zum Teil ja; das ist der Preis dafür wenn man eine Region destabilisiert; dafür muss man nicht man in den Nahen Osten schauen.

Die ganzen russichen Mafia Derrivate haben sich nach dem Zusammenruch der Sowjetunion international ausgebreitet; im Kosovo konnte sich ebenfalls OK stabilisieren (wobei das hier natürlich eher um wirtschaftliche Interessen geht);  aber klar ist das ein instabiles Umfeld solchen Gruppierungen oft erst die Möglichkeit gibt entsprechend zu wachsen.

Und die islamischen Gruppen in Afrika wie Boko Haram erklären sich von selbst: Afrika ist in vielen Teilen ein sozialer kultureller und kriegerischer Brennpunkt, der die Leute z.b. zu solchen Ideologien treibt.

Wobei die Terroristen die hierzulande Anschäge verüben nur selten aus diesen Gebieten kommen sondern meist Einheimische sind, d.h. der einzige Zusammenhang könnte die Propaganda und "Werbung" sein.

Erstaunlich ist natürlich das Terrorismus, obgleich durch selbigem fast keine reelle Bedrohung entsteht (an Verkehrsunfällen sterben viel mehr) die Auswirkungen enorm sind.

Terrorismus ist sicherlich das effektivste Mittel wenn man Aufwand und Auswirkungen vergleicht.

"
Es gibt nur einen Weg, den internationalen Terror auf Dauer zu beenden: Kooperation, Unterstützung, Entwicklung.

genauso ist es.

ganz vermeiden wird man Konflikte natürlich nie (sie sind ja menschlich) aber man kann die Bedingungen analysieren die dazu führen und schauen das man diese reduziert.

Der Rest ist leider fast nur Symptombekämpfung, was zwar nicht heißt das das nicht wichtig wäre aber für eine langfristige Verbesserung braucht man das was du aufgezählt hast

Antwort
von SomewhereInTime, 151

Er wird mit Sicherheit paar stimmen dazu gewonnen haben. Die US-Amerikaner entscheiden das letztendlich. Ich denke aber nicht, dass er gut geeignet wäre.

Antwort
von piobar, 65

Warum?! Und was würde das für uns bedeuten...?

Ein Menschenfeind hat diesen Attentat/ Amoklauf verübt. Ein Mensch der nicht tolerant war, ein Mensch der radikal gegenüber seiner Mitmenschen war, ein Mensch der Andersdenkende ausgegrenzt hat und offensichtlich verfolgt hat. All dies ist dieser Mensch gewesen der so viele Leute in den Tod gerissen hat.

D. Trump ist genau ein solcher Mensch. Haargenau ein solcher Mensch wie der Amokläufer gewesen ist.

Ist es also ratsam solch einen zu wählen?

Antwort
von DexterBlack, 83

Warum erst nach dem neuen Attentat? Ich finde, wenn Trump nicht schon am Anfang so arrogant wäre, und so zynisch, dann wäre er eine mittel-klassische Wahl, um die Republikaner zu vertreten. 

Es sieht sowieso danach aus, dass Clinton die Wahl für sich entscheidet. Auf jeden Fall sind diese Kandidaten nicht zu vergleichen mit den früheren guten Präsidenten, wie Republikaner Ronald Reagan, oder Demokrat Bill Clinton.

Ich finde auch, dass Obama seine Arbeit gut gemacht hat und finde es auch sehr schade, dass er mit seinen fast 8 Jahren jetzt sein Amt niederlegen muss.

Antwort
von Lavica96, 63

Ach bitte ohne USAs Hilfe würde es die ISIS schon lange nicht mehr geben

Kommentar von kayo1548 ,

sagt wer?

Zumal der IS ja ohnehin keine klar abgetretten Gruppierung (mehr) ist sondern eher eine Art Ideologie mit ganz unterschieldichen und teils unabhängigen Gruppen und Individuen

Antwort
von Dahika, 26

Denk ich an Trump in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.

Gnade uns Gott.

Antwort
von Bjowser, 120

Natürlich nicht. Er möchte jetzt aus der Tragödie Kapital schlagen, aber er ist ein Prolet ohne Konzept. Er ist so zimlich vergleichbar mit der AfD, sogar schlimmer

Kommentar von kayo1548 ,

"
Er möchte jetzt aus der Tragödie Kapital schlagen,

"

wie schon sehr häufig bei Wahlen in den USA; Clinton ist diesbezüglich auch nicht anders.

Andererseits muss man das leider auch machen, will man gewählt werden - das ist ja das was das Volk hören will

Antwort
von wfwbinder, 78

Nein, er ist gegen schärfere Waffengesetze.

50 Tote durch eine halbautomatische Waffe. Solche Dinger sollten nicht verkäuflich sein.

Kommentar von Laestigter ,

Wenn Du auch nur den Hauch einer Ahnung haben würdest, was eine halbautomatische Waffe ist, dann hättest Du dir die Antwort gespart!

So ziemlich jede Pistole arbeitet "halbautomatisch", z.B für eine Glock gibts ein 33 Schuss Magazin, also 3 Schuss mehr als in der benutzten "Black Rifle" - Sogar jeder Double Action Revolver ist eine Art Halbautomat, weil man 5 oder 6x den Abzug durchdrücken kann und jedesmal knallt es...

Nun hat also wieder einer der 318 Mio. Us-Amerikaner gemordet und deshalb sollte man wieviel? Menschen auf Welt, die das nicht tun das Recht absprechen (zumindest denen, die überhaupt so ein Recht gnädigerweise haben) den Besitz versagen?

Ich sags mal mit den Worten von Wayne LaPiere:

The best agains a bad Guy with a Gun is a good man with a Gun-.

Wäre das morden im Stil eines "Truthahnschiessens" dort genau so abgelaufen und hätte genau so lange gedauert, wenn ein paar CHL-User Ihre Waffe hätten ziehen können und hätten zurückgeschossen?

Warum passieren diese Morde immer da, wo derjenige, der das anstellt sicher sein kann, daß sich keiner wehrt?

Und jetzt lasst es wieder raus, Ihr "wenn aber auf der Ganzen Welt alle Waffen beseitigt wären, dan könnte sowas gar nicht passiert sein" Besserwissen!

Kommentar von wfwbinder ,

Es fäält aber doch sehr auf, dass die meisten dieser Amokläufe, auch im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße, in einem Land passieren, wo es ein sehr liberales Waffengesetz gibt.

Und auch bei den Taten in den Schulen, sollten da die Lehrer etwa mit Waffe in die Schule gehen, um sich wehren und die Schüler schützen zu können?

Natürlich werden sich Leute mit bösen Absichten immer irgendwie Waffen besorgen können (Schwarzmarkt, Diebstahl etc.).

Aber wenn man es mal mit Deutschland vergleicht, so hatten wir zwar auch schon Amokläufe, aber viel weniger (auch im Verhältnis zur Bevölkerung) als in den USA und wenn ich mich recht erinnere, waren es jeweils Waffen, die im Haushalt waren, weil in der Familie ein Sportschütze, oder Jäger war.

Kommentar von Laestigter ,

Das wäre nachvollziehbar, wenn in Tschechien, Österreich und Schweiz mehr passieren würde, tut es aber nicht, obwohl man dort teilweise (Tschechien) mit seiner Waffe herumlaufen darf! - damit taugt deine Behauptung nichts...

Richtig - ein bewaffneter Lehrer hätte auf alle Fälle mehr Möglichkeiten als "verriegelt die Tür und versteckt euch unter den Stühlen" anzuordnen - Hat noch nie! (Erfurt eingeschlossen) funkioniert

Welchen Klassenraum würde ein Amokläufer versuchen aufzubrechen- den, aus dem er schreien und wimern hört, wen er das Türschloss herausschiesst, oder die , aus der durch die Tür Kugeln heruaskommen?

Ein Amokläufer ist irre, aber er ist nicht verrückt - der nimmt lieber den nächsten Klassenraum, wo keiner zurückschiesst - und nun die Gretchenfrage - in welchem klassenraum möchte man seine Kinder in so einer Situation haben? - in der mit dem bewaffnneten Lehrer (gibts übrigens schon in den USA) oder in dem mit dem unbewaffneten Lehrer? Scheinheilige Waffengegner!

"Die die am meisten gegen Bewaffnete sind, sind die ersten, die bei sowas nach Männern mit Waffen schreien"..

Kommentar von JanDeux ,

Diese Argumentation habe ich noch nie verstanden. Angenommen mein Sohn kommt zu mir und sagt, er braucht ein Springmesser. Weil die anderen an der Schule auch Messer haben. Dann wäre es mein höchstes Anliegen dafür zu sorgen, dass die anderen keine Messer mehr haben, anstatt zu sagen: "Stimmt mein Sohn, wenn ihr wirklich alle Messer habt, dann gibt‘s logischerweise auch weniger Stichverletzungen! Kauf Dir zwei!«

The best agains a bad Guy with a Gun is a good man with a Gun-.

Und dazu kann ich nur sagen: Der Attentäter ist in seiner Welt der »Good Man«, verstehst Du? Er denkt, er ist der Gute!!!

Kommentar von Laestigter ,

Und wenn alle Messer in der Schule eingesamelt sind - wer wird danndraussen nachder Schule als erstes wieder eins haben?

Das Zitat hast Du leider nicht korrekt verstanden - wo niemand "Gutes" gegen einen Bösen vorgehen kann, nimmt das Böse zu und kann machen, was es will, solange wie er das will (Hier dauerte das jaüber 3!! Stunden.) Wenn Ich aber weis, daß zum Beispiel auf den Campuses von Texas ab August die Students Ihre Waffen consealed tragen dürfen, steigt die Hemmschwelle für Amokläufer, muss er doch immer damit rechnen, daß Ihn jemand erschiesst.

Dieses Problem, diese Angst musste der Mörder in Orlando nicht haben, denn ausser einem Off Duty Officer, der da "zufällig" war und einen Schusswechsel mit Ihm hatte, (Ich weis nicht, was aus dem geworden ist, wahrschein "running out of Amo" und musste sich dann zurückziehen) war da niemend "Gutes", der zurückschiessen konnte.

Kommentar von TomRichter ,

Gegen Deine Theorie spricht, dass Florida eben kein restriktives Waffenrecht hat:

http://www.fr-online.de/politik/waffenrecht-in-florida-hobby-polizist-toetet-sch...

Kommentar von Laestigter ,

Auch ein Einzelfall - möchtest du nun alle 318 Mio Us- Bürger unter Generalverdacht stellen, daß die das alle auch tun würden? - Wie unglaubwürdig wäre denn das?

In Regensburg / Kelheim hat einer vor 2 Jahren seine Freundin mit 6 Schüssen "hingerichtet" (alle von vorne ins Gesicht)- ist Dir das deutsche Recht auch noch nicht kosequent genug?

Bevor ich es vergesse - das in Regensburg war ein Polizist und mit einer gestohlenen Waffe, nicht seiner eigenen - und jetzt?

Also bitte keine Einzelfälle, das bringt nicht wirklich was und ist nur Stimmungsmache!

Antwort
von bronkhorst, 60

Trump erzählte letztens seinen Freunden von der National Rifle Association, dass ein Attentat wie das in Paris mit 130 Toten in den USA nicht möglich sei, da dort ja jederzeit die rechtschaffenen waffentragenden Bürger den Täter hätten unschädlich machen können.

Woraus er ableitete, dass er die NRA nie im Stich lassen werde - also weiterhin zulassen will, dass dort fast jeder an Schusswaffen kommen kann, in erschreckend vielen Fällen sogar ganz legal.

Nun schafft es ein offensichtlich polizeibekannter Spinner, mit - genau - einer Schusswaffe ein vergleichbares Massaker in den USA zu begehen.

Mir ist - ehrlich gesagt - nicht begreiflich, wieso gerade dieses Ereignis jemanden auf die Idee bringen sollte, dass gerade Trump nun der Mann der Stunde sein sollte.

Kommentar von Laestigter ,

Richtig - Die NRA hat doch schon längst Ihren Support   für Trump erklärt. Und das ganz offen! 

Und es waren übrigens 2 Schusswaffen, aber das sei mal dahingestellt...

Support The NRA oder die deutsche GRA! 

Die AfD fordert übrigens für Deutschland auch eine Lockerung des Waffengesetzes.. - Früher war es die FDP, die als enzige Partei dafür stand, heute eben die AfD. - Das sollten die Waffenbesitzer in Deutschland wissen!

Antwort
von kayo1548, 88

"
Nach seiner Aussage hin will er den IS ja vernichten 

"

er will vieles hat aber keine Ahnung wie er das anstellen soll.

Und inwiefern die Person da wirklich überzeugt und umassend zum IS gehört hat ist die andere Frage.

Gerade bei so etwas losem ist das Risiko sicher hoch das da viele hingehen und islamische Parolen gröllen um sich selber mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen und den IS wiederum freut es weil das auch für ihn Marketing ist.

Ich denke die genauen Hintergründe müssen sich erst noch zeigen

Antwort
von lesterb42, 11

Ich glaube nicht, dass die Welt mit Trump als Präsident ein sichererer Ort wird.

Antwort
von AntwortMarkus, 93

Dann müßte sich selbst als erstes vernichten.  Er schadet den USA mehr als jeder Andere im Moment.

Kommentar von antibakteriell ,

Äh? Wie soll das gehen?

Antwort
von Akecheta, 131

Was hat das jetzt mit Geld und Finanzen zu tun?

Dieser Laberheini Trump wird es nicht schaffen und falls doch, war es das, wenn er auch nur 20% seiner idiotischen Vorstellungen umsetzen würde. Zum Glück regiert aber auch in den US der Präsi nicht alleine.

Antwort
von priesterlein, 80

Also er will die ganze restliche Welt und die halbe amerikanische Bevölkerung umbringen, hm, ja, er sollte Präsi werden.

Antwort
von Zebbinho, 182

Kein westlicher Regierungschef würde sagen, dass der IS nicht bekämpft werden sollte. Die Frage ist doch, was würde und könnte Trump nach seiner Wahl konkret machen? Im Moment ist Wahlkampf und alles gesagte nur Getöse, leider.

Antwort
von JanDeux, 75

Weil der Täter 1986 in New York geboren wurde und Amerikaner war, sollte jeder zukünftige Präsident lieber sich um schärfere Waffengesetze kümmern, statt zu behaupten man verhindere solche Attentate mit noch mehr Truppen im nahen Osten.

Antwort
von rbeier, 79

Die Interessantere Frage wäre doch, ob er als Präsident das alles macht was er vorher so versprochen hat.

Ich würde wetten das er das wohl nicht machen wird.

Ich habe schon leute laut brüllen gehört die im Amt dann zahm wie ein Lamm waren.

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