Frage von cm29ds, 69

Sollte die Menschheit aufhören zu forschen?

Atombomben sind das beste Beispiel dafür, dass eigentlich schon zu weit geforscht wurde. Denkt ihr es ist besser wenn die Menschheit weiter forscht und unter Umständen eine Katastrophe auslöst oder sollten wir lieber mit den aktuellen Gegebenheiten weiterleben?

Antwort
von EinNarr, 9

Stagnation birgt das Chaos.

Nehmen wir mal an, die Menschheit würde unter aktuellen Begebenheiten weiterleben, was den Stand der Forschung betrifft. Eines der großen Themen unserer Zeit ist die weiter voranschreitende Veränderung des Klimas und würden wir exakt so weiter machen wie bisher, also stagnieren, würde dieser Prozess schleichend fortlaufen - eine Katastrophe im Angesicht der möglichen Konsequenzen. Dementsprechend ist die Forschung von großer Relevanz, um Möglichkeiten ausmachen zu können, wie man diesen Wandel verlangsamen oder sogar stoppen kann. 

Stichworte: Alternative Energiequellen. Alternative Mobilität. [...]

Durch eine stagnierende Forschung sich nicht alles in einem Zustand der Ruhe befinden - das Klima wandelt sich zum Beispiel weiter. Krankheitserreger würden trotzdem Immunitäten entwickeln, Krankheiten würden weiter grassieren und Behandlungen würden immer wieder an dieselben Grenzen stoßen - um nur ein weiteres Beispiel zu nennen.

Der wichtigste Punkt jedoch: Menschen würden weiterhin Fragen stellen.

Was du gerade tust, ist eine Frage stellen und nach einer Antwort suchen. Du siehst ein Problem und denkst nun über Lösungsansätze nach, um auf neue Ideen und Möglichkeiten zu stoßen. Das ist eine Form der Forschung. 

Die Wissbegier ist dem Menschen "in die Wiege gelegt" und man kann sie schlicht und ergreifend nicht einfach stoppen oder aufhalten, zumal dies, ich beschrieb es anhand der Beispiel, ebenfalls katastrophale Folgen haben könnte. Die weitere Forschung wird sich also nicht vermeiden lassen und das ist gut. Forschung ist wichtig und keinesfalls durch und durch destruktiv - eigentlich eher produktiv.

Destruktiv ist schlussendlich, was die Gesellschaft aus der Forschung macht und wofür sie die Ergebnisse der Forschung, je nach Perspektive, missbraucht. Kriege sind keine Entdeckung der Forschung und man kann sie ihr auch nicht "in die Schuhe" schieben. Kriege sind das Resultat von sozialen und gesellschaftlichen Problemen und um diese zu führen, wird die Forschung herangezogen.

Kurzum - Die Forschung lässt sich nicht aussetzen und das muss man auch nicht anstreben, denn die Forschung ist nicht das Problem. Das Problem liegt darin, wie die Forschung genutzt wird und wofür die Ergebnisse dieser genutzt werden. Da sollte angesetzt werden. 

Liebe Grüße.

Antwort
von Orgrim, 6

Forschung ist ein ganz zentraler Bestandteil der Menschheit. Menschen haben nun mal das unstillbare Bedürfnis Neues zu erleben/lernen/...

Das Problem ist nicht die Forschung selbst, sondern in vielen Fällen die fehlende moralische Grundlage bei der Forschung. Oftmals wird nur geforscht, um Gewinn zu machen. Und bei Gewinnmaximierung bleibt die Moral immer auf der Strecke.

Ein weiteres Problem ist dann natürlich, wie mit den Ergebnissen der Forschung umgegangen wird. Auch hier fehlt leider allzu oft jegliche moralische Grundlage.

Antwort
von Skinman, 3

Bereits die Ausgangsbehauptung halte ich für falsch. Wäre es dir lieber gewesen, wenn Hitler oder Stalin die Bombe als erste gehabt hätten? Obgleich ich zu der Fraktion zähle, die bestreitet, dass die Bombe "den Krieg beendet" hat - das war in meinen Augen vielmehr die Invasion der Mandschurei durch die Sovietunion - konnte zu der Zeit niemand wissen, wie weit die Deutschen tatsächlich mir ihrer Entwicklung waren.

Was man allerdings wissen konnte: Dass es kein Monopol auf Ideen gibt und also niemand die Russen an der Entwicklung würde hindern können, wenn sie es wirklich drauf anlegten.

Kuck dir mal an, wie früh und wie präzise den Leuten mit dem richtigen Hintergrund klar war, dass die Bombe entwickelt werden können und welche Auswirkungen sie haben würde: https://de.wikipedia.org/wiki/Frisch-Peierls-Memorandum

Antwort
von Abc123defgh, 28

Wir gehen so oder so iwann unter... die 2 Millionen Jahre früher machen da auch nichts mehr aus :'D

Naja .. ohne weitere Forschung geht nichts voran. Man könnte den Energieverbrauch von zB Haushaltsgeräten bestimmt noch mehr senken etc... Elektroautos weiterentwickeln... neue medizinische Fortschritte erreichen..

Natürlich gibt es auch negative Ergebnisse in der Forschung ... wie halt die Atombomben... Aber was wären wir, wenn wir mit der Forschung aufhören würden? Unsere teils von uns selbst geschaffenen Probleme wären dann zu einem gewissen Teil bestimmt schier unlösbar.

Antwort
von VeryBestAnswers, 6

Du verallgemeinerst Forschung zu sehr. Überleg dir mal, was passieren würde, wenn nicht mehr im medizinschen Bereich geforscht würde! Irgendwann wären Bakterien gegen alle Antibiotika resistent, deshalb ist die Entwicklung neuer Antibiotika LEBENswichtig.

Ein sinnvollerer Ansatz wäre, wenn Forschung unter der Aufsicht einer nationalen oder noch besser einer internationalen Organisation abliefe. Diese würde entscheiden, welche Wissenschaftler und Firmen Forschung betreiben dürfen, und in welchen Bereichen nicht geforscht werden darf, z.B. Vernichtungswaffen.

Allerdings hängt der Erfolg dieses Modells davon ab, wie unabhängig und unbestechlich diese Aufsicht ist. Auch ist fraglich, ob Firmen daran gehindert werden können, heimlich illegale Forschung zu betreiben.

Ein wenig Kontrolle hat der Staat schon jetzt über Forschung: Der Staat fördert Forschungsprojekte finanziell, jedoch unterschiedlich stark. Wenn ein Forschungsprojekt nicht unterstützt wird, fehlt womöglich Geld, um das Projekt durchzuführen.

Antwort
von Kuro48, 15

Man soll aufhören zu forschen, weil man auch negatives erforschen kann? Das ist doch quatsch.

Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich und der Mensch entwickelt sich weiter. Es währe fahrlässig den Menschen einfach so in seinem Wissensdrang zu stoppen, denn wir haben noch genug Dinge die erforscht werden sollten. Wenn du die Atombombe anführst, was ist mit all den Krankheiten, die nur durch Forschung verhindert werden können, ist das nicht genauso negativ?

Den Drang von Menschen Dinge zu erforschen kann und sollte man nicht stoppen. Wichtig ist mit seinen Erkenntnissen vernünftig und verantwortungsvoll umzugehen.

Antwort
von DerLulaa, 27

Weiter Forschen. In Zukunft wird das leben auf der Erde immer schwerer und wir müssen dagegen was unternehmen für die Zunkunft. (z.B. die Raumfahrt)

Antwort
von gogsch, 20

Naja- dank der Forschung konntest du diese Frage online stellen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Atombombe aus POLITISCHEN Gründen eingesetzt wurde. Die Forscher an sich würden ja keine Katastrophe wollen, gäbe es keinen Krieg. Es können aber auch Unfälle in Laboren geschehen, die zB ne Seuche auslösen die alle umbringt. Es liegt in der natur des mesnchen neue sachen zu finden und zu erfinden- nur durch die neugier haben wir es soweit geschafft. ich denke, dass man weiterforschen sollte...

Antwort
von nowka20, 3

forschung im geistigen steht erst am anfang und sollte intensiviert werden

Antwort
von xlralstx, 8

Es irrt der Mensch solange er strebt.

Antwort
von Hefti15, 8

Atombomben sind doch nicht "das beste Beispiel". Sie sind doch "nur" ein tragisches Beispiel.

Weil z.B. ein gewisser Adolf H. in Deutschland durch demokratische Wahlen an die Macht gekommen ist, schaffen wir doch auch nicht die Demokratie ab.

Insbesondere stelle ich mir die Sache dann lustig an der Universität vor..... Lustiges Beispiel... der "alte Lehrstoff" wird dochgenommen. Dann kommt man zu dem Zeitpunkt an dem man die "Forschung" eingestellt hat....

Und der Professor beendet seine Vorlesung mit den Worten.... Danach wollten wir überprüfen, wie sich Faktor x auf Faktor y auswirkt, aber wir haben aufgehört zu forschen.

Da meldet sich ein Student und sagt, Professor, dass können wir doch innerhalb von einer Minute berechnen.

Der Professor bejaht dies, macht es aber nicht mit dem Hinweis, dass man ja nicht "weiter" forschen will.

Der Student tippt ein paar Zahlen in den PC ein.... und schreit das Ergebnis laut raus....

Was macht man dann? Alle Leute die dies gehört haben, dürfen es nicht weitersagen und müssen sich ernsthaft bemühen, alles zu vergessen?

Antwort
von altgenug60, 19

Die Frage ist obsolet. Es liegt in der Natur des Menschen, nach weiterer Erkenntnis zu streben.

Antwort
von Teodd, 9

Das sind nicht die Menschen schuld, sondern die Umgang mit dem Wissenschaft. Z.b wozu braucht man Axt? Um Holz besser zu spalten... aber ist nicht für jemanden umbringen gedacht. Man missbraucht diese Wissenschaft. Warum missbrauchen Menschen die Wissenschaft? Ich denke, heutige System ist daran schuld. Die strebt nach Konkurenzfähigkeit statt zusammenarbeit.

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