Frage von BeLaZe123, 51

Sollte die EU eine gemeinsame Vorgehensweise im Umgang mit Flüchtlingen beschließen?

Pro und Contra

Antwort
von Horus737, 7

Schon mal was vom Dubliner Abkommen gehört?

Antwort
von Maity, 10

Pro: Bei offenen Grenzen macht nichts anderes Sinn. Sonst gehen alle Flüchtlinge in die EU Staaten, die die freundlichsten Gesetze haben. Sehen wir ja!

Contra: Hier geht es auch um Menschlichkeit. Wenn die Mehrheit in der EU beschließen würde, an den Außengrenzen zu schießen, wäre ich froh, wenn Deutschland da nicht mitmacht.

Antwort
von voayager, 9

Sollte schon, nur sind dafür die Voraussetzungen so garnicht gegeben, gar zu unterschiedlich sind die Interessen der einzelnen Mitgliedsstaaten.

Antwort
von willom, 23

Eine gemeinsame....abgestimmte Vorgehensweise ist immer was positives, erst recht in einer Staatengemeinschaft die extra deswegen ( auch ) gegründet wurde.

Alleingänge einzelner haben da aber nix drin zu suchen, genausowenig wie der Versuch des Einzelgängers die restlichen Mitglieder durch Druck auf seinen falschen Kurs mitzuzwingen.


Das Problem ist ja erst dadurch entstanden, daß durch nicht abgestimmtes, inkonsequentes Verhalten zig-tausenden illegalen Migranten überhaupt die Möglichkeit eingeräumt wurde, sich länger in Europa aufzuhalten.

Hätte man konsequent die ersten gleich wieder zurückgeschickt, hätte es keinen weiteren Ansturm gegeben.

Natürlich hätte man sich schnellstens um eine Lösung des Problems kümmern müssen, aber alle reinzulassen in der Hoffnung das der Zustrom irgendwann vielleicht von selbst aufhört war und ist ja nun wirklich mehr als dumm.

Das zeigt aber eben auch die völlige Unfähigkeit des EU-Apparates mit komplexen Problemem zurechtzukommen.....: den Bürgern vorschreiben was für Glühbirnen sie benutzen dürfen oder Seilbahnvorschriften in Schleswig Holstein durchdrücken scheint das Maximum an Kompetenz zu beschreiben.


Antwort
von wfwbinder, 25

Das ist beschlossen, nur einige Länder (Ungarn, Polen, Slowakei udn weitere) halten sich nicht daran.

Das sind reine "Kassier-Mitglieder der EU."

Kommentar von willom ,

Nur weil die große Führerin etwas will, ist das noch lange nicht " beschlossen ".

Wenn die Hälfte einer Gemeinschaft eine Entscheidung nicht mitträgt hat man gefälligst so lange weiter nach Lösungen zu suchen, bis ein Konsenz erziehlt wird.

Im übrigen wußte jeder den seine fünf Sinne noch beisammen hat schon von vornherein, aus welchem Grund die wirtschaftlich schwachen Staaten Europas so gern in die EU wollten.

Kommentar von wfwbinder ,

Nur weil die große Führerin etwas will, ist das noch lange nicht " beschlossen ".

Das hat ja nicht Deutschland so bestimmt, sondern das Dublinabkommen haben mal alle unterzeichnet.

Ausserdem kann es nciht sein, das bei weit mehr als 500 Millionen Menschen, 35 Mio. meinen ausscheren zu können bei Dingen die Engagement kosten, aber beim kassieren vorne zu sein.

Seit wann ist es üblich, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt.

Antwort
von Coriolanus, 36

Wäre zwar wünschenswert, um die Einheit Europas zu betonen. Ist aber unrealistisch, da die nationalen Egoismen stärker sind als alle europäischen Einheitsträume.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community