Frage von Slaytanic88, 250

Sollte der Schusswaffenbesitz zu Selbstverteidigungszwecken in Deutschland erlaubt werden?

In Deutschland darf man sich keine Schusswaffe (genauer Feuerwaffe z.B. Pistole, Revolver, Gewehr) zu Selbstverteidigungszwecken kaufen. Nur Jäger, Sportschützen und Waffensammler bekommen eine Erlaubnis, sich Schusswaffen kaufen zu dürfen.Bei sich tragen darf man diese aber trotzdem nicht (nur mit Waffenschein).

Gerne wird das Argument von Waffengegnern angeführt, man wolle doch keine amerikanischen Verhältnisse haben. Aber in Kanada darf auch jeder ein Gewehr kaufen und sogar in den Wald gehen und jagen - und trotzdem werden nicht mehr Menschen erschossen als bei uns. Es liegt also wohl an der amerikanischen Gesellschaft und nicht an der Anzahl von Waffen in Privathand, dass dort soviel geschossen wird.

Im Hinblick auf immer weiter steigende Hauseinbrüche und der zunehmenden Terrorgefahr sowie allgemein der weitverbreiteten Angst vor Gewalt in der Bevölkerung: sollte es per Gesetz erlaubt werden, zu seiner Verteidigung eine Waffe kaufen bzw. tragen zu dürfen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Velodogs, 53
Ja, aber nur ab 21 Jahren und wenn Prüfung bestanden wird und keine Vorstrafen vorliegen.



Es liegt also wohl an der amerikanischen Gesellschaft und nicht an der
Anzahl von Waffen in Privathand, dass dort soviel geschossen wird.

Natürlich sind die gesellschaftlichen-und sozialen Verhältnisse in einem Land maßgeblich dafür verantwortlich, ob dort eine hohe oder eine niedrige Gewalt- bzw. Kriminalitätsrate herrscht und nicht die Verfügbarkeit von Schußwaffen für Normalbürger.

Auch die USA haben in der Hinsicht kein Problem, das zeigt allein schon ein genauerer Blick auf das was da tatsächlich so vorgeht und uns hier in den Medien ständig als " amerikanische Verhältnisse " aufgetischt wird.

Zum einen fallen die Mord-und Kriminalitästraten in den USA seit Jahren kontinuierlich, trotzdem die US-Bürger jedes Jahr ettliche hunderttausend Schußwaffen zusätzlich kaufen.

Desweiteren hat die USA tatsächlich ein massives Gewaltproblem, aber ausschließlich in wenigen Ballungsgebieten und auch dort nur in bestimmten kriminellen Strukturen wie dem Gang-oder Drogenmillieu.

Der amerikanische Durchschnittsbürger bringt seinen Nachbarn nicht wesentlich öfter um, als wie ein Deutscher oder Franzose....., trotzdem reichlich viele normale Menschen leichten Zugang zu Schußwaffen haben.


Laut Schätzungen des BKA gibt es in Deutschland 15 bis 20 Millionen illegale Schußwaffen......., trotzdem sind Gewaltverbrechen bei denen Schußwaffen benutzt werden eher selten.

Wenn die Theorie der Anti-Waffen-Hysteriker stimmen würde, daß leichte Verfügbarkeit von Schußwaffen sofort für Mord-und-Totschlag in einem ansonsten halbwegs friedlichen Land sorgen würde, müßten wir demnach schon seit Jahren extrem hohe Gewaltraten mit illegalen Schußwaffen haben.

Das ist aber nicht der Fall.

Nicht einmal innerhalb von Bevölkerungsgruppen die legal erleichterten Zugang zu Schußwaffen haben wie z.B. Sportschützen oder Jäger kommt es zu einer auffällig erhöhten Zahl von Gewalttaten........: warscheinlich könnte man sogar relativ leicht nachweisen, daß legale Waffenbesitzer ihre Mitmenschen weitaus seltener umbringen, als der angeblich friedlichere-weil ja unbewaffnete Teil der Bevölkerung.

Es spricht nichts dagegen, daß ein bestimmter...erweiterter Personenkreis unter bestimmten Vorgaben und Voraussetzungen tatsächlich die Möglichkeit bekommt, legal eine Schußwaffe in der Öffentlichkeit zu führen.

Niemand fordert ernsthaft " Waffen frei für alle "......, bloß der Anti-Waffen-Block tut ständig so als wäre das gewünscht.

Ich würde im übrigen die Altersgrenze noch heraufsetzen und zwingend eine Schießausbildung, sowie ein Training für richtiges Verhalten in Gefahrensituationen sowie in bestimmten Zeiträumen die Wiederholung dessen als notwendig erachten.




Antwort
von Nitarius, 42

Es wäre mehr als töricht, jedem ü18 Jährigen die Möglichkeit zu geben, sich legal ohne weiteres mit Schusswaffen einzudecken. Den Gedanken, auch ohne ein berechtigtes Interesse im derzeitigen Sinne Schusswaffen zu besitzen, lehne ich aber nicht vollkommen ab. Natürlich sollte es dafür Voraussetzungen geben. 

Polizisten werden intensiv im Umgang mit Schusswaffen geschult, was nicht nur Schießtraining bedeutet. Eine solche Ausbildung an der Waffe könnte Voraussetzung für den Erwerb durch Normalbürger sein.

Den ewigen Vergleich mit Amerika und Waffenmissbrauch finde ich unpassend. in Deutschland gehen Millionen illegale Schusswaffen um, die Anzahl der Straftaten mit diesen hält sich jedoch sehr in Grenzen.

Natürlich werden die Unfälle und Straftaten mit Waffen prozentual ansteigen, wenn mehr Waffen im Umlauf sind, allerdings wird diese Zahl doch eher klein Ausfallen. Der Ausbruch von Anarchie, Chaos, oder eines Bürgerkrieges ist dabei jedoch mehr als unwahrscheinlich. 

Hier müsste man sich die Frage stellen, welche Seite mehr Gewicht hat, und was allgemein wichtiger ist. Sie sollte also vielmehr lauten: Können mehr legale Schusswaffen die allgemeine Sicherheit steigern (unter den obigen Voraussetzungen sage ich theoretisch ja) und falls dies der Fall ist, ob diese gesteigerte Sicherheit die Gefahr eines Anstiegs von Straftaten und Unfällen mit Schusswaffen rechtfertigen kann.

Antwort
von Galgenvogel1993, 61
Ja, jeder Volljährige.

Ja, jeder Volljährige. Besitzen und Führen.

Das lockere Waffengesetze keinen Mord und Totschlag bedeuten sollte in Zeiten des Internets mitlerweile klar sein, allein schon wenn man unsere Nachbarländer Schweiz, Österreich und Tschechien anschaut.

Aber Rationalität in der Waffendebatte zu verlangen grenzt ja anscheinend schon fast daran wieder Menschenopfer zu verlangen, wenn man so nach den Reaktionen einiger hier geht....

Kommentar von Velodogs ,

Ja, jeder Volljährige. Besitzen und Führen.

Nee sorry...... : aber heutige 18-jährige sind bei weitem noch nicht das, was ich als ansatzweise gefestigte Persönlichkeit betrachten würde, die in der Lage ist lebensgefährliche Situationen vernünftig einschätzen- und auch entsprechend besonnen reagieren zu können.

Waffenbesitz- und Verwendung unter bestimmten Umständen ja..., aber mit Sicherheit nicht  führen in der Öffentlichkeit.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Wenn das nötige Training, die Sachkunde und die Zuverlässigkeit da sein sehe ich da kein Problem. 18 jährige können hier in Deutschland Polizist oder Soldat sein, wo ist also das Problem bei geprüften Zivilisten?

In den USA klappt das ja auch, da sind die legalen Waffenträger unten den Zivilisten die wahrscheinlich gesetzestreuste Gruppe im Land, hier z.B. anhand der Verurteilungsraten für Texas:

http://www.dps.texas.gov/rsd/chl/reports/convrates.htm

Antwort
von ErdeUndWind, 69
Nein auf keinen Fall.

Ich halte es für grundsätzlich hinderlich, wenn es alltäglich wird Waffen zu besitzen. Es gibt kaum Vorrichtungen, die es einem so einfach machen einfach einen Menschen zu töten (abgesehen vieleicht vom Auto).

Ich denke, das es zweckmäßiger ist, richtge Selbstverteigigungskurse anzubieten, außerdem allgemeine bekannte Regel wie: Was tue ich bei/nach einem Einbruch? Wie verhalte ich mich während eines Unfalls/Teroranschlags/etc.

Und natürlich: Polizei personell aufrüsten. Aber das versteht sich ja von selbst ;)

LG ErdeUndWind

Antwort
von PeterJohann, 65
Nein auf keinen Fall.

Ich denke schon das unser Waffenrecht bei Weitem zu restriktiv ist, aber das Argument der Selbstverteidigung finde ich einfach schwachsinnig.

Waffen gehören in einen Waffenschrank gesperrt damit keine Unfälle passieren und ganz besonders auch keine Affektidiotien und damit sie nicht so einfach gestohlen werden können.

Wenn sie aber eh weggesperrt sein sollen, macht das Argument der Selbstverteidigung auch keinen Sinn mehr.

Außerdem sehe ich auch keinen Notwendigkeit meine Waffen ständig mitzuschleppen - die Kriminalitätsrate in D ist sehr niedrig, die Polizei eher präsent und die Zahl der Bösen, die mir in den letzten Jahren Angst gemacht haben sehr überschaubar.

Und zu guter Letzt: Waffenbesitz befähigt Dich nicht automatisch zum sicheren oder zielgerichteten Umgang in Stresssituationen.

 

Kommentar von Slaytanic88 ,

Fundierte Äusserungen. Allerdings gehe ich schon davon aus, dass wenn man eine Waffe zur Verteidigung führen möchte,  man diese auch beherrschen lernen müsste. Also per Gesetz. Was aber erwähnenswert ist: schon jetzt laufen z.B. Politiker mit Waffenschein herum die eine Waffe in der Handtasche haben und nicht damit umgehen können. Da fragt auch niemand.

Kommentar von PeterJohann ,

Die Zahl der (nichtgewerblichen) Waffenscheine in D ist sehr niedrig. Personengefährdung wird generell nicht als Begründung akzeptiert.

Wenn man das per Gesetz regeln würde käme nur ein weiteres Bürokratiemonster heraus (wer prüft nach welchen Kriterien? wie oft wird geprüft- wiederholende Prüfungen? usw).

Man denk es wäre eigentlich einfach, aber die meisten Menschen reagieren nicht zielgerichtet unter Stress & Panik und dann hilft auch ein Training nicht (ich sehe im Verein und noch mehr bei den GK-Meisterschaften recht viele Polizisten, die sich davon auch nicht ausnehmen :) ).

Jedenfalls kann ich in unserer Gesellschaft/unserem Land (inkl Dunkeldeutschland) weder für mich noch meine Familie die Notwendigkeit zur Selbstverteidigungsbereitschaft mit Schußwaffen erkennen. Sollte der Staat zusammenbrechen und Horden hungriger marodierender Städter durch mein Dorf ziehen, können wir immer noch den Tresor aufschließen und aufmunitionieren....

Kommentar von Slaytanic88 ,

Man muss schon jetzt für die Beantragung einer WBK mindestens 18 mal im Jahr geschossen haben. Das prüft der Verband und stellt ein Bedürfnis aus. Genau so gut könnte man auch Verteidigungsschiessen beglaubigen (was sowieso verboten ist ürbigens) und man hätte kein Bürokratiemonster deswegen.

Ja unter Stress und Panik wird es nicht eben leicht richtig zu reagieren, aber 1. wird der Lauf einer 12er Flinte eine entsprechende Drohwirkung haben und 2. schiessen Polizisten ganze 2 - 3 mal im Jahr - was ich sowieso nicht verstehen kann.

Wenn marodiert wird, ist es dann nicht reichlich spät fürs aufmunitionieren? Abgesehen davon dass dann sowieso alles recht Wurscht sein wird. Ich spreche ja nicht vom Ausnahmezustand.

Kommentar von FloTheBrain ,

Berlin hat seine Schießstände verrotten lassen. Da trainiert die Polizei gar nicht mehr. Und trotzdem dürfen sie weiter damit rumlaufen.

Kommentar von PeterJohann ,

Genau. Und das finde ich auch als extrem dämlich. Wobei hier ausgerechnet der Gesundheitsschutz als Deckmäntelchen für die paranoide political correctness der Schusswaffenhasser in Berlin eingesetzt wird.

Kommentar von PeterJohann ,

Aber Dein letzter Kommentar berührt genau meine Argumentation: Ich sehe einfach keinen Grund, keinen Bedarf und zu viele unnötige Probleme um das Einbringen von Schusswaffen in die normale Gesellschaft und das "Tagesgeschäft" zu rechtfertigen. Wohl aber halte ich den Waffenbesitz für ein bürgerliches Grundrecht, dass der Staat nicht überregulieren dürfte.

Aber neben dem sportlichen und jagdlichen Einsatz sehe ich keinen Sinn zum Waffentragen in unserer Zivilgesellschaft, sondern einfach nur den Spaß an der (kontrollierten und zweckgebundennen) Benutzung und am Besitz. 

Darüber (also diesen Zweck) hinaus sehe ich den Waffenbesitz eben nur für die sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit eines zivilen Zusammenbruchs als relevant. Und nein, ich bin kein Untergangsprophet oder Verschwörungstheoretiker und ich vermute den zivilen Zusammenbruch als noch etwas unwahrscheinlicher als meinen Lottogewinn, das Eintreten meiner Berufsunfähigkeit oder das vorzeitige Auszahlen meiner Risiko-Lebensversicherung.

Antwort
von derbas, 99

Angst sollte niemals ein Grund für eine Waffe sein. Angst macht unsicher und Unsicherheit führt zu Fehlern.
Mal davon abgesehen würde dieses Argument ja auch durch die Tatsache ad absurdum geführt, dass dann auch diejenigen, vor denen man sich "schützen" will, problemlos an Waffen kommen.

Kommentar von Slaytanic88 ,

Diese Logik würde bedeuten: wenn ich keine Angst habe, werde ich nicht beraubt, wenn ich keine Angst habe, wird bei mir nicht eingebrochen. Wieso sollten ander an eine Waffe kommen, wenn diese im verschlossenen Tresor liegt? Viel eher kommt ein Jugendlicher an den Schlüssel vom BMW und fährt Leute tot. Das kommt häufiger vor.

Kommentar von Lestigter ,

"auffällige" Personen bekommen heutzutage noch nicht mal einen kleinen Waffenschein - wieso denkst du dass man solchen Leuten dann echte, scharfe Waffen erlauben würde?

Kommentar von derbas ,

@slaytanic offenbar hast du meine Antwort entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Fraglich was jetzt besser ist 🤔

Kommentar von Slaytanic88 ,

Ich denke schon dass ich deine Antwort verstanden habe. Ich präzisiere: Angst soll kein Grund für eine Bewaffnung sein. Am Rande: was ist ein ausreichender Grund für dich für eine Bewaffnung? Ich vermute: es gibt für dich keinen Grund, ist das korrekt? Hat ein Polizeibeamter eine Waffe weil er angreifen will? Oder weil er einen Angriff "befürchtet"? Hat ein Geldtransporteur nicht auch eine Waffe dabei wel er einen Überfall "befürchtet"? Schusswaffen dienen laut Waffengesetz: dem Angriff, der Verteidigung, der Distanzinjektion, der Signalgebung, der Jagd, dem Sport, der Markierung. Also Verteidigung muss nicht heissen Angst zu haben aber immerhin muss man einen Angriff befürchten sonst braucht man ja keine Waffe.

Also heisst das für mich: blos weil ich befürchte, dass eingebrochen wird (weil in der Nachbarschaft schon eingebrochen wurde) ist das für dich kein Grund mir eine Waffe zuzugestehen. Gegenfrage: kannst du den Einbruch verhindern? Wirst du mir helfen wenn der Fall eintreten würde? Ich glaube das kannst du rein technisch garnicht.

Kommentar von derbas ,

Richtig. Bloß weil du befürchtest, dass bei dir eingebrochen werden könnte, ist das für mich kein Grund, einer Privatperson eine Waffe zuzugestehen. Hat was mit der Verhältnismäßigkeit der Dinge zu tun.
Es gibt einfache und wirkungsvolle Einbruchschutzmassnahmen. Wenn natürlich 90% der Leute nicht die geringsten Maßnahmen treffen...
Naja jedenfalls wird eine Waffe keinen Einbruch verhindern, sondern eher dazu führen, dass der geneigte Einbrecher schneller mal nervös ist und auch zur Waffe greift.

Antwort
von ES1956, 72
Ja, aber nur ab 21 Jahren und wenn Prüfung bestanden wird und keine Vorstrafen vorliegen.

Eigentlich wollte ich nur schreiben: Was in unseren Nachbarländern funktioniert sollte in D auch nicht zu Chaos führen.

Allerdings lassen mich einige Antworten hier zweifeln ob der deutsche Bürger wirklich die intellektuelle Eignung hat. Einige hier hätten sich wohl schon gegenseitig oder selbst erschossen. 

Kommentar von Slaytanic88 ,

Ich glaube die Mehrheit ist einfach nicht informiert, bzw. bewusst falsch informiert.

Kommentar von Lestigter ,

Eher sich selbst - wenn man sich bei Youtube die Videos ansieht, wo neue SRS oder auch nur Airsoft-Waffen vorgestellt werden, dann haben viele Kiddies, die das zeigen den Finger am / im Abzug, da erkennt man auf den ersten Blick, wer Ahnung hat..

Antwort
von Cubrapido, 20
Ja, aber nur ab 21 Jahren und wenn Prüfung bestanden wird und keine Vorstrafen vorliegen.

Klappt in anderen Ländern auch, warum sollte das bei uns anders sein

Antwort
von Rollerfreake, 89

Nein, soweit denke ich es es noch nicht, das jeder Bürger zum Selbstschutz eine Waffe benötigt. Was Einbrecher angeht sollte mehr Einbruchschutz betrieben werden, mechanische Fenster- und Türsicherungen und Alarmanlagen, das ganze auch von der Politik unterstützt. Wenn jeder Bürger eine Waffe hätte, hätte ich aktuell viel mehr Angst auf der Straße in einem kleinen Streit erschossen zu werden wie von einem Terroristen. 

Kommentar von Slaytanic88 ,

Was viele Leute nicht wissen: in Österreich darf man sich mit psychologischen Gutachten ein Gewehr zur Heimverteidigung kaufen. Dort passiert deshalb auch nichts.

Kommentar von SeelenOnkel ,

Für Repetiergewehre (Kategorie C) braucht man in Ö kein psych. Gutachten, nur für Faustfeuerwaffen und halbautomat. Langwaffen (Kategorie B). Einzige Vorraussetzungen: Über 18, Wohnsitz in Ö und kein Waffenverbot.

Kommentar von Lestigter ,

Schweiz, Österreich und Tschechien machen aber vor, dass trotzdem nichts passiert - wie passt das zu deiner Angst auf der Straße?

Und hol mal ein Lineal raus - schon jetzt darf jeder in Deutschland ein 12cm!! Langes Messer legal mit sich führen auf der Straße - Davor hast du keine Angst? - spielt es für dich also eine Rolle, ob Dir jemand in den Kopf schießt oder ein Messer in den Hals rammt?

Oder wusstest du das etwa nur nicht, dass dir das schon seit Jahren hier jeden Tag passieren kann?

Kommentar von Rollerfreake ,

Das mit dem Messer wusste ich und das ist auf die Nahdistanz genauso gefährlich wie eine Schusswaffe, jedoch ist die Distanz der Punkt. Mit einem Messer kann man keine Distanz von 5 Metern überbrücken, demnach ist es mit 5 Metern Abstand auch nicht gefährlich und man kann weglaufen, eine Schusswaffe hingegen ist auch auf 5 Meter Abstand genauso tödlich. Außerdem trägt nicht jeder ein Messer mit sich und die wenigsten die es tun machen es mit dem Zweck andere damit zu verletzen. 

Kommentar von Lestigter ,

Es trägt auch nicht "jeder" eine Schusswaffe mit sich und schon gar nicht, um andere damit zu verletzen - das ist Stimmungsmache, keine Ahnung, wie man auf sowas kommen kann..

Was deine Vorstellungen von "Mit einem Messer kann man keine Distanz von 5 Metern überbrücken, demnach ist es mit 5 Metern Abstand auch nicht gefährlich und man kann weglaufen," betrifft - auch da musst du dich der Realität stellen:

Bis zu einer gewissen Entfernung, und die geht weit über 5m hinaus (21 fuss sind 7m)- hast du mit einer Schusswaffe nur eine bedingte  Chance gegen ein Messer, weil du nicht schnell genug reagieren kannst:

https://www.youtube.com/watch?v=Y49rv3QBtkk

Darauf, dass, wie bereits geschehen ein Angriff mit einem Messer in einem Zug auch schlimm endet, weil man da nicht davonlaufen kann, wenn die Gänge vollstehen..

Antwort
von Leonidas195, 33
Ja, aber nur ab 21 Jahren und wenn Prüfung bestanden wird und keine Vorstrafen vorliegen.

Jeder Mensch hat das Recht, sich selbst, seine Angehörigen und sein Eigentum mit allen Mitteln, einschließlich Schußwaffen, gegen rechtswidrige Angriffe zu verteidigen! Dies ist ein wesentliches Menschenrecht!

Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland der Staat immer weniger gewillt und in der Lage ist seine Bürger zu schützen, ist eine Bürgerbewaffnung eine Notwendigkeit!

Fakt ist, wie die Vorfälle in Graz, Nizza, Würzburg und anderswo gezeigt haben, dass Kriminelle oder Terroristen auch ohne Schußwaffen reichlich Schaden anrichten können.

Falt ist auch, dass eine Bürgerbewaffnung durchaus effektiv sein kann, wie das Beispiel Israel zeigt.

Eine Handfeuerwaffe ist auch durchaus zur Abwehr eines Angriffs geeignet. Deswegen tragen auch Polizisten und Sicherheitsdienste Faustfeuerwaffen.

Wer jetzt wieder mit der tollen Ausbildung bei der Polizei argumentiert, liegt falsch. So toll ist die Ausbildung in der Regel auch nicht. Ich war 18 Jahre Polizeischießtrainer und habe einige Fälle erlebt, bei denen man die Betreffenden besser entwaffnet hätte und dies waren keine "Azubis" sondern voll ausgebildete Polizisten. Hinzu kommt, die Ausbildung kostet Geld (Munition, Raumschießanlagen oder Schießstände), Ausbildungsorte, Zeit und Personal. Und genau da wird ständig gespart. Das führt dazu, dass etwa 2015/2016 es für ganz Berlin nur 2 Standorte für das Schießtraining der Polizei gab, weil alle anderen Schießstände renovierungsbedürftig waren. - In Hessen war es bis 2015 üblich, dass die Munition für die Schießausbildung der normalen Polizisten auf 160 Schuß pro Schütze und Jahr limitiert war, verteilt auf 6 Trainingstage im Jahr. Das verbraucht selbst ein trainingsfauler Sportschütze in 2 Monaten, wenn er an Meisterschaften teilnehmen will.

Also Mindestalter für eine Bürgerbewaffnung 21 Jahre, Strafregisterauszug (alle 5 jahre erneut), Sachkunde-Nachweis, Nachweis der sicheren Handhabung und Schießnachweis (1 x im Jahr), Nachweis einer Haftpflichtversicherung und der sicheren Aufbewahrung der Waffe, wenn diese nicht geführt wird.

Das heutige Waffengesetz ist restriktiver als das Reichswaffengesetz von 1938, welches in der Bundesrepublik noch bis 1973 galt. Langwaffen konnte man im Versandhandel gegen Altersnachweis (Neckermann, Quelle) erwerben, Kurzwaffen ohne Aufwand beim Waffenhändler. Erst die Terror-Hysterie nach München 1972 und die RAF-Morde haben zur Verschärfung geführt, ohne jedoch weitere Terrorakte oder Straftaten zu verhindern!

Und diejenigen, die uns Merkels Willkommenskultur beschert hat, fragen garantiert nicht nach Recht und Gesetz!

Im Übrigen, ohne die vorherige Entwaffnung der betreffenden Volksgruppen wären Ausschwitz oder Katyn so nicht möglich gewesen!

Kommentar von ES1956 ,

Nicht schlecht, nur schade dass du dir am Ende nicht verkneifen konntest deine kyckbraune Botschaft zu verbreiten

Kommentar von Leonidas195 ,

Deine Behauptung mit der "k...braune Botschaft" ist dummes Zeug!

Lies das Buch: Fatales Erbe - Hitler´s Waffengesetze. Die legale Entwaffnung von Juden und "Staatsfeinden" in Dritten Reich von Stephen P. Halbrook. Mit einer Einleitung von Dr. David Schiller. Der ist als Israeli ja wohl nicht als "Brauner" verdächtig.

In diesem Buch wird meine Schlußaussage genau so entsprechend thematisiert, d. h. die Frage gestellt, ob diese Verbrechen so einfach möglich gewesen wären, wenn die Entwaffnung nicht oder nicht in diesem Umfang stattgefunden hätte.

Natürlich kann man darüber nur spekulieren, aber wer sich mit Geschichte befasst, wird feststellen, dass Eroberer als Erstes die Unterlegenen entwaffnen.

Und nicht ohne Grund war es in frühen Gesellschaften (z. B. Ägypten, Griechenland, Rom bis ins Mittelalter) ein Zeichen des freien Bürgers, dass er, im Gegensatz zu Sklaven, Waffen besitzen und tragen durfte.

Antwort
von OnkelSchorsch, 86
Nein auf keinen Fall.

Das wäre der Horror!

Wenn ich mir vorstelle, dass irgendwelche Wutbürger sich mit Schusswaffen bewafnen, wird mir übel. Binnnen kürzester Zeit würden hunderte von Schusswaffenopfern zu beklagen sein.

Oder der bekloppte Kinderhasser, der dann womöglich mit ner Schrotflinte auf spielende Kinder schießt. Oder der Ehemann/die Ehefrau, der/die bei eine Ehestreit zur Knarre greift und den Partner abknallt. Also nee, bloß nicht!

Es passiert jetzt schon so viel mit Schusswaffen, dass eine Lockerung des Waffengesetzes absolut verantwortungslos wäre.

Kein Zivilist braucht eine Schusswaffe. Schusswaffen haben ausschließlich in der Hand von Polizisten, Soldaten, Jägern und besonders ausgebildeten Sicherheitsfachkräften einen Sinn.

Ich habe übrigens vor einiger Zeit meine Grüne WBK und meinen GK-Revolver abgegeben. Brauche das Ding nicht mehr.


Kommentar von 556er ,

Seltsam, hier in der Schweiz bekommt auch jeder ohne Vorstrafen eine Waffe, und siehe da, das Chaos ist noch nicht ausgebrochen.

Kommentar von PeterJohann ,

Diese Argumentation finde ich äußerst schwach. Wir haben weit über 5 Millionen legale Schusswaffen in D und die Anzahl der damit begangenen Verbrechen ist sehr überschaubar.

Ich bin begeisterter Sportschütze und der festen Überzeugung, dass kein politisch korrekt denkender Hansel ein Recht hat mir das zu verbieten.

Kommentar von Velodogs ,



Wenn ich mir vorstelle, dass irgendwelche Wutbürger sich mit
Schusswaffen bewafnen, wird mir übel. Binnnen kürzester Zeit würden hunderte von Schusswaffenopfern zu beklagen sein.

Der springende Punkt ist....: außer in deiner Vorstellung passiert sowas normalerweise genau nicht.

Nebenbei ist es aber ziemlich auffällig, daß anläßlich diverser Diskussionen zu diesem Thema ausgerechnet aus der Ecke der Waffengegner regelmäßig die blutrünstigsten Horrorszenarien herbeifabuliert werden.

Man könnte glatt glauben, da schließt jemand von sich einfach auf den Rest der Welt.



Es passiert jetzt schon so viel mit Schusswaffen, dass eine Lockerung des Waffengesetzes absolut verantwortungslos wäre.

Nö......, eigentlich passiert sehr wenig mit Waffen.

Weder in Deutschland, noch auffällig oft in unseren Nachbarländern die zum Teil wesentlich liberalere Waffengesetze haben als Deutschland.



Kein Zivilist braucht eine Schusswaffe.

Was ich als " Zivilist " brauche, entscheide ich zum Glück immer noch selbst. Und ich wüßte nicht, mit welcher Berechtigung mir irgendein wildfremder anderer " Zivilist " vorschreiben dürfte, was ich angeblich brauche und was nicht.

Im übrigen frage ich mich bei jemandem, der am liebsten nur der Obrigkeit das führen von Waffen zugesteht, ob er von unserer jüngsten Geschichte nix mitbekommen hat.....

Was für ein Glück, daß die DDR Grenztruppen Waffen hatten um Menschen abzuknallen, die von Sachsen-Anhalt nach Niedersachsen flüchten wollten........; was für ein Glück das Stasi und Gestapo Waffen hatten.....; was für ein Glück daß die deutschen Polizisten die in besetzten polnischen Gebieten Zivilisten ermordet haben Waffen hatten.....

Ja....: für jemanden der einem anderen Menschen Gewalt antun will ist es wirklich sehr praktisch, wenn nur er bewaffnet ist und sein Opfer nicht.



Ich habe übrigens vor einiger Zeit meine Grüne WBK und meinen GK-Revolver abgegeben. Brauche das Ding nicht mehr.

Eigentlich hätte ich da noch den Satz erwartet....: " und jetzt fühle ich mich vieeel besser und sooo erleichtert....."

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Typisch ist, dass von Waffenfreaks nichts weiter als persönliche Angriffe kommen. Sachargumente? Nö. Lieber den mit anderer Ansicht persönlich verunglimpfen.
Jep, passt genau ins Bild.

Ich bin sehr froh, dass wir in Deutschland ein Waffenrecht haben, das bestens funktioniert.

Und für diejenigen, die zu dumm sind, es zu begreifen, noch mal Klartext: In Deutschland kann jeder unbescholtene Bürger nahezu jede beliebige Schusswaffe erwerben. Es muss nur das Bedürfnis nachgewiesen werden. Und da es für im Grudne jede Schusswaffe eine Sportdisziplin gibt, kann auch jeder eine Schusswaffe erwerben. Muss aber was für tun. Und selbstverrständlich darf die Wumme nicht a la Django an der Hüfte baumelnd zum Gang in die Kneipe mitgenommen werden.

Zu Schweiz: auch dort ist das öffentliche Führen von Waffen strneg geregelt. Ohne Erlaubnis darf man auch in der Schweiz nicht mit Knarren rumrennen.

Kommentar von Velodogs ,

Du möchtest " Sachargumente "....?

Wo sind denn deine....?

Deine Antwort auf die ursprüngliche Frage besteht lediglich aus einer Aneinanderreihung wildester Behauptungen, von denen du nicht eine einzige ansatzweise belegt hast.

Und dann schwingst du dich auch noch dazu auf, deine persönliche Meinung als allgemeingültigen Maßstab dafür anzulegen, was " man ....", sprich die Allgemeinheit zu brauchen hat und was nicht.

Ich bin sehr froh, dass wir in Deutschland ein Waffenrecht haben, das bestens funktioniert.

Ah ja.....: " .....bestens funktioniert ".....

Die Hinterlassenschaften im aktuellen Waffengesetz aus dem dritten Reich scheinen dich also offensichtlich nicht zu stören...: Stichwort " Zigeunerparagraph ".....

Und 14-jährige die eine Taschenlampe an ihre Plastikpistole schrauben müssen natürlich mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden....., oder?

Damit das Bundeswehrsoldaten kriminalisiert werden die ihr dienstlich gestelltes Taschenmesser mit sich rumtragen hast du offensichtlich auch kein Problem, genausowenig wie damit daß völlig normale Menschen bei Routine-Polizeikontrollen angezeigt werden, weil man das Messer was sie seit 10 Jahren in der Auto-Werkzeugkiste haben entdeckt.

Ja stimmt....: bei der Anwendung gegen völlig normale Bürger funktioniert das Waffengesetz wirklich hervorragend, bloß dummerweise nicht da wo´s wirklich wichtig wäre.

Und selbstverrständlich darf die Wumme nicht a la Django an der Hüfte baumelnd zum Gang in die Kneipe mitgenommen werden.

Also ich persönlich haben in meinem Bekanntenkreis ( und da gibts es haufenweise Legalwaffenbesitzer...) niemanden, der da Spaß dran hätte. Da gibts übrigens auch kaum jemanden, der von " Wummen " oder " Knarren " faselt.

Liegt wohl daran, daß die alle ziemlich erwachsen sind.

Antwort
von heracless123, 95
Nein auf keinen Fall.

je mehr leute schwerere Waffen desto gefährlicher wird es die Waffen können zwar gut zur Verteidigung genutzt werden, jedoch hat derjenige dann auch eine Waffe und wenn man leichter an Waffen kommt sinkt auch die Hemmschwelle , diese zu benutzen.

Kommentar von Slaytanic88 ,

Die Hemmschwelle sinkt evtl. nach Alkoholgenuss aber nicht weil man eine Waffe besitzt. Sonst müssten alle Waffenbesitzer Amok laufen und das tun sie nicht.

Kommentar von heracless123 ,

aber wenn aufeinmal jeder einfach so ne waffe benutzten könnte dann sinkt die hemmschwelle aus dem grund, weil es altäglich wird und man viel leichter an eine kommt(siehe amerika).

Kommentar von FloTheBrain ,

In Vermont besitzen über 30 % der Menschen legal eine Schusswaffe. Dort braucht man keine Lizenz zum Führen. In New York sind es drei mal weniger und zum Führen braucht man eine Lizenz. Nur ist in Vermont die Mordrate niedriger als in Deutschland. In New York aber 14 - 15 mal höher.

Wie passt das zusammen?

In GB ist die Schusswaffenmordrate extrem gestiegen, nachdem man dort massenhaft legale Schusswaffen verboten und eingesammelt hatte (1998). Warum?

In der Schweiz hat fast jeder Reservist ein Sturmgewehr zu hause. In der Schweiz kann man sich auch so einfach wie in den USA Schusswaffen kaufen. Trotzdem ist das eines der sichersten Länder der Welt. Warum?

...

Vielleicht weil Gewalt etwas mit sozialen Problemen zu tun haben könnte? Vielleicht so wie man es in den USA beobachten kann? Wenn 50 Millionen der 300 Millionen Einwohner so arm sind, dass sie sich nicht regelmäßig 3 Mahlzeiten am Tag leisten können?

Heute ist Tag der deutschen Einheit. Wusstest du, dass der Lebensstandard in der DDR in den 1980ern höher war als heute in den USA?

Antwort
von 556er, 64
Ja, jeder Volljährige.

Klappt gut hier in der Schweiz.

Kommentar von Slaytanic88 ,

Danke für den Kommentar.

Kommentar von Lestigter ,

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Kommentar von Velodogs ,

Es gibt inzwischen reichlich Gründe, auf die Schweiz und ihre Bürger neidisch zu sein......

Antwort
von SeelenOnkel, 12
Nein auf keinen Fall.

Wir brauchen NICHT-TÖDLICHE Waffen wie diese Elektroschockpistole TASER, nur besser. Und man sollte generell Vorbestrafte mit ELEKTRONISCHER FUSSFESSEL versehen. So ist immer geklärt wo der Bursche war, wenn irgendwo ein Einbruch oder Raub begangen wurde.

Es gibt auch ELEKTROSCHOCK-GÜRTEL deren Anlegung man einem Gewaltstraftäter jeweils bei Verlassen seiner Wohnung ``aufbürden`` kann, und die sprachgesteuert (oder auch per Fernbedienung) von jedem rechtstreuen Bürger aktiviert werden können.

IN DEUTSCHLAND WERDEN PROBLEME GRÜNDLICH GELÖST !

Antwort
von lillifee70, 75
Nein auf keinen Fall.

Ja, unbedingt! Schau doch mal in die USA; wie gut das klappt! Da kommen auf "1 bad guy" mindestens "2 good guys" mit Waffe zur Verteidigung ... oder war das etwa anders herum? ;-)

Mal im Ernst: Gegen wen willst Du Dich mit einer Waffe verteidigen wollen? Du kannst in der Regel davon ausgehen, dass ein Angreifer (wie oft wird man schon angegrffen?) keine Waffe hat, warum solltest Du dann eine haben? Und dann muss man ja auch noch treffen können und hinterher nicht als Mörder dastehen!

Waffen schaffen nur Konflikte, die dann nicht mehr mit Worten gelöst werden, sondern mit Schüssen. Ich lebe seit 6 Jahren in den USA und habe festgestellt: Nur die Leute die Angst haben, decken sich mit Waffen ein. Waffen haben also nichts mit Mut oder Stärke zu tun, sondern mit Feigheit. 

Ein Argument dass ich hier oft höre: Hätten die Deutschen ein Waffenrecht gehabt, dann wäre so etwas wie das Dritte Reich nie passiert. Was für ein Blödsinn! Die feigen Nazi-Schergen hätten dann einfach nur jeden niedergeschossen, der sich ihnen in den Weg stellte. Ohne ein Waffenrecht mussten sie sich immerhin sich noch selbst die Hände schmutzig machen.

Nein, Waffen gehören nicht in Privathaushalte und nebenbei: So oft erschießen sich Kinder hier gegenseitig (aus Versehen) oder auch ihre Eltern, weil sie damit spielen.

Kommentar von Slaytanic88 ,

Weisst du was interessant ist: momentan darf man mit einem  Messer mit feststehender Klinge bis 12 cm herumlaufen. Es werden aber verdammt wenig Leute auf der Strasse erstochen. Was hat das 3. Reich mit meiner Frage zu tun?

Momentan decken sich die Leute mit kleinen Waffenscheinen und Schreckschusspistolen ein, trotzdem bleiben die befürchteten Zwischenfälle aus.

Warum darf man mit 18 ein Auto mit 500 PS fahren (wir kennen ja die Anzahl Verkehrstoter jährlich oder?)?

Kommentar von ES1956 ,

Ein Argument dass ich hier oft höre: Hätten die Deutschen ein Waffenrecht gehabt, dann wäre so etwas wie das Dritte Reich nie passiert.

Ja, das ist Blödsinn. Unser Waffenrecht stammt von den Nazis.

Kommentar von Lestigter ,

Und was die "Good Boys" alles Gutes mit Ihren Waffen machen, kann man immer hier nachlesen, die Geschichten schaffen es irgendwie nicht so recht in die Weltpresse...

https://www.nraila.org/gun-laws/armed-citizen/?page=1

Passt jetzt nicht so recht zu deinen Ausführungen, aber wahrscheinlich dürfen sich z.B.  ältere Personen nicht mehr wehren, wenn sie überfallen werden wie  in diesem Beispielfall - Nein müssen alles Angsthasen sein, wie Du behauptest..

https://www.nraila.org/articles/20120711/grandmother-wounds-home-invader-wtsp-ta...

https://www.nraila.org/articles/20160823/91-year-old-right-to-carry-permit-holde...

Oder sich lieber vergewaltigen lassen?

https://www.nraila.org/articles/20080221/my-eyewitness-news-memphis-tn-2212

https://www.nraila.org/articles/19851201/the-news-buffalo-ny

Und so weiter,  zeigt, was Legalwaffenbesitzer wirklich leisten, auch wenn das durch die jetzige Regierung nicht publik werden soll (Wer weis denn, dass der Schütze in der "Gay-Bar" vor ein paar Wochen zuerst noch einen Schusswechsel mit einem Off- Duty Waffenträger hatte, der ihn aber nicht stoppen konnte?

Zu deinen anderen Geschichten, mit den kleinen Kindern.

Erzähl doch mal von den letzten 5 Fällen, in denen ein Kleinkind ein anderes erschossen hat in den letzten 5 Jahren - müssen ja ewig viele gewesen sein, da sollten 5 doch  leicht aufzuzählen sein, bei rund 300 Mio Einwohnern. Wenn der Satz von dir nicht nur Stimmungsmache ist...


Aber bei der Frage geht es um Deutschland, das nur am Rande..

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