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Sollte der Kapitalismus durch Gesetze vom Staat entschärft werden?

gefragt von Fr0stbeuleFr0stbeule am 02.09.2007 um 20:24 Uhr

In der Wirtschaft und auf einem freien Markt herrscht knallharter Wettbewerb und stures Renditedenken (Gier) führt zu skrupellosen, rücksichtslosen Entscheidungen (Egoismus) mit oft schmerzhaften Auswirkungen.

Gibt es eine Alternative? Wäre eine Zähmung oder Entschärfung des Kapitalismus durch entsprechende Gesetzen sinnvoll und/oder notwendig?

Ich erinnere z.B. an die Sklaverei, welche zum größten Teil nur deshalb abgeschafft wurde, weil Maschinen billiger und effizienter wurden.

19 Stimmen : Der Staat soll ganz die Finger von der Wirtschaft lassen. (7) ; Der Staat soll der Wirtschaft MEHR Spielregeln vorgeben. (12) ; Der Staat soll der Wirtschaft WENIGER Spielregeln vorgeben. (0) ; Der Staat sollte die Wirtschaft vollständig steuern und kontrollieren. (0)
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geld x 22.657 leben x 3.625 wirtschaft x 2.654 staat x 553 g8 x 91 kapitalismus x 33 sklaverei x 17 ausbeutung x 17 finanzpolitik x 2

WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 2. September 2007 20:54
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Der Staat soll die Ordnung garantieren und sich ansonsten raushalten.

Zur Garantie der Ordnung gehört allerdings auch das Achten auf Waffengleichheit. Eine Möglichkeit dazu wäre z.B. das in der Diskussion befindliche bedingungslose Grundeinkommen (bzw. auch negative Steuer). Das könnte die Stellung des Arbeitnehmers insofern auf Augenhöhe bringen, als daß er dann nicht jeden Job zum Hungerlohn annehmen müßte. Dies ist nur ein Beispiel. Entscheidend ist, daß ein echtes freies Spiel der Kräfte erreicht wird.

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Kommentar von 2dc56293bded079f1517504c274b3034smallengelhaar am 2. September 2007 21:11

Suuper Antwort, genau das Thema habe ich vor ca.1 1/2 Stunde auf dem Forum angeschnitten.


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 2. September 2007 20:31
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schurke
beantwortet von schurke am 2. September 2007 21:27
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Indy72
beantwortet von Indy72 am 2. September 2007 20:30
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Ich befürchte, dass in jüngster Zeit der Geist der Sozialen Marktwirtschaft erhardscher prägung etwas untergegangen ist, was allerdings nicht nur an der CDU lag. Die Arbeit sollte sich lohnen und jeder soll davon angemessen leben können, oder bei den Behörden betteln gehen zu müssen.

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Discoopa
beantwortet von Discoopa am 2. September 2007 21:36
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anonym
beantwortet von Bergfeuer am 2. September 2007 20:54
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und ich bin der Meinung es gibt Alternativen. Ausserdem bin ich der Meinung, die GRUNDVERSORGENDE Industrie (Wasser, Post, Strom, Bahn etc) sollte staatlich sein um den Bürger vor Spakulantentum und Ausverkauf zu bewahren und sein Grundbedarf sicher zu halten. Wir brauchen eine Bodenreform und eine Neuregelung der Banken und des Zinssystems. Die Notenbankenreform noch und eine umfassende Steuerreform (Gesamtgeldsteuer) ...

Alles unpopulär - noch. Wer da wohl den "Finger" drauf hat?

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anonym
beantwortet von berlin47112 am 2. September 2007 20:39
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der statt muss sich unbedingt aus der wirtschaft raushalten. es lohnt sich nur fuer alle beteiligten wenn der gescshaeftsbetreiber so wenig we moeglich regel hat um ein geschaeft aufzumachen/ betreiben. ohne die einmischung vom staat haben mehr unternehmungslustige leute die moeglichkeit ein geschaeft aufzumachen.

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Kommentar von 00b109e35d80737b7a255a5c95e263b6smallwaldmeister am 2. September 2007 21:13

..und der arbeitnehmer u die umwelt sind noch mehr der willkür des arbeitgebers/unternehmens ausgesetzt. der profit stünde an oberster stelle. dies würde auf alle fälle die nach-mir-die-sintflut-mentalität fördern.


Elfentrank
beantwortet von Elfentrank am 2. September 2007 21:43
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Qetan
beantwortet von Qetan am 2. September 2007 21:35
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Wenn ich sehe, wie rücksichtslos und ehrlos viele Unternehmen mit ihren Mitarbeitern umgehen, denke ich, dass die unternehmerische Freiheit im Kapitalismus inzwischen gnadenlos ausgenutzt wird. Wo es kein soziales Gewissen mehr bei vielen Kapitalisten gibt, muss es ein Kontroll- bzw Regulationssystem geben.

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waldmeister
beantwortet von waldmeister am 2. September 2007 21:18
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ich find der kapitalismus hat ein immenses zerstörerisches potential(siehe china). die nackte profitgier kann alles überrollen. man sollte da echt die leine kurz halten.

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engelhaar
beantwortet von engelhaar am 2. September 2007 21:12
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krauthexe
beantwortet von krauthexe am 2. September 2007 20:59
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anonym
beantwortet von arnieforever am 2. September 2007 20:36
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Ganz ohne Eingriffe geht die Moral leider völlig flöten.

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elkera
beantwortet von elkera am 2. September 2007 20:34
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andreas48
beantwortet von andreas48 am 2. September 2007 20:31
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Albert
beantwortet von Albert am 3. September 2007 20:56
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agnostiker
beantwortet von agnostiker am 3. September 2007 00:48
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Niklaus
beantwortet von Niklaus am 2. September 2007 23:45
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Wo bin ich denn hier gelandet. Ist das hier ein sozialistisches Einheitsforum oder was. Immer dann wenn der Staat die Finger im Spiel hat, klappt es nicht.

Das ist im Kapitalismus genauso wie im Kommunismus.

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Kommentar von Dd9c0ce4492fc403f11b0f44b76d43cfsmallFr0stbeule am 5. September 2007 17:58

Was meinst Du mit "klappt es nicht"? Die aktuelle Billanz ist nur eine Momentaufnahme. Heute ist nicht alle Tage...

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 5. September 2007 21:03

Das ist das Denken der Ewiggestrigen.


Novembermond
beantwortet von Novembermond am 2. September 2007 20:44
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