Frage von loorencheen2, 216

Sollte der Glaube mehr bzw. besser an Kinder weitergegeben werden; scheitert es an der Weitergabe?

Hallo, ich habe eine Frage und zwar, wie steht ihr zu dem Thema Glauben in der Familie? Sollte der gleiche Glaube den Kindern mehr oder weniger "aufgezwängt" werden oder sollte jeder die Möglichkeit bekommen, sich selbst an einem Glauben zu orientieren? Was wären Vor- und/oder Nachteile? Bezüglich beispielsweise auf das Christentum. Wenn es immer weniger Christen gibt, hat dies dann etwas damit zu tun, dass der Glaube nicht mehr an Kinder weitergegeben wird?

Antwort
von Kheber, 30

Du wirst vielleicht denken, jetzt kommt der gleich mit Bibelstellen, ehe ich meine Frage beantwortet bekomme. Aber ich denke,  wenn ich Dir zu Deiner Frage einige Bibelstellen aufschreibe, wist Du schneller merken, dass meine Gedanken zu Deiner Frage nicht egoistisch sind, sondern ein Fundament besitzen. Ich habe selbst 5 Kinder und weiß, wovon ich da rede.

Im Lukasevangelium Kapitel 18, Vers 16 steht geschrieben: Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

Nun, eigentlich könnte man jetzt die Frage als beantwortet betrachten. Aber ich möchte sie etwas ausführen. Anhand der Aussage auch Jesu siehst Du, dass es ganz wichtig ist, die Frohe Botschaft den Kindern zu vermitteln. Woher sollen sie dies wissen. Man hatte mir auch oft . Ggesagt, ich soll die Kinder nicht unterrichten, siesuchen sich selbst, was sie wollen. Aber wie sollen sie suchen, wenn sie keine Auswahl haben etwas für das Leben anzunehmen?

Laß mich noch eine weitere Bibelstelle aufführen, die das noch einmal unterstreicht, dass wir den Kindern die Frohe Botschaft, oder auch Evangelium genannt, zu vermitteln. Hier müssen wir aber ins Alte Testament blättern. Viele Christen sagen dann spontan, das kannst du vergessen, wir leben in der Gnade und brauchen es nicht mehr. Das stimmt nicht! Das Alte Testament ist der Grund für das Neue Testament. Aber das wäre ein extrapunkt und würde von Deiner Frage abweichen. Gerne später, wenn DU möchtest.

Hier die Bibelstelle aus dem Alten Testament, aus der Thora: Im 5. Buch Mose, Kapitel 6, Verse 6 und 7 steht geschrieben:

6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in
deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder
aufstehst.
Du siehst, wie wichtig es ist, schon den Kindern davon zu erzählen. Das ist aber noch lange kein Garantieschein, dass sich die Kinder einmal für Deinen Glauben entscheiden, denn Gott zwingt niemand.
Ich habe mir die größte Mühe gegeben, meine Kinder im Glauben zu erziehen, dennoch sind sie mehr oder weniger MItläufer. Sie wissen um all die Dinge, leugnen sie auch nicht, aber haben keine brennenden Herzen. Aber eins ist gut zu wissen, dass Gott niemand zwingt.  Er läßt jeden die freie Wahl. Abgerechnet wird zum Schluß, wie man so schön sagt.

Ich hoffe, ich konnte in Kurzform Dir weiterhelfen.
Ich wünsche Dir viel Freude mit Deinen Kindern und Gottes Segen!
Antwort
von Trashtom, 29

Eigentlich ist es ganz einfach: Die Dosis macht das Gift.

Wenn man sich pausenlos mit Wein zuschüttet, wird man irgendwann abhängig und gestaltet sein ganzes Leben nur noch so, damit man möglichst bald seine nächste Dosis Alkohol bekommt. Jede Aktivität wird von der Sucht bestimmt und im Endeffekt geht man jedem auf die Nerven.

Das berühmte Gläschen Rotwein in Ehren hingegen soll sogar gesundheitsfördernd sein.

Wein = Glaube.

Antwort
von Mark1616, 29

Kinder gehören zu den verletzlichsten Teilen unserer Gesellschaft. Kinder sehen zu ihren Vorbildern, meist ihren Eltern auf und glauben diesen praktisch alles was diese ihnen erzählen. Wer hat sich als Kind nicht auf die Geschenke vom Weihnachtsmann / Nikolaus / Christkind gefreut? Diese Fabelwesen und -gestalten bringen allerdings nichts schlechtes mit sich. Sie spalten weder die Gesellschaft, noch rufen sie zur Gewalt und Diskriminierung auf oder haben anderweitige und schwerwiegende Folgen.

Das Indoktrinieren unserer Kinder, mit einer tlw. gefährlichen, dummen und/oder barbarischen Ideologie wird in einer noch aufgeklärteren Zukunft als eins der größten Verbrechen der Menschheit angesehen werden. Wir (die Menschen) erziehen die nächsten Generationen dazu, die Wissenschaft zu verleugnen, andere Menschen grundlos zu verurteilen, unselbstständig zu sein, hochmütig zu sein und sich im Allgemeinen nicht vernünftig in eine moderne Gesellschaft zu integrieren. Das bezieht sich natürlich nur auf die Menschen, welche uralte Märchen immer noch wortwörtlich nehmen und sich von diesen Geschichten so stark beeinflussen lassen.

Der Glaube hat natürlich auch etwas Gutes, denn er vermittelt bestimmte "Werte", die selbst heute noch wichtig sind. Diese "Werte" können aber genauso gut auch anderweitig vermittelt werden, der Glaube oder die Religion ist dafür nicht nötig.

Da in Dtld. nichtsdestotrotz die Religionsfreiheit herrscht, steht es natürlich jedem Menschen frei die Religion seiner Wahl anzunehmen. Das sollte aber erst passieren, nachdem die Kinder erwachsen, oder zumindest alt genug sind, um diese Entscheidungen selbst nach bestem Wissen und Gewissen treffen zu können.

Wenn es immer weniger Christen gibt, hat dies dann etwas damit zu tun, dass der Glaube nicht mehr an Kinder weitergegeben wird?

Natürlich, aber wieso sollten sich die Christen deswegen sorgen machen? Wenn ihr Glaube tatsächlich die Wahrheit ist und ihr Gott der einzig Richtige, dann sollte es keinen Unterschied machen wann oder wie andere Menschen mit dem Christentum in Kontakt gebracht werden.

Ich habe mir für die Erziehung meiner evtl. Kinder vorgenommen, sie möglichst unbeeinflusst von Religionen zu erziehen. Sobald ich denke, dass sie dazu in der Lage sind es zu verstehen, werde ich versuchen ihnen zumindest die Grundinhalte aller Weltreligionen zu vermitteln. Meine Kinder sollen selbst entscheiden können, ob sie an diese Dinge glauben wollen oder nicht, größtenteils unbeeinflusst von kindlicher Indoktrination.

Ich denke aber, ich werde religiöse oder kirchliche Einflüsse auch nicht ganz vermeiden können. Lasse ich das Kind taufen, vielleicht schon alleine aus traditionellen Gründen und um mit meiner Familie die Geburt dieses Kindes feiern zu können? Wie sieht es mit Mobbing oder Ausgrenzung im Kindergarten und der Schule aus? Was ist mit kirchlichen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche? Schicke ich es in den Religionsunterricht?

Antwort
von Netie, 22

Glauben kann man nicht aufzwängen. Es gibt genug Beispiele dafür.

Eltern haben Verantwortung für ihre Kinder. Wenn sie glauben, die Bibel, Gottes Wort an uns Menschen gerichtet, ist die Wahrheit, dann werden sie auch ihren Kindern davon erzählen.

Genauso wie man seine Kindern auch in anderen Dingen unterrichtet.

Würden die Eltern es nicht tun, hätten sie die Wahrheit der Bibel nicht erfasst.

An dem Kind liegt es "ja, das glaube ich" oder "nein, das glaube ich nicht" zu sagen.

Jeder Mensch ist für seine eigenen Entscheidungen verantwortlich.

Aus gläubigen Eltern werden noch lange nicht ein gläubige Kinder.

Antwort
von vonGizycki, 60

Gruß Dich loorencheen2!

Keiner hat meines Erachtens das Recht, seinen Kindern die eigene Religion einzutrichtern oder gar eine andere. Denn darauf läuft es hinaus. Keine Religion und kein Glauben kann die Wahrheit für sich pachten. Religiös zu sein hat nicht zwingend etwas mit den Offenbarungsreligionen zu tun (Christentum. Islam, Judentum) oder mit anderen Religionen, die eine feste Lehre vertreten. 

Für mich stellt sich das so dar: 

Das Leben ist so vielfältig und reichhaltig und wir sollten ihm mit dem allergrößten Respekt gegenübertreten. Das Leben ist universal, alle Lebenwesen tragen es in sich. Und es gibt nicht nur das biologische Leben, sondern auch das Geistesleben. Und die Materie sollte da mit einbezogen werden, denn ohne Materie ist Leben unmöglich. Wir bestehen ja auch daraus.

Das Bild der Sonne in einem Tautropfen ist
nicht weniger als die Sonne selbst.
Das Abbild des Lebens in eurer Seele ist nicht
weniger wert als das Leben selbst.
Ein Tropfen des Taues spiegelt das Licht
wider, denn es ist eins mit dem Licht,
und ihr seid ein Ebenbild des Lebens, denn
ihr und das Leben seid eins.

Khalil Gibran 

Ich will also damit sagen, das dem Leben die höchste Verehrung zukommt und das wir es schützen müssen. Und vieles darin können wir in so großer Intensität erleben, dass wir tief ergriffen sind, sowohl in Freude über die erhabene Seite  als auch im Anblick des Leidens. Diese Ergriffenheit ist das eigentliche Gefühl von Religiosität. Jeder erlebt es ganz individuell und deshalb darf es keinen Zwang im Glauben geben.

In seiner Familie diese Einstellung weiterzugeben, das halte ich für die wahrhaftige Art von religiöser Erziehung und ist absolut zu bejahen. Alles andere ist Indoktrination und abzulehnen, weil es die Freiheit des Denkens einschränkt, den Menschen zwingt, bestimmte Dinge zu fühlen und damit einem Glaubenszwang unterwirft. Und das kann recht schlimme Folgen haben, für die eigene Freiheit, für das Denken und auch für den politischen Einfluss in der Gesellschaft.

Herzlichen Gruß

Rüdiger  

Kommentar von Bernhard64 ,

Na gut, also befolgen wir deinen Rat, nicht den von Jesus!!?

Kommentar von Whitekliffs ,

Mit anderen Worte, du gibst deinen Kindern das weiter, was DIR wichtig ist.

Ich auch. Ich bin Christ und weil mir Jesus sehr wichtig ist, gebe ich den Glauben an ihn weiter.

Kommentar von vonGizycki ,

Das ist richtig, aber bedenkt: Das ist es jedoch nicht allein! Ich muss darauf achten, dass das, was mir wichtig ist auch mit der Freiheit des Denkens kompatibel ist, das Dinge und Verhältnisse kritisch hinterfragt werden dürfen und ich muss auch darauf achten, dass die Seele durch Indoktrinierung nicht beschädigt wird. Das ist die universelle Wahrheit von der ich meine, das sie ohne Gewissensbisse weitergegeben werden darf und muss. Und das gilt auch in religiösen Dingen, da gerade besonders.

Antwort
von fazula11, 14

Die christliche Hoffnung findet ihren Höhenpunkt in Vernichtung und Foltergualen für den grossten Teil der Menschheit, nähmlich die, die es sich erlauben, an etwas anderes zu glauben als vorgeschrieben wird. 

Die christliche Lehre bringt Kindern bei, sie seien von Grund auf böse. Sie haben nicht Falsches getan, einfach geboren worden zu sein und am Leben zu sein bedeutet, böse zu sein.

Die christliche Lehre bringt Kindern bei, es existierte ein mächtiger übler Teufel. Ein höchst gefährlicher Dämon, Vorsicht! 

Dieser abscheuliche Irrtum träufelt einer sons normale Kindheit unnötige Angst und das Gefühl des Bedrohtseins ein, sie lernen die Welt sei ein gefährlicher Ort, wo ein übel wollen der Dämon unter jedem Stein lauere.

Antwort
von RandyLadholz, 39

Entscheiden müssen und sollen die Kinder selber, was sie glauben wollen. Was Eltern tun können ist, den Kindern ihre Werte weitergeben und sie damit prägen.

Antwort
von warehouse14, 39

Solange Atheisten ihren Unglauben an ihre Kinder weitergeben dürfen sollten Christen ebenfalls ihren Glauben weitergeben dürfen.

Aber wenn eine Seite das nicht darf, dann haben wir schlicht das Problem einseitiger Propaganda.

Also lassen wir unsere Kinder einfach generell in Ruhe. Keinerlei Erziehungsmassnahmen mehr würde das bedeuten.

Denn alles, was man in der Erziehung tut oder nicht tut, ist eine Beschneidung der Persönlichkeit des Kindes.

Bringst Du Deinem Kind bei, sein Zimmer aufzuräumen, indoktrinierst Du es mit Deinem Ordnungssinn. Was ist aber, wenn das Kind einen anderen Sinn für Ordnung haben möchte? Wer bist Du, daß Du bestimmen darfst, was für das Kind Ordnung zu bedeuten hat?

Dein Kind lernt von Dir auch Sprache. Das ist ebenfalls eine gemeingefährliche Einschränkung der persönlichen Freiheit von Kindern. Bis das Kind selbst entscheiden kann, welche Sprache es lernen möchte, sollte man also mit dem Kind besser nicht reden.

Wir alten Leute sind es leider gewohnt, daß staatliche Gesetze unsere Freiheit einschränken. Aber wenn wir unseren Kindern zugestehen, daß sie sich davon nicht beeindrucken lassen, was in irgendeinem alten von Menschen gemachten Gesetz steht, welches ja vor ihrer Zeit geschrieben wurde, dann können wir getrost auf eine Zukunft völlig freier Menschen hoffen, die von niemandem in irgendeiner Weise beeinträchtigt wurden, was ihre persönliche Entwicklung angeht.

Die Welt wäre eine andere, hätten wir den Mut, unsere Kinder nicht mehr in irgendeine Form zu pressen.

Werfen wir jeden ins Gefängnis, der es wagt, einem Kind auch nur irgendetwas vorzuschreiben! ;)

Was machen wir nun aber mit den ganzen plötzlich arbeitslosen Erziehern/ Lehrern und Mitarbeitern des Jugendamtes? Scheiterhaufen? o.O

warehouse14

Antwort
von comhb3mpqy, 46

Ich bin mit dem Christentum aufgewachsen, aber es ist nicht so, dass meine Eltern mir etwas aufgezwungen hätten. Ich habe mich so irgendwann ab der 5./6. Klasse mehr mit Gott beschäftigt.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich bin schon der Meinung, dass man den Glauben an die Kinder weitergeben sollte, so, dass es für das Alter des Kindes passend ist.

Antwort
von Falbe, 25

Den Kindern den Glauben im Alltag vorleben ist das wichtigste . Die Kinder lernen dann frei zu entscheiden , ob sie das auch wollen oder nicht . Wenn die Eltern aber wirklich die Liebe vorleben hat das bestimmt seine Anziehungskraft , denn es gibt kein  besseres Leben als in Geborgenheit und Liebe und Glauben als Halt in Nöten zu erleben . 

Antwort
von hertajess, 31

Wir Menschen sollten uns vor Hochmut fürchten. Und vor unserer eigenen Dummheit. Das wäre gut. 

Dann kämen wir womöglich auf den Gedanken einfach mal in der Bibel nachzulesen. Da wird die Frage durchaus beantwortet welche Erwartungen Eltern an ihre Kinder stellen dürfen. Die Antwort ist durchaus einfach:

Du kannst nur erwarten Was Du als Eltern gegeben hast. 

Es geht also nicht um Zwang. Zwang stößt ab. 

Es geht darum aus dem Herzen heraus vorzuleben. Es geht also auch nicht darum wie eine Marionette irgendwelchen Riten zu folgen, sich einem "man" unterzuordnen. 

Und es geht darum zu akzeptieren dass unser aller Schöpfergeist nicht jeden Menschen so geschaffen hat dass er glauben kann. Auch diese Botschaft findet sich in der Bibel. Auf die Frage nämlich, wem gepredigt werden soll. 

Es geht auch nicht darum den eigenen Glauben in eine Konkurrenz zu einem anderen Glauben stellen zu wollen. Das wäre abstrus und hochmütig. Es wäre fern von Glauben. Denn nicht ohne guten Grund haben wir das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter der uns als Vorbild hingehalten wird, die beiden Berichte über Maria Magdalena welche als Einheit durchaus mal genau durchdacht werden dürfen. 

Glauben bedeutet jeden Menschen als eine einzigartige Persönlichkeit von Gott geschaffen wahrnehmen zu können und diese Einzigartigkeit zu akzeptieren, respektieren und bei den eigenen Kindern zu fördern. Dazu ist die Bibel voller Beispiele. 

Ein Kind ist das größte Geschenk welches uns unser Schöpfer machen kann außer unserem eigenen Leben. Wie kann ich einem Geschenk Zwang antun wollen? Wie lässt sich auch nur der Gedanke daran mit Glauben, gar christlichem Glauben in Einklang bringen? 

In der Bibel steht vom Gebrauch der Rute geschrieben? Ja. Auf die heutige Zeit übertragen halte ich ein Kind selbstverständlich auch mit Gewalt davon ab vor ein fahrendes Auto zu laufen. Ansonsten nehme ich mir bestenfalls ein Beispiel an der Unschuld des Kindes wie überliefert ist, an seiner Neugier, seinem Forscherdrang, seinem Drang kritisch zu hinterfragen. 

Und, als Christ, beachte ich selbstverständlich geltendes Recht. 

Kommentar von waldfrosch64 ,
  • Solche penetrant überzeugende Kommentare sind gerade wieder ein  Paradebeispiel für solche Leute  die den Christlichen Glauben zwar gerne kommentieren aber ihn absolut nicht kennen .
  • Ich persönliche kenne keinen einzigen Christen die die Alttestamentarischen Züchtigungen betreiben oder gutheissen ,inklusive mich Und das tut keiner, der die Lehre Jesu wirklich begriffen hat .
  • Es wäre also gut endlich mal den  eklatanten Unterschied zu erlernen,  zwischen den Taten und Ansichten  der Menschen,gar möglich noch von gewissen Sektierern und der  authentischen christlichen Lehre  !Die Fähigkeit zu differenzieren scheint wohl so manch einer  heute Mühe zu haben, sich anzueignen .
Kommentar von hertajess ,

Wann Du mal die Bereitschaft entwickelst damit aufzuhören mich als Deinen Spiegel missbrauchen zu wollen weiß auch nur der Deibel. 

Ansonsten hast Du doch mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt dass Du nicht nach dem Sinnzusammenhang fragst - oder dazu unfähig bist was ich sicher nicht beurteile - sondern Dir Teiler heraus pickst die Dir in den Kram passen. 

Dass Du so auch mit den Überlieferungen verfährst lässt sich ja aus Deinen Antworten entnehmen. 

Dein Ding. 

Kommentar von waldfrosch64 ,

Die Projektion ist bekanntlich eher dein Hobby.

Solange du Falsche Information weiterträgst über Themen in denen du dich so offensichtlich nicht  auskennst ,musst du eben mit Widerspruch rechnen .

Kommentar von hertajess ,

Vom Gesetz und von den Propheten

17 

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.

 

18 

Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.

5

 

19 

Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

 

20 

Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Quelle: 

http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us5

Die Überlieferung blendest Du ja gerne aus. Wurde nicht Deine Beschuldigung gelöscht ich würde verleumden die Du hier einstelltest weil ich dieses Zitat einkopierte? Kann ich nachsehen aber meine Erinnerung sagt mir es war erst letzte Woche. 

Nun ja. Eine kurze Zeit. 

Antwort
von bikerin99, 80

Ich würde es so halten, den Kindern meinen Glauben und die Grundwerte vermitteln. Wenn sie alt genug sind, selbst zu entscheiden lassen.

Antwort
von Andrastor, 48

Religion ist wie ein Penis

Es ist gut einen zu haben

man kann auch stolz darauf sein einen zu haben

Aber man packt ihn nicht in der Öffentlichkeit aus, klatscht ihn anderen ins Gesicht und schon gar nicht stopft man ihn Kindern in den Rachen.

Also bitte verschont eure Kinder mit euren Religionen! Kleine Kinder sind zu jung um zwischen Märchen und Wahrheit unterscheiden zu können oder das was die Eltern sagen anzuzweifeln.

Lasst die Kinder religionsneutral aufwachsen und sie, wenn sie erwachsen sind, entscheiden welcher Religion sie beitreten wollen.

Kommentar von turalo ,

Wie soll jemand über etwas entscheiden können, das er nie kennenlernte?

In christlichen Familien kann man nicht "religionsneutral" aufwachsen.

Nenne Du es "Märchen", es gibt Millionen Menschen, denen diese "Märchen" sehr viel bedeuten.

Kommentar von Andrastor ,

Kennenlernen können das die jungen Erwachsenen von ganz alleine.

Dann können sie sich informieren und Fragen stellen, wenn sie das interessiert und ja, auch in christlichen Familien kann man sehr wohl religionsneutral aufwachsen. Alles eine Frage der Erziehung.

Auch Harry Potter bedeutet Millionen Menschen sehr viel, trotzdem laufen sie nicht herum und erzählen anderen was in den Büchern steht wäre war.

Kommentar von Gerhardraet ,

> wenn sie erwachsen sind, entscheiden welcher Religion sie beitreten wollen

Die Erziehung ist dann geglückt, wenn sich die Sprößlinge danach nicht für eine sondern für KEINE Religion entscheiden. Denn jede Religion ist geistestötender Wahn.

Kommentar von Andrastor ,

da kann ich dir nur zustimmen.

Kommentar von Kheber ,

Da kommt es darauf an, was man aus der Religion macht. Viele junge Menschen rennen der IS nach, weil sie in ihr eine Erfüllung ihres Lebens sehen, aber wie wird ihnen dabei das Leben kaputt gemacht! Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein schönes Leben ist, wennman ständig die Bilder vor seinen Augen hat., wie man z. Bsp einen Menschen den Kopf abschlägt. Solche Menschen enden oft inpsychatrischen Einrichtungen, die dann mit Pharmaka vollgepumpt werden und dadurch auch nicht mehr ein voll orientiertes Leben haben.

unter dem Strich: Das Leben ist kaputt.

Aber es gibt auch eine Religion, die Liebe vorlebt und bei dieser Menschen einen neuen und glücklichen Lebensabschnitt begonnen haben, und das sind nicht wenige Menschen.

Hier muß ich an August Bebel denken, wie er auf seinem Sterbebett sagte: "Wehe uns Kommunisten, wenn die Christen recht haben." Und hier hat er das Ziel vor seinen Augen gehabt, was Christen als Sinn ihres Glaubenlebens haben, das  Ewige Leben in der Herrlichkeit bei G-tt, dem Schöpfer aller Singe!
Ich wünsche Dir, dass Du das auch für Dein Leben erfährst.

Kommentar von Andrastor ,

Dann darf ich hier mal Albert Einstein zitieren:

Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden

Ich wünsche dir, dass du dies auch für dein Leben erfährst.

Kommentar von Kheber ,

Vielen Dank für Deine Wünsche.

Ich weiß nicht, ob Deine Zeilen eine Konfrontation sein sollen, weil Du meinen letzten Satz so übernommen hast. Aber ich möchte hier nicht ein hin und her haben, das hab ich nicht nötig.

Ich hatte es ehrlich gemeint, denn ich habe schon vor gut 46 Jahren mein Leben in die Hände meines Schöpfers gelegt und bin so dankbar, dass ich erkennen durfte, dass SEIN Sohn Jesus für meine Schuld gestorben ist. Und ich habe es noch nicht einen Tag bereut und ich freue mich jeden Tag neu über SEINE Liebe zu mir.

Deshalb noch einmal: Ich habe meine Zeilen ehrlich gemeint und ich hoffe, Du kannst mich wenigstens ein bischen verstehen. Ich möchte wirklich niemand verärgern oder meinen Glauben aufdrängeln, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

.

Kommentar von Andrastor ,

blah blah blah

Ihr Gläubigen meint diese "Worte" immer ehrlich und aufdringlich, solange ihr hofft mit eurer übertriebenen Romantik andere überzeugen zu können.

Du glaubst an etwas das du nicht beweisen kannst. Die Informationen daraus entnimmst du einem Buch welches von Menschen geschrieben wurde in einer Zeit in der mehr als 90% der Menschen weder lesen noch schreiben oder Eisen verarbeiten konnten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Du gibst dich einem Gefühl hin, einem Traum, einer Lüge, von der du glaubst dass sie dir gut tut und du willst das andere derselben Lüge folgen um dieses Gefühl mit dir teilen zu können.

Ein alter Trick der Religionen und Sekten um ihren Glauben zu verbreiten.

Antwort
von waldfrosch64, 19

Da kann ich nur sagen : 

Ein Mensch kann immer nur dass wirklich frei wählen, was er auch wirklich kennt .

Diese Einstellung dass ein Kind selbst wählen solle halte ich persönlich für Fatal . Ich meine zwar auch dass ein Mensch frei wählen können muss und soll .Aber dazu muss ich auch eben das Kennenlernen können ,und wo anders als in der Familie kann ich das denn  heute kennen lernen ? Garantiert nicht im Religionsunterricht ,da lerne ich noch eher die 5 Säulen des Islams ,oder den achtfachen Pfad der Buddhisten .

Es ist nämlich offensichtlich, dass  gerade der christliche Glaube, das meist gehütete Geheimnis zu mindestens in Europa ist .

Das habe vor allem auf Gute Frage in den letzten 5 Jahren  gelernt,wo zwar all meinen den Christlichen  Glauben zu kennen  und meinen fleissig mitreden zu können  ...und dann immer noch darauf beharren das diese krude Ansichten ,was sie  persönlich für den christlichen Glauben halten und ausgeben und  leider auch noch fleissig weitergeben ,mit der tatsächlichen Lehre der Christen ,vor allem der römischen Katholiken ,allermeist sehr wenig zu tun hat .

All das mag der Grund dafür sein. warum heute so wenige diese Glauben noch sich zu wählen getrauen.Denn dazu braucht es heute in der Tat eine menge Mut .

Kommentar von Gambler2000 ,
und dann immer noch darauf beharren das diese krude Ansichten ,wassie  persönlich für den christlichen Glauben halten und ausgeben und  leider auch noch fleissig weitergeben ,mit der tatsächlichen Lehre der Christen ,vor allem der römischen Katholiken ,allermeist sehr wenig zu tun hat .

Woher willst du wissen was der wahre christliche Glaube ist?

LG G.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Lies doch die Bibel ,dann kennst auch du den apostolischen Glauben . 

Kommentar von Gambler2000 ,

Das habe ich schon, zumindest das 2. Testament und das erste auch viel. Und deswegen sage ich ja auch, die Bibel ist verschieden auslegbar.

Antwort
von Mondmayer, 51

Aufzwingen bringt nichts, die Person entwickelt dadurch eine Aversion gegen die Religion, dass ist ein Phänomen, dass man sehr häufig beobachten kann. Hingegen sieht man auf der anderen Seite ziemlich oft, dass sich Personen die niemals zum Glauben gezwungen wurden, sich einfach so ihm zuwenden.

Kommentar von vonGizycki ,

Das kann aber psychologische Gründe haben, in der ein Rezept zum Heil als bedeutender eingestuft wird, als die Unsicherheit fehlender absoluter Wahrheit ertragen zu wollen.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Das haut so nicht hin. Wer die Unsicherheit fehlender absoluter Wahrheit nicht erträgt, wendet sich doch nicht etwa in diesem Wissen voluntaristisch dann eben mal der Religion zu. Das wäre eine Charakterisierung, die religiöse Impulse kleinmacht. Meines Wissens steht am Anfang einer solchen eher ungelenkten Veränderung ein eigenes, oft positives Erlebnis.

Kommentar von vonGizycki ,

Vorgefertigte Rezepte zum Heil in religiösen Dingen ist ein müheloser Vorgang, weil man es anderen überlässt zu denken. Man tut, was vorgeschrieben ist. Das halte ich für zu einfach. Das andere macht wesentlich mehr Mühe, lässt mich aber frei, denn solche Art von Rezepten werden in der Regel auch noch mit göttlichen heiligen Schriften begründet. Ich halte das für fragwürdig und finde:

So sollte es nicht sein!

Kommentar von Sachsenbruch ,

Im ersten Moment habe ich geglaubt, Du sprichst mit mir.

Antwort
von turalo, 77

Wir sind da eine "zwiegespaltene" Familie. Mein Mann ist "ungläubig", ich bin gläubige Christin.

Unseren Kindern haben wir angeboten, mehr über "meinen" Glauben zu erfahren, sie konnten in den Kindergottesdienst gehen usw.

Aufzwingen bringt nichts. Damit schreckt man seine Kinder eher ab, als dass man sie an den Glauben heranführen würde.

Zwei unserer Kinder glauben, eines hat sich anders entschieden. Na und?

Kommentar von loorencheen2 ,

Find ich gut!:)

Antwort
von Sp8iky, 63

ich würde sagen jeder sollte seine eigene erfahrungen machen

aufzwingen bringt nix

aber naja in der heutigen zeit ist eh kaum noch jmd in deutschland richtig streng gläubig also von kindern und jugendlichen

ich muss zugeben ich auch kein bisschen

Antwort
von nowka20, 19

der glaube sollte vorgelebt werden.

ob er dann nachgeahmt wird, ist eine andere frage

Antwort
von miaaaauuuuau, 93

MEINER Meinung nach ist das alles völlig unnötiger Kram.

Ich würde meinen Kindern (falls ich welche bekomme) niemals irgendetwas aufzwingen. Ob die Religiös sein wollen oder nicht ist mir egal, dass müssen die selber entscheiden wenn die alt genug dafür sind. Vorher würde ich den Kindern ihre Kindheit lassen und sowas weglassen.

Aber meiner Meinung nach sollte es auch verboten sein Kindern Fleisch zum essen zu geben, da sie noch nicht alt genug sind um zu verstehen woher das kommt und selber zu entscheiden ob sie Tiere essen wollen oder nicht... meine Meinung. ^^ 

Also ich würde den Glauben erstmal weglassen.

Kommentar von miaaaauuuuau ,

Achja falls das noch gefragt ist: Ich glaube an keinerlei Religiösen Ansichten.

Kommentar von turalo ,

Wie alt bist Du denn?

Kinder gänzlich ohne Fleisch aufzuziehen würde bedeuten, sie mangel zu ernähren.

Kindern den Glauben strikt vorzuenthalten würde bedeuten, ihnen das eigene Denken aufzuzwingen.....

Kommentar von miaaaauuuuau ,

18.

Es gibt weitaus genug Lebensmittel die das Fleisch (auch ohne Mangel an irgendwelchen Proteinen, Vitaminen) sehr leicht ersetzen können. Das man Fleisch BRAUCH ist absoluter Schwachsinn. Schon mal was von Karnismus gehört? Schon mal gewundert, weshalb es selbstverständlich ist Fleisch zu essen für die meisten Menschen? (und die Begründung, das Tiere dafür das sind ist falsch.) Einfach mal damit beschäftigen. :)

Hier wird alles erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=r8GR8x_SMnw

Man kann sehr wohl Kinder aufziehen ohne Fleisch!

Kommentar von turalo ,

Kaum für Kleinkinder.

Mein liebes Kind, setze Du Dich mit Ernährung auseinander, und rate das nicht mir an.....

Kommentar von miaaaauuuuau ,

Also ehrlich, was bilden Sie sich denn ein?

1. Ich bin nicht "Ihr liebes Kind" und 2. Schon mal von Internet gehört?

1. Quelle:

Vielseitig und sorgfältig ausgewählt ist auch eine vegetarische Ernährung für Kinder möglich

Eine vegetarische (laktovegetarische oder ovo-laktovegetarische) Ernährung ist auch für Kinder möglich, wenn sie vielseitig ist und nährstoffreiche Lebensmittel beinhaltet. Denn nur dann kann gewährleistet werden, dass ein Kind die für sein Wachstum notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge erhält.

http://www.kindergesundheit-info.de/themen/ernaehrung/1-6-jahre/vegetarische-ern...

2. Quelle:

Während der ersten Monate ist der Säugling vor allem auf die Eisenreserven angewiesen, die er im Laufe der Schwangerschaft gebildet hat, da Muttermilch nur wenig Eisen enthält. Bei der Zubereitung der vegetarisch-veganen Beikost sollten eisenreiche Getreide- und Gemüsesorten verwendet werden, später können auch gegarte Hülsenfrüchte und Sojafleisch als weitere Eisenquellen dienen. Die Eisenverfügbarkeit kann durch die Kombination mit Vitamin-C-reichem Gemüse und Obst bzw. Fruchtsaft deutlich verbessert werden.

https://vebu.de/themen/gesundheit/saeuglingekleinkinder

3. Quelle:

Kinder, die mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten ernährt werden, sind schlanker und gesünder und werden sogar länger leben als ihre Freunde, die Fleisch essen. 

http://www.peta.de/veggiekinder

Und ich glaube ich als Student in Ernährungswissenschaften sollte schon wissen das geht und was nicht. ;)

Kommentar von waldfrosch64 ,

@miauuuuuuu

Leute wie du sind ,meiner Erfahrung nach ,die ersten die ein Huhn Kopfen  und Essen wenn sie dann wirklich mal Hunger haben .

Veganer und Vegetarismus ist eine reines Luxus Problem einer überfressenen  Wohlstandsgesellschaft .welches man sich auch noch leisten können muss .

So bin auch ich selbst  vom Vegetarier ob wirklichen Hunger wieder zum Fleischesser geworden .Solange du immer genug hattest kannst du das vorher gar nicht wissen ...wie weit du am Ende zu gehen bereit bist .

Kommentar von vonGizycki ,

Das hat mit der obigen Frage nichts zu tun.

Kommentar von miaaaauuuuau ,

Ja, hier gibt es aber zum Glück noch andere Antworten. Und sehr wohl habe ich die Frage auch beantwortet.

Antwort
von Royyd, 37

Also ein streng Gläubiger wird seinen Kinder den von ihm empfundenen richtigen Weg zeigen. Wenn diese Person nicht streng Gläubig ist dann sollte man es lassen und das Kind entscheiden lassen, doch an Ende entscheidet das Kind

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