Sollte das Gehalt von Minijobbern und sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern gleich sein?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Ich hatte das Problem mal, als ich bei einer Organisation Nachhilfe gegeben habe.

Ich war Student und für mich galt dann Brutto = Netto. Ich war damals sehr erfahren, war bei den Schülern beliebt, so dass fast alle zu mir wollten und war auch für das Fach Mathematik am besten qualifiziert.

Irgendwann kam dann ein neuer Kollege, welcher Student an einer Dualen Hochschule war, d.h. er bekam von seinem Unternehmen ein Gehalt. Deshalb musste er seine Einkünfte aus der Nachhilfe zusätzlich versteuern (Anm. Das war kein Minijob, sondern ein Honorarvertrag). Er hatte was Nachhilfe angeht keine Erfahrung, sein mathematischer Hintergrund war mit meinem nicht zu vergleichen und die Schüler kannten ihn noch nicht.

Ich habe Schüler der Klassen 5-13 unterrichtet, bei ihm war ab der 10. Klasse Schluss.

Die Leitung hat ihm trotzdem 30% mehr bezahlt, da er sein Honorar ja noch versteuern müsste, ich aber ja nicht. Deshalb sei das ganze fair. 

Ich hab am nächsten Tag gekündigt, wie es auch 2 weitere der Erfahrenen Nachhilfelehrer getan haben. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung